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+Entwicklung der Kirche im Kaiserreich

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by

Jonathan Hecht

on 3 February 2016

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Transcript of +Entwicklung der Kirche im Kaiserreich

1875
1880
1890
1870
1885
Entwicklung der Kirchen im Deutschen Kaiserreich
Protestanten
Unabhängige Gruppierungen
Katholiken
Fazit
Kulturkampf
-die Einigung wird zwischen 1866 und 1871 als späte Folge der Reformation gesehen
-Organisation: fürstliches Summepiskopat und viele Landeskirchen
-2/3 der Bürger waren Protestanten:
Kulturprotestantismus: forderten presbyterial-synodale Ordnung, größere Laienmitwirkung und eine evangelische Nationalkirche

Nationalprotestantismus: größte Gruppe, die sich schnell aus der Nähe zum Staat ergab
-amtierender Papst: Pius IX (konservativ)
-1871: Gründung des Zentrum mit -18,6% der Stimmen im ersten Reichstag vertreten (aus allen Schichten)
-Ultramonatismus
Evangelisch-Sozialer Kongress
1873/75 Erneuerung der Kirchenverfassung
-Gemeinde wählt Kirchenrat /(Pastor)
-Generalsynode aus je 50 Pastoren, Laien und vom König gewählten Personen
-Summepiskopat bleibt bestehen



National- Kulturprotestantismus

Rudolf Kögel
Willibald Beyschlag
Naumannianer
Neue Rechte
-Konflikt mit Königreich Preußen und Bismarck eskaliert 1871, wird bis 1878 beendet und 1887 diplomatisch beigelegt
-der Staat wollte sein ziviles und soziokulturelles ohne Einfluss des Papstes gestalten

-"Verzeichnis der Irrtümer" von Pius wird zur Leitlektüre der Katholiken zu dieser Zeit und bricht den Kulturkampf auf

-radikale Vorgehensweise : Wer sich gegen den "unfehlbaren" Papst Pius stellt wird vom Religionsunterricht ausgeschlossen
Ziel: religiöse Autorität
-Deutsche Fortschritspartei (1861 gegründet) agierte zwischen den Fronten im Kulturkampf
-rechtsorientierte Gruppen wollten ebenfalls Mitspracherecht erhalten
-die "orientierungslosen" schlossen sich Gruppenzwang bedingt einer der beiden großen Konfessionen an , meist der evangelischen Kirche, da Katholiken meist zu radikal waren
-der Staat will die Mitsprache der Kirche in der Politik und Regierung verbieten
-1875 Brotkorb Gesetz von Bismarck beschlossen : Verbot für Zuschüsse an die Kirche
-allgenmein friedlicheres Verhältnis mit den Kirchen nach Beilegung des Kampfes mit Katholiken
-Papst Pius verstarb am 7.2. 1887 ebenfalls ausschlaggebend für den Frieden mit der Kirche
-Bismarck geht als Verlierer aus der Krise
-die Geistlichen bildeten Koalitionen mit bürgerlichen Parteien und versuchten so weiter in die Politik einzugreifen
-Mainzer "Arbeiterbischof" Ketteler war mit Hauptauslöser für die Gründung vieler christlich-sozialer Arbeitervereine zur Zeit des Kulturkampfes / Gewerkschafstähnliche Züge vorzufinden
-hatte unter dem Kultukampf zu leiden und wurden letzetendlich in die Bedeutungslosigkeit abgedrängt
Die Zentrumspartei als 2. Versuch der Kirche
-Partei gegründet um trotz Abgrenzung politischen Einfluss zu behalten
-Bismarck hielt sie für besonders gefährlich
-Ausweisung der Jesuiten als weiterer Streitpunkt

-Hauptkonflikt : Bismarck gegen Päpste, Bischöfe und andere katholische Vereinigungen
-Bismarck nahm Pontifikatswechsel der Kirche für Umsetzung früher gescheiterter Gesetze
Protestanten schaffen es nicht die sozialen Fragen zu beantworten

Bildung von national gesinnten Gruppen die bis zum Zweiten Wletkrieg Einfluss haben
-Reinhold Seeberg führte als Erster rassistische und germanisierende Elemente in die Theologie ein
-von dort ist es ein kleiner Schritt zum Rechtsradikalismus
-Friedrich Naumann gründete den poltischen Verein: Nationalsozialer Verein
-nationalistische, sozialreformerische und liberale Ziele
fanden auch keinen Zugang zu den Arbeitern
-wurde 1890 von Theologen, Juristen und Poltikern gegründet
-tagte einmal im Jahr um soziale Fragen aus evangelischer Sicht zu betrachten
Spaltung des Reiches durch die Kirche
erste größere Abnabelung der Politik von der Kirche
Quellen
www.wikipedia.com
Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte
http://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/otto_von_bismarck_der_eiserne_kanzler/pwiederkulturkampfbismarcksstreitmitdempapst100.html
geschichtsverin.Loege.de
www.Lath.de
„Zwischen Berlin und Rom“ – Karikaturistische Darstellung des Kulturkampfs als Schachspiel zwischen Bismarck und Papst Pius IX. Kladderadatsch, 1875.
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