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Epoche: Romantik

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Thorben Dreier

on 28 November 2013

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Transcript of Epoche: Romantik

Epoche: Romantik
[Ein Referat von Thorben Dreier & Philipp Westerkamp]
Die
Romantik? woher kommt der Begriff?
von altfranzösisch „romanz“
englisch „romantic“ seit 1650, deutsch „romantik“ seit 1700

ursprünglich: "übertrieben zügellos, phantastisch", im Sprachgebrauch der Romantik selbst: "nicht klassisch, romanhaft, modern, interessant".

heute: bezeichnen Romantik und romantisch heute meist sentimentalen Zustand des Gefühlsreichtums

Romantikbegriff:
Joseph von Eichendorf
Aus dem Leben eines Taugenichts
Das Marmorbild

E.T.A. Hoffmann
Der Sandmann
Die Elixiere des Teufels

Clemens Brentano
Godwi
Des Knaben Wunderhorn

Edgar Allen Poe
Der Doppelmord in der Rue Morgue

Allgemeines
Romantikbegriff
Merkmale
Autoren & Werke
Phasen der Romantik
Romantische Maler
Motive & Symbole
Vergleich Klassik & Romantik
Zitate
Quellen

Gliederung:
Thorben:
Romantische Maler
Motive & Symbole
Vergleich Klassik & Romantik
Zitate
Quellen

Phillip:
Allgemeines
Romantikbegriff
Merkmale
Autoren & Werke
Phasen der Romantik

absolute Freiheit der Dichter
mittelalterliche und seelische Tiefenschichten als Themen (Traum, Sehnsucht ,Magie)
Betonung des Gefühls und der Phantasie
Die Motive des Un­terwegsseins (Wandern, Reisen als Sinnbild des Suchens und Findens)
Rückbesinnung auf Natur

Merkmale der Romantik:
Autoren & Werke
Einige Vertreter der Romantik
Frühromantik
Jena (1795- 1804)

Streben nach Freiheit
Betonung der emotionalen Kräfte
->Einlassen auf die Stimme des Herzens

Gattungsformen: Roman,Künstlerroman

Vertreter: Novalis, Ludwig Tiek

Impulse aus Sturm und Drang

Hochromantik
Heidelberg (1805- 1815)

Auseinandersetzung mit den Befreiungskriegen
Ablehnung der Einseitigkeit der Aufklärung und Klassik
Besinnung auf den Nationalgedanken, Natur und Heimat

Gattungsform: hauptsächlich Märchen

Eichendorff, Brentano, Arnim
Spätromantik
Berlin (1816- 1835)

Ähnlich wie die Hochromantik
starkes Interesse an Dunklen, Unheimlichen und unbekannten Dingen



Vertreter: Heine, Mörike, Eichendorff, E.T.A Hoffmann

Gattungsform: Novelle, Erzählungen


Zitat aus dem 166. Athenaeum- Fragment 1798

"Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen, die Poesie lebendig und gesellig und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen, den Witz poetisieren und die Formen der Kunst mit gediegenem Bildungsstoff jeder Art anfüllen und sättigen und durch die Schwingungen des Humors beseelen. Sie umfaßt alles, was nur poetisch ist, vom größten, wieder mehrere Systeme in sich enthaltenden Systeme der Kunst bis zu dem Seufzer, dem Kuß, den das dichtende Kind aushaucht in kunstlosem Gesang." Friedrich Schlegel
Novalis über 'Romantisieren'

"Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, romantisiere ich es."
Caspar David Friedrich (1774-1840)
deutscher Landschaftsmaler
complexe Figuren mit dem Hang ins Mysterische
subjektiv, emotional verbunden mit der Natur
Wanderer über dem Nebelmeer (1818)
der Reisende
J. M. W. Turner (1775-1851)
Britischer Landschaftsmaler und -drucker
fasziniert von der Natur, insbesondere der Kraft der Meeres
besonders interessiert an Katastrophen & Phänomen wie Sonnenlicht, Sturm, Regen und Nebel
Fischer auf See (1794)
spirituality and nature
Théodore Géricault (1791-1824)
Franzosischer Maler
fasziniert von der Natur, Pferden und einfachen Leuten
besonders von der Dynamik des Alltagslebens
Das Floß der Medusa (1819)
dynamic and chaos
Sehnsucht und Liebe
Zentrales Symbol: Blaue Blume
Reisemotiv sowie die Motive des Fernwehs und des Müßiggangs
Nacht: Verschmelzung der Sinneseindrücke
Verbundenheit mit der Natur
Das Unheimliche
Spiegelmotiv: Eitelkeit <--> Selbsterkenntnis
Hervorhebung durch Schauplatzwahl
Politische Motive
Abwendung von Gegenwärtigem Geschehen

Motive und Symbole
Streben nach Vollendung, Ruhe, fester Ordnung, Klarheit, Maß und Harmonie

Streben nach Objektivität, Typisierung, Gesetz, Vernunft, Gleichgewicht, nach gültiger und geschlossener Form

fordert Entsagung, Selbstbeschränkung, sittliche Willensstärke; lehnt Phantastisches, Verworrenes, Unklares ab

Drang nach Unendlichkeit, Leidenschaftlich-Bewegtem, Dunklem, maß- und regellosem Sprengenwollen aller Grenzen

Zerbricht die klassischen Grenzen; will Herrschaft der frei schöpferischen Phantasie, die wichtiger ist als „edle“ Form und hochgeistiger Inhalt; will Grenzen sprengen

fordert völlige Subjektivität, Individualisierung, Freiheit und Unabhängigkeit und eine weltoffene, ewig unfertige Dichtungsform; Vorliebe für das Traumhafte, Wunderbare, Unbewusste, Übersinnliche.

Klassik
Romantik
Vergleich Klassik & Romantik
„Klassik ist das gesunde, Romantik dagegen das kranke.
Romantik setzt Formlosigkeit und Auflösung an die Stelle von Gesetz und Ordnung.“



Goethe über Romantik
„Die Welt muss romantisiert werden, so findet man den ursprünglichen Sinn wieder.“

Novalis

„Romantik, das ist der Liberalismus der Literatur.“



Victor Marie Hugo
Zitate
http://de.wikipedia.org/wiki/Romantik
http://de.wikiquote.org/wiki/Romantik
http://www.literaturwelt.com/epochen/romantik.html
Texte, Themen und Strukturen (Cornelsen) – Klassik und Romantik
http://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_David_Friedrich
Quellen (vom 01.11.2013)
Romantische Maler in Europa
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