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Utilitarismus

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Meike Mengede

on 22 September 2015

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Transcript of Utilitarismus

Utilitarismus
Der klassische Utilitarismus
Kritik an dem klassischen Utilitarismus
Varianten des klassischen Utilitarismus
Die beiden Begründer des Utilitarismus
- Jeremy Bentham und John Stuart Mill
Der Begriff Utilitarismus
Lat.: "utilitas" --> Nutzen
dient zur moralischen Bewertung von Handlungen
Form der teleologischen Ethik
Entstehung: spätes 19. Jahrhundert
Seit dem: Starke Ausdifferenzierung
Diejenige Handlung ist moralisch richtig
Die 4 Grundprinzipien
Positive Kritik
Utilitarismus ist rational nachvollziehbar

Die 4 Grundprinzipien entsprechen der moralischen Intuition des Menschen
Negative Kritik
Universalistisches Prinzip kaum bei großen Gruppen durchführbar

Konsequenzprinzip --> Folgen kann man nur abschätzen

weitere Faktoren, wie z.B. persönliche Beziehungen, Intentionen etc. werden vernachlässigt
Präferenzutilitarismus
lat. "praeferre" --> Vorziehen

Präferenz --> etwas gegenüber anderen vorziehen

Präferenzutilitarismus: Maximale Erfüllung von Präferenzen
Handlungs- und Regelutilitarismus
"Frau Maier hat der 13-jährigen Lisa versprochen, ihr 25€ zu geben, wenn sie ihre Fenster putzt. Nachdem die Fenster geputzt sind, fragt sich Frau Maier, ob es nicht dem Utilitarismus entsprechend besser wäre, das Geld zu spenden, anstatt es Lisa zu geben."
Von Tobias Mengede
Jeremy Bentham (1748 - 1832)
englischer Philosoph und Jurist
mit 13 Jahren: Studium an der Universität in Oxford
arbeitete kurze Zeit als Anwalt
danach: Studienreisen; keine Arbeitsstelle
John Stuart Mill (1806 - 1873)
geboren in London
strenge Erziehung
17. Lebensjahr: Gründung der "Utilitarian Society"
Bis zum 23. Lebensjahr: Aufstieg zum führendsten Utilitaristen seiner Zeit
Danach: Kritische Auseinandersetzung mit dem Utilitarismus nach Bentham und Anpassung an die politischen und sozialen Entwicklungen


deren Folgen --> Konsequenzprinzip
für das Wohlergehen --> Hedonismusprinzip
aller Betroffenen --> Universalistisches Prinzip
optimal sind. --> Utilitätsprinzip
Das Konsequenzprinzip
Betrachtung der Folgen

Folgen überwiegend positiv --> Handlung positiv

Folgen überwiegend negativ --> Handlung sollte unterlassen werden

Motivation der Handelnden Person wird nicht berücksichtigt
Das Utilitätsprinzip
Maßstab, mit dem festgelegt werden kann, welche Handlungen als positiv bzw. negativ zu bewerten sind.

Nutzen als Maßstab für Folgen

Hoher Nutzen für alle Beteiligten --> Handlung positiv

Geringer Nutzen für alle Beteiligten --> Handlung negativ
Das hedonistische Prinzip
Hedonistisches Menschenbild --> Mensch besteht aus Freude und Leid

Handlung ist positiv wenn die Freude des Menschen gesteigert wird oder Leid gelindert wird

Freude einer Gruppe --> Summierung der Empfindungen aller Mitglieder

Keine Differenzierung der Lustempfindungen
Das universalistische Prinzip
Nicht nur Berücksichtigung der Interessen der handelnden Person

Überprüfung der Auswirkungen auf alle, von der Handlung betroffenen Personen

Gleichheit aller Personen, keine Bevorzugung
Unterschied zwischen dem
Utilitarismus nach Bentham und dem Utilitarismus nach Mill
Unterschiedliche Definition von "Glück"
Definition "Glück" nach Bentham
quantitative Definition

Größtmögliche Lust für die größtmögliche Anzahl an Menschen

keine Differenzierung zwischen quantitativem und qualitativem Glück
Definition "Glück" nach Mill
Unterscheidung zwischen qualitativem und quantitativem Glück

Bewertung und Differenzierung verschiedener Glücksgefühle; keine Verallgemeinerung

Betrachtung des Einzelnen
Handlungsutilitarismus
Frau Maier würde Geld spenden

Begründung: Prüfung der einzelnen Handlung, ob sie dem Allgemeinwohl entspricht oder nur dem Einzelnen dient

Negative Kritik: Diskriminierung von Minderheiten
Regelutilitarismus
Frau Maier würde Lisa das Geld geben

Begründung: Handlung ist dann moralisch richtig, wenn sie mit einer utilitaristisch gerechtfertigten Regel übereinstimmt

keine erneute Überprüfung der Handlung
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