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Arthur Schopenhauer - Mitleidsethik

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by

Celine Antmann

on 23 February 2016

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Transcript of Arthur Schopenhauer - Mitleidsethik

Arthur Schopenhauer - Mitleidsethik
Mitleid als Fundament der Moral
Quelle jedes moralischen Handelns ist Mitleid

Grundtugenden des moralischen Handelns:
--> Tugend der Gerechtigkeit
--> Tugend der Menschenliebe
Persönlichkeit
Deutscher Philosoph

22.2.1788 in Danzig geboren

Pessimist

von Eltern geprägt

veröffentlicht einige Werke

mangelnde Anerkennung seiner Werke bis 1840

21.9.1860 Tod in Frankfurt
Arthur Schopenhauer
Mitleidsethik
Handlung hat nur einen moralischen Wert, wenn sie aus Mitleid entsprungen ist.

Erkenntnis von fremden Leid und reiner Liebe, alle anderen Gefühle dienen dem Egoismus oder sind eine Täuschung

Menschen, die mit Mitleid fühlen können, verletzen keine anderen Personen
--> sie helfen, verzeihen und unterstützen diese auf der Basis eines
gerechten und menschlichen Handelns

Alle Formen des Mitleids lassen sich auf Selbstmitleid zurückführen
Philosophie
„Der Wille zum Leben“

2 Grundthesen: 1. Der Mensch will leben!
2. Die Erde ist arm und es gibt von allem zu wenig!

Der Wille ist nie zufrieden zu stellen

Wille und Moral auf der Erde führt zu bösen Menschen

Was könnte man tun um das Leben erträglicher zu machen?
- durch Mitleid und Nächstenliebe den Willen übergehen
Frage
Was verstehen Sie unter Mitleid und wie entsteht es?

Definieren Sie das Wort Mitleid und schreiben Sie auf, was es für Sie bedeutet.
Definition von Mitleid
"...ein auf den Mitmenschen gerichtetes Gefühl, indem die Teilnahme am Leiden anderer erlebt wird und die Bereitwilligkeit ihm zu helfen, mitschwingt. Dabei wird das eigene Wohl vernachlässigt."
Grundtriebsfedern
Egoismus
Bosheit
Mitleid
Grundtriebsfedern jedes menschlichen Handelns:
Maxime: " Verletze niemanden, sondern hilf allen soviel du kannst!"
Warum Mitleid nicht lehrbar ist
Mitleid ist angeboren

Mitleid in unterschiedlichem Maß vorhanden

Gesellschaft kann durch Strafen oder Belohnungen fördern unmoralische Sachen zu unterdrücken

man kann das Handeln verändern, aber nicht den Wille etwas zu tun
Mitleid mit Tieren-
Vergleich zwischen Mensch und Tier
Mitleid mit Tieren
Umgang des Menschen mit Tieren wird in das moralische Handeln einbezogen

Menschen sind Tiere, die sich ihrer Existenz bewusst sind

Erkenntnis der Leidenfähigkeit, befähigt uns Mitleid mit Tieren zu haben

Schopenhauer wirft der europäischen Ethik vor, dass Tiere für sie nur "Bloße Sachen" seien
Unterschied:
interlektuelle Fähigkeiten im Grad der Erkenntnisschaft

Gemeinsamkeit:
im Kern sind Mensch und Tier gleich,
da beide Wesen einen Wille haben
Grundmotive des menschlichen Handelns
2 verschiedene menschliche Handlungesvorgänge:
--> antimoralisch: Egoismus und Bosheit
--> moralisch: Mitleid
Antimoralisch:
Egoismus:
--> Ziel: das bestmögliche eigene Leben und Wohlergehen

Bosheit:
--> noch schlimmer als Egoismus, da alle Leiden und
Schmerzen zum Genuss werden
Moralisch:
Mitleid:
--> Abwesenheit aller egoistischen Handlungsvorgängen
--> Gefühl der Zufriedenheit
Handeln aus Mitleid
Handlung hat nur einen moralischen Wert, wenn sie aus dem Mitleid entsprungen ist

jedes Handeln basiert auf dem Egoismus
--> keine ethisch richtige Handlung
Maxime der Grundtriebsfedern
Egoismus:
"Hilf niemandem, vielmehr verletze alle, wenn es dir gerade nützt!"

Bosheit:
"Verletze alle, so sehr du nur kannst!"

Mitleid:
"Verletze niemanden, vielmehr hilf allen, so weit du kannst!"
Gliederung
1. Persönlichkeit
2. Philosophie
3. Mitleidsethik
4. Grundmotive menschlichen Handelns
5. Das Mitleid als Fundament der Moral
6. Handeln aus Mitleid
7. Mitleid mit Tieren
8. Warum Mitleid nicht lernbar ist
9. Auseinandersetzung mit Kant
10. Zusammenfassung
Kritik an Kant
Gleichsetzung von Vernunft und Moral sei verkehrt
-> Die Vernunft sei moralisch neutral, jedoch entscheidet der
Wille ob moralisch oder unmoralisch gehandelt wird

Kant überschätzt den Einfluss der Vernunft auf die Moral

Moralisch Einstellung muss vorhanden sein, um den kategorischen Imperativ zu befolgen

Schopenhauer wirft Kant vor, seine Ethik sei Egoismus
-> Pfrüfung des Handelns wird von eigenen Egoismus bestimmt

Schopenhauer hielt rationale Moralkonzepte für zu abgehoben, abstrakt und wirklichkeitsfremd
"Alle wahre und reine Liebe ist Mitleid, und jede Liebe, die nicht Mitleid ist, ist Selbstsucht."
-Arthur Schopenhauer
"Alles Wollen entspringt aus Bedürfnis, also aus Mangel, also aus Leiden."
-Arthur Schopenhauer
Zusammenfassung
Fähigkeit zum Mitleiden ermöglicht dem Menschen das Leid anderer zu empfinden

grundlegende moralische Maxime:
-> "Verletze niemanden, vielmehr hilf allen,
soweit du kannst!"

Grundtugenden: Gerechtigkeit, Menschenliebe

antimoralische Handlungsmotive: Egoismus, Bosheit

moralische Handlungsmotive: Mitleid

Fähigkeit zum Mitleiden ist in jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt und kann nicht erlernt werden
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