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Franz Kafka - Lebenslauf, Familie und Beziehungen

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Hanna Meinen

on 8 June 2013

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Transcript of Franz Kafka - Lebenslauf, Familie und Beziehungen

Kafkas Familie Kafkas Leben Beziehungen Franz Kafka Franz Kafka geboren: 3. Juli 1883 gestorben: 3. Juni 1924 Kafkas Schwestern Gabriele Kafka (Ellie)
* 22. September 1889 Valerie Kafka (Valli)
* 25. September 1890 Ottilie Kafka (Ottla)
* 29. Oktober 1892 Hermann Kafka geboren: 14. September 1852 gestorben: 6. Juni 1931 5 Geschwister Jakob Kafka geboren: 1814
gestorben: 1889 Franziska Kafka geb. Platowski Julie Kafka geb. Löwy geboren: 23. März 1856
gestorben: 27. September 1934 4 Geschwister und 2 Halbgeschwister Jakob Löwy Esther Löwy 1883 1893 1889-1893 1893-1901 1889 1901-1906 1901 1902 1902 1907 1907/08 1883 3. Juli: Kafka wird in Prag geboren Deutsche Knabenschule am Fleischmarkt Besuch des "Altstädter Deutschen Gymnasiums" Studium an der deutschen Universität Prag
- 2 Semester Germanistik
- Jura mit Promotion (1906)
- Praktikum beim Prager Land- und Strafgericht

1904/05: "Beschreibung eines Kampfes" Beginn der engen Freundschaft mit Max Brod - Anstellung als Hilfskraft bei einer Versicherungsgesellschaft Max Brod - geboren: 27. Mai 1884
- gestorben: 20. Dezember 1968
- bewegte Kafka zum Schreiben und Veröffentlichen seiner Werke
- psychische Stütze für den isolierten und zeitweise depressiven
Kafka
- Nachlassverwalter von Kafkas Werken - unpersönliches Lernkonzept
- Assoziationsfähigkeit wird eingeschränkt
- Schwerpunkt auf den Sprachen Griechisch und Latein und auf der Geschichte des Altertums
- Deutschunterricht fast wertlos Der Schüler Kafka - Die schulischen Leistungen verschlechterten sich
- schließt sich dem antiklerikalen Verein "Freie Schule" an
- Beginn der Entwicklung zur endgültigen Abkapselung
- begann 1897/98 mit dem Schreiben "Sollte ich über Kafka etwas Allgemeingültiges und Charakteristisches sagen, dann ist es, dass an ihm äußerlich nichts Auffälliges war. Auch sein Anzug verriet weder den Dichter noch den Bohemien: Er war immer sauber und ordentlich, unauffällig und in keinem Falle abgenützt, aber auch nie elegant gekleidet. Sonst stand er aber ein wenig abseits des schulischen Geschehens. Keineswegs jedoch eingebildet, sondern irgendwie fremd, als handele es sich um eine Angelegenheit, die ihn innerlich überhaupt nicht interessierte, die aber ordentlich erledigt werden musste. Wir alle hatten ihn sehr gern und verehrten ihn auch, aber wir waren mit ihm nie richtig vertraut: Eine dünne Glaswand umgab ihn. Mit seinem stillen, gütigen, Anteil nehmenden Lächeln öffnete und verschloss er sich der Welt gleichzeitig. Was in meiner Erinnerung blieb, sind nicht einzelne Aussagen und Geschehnisse, sondern ein fast rührendes Bild von einem schlanken, hochgewachsenen, knabenhaft aussehenden Menschen, der so still, fein und fast heilig aussah, der gut war und ein wenig verlegen lachte, der bereitwillig gleich wessen Verdienste anerkannte und doch immer ein wenig distanziert und fremd blieb." Ein Mitschüler über Franz Kafka 1908-1922 - Kafka arbeitet für "Arbeiter-Unfall-Versicherungsanstalt" für das Königreich Böhmen
- interessierte sich auch menschlich für die Arbeiter Aufenthalt im Sanatorium aufgrund einer Lungenerkrankung 1914/15 1912 1919/20 1922/23 Berufsleben & das Schreiben - Arbeit hält ihm vom Schreiben ab
- sieht seine Arbeit nur als Brotberuf
- schreibt nur Nachts
- leidet unter "dem Lärm der
Welt" "Nächtliches Kritzeln ist einziges Verlangen" - Sehnsucht: Keller mit 3 Türen um ungestört zu schreiben
- überlegte sich nur dem Schreiben zu widmen -> aber zu selbstkritisch Franz Kafka Schwestern Vater und Mutter Frauen - Entwürfe für "der Verschollene"
- Veröffentlichung des 1. Buches: "Betrachtung"
- Fertigstellung von "Das Urteil" -> 1. öffentliche Lesung 1913
- Erste Begegnung mit Felice Bauer - 1. Verlobung mit Felice Bauer
- Beginn des 1. Weltkrieges
- Beginn an seinem Hauptwerk "Der Prozess" Felice Bauer Elli Kafka - Vertrauensverhältnis zu Kafka erst nach ihrer Hochzeit (1910)
- Kontakt bis zum Tod Kafkas, auch Briefkontakt
- litt nicht unter dem Vater wie Kafka
- 1941: Deportation nach Lodz, Tod: 1942 Valli Kafka - auch wenig Schwierigkeiten mit dem Vater
- 1941: Deportation nach Lodz, Tod: 1942
- keinen besonderen Draht zu Franz Ottla Kafka - Lieblingsschwester
- Ottla übernahm das elterliche Geschäft anstelle von Kafka
- Lungentuberkolose nur ihr anvertraut
- nahm ihn bei sich Zuhause auf
- auch Probleme mit dem Vater -> verbindet beide
- in den letzten Lebensjahren Kafkas nur Briefkontakt
- Einziger Disput: Ottla unterstützt die Aufforderung des Vaters, Kafka solle im Familiengeschäft arbeiten "rein, wahrhaftig, erlich und folgerichtig" 1914 1915 - Veröffentlichung "Die Verwandlung" & "Vor dem Gesetz" - gestörtes Verhältnis
- Unterdrückung in der Kindheit
- tyrannischer Despot
- Kafka nimmt Schuld auf sich Vater Mutter - liebevoll, aber wenig Zeit
- unterwürfig gegenüber dem Vater -> kann bei den Problemen nicht helfen - Bordellbesuche in frühen Jahren -> unrein
- ständiger Zwiespalt
- Bindungsängste
- Ehe = "höchst erstrebenswertes Gut" Elli Kafka
Valli Kafka
Ottla Kafka - Kafkas Familienstammbaum
- Kafkas Lebenslauf
- Kafkas Beziehungen: -zu seinen Eltern Gliederung Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit ! 1917 - 2. Verlobung mit Felice Bauer
- Ausbruch der Lungentuberkulose
- Verschlechterung seines Gesundheitszustandes von Jahr zu Jahr
-> Auflösung der Verlobung
- Umzug nach Zürau zu Ottla "wohl weniger als medizinisches Hindernis der Ehe, umso mehr aber als Zeichen, als Imperativ, nicht mehr heiraten zu sollen“. Kafka versteht seine Krankheit - Verlobung mit Julie Wohryzek
- Schrieb den autobiographischen "Brief an den Vater" Milena Jesenská 1919 1920 - Erste Übersetzung seiner Texte ins Tschechische ("der Heizer")
- Beginn eines Briefwechsels mit Journalistin und Übersetzerin Milena Jesenska 1922 - Roman "Das Schloss" entsteht - "Der Hungerkünstler" erscheint in der "Neuen Rundschau" 1923 - beginnt in Berlin ein eheähnliches Leben mit Dora Diamant
- Erzählungen "Eine kleine Frau" und "Der Bau" entstehen
- Gesundheitszustand verschlechtert sich drastisch - Beschäftigung mit hebräischer Literatur und dem Judentum - kehrte aufgrund der Krankheit und politischen Unruhen nach Prag zurück
- verfasst sein letztes Werk "Josefine, die Sängerin, oder Das Volk der Mäuse" - 3. Juni 1924: Tod in Wien - lernte sie 1912 in der Wohnung von Max Brod kennen
- umfangreicher Briefwechsel
- 1914: offizielle Verlobung, Auflösung folgte
- 1915/16: Briefkontakt und einige gemeinsame Urlaube
- 1917: 2. Verlobung
- Diagnose: Lungentuberkulose -> Auflösung
- Ende 1917: Endgültige Trennung - Medizinstudentin und Journalistin
- Kontakt zu Kafka durch Briefwechsel ab 1920
- Beziehung nicht tragfähig
- Eine Tocher mit neuem Mann
- Stirbt mit 48 Jahren im Konzentrationslager Quellen -Buch: "Franz Kafka", Klaus Wagenbach, Rowohlt Taschenbuch
- Film: "Wer war Franz Kafka?", Richard Dindo (2006)
-Verlag Deutsch-historisches Museum: http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/KafkaFranz/
- Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kafka
- Literon: http://www.literon.de/literatur/kafka/bio/lbio5.htm
- www.franzkafka.de
- Verlag Gehlen: http://www.vlg-gehlen.de/f_kafka.htm Dora Diamant "Ohne sie kann ich nicht leben, mit ihr auch nicht." "Du bist mein größter Freund und Feind meiner Arbeit." "Sie ist ein lebendiges Feuer wie ich es noch nie gesehen habe." - lernte Kafka 1923 kennen
- bezogen gemeinsame Wohnung in Berlin
- "sehr glücklich"
- Dora pflegt ihn bis zu seinem Tod -zu seinen Schwestern
-zu Frauen 1911
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