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Die Stasi

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by

Laura Müller

on 17 December 2015

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Transcript of Die Stasi

4. Methoden

Heimliches
Ausspionieren
(Abhören, durchsuchen von Wohnunhen,
Briefe öffnen, Telefone abhören,
später : Videokameras auf öffentlichen Plätzen)
Zersetzung
(berufliche, private Misserfoge organisieren)
Einschüchtern
der Opfer durch ständiges Beschatten
(bedeckt und offen)
Verhaftung
von verdächtigen Bürgern
Verhören
in Untersuchungsgefängnissen und
unter Druck setzen
Ausbürgerung
Die Stasi
Gliederung
1. Allgemeines
2. Aufgaben
3. Struktur
4. Mitarbeiter
5. Methoden
6. Ende
1. Allgemeines
Gründung 5. Februar 1950
Chef:
seit 1957 Erich Mielke (über 30 Jahre)
"Schild und Schwert" der SED
Unterdrückungs und Überwachungsinstrument der SED gegenüber DDR-Bevölkerung
Machterhalt
Auflösung 1990
Inoffizielle Mitarbeiter (IM)
"Hauptwaffe" der MfS
lieferten verdeckt Informationen an MfS
wurden geworben
hatten offiziellen Job
198.000 IM
Tätgigkeiten
Berichte über das Verhalten von Personen aus dem persönlichen oder beruflichen Umfeld verfassen
Informationen über die gesellschaftliche Stimmung allgemein
Informationen über gesellschaftlichen Einrichtungen, (Forschungs- und Bildungsstätten...)
Logistische Unterstützung
Hauptamtliche Mitarbeiter (HM)
85% Männer
offizieller Beruf
83% SED-Mitglieder
linientreu
müssen Eid ablegen
keine Westverwandtschaft
wurden angeworben
wurden ausgebildet
wohnen in Stasiblöcken
91000

Tätgigkeiten
IM
DDR-kritischer
Schriftsteller
Stasi
Nachbarn
Freundin
Bekannte, Verwandte, Kollegen

Flüchtlinge und Oppositionelle wurden verhaftet
oft völlig überraschend auf der Straße gebeten mitzukommen
Sie wussten nicht warum und wohin sie überhaupt
gebracht werden würden
Motive
aus Überzeugung
wollten System stützen
berufliche Vorteile
Erpressung
Minderung der Haftstrafe
Geld, Materielles
Wunsch nach Macht
Gefühl der Zugehörigkeit

50er /60er
brutale, offene Gewalt
unauffälligere Unterdrückung
80er
Entspannungspolitik,
Anerkennung der Menschenrechte
Verhaftung
Verhör


wurde mit einer Nummer angesprochen
nächtliche Vernehnungen über mehrere Tage ohne Schlaf
Drohung mit familiären Konsequenzen
Ziel:
Geständnis Verurteilung reguläres Gefängnis
weitere Informationen
Untersuchungsgefängnis
Isolation (keine Besucher, kein Anwalt)
strikt reglementierter Tagesablauf und Nachtablauf
Unwissenheit
kaum Freigang
egal ob man nicht geschlafen hat, alle halbe stunde kontrolliert ob Rückenlage und Hände auf Bettdecke
was passiert wie lange man bleiben muss
4.000 Menschen pro Jahr
ie glaubten, wenn das MfS
nur möglichst genau über die wirkliche Stimmung in der Bevölkerung informiert wäre, würde sich
die Politik zugunsten der Bürger/innen ändern
waren davon überzeugt, dass die DDR das bessere, gerechtere System
Menschen, besonders solche ohne feste soziale Bindungen, ließen sich auf die inoffi
zielle
Zusammenarbeit ein, weil ihnen die Mitarbeiter/innen des MfS ein Gefühl von Geborgenheit und
Sicherheit gaben
Erpressungen und Nötigungen wurden oft bei Personen angewendet, die berufl
iche, private oder po-
litische Normverletzungen, Regelverstöße oder Straftaten begangen hatten. Ihnen wurde versprochen,
dass ihre Taten nicht öffentlich gemacht oder geahndet (bestraft) würden, wenn sie sich als IM ver-
pfl
ichteten.
6. Ende der Stasi

Sommer 1989: Fluchtbewegung über Ungarn
Zunahme Bürgerrechtsbewegungen
Oktober 1989: Regierungswechsel: Honecker wird abgelöst
November 1989: Verkündung der Reisefreiheit: Mauerfall

Umbenennung des MfS in Amt für Nationale Sicherheit
Dezember 1989: Machtverlust der SED
Runder Tisch beschließt Auflösung der Stasi
Besetzung von Stasi-Bezirksdienststellen
Stürmung der Stasizentrale
Vernichtung der Stasiakten wird verhindert

3. Oktober 1990: Ende der DDR
Joachim Gauck wird
Bundesbeauftragter
für Stasiunterlagen
2. Aufgaben


Geheimdienst und Geheimpolizei

Abwehr gegen:

die Regimkritiker im Inland ("feindlich-negative" Kräfte)
Bürgerrechtler
kirchliche und ökologische Gruppen
kritische Künstler
Ausreisewillige
äußeren Klassenfeind
nichtsozialistische Staaten
antikommunistische Organisationen im Ausland

Aktenbestand von
160 km länge
2.000 Filmen
4. Mitarbeiter
3. Struktur
die "Zentrale" in Ostberlin,

Hauptverwaltung (HVA)
15 Bezirksverwaltungen in den
219 Kreis- und Objektdienststellen (Stand 1989)


5. Methoden
Spionagetechnik
IMB
IMS
IME
IMK
FIM
GMS
Motive
Verwanzen von Häusern
Verhören
Abhören
Auswertung der Informationen
Wachleute
Grenzkontrolle
Finanzen
Technik
Rekrutierung und Ausbildung
...
Aufstand am 17. Juni
Unzufriedenheit der Bevölkerung

wenig Wohlstand
Leute identifizierten sich nicht mit Sozialismus
Auslöser
14. Mai 1953 Erhöhung der Arbeitsnormen durch SED
Streiks und Demonstrationen
Demonstranten rufen zu einem Generalstreik am 17. Juni auf
17. Juni:
Stürmung von fünf Kreisdienststellen der Stasi
MfS drohte die Kontrolle zu verlieren
sowjetischen Militär schreitet ein, lässt Demonstranten erschießen
Stasi verhaftet 9000 Streikende und Demonstranten

Regierung stellt Aufstand als durch den Westen gesteuert dargestellt
MfS hat versagt, da für Auslandsspionage zuständig
MfS wurde dem Innenministerium unterstellt, Chef entlassen
wollten nicht warhaben dass Aufstand durch Arbeiter eigenes Volk kam da Arbeiter und Bauernstaat
sie haben es nicht vorhergesehen
wie sollen ausländer Leute anstiften ohne dass das MfS davon mitbekommt
1955 wurde die Stasi wieder ein eigenständiges Ministerium
räumlich Territorialprinzip

Hauptabteilungen in der Zentrale
Abteilungen in Bezirken und Kreisen
20 Hauptabteilungen
z.B: Linie II: Spionageabwehr, Linie VI: Passkontrolle/ Tourismus
Linie VIII: Beobachtung von Personen
fachlich Linienprinzip
Gesetz enthielt keine Grundlagen für die Arbeit des MfS
Textquellen:
http://stasiopfer.de/content/view/23/55/
http://stasiopfer.de/content/view/17/56/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Bildung/Einstieg/_node.html
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Bildung/Downloads/Schuelerarbeit_Sindelfingen.pdf?__blob=publicationFile
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Bildung/Downloads/Schuelerarbeit_Gerstmeier.pdf?__blob=publicationFile
http://www.b-like-berlin.de/typo3temp/pics/1b09f86258.jpg
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/havemann/docs/material/13_M.pdf
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Inoffizielle_Mitarbeiter_des_MfS
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Bildung/Downloads/themenmappe_hauptamtliche_mitarbeiter.pdf?__blob=publicationFile
http://www.stasi-mediathek.de/sammlung/volksaufstand-des-17-juni-1953/

Bildquellen:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/99/IM-Entwicklung_MfS.svg/2000px-IM-Entwicklung_MfS.svg.png
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8e/MfS-Personalentwicklung.svg/2000px-MfS-Personalentwicklung.svg.png
http://static.fokussiert.com/1361909746/stasi-knopflochkamera-wdroth.jpg
https://images.rapgenius.com/eac7f747acd620f6755dc5205201c2da.1000x404x1.jpg
http://www.kreiszeitung.de/bilder/2014/07/16/3704601/414765110-341_008_2414050_sy_bremen_-8TF2Ib9xef.jpg
http://www.wdr5.de/friedrich-schorlemmer-112_v-ARDFotogalerie.jpg
http://www.dw.com/image/0,,5895349_4,00.jpg
https://www.hdg.de/lemo/img_hd/bestand/objekte/deutscheeinheit/besetzung-stasi-zentrale_foto_LEMO-F-6-180_barch.jpg
https://www.hdg.de/lemo/img/galeriebilder/biografien/mielke-erich_foto_LEMO-F-4-311_dhm.jpg
http://www.bstu.bund.de/SharedDocs/Veranstaltungen/Region-Berlin/0517_berlin_nacht-der-museen_stasi-zentrale_bild.jpg?__blob=normal
https://vice-images.vice.com/images/articles/meta/2013/07/32/spionagetechnik-made-in-ostdeutschland-1413295921242.jpeg?resize=*:*&output-quality=75
http://assets.vice.com/content-images/contentimage/no-slug/eee309667b0b37356aa052566ea9f7f1.jpg
http://i.huffpost.com/gen/1564049/images/o-SPIONAGE-facebook.jpg
http://3.bp.blogspot.com/-P1tGhmisdbg/TyqGnw6O7AI/AAAAAAAAAcU/LMjpcepy96Q/s1600/MfS.jpg

video
http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/kontraste/42457/aufloesung-des-geheimdienstes
Quellen
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