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Können die das denn?

Inklusion in den sozialen Genossenschaften Italiens. Bereits seit den 1970er Jahren gibt es in Italien Unternehmen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung gleichgestellt sind.
by

Stefan Ruf

on 1 July 2013

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Transcript of Können die das denn?

das Beispiel der Sozialkooperativen in Italien
Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann, EFH RWL

Stefan Ruf, Filmemacher, Berlin für Le Mat/ Italien
Inklusive Arbeitsplätze
1978/79 wurden in Italien die „Irrenhäuser“ geschlossen. Dies stellte die italienische Gesellschaft vor die große Herausforderung, all diejenigen, die bis dahin dort untergebracht waren, zu integrieren. Vor diesem Hintergrund entstanden die Sozialkooperativen als demokratische Betriebe, in denen Menschen mit ohne Behinderung gleichberechtigt zusammen arbeiten. In diesen Projekten werden schon seit mehr als 30 Jahren Erfahrungen mit inklusiven Arbeitsplätzen, was ja die UN-BRK fordert, gesammelt. Heute existieren die Sozialkooperativen nach wie vor und sie haben sich professionalisiert. Mit Ausschnitten aus mehreren Filmen, die Stefan Ruf über die Sozialkooperativen und das Franchising-Unternehmen „Le Mat“ gedreht hat, werden wir die Entstehung und Entwicklung der Bewegung der Sozialkooperativen vorstellen. Dabei werden Menschen zu Wort kommen, die Sozialkooperativen gegründet haben und in Sozialkooperativen arbeiten. Im Anschluss daran werden wir diskutieren, inwiefern diese Erfahrungen, die in Italien gemacht wurden und werden, Anregungen für die Umsetzung er UN-BRK hierzulande gerade auch angesichts wirtschaftlich schwieriger werdenden Bedingungen geben können.

In Kürze
1. Entstehung

Wie entstehen die sozialen Genossenschaften ?

Neue Organisationsstrukturen entstehen
nach dem Einbruch des Gesundheitswesens
in den 1970er Jahre als Ergebnis einer
politischen Entscheidung.
Neue Organisationsstrukturen entstehen als
Folge der Bewegung zur Psychiatriereform
in den 1970er Jahren.
1978, Basaglia-Gesetz zur Schließung der geschlossenenPsychiatrien und der Verbot der Zwangseinweisung.
De-Institutionalisierung durch psychosoziale Pflegedienste.



Zur Geschichte der Psychiatrie siehe:
http://arbeit.psychiatrische-landschaften.net/
1971, Gesetz zur Verbreitung von Genossenschaften.
Verzigfachung der Genossenschaften in den nächsten 30 Jahren
Empfehlung!
Renate Goergen:

"Über Basaglia, die Reformbewegung

"Über Basaglia, die Reformbewegung
und dem Entstehen der sozialen Genossenschaften."
aus:

KÖNNEN
DIE DAS
DENN?

[1:43 min
Renate Goergen:
1991 entsteht der gesetzliche Rahmen für soziale Genossenschaften
Unterschieden werden:
Typ A: Gesundheits- Erziehungs und Sozialdienste

Typ B: Produktivgenossenschaften mit Arbreitsplätzen (mind. 30%) für Menschen mit Behinderungen.
Wer gehört zu der Kategorie
„Menschen mit Behinderung“
Dazu zählen: physische, psychische und geistig Behinderte, ehemalige Insassen psychiatrischer Kliniken, Personen in psychiatrischer Behandlung, Drogen- und Alkoholabhängige, Minderjährige aus Problemfamilien und bestimmte Strafgefangene, die zum alternativen Strafvollzug verurteilt wurden.
3. Was sagen die Mitglieder der Genossenschaften:
2. Gesetzlicher Rahmen
aus: Social Seducement? [22:00 min]
Renate Goergen zu: Können die das denn?


aus: KÖNNEN DIE DAS DENN? [0:26 min]
Renate Goergen: Inklusion von Bottom up
aus: KÖNNEN DIE DAS DENN? [0:26 min]
Teresa, unterwegs mit Le Mat
Wir haben unsere Teresa, die ständig unterweg mit Le Mat die Geschichten unserer "besonderen Menschen, besonderen Orte und besonderen Werten" erlebt.
Renate Goergen über

soziale Unternehmer
aus: Können die das denn? [1:32 min]
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