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Symbiose

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by

Deniz As

on 12 January 2014

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Transcript of Symbiose

Symbiose
Definition
Symbiose ist der wissenschaftliche Begriff für die ökologische Vergesellschaftung zweier Organismen
Die Symbiose gilt als ein biotischer Faktor der natürlichen Ökologie und kommt bei Tieren und Pflanzen recht häufig vor
Bei Symbiosen zwischen Lebewesen, die sich durch ihre Größe erheblich unterscheiden, bezeichnet man den größeren Partner als Wirt, den kleineren als Symbiont.
SYMBIOSE
Unterscheidung auf der Basis der räumlichen Beziehung
Ektosymbiose: Partner einer Symbiose bleiben körperlich getrennt
Endosymbiose: einer der Partner wird in den Körper des anderen aufgenommen
Symbiotische Verbindungen
Tiere - Tiere

Termiten & Ameisen : Termiten schaffen Wohnraum den sie sich mit Ameisen teilen. Dafür beschützen diese die Termiten vor Angreifern.
Säugetiere & Vögel : Vögel sind besonders „"symbiosefreudig":Sie helfen kleinen Räubern bei der Beutesuche, dafür bekommen sie einen Teil der Beute. Bestimmte Vögeln säubern auch die Haut oder die Zähne von großen Tieren (z.B. Elefanten und Krokodile).
Symbiotische Verbindungen Teil 2
Symbiotische Verbindungen Teil 3
Pflanzen - Pflanzen
Pilze & Samenpflanzen: Sie schaffen zusammen ein Symbiosium, das auch Mykorrhiza genannt wird.
Bakterien - Pflanzen
"Wurzelknöllchen"

Bakterien - Säugetiere

Darmbakterien & Säugetiere: Bakterien leben im Darm und ernähren sich von Ballaststoffen und Darmrückständen. Dafür erleichtern sie dem Wirt die Verdauung.
Gründe für eine Symbiose
Schutzmaßnahme: Einer der Organismen schützt den anderen
Nahrungssuche: Die Organismen helfen sich bei Jagd / Futtersuche
Wohnraum: Die Organismen teilen sich einen engen Lebensraum
Fortpflanzung: Pflanzen setzen ihre Samen mit Hilfe anderer aus
Resistenz: Pflanzliche Verbindung für stärkere Entwicklung
Chemische Verbindung: Andere Symbionten (Bakterien) liefern chemische Stoffe an Pflanzen
Verschiedene Symbioseformen in Abhängigkeit der beteiligten Arten
Protokooperation (Allianz): Beide Arten ziehen zwar einen Vorteil aus dem Zusammenleben, sind aber ohneeinander gleichwohl lebensfähig.
Mutualismus: Regelmäßige, aber nicht lebensnotwendige Beziehung der Symbionten.
Eusymbiose: Bei der Eusymbiose sind die Partner alleine nicht mehr lebensfähig.
Tiere - Pflanzen
Bienen & Blütenpflanzen: Bienen bedienen sich des Nektars von Fruchtbäumen wie z.B. Kirschbäumen. Den Samenstaub den sie in der Blüte aufnehmen wird so zu anderen Blüten weitergetragen.
Samenpflanzen & kl. Tiere: Kleinere Tiere fressen die Samen oder Früchte von Büschen und Bäumen. Allerdings verteilen sie so auch die Keimteile in der natürlichen Umgebung.
Pilze & Insekten: Insekten wie Ameisen, züchten in ihrem Bau unterschiedliche Pilzsorten. Also kann sich der Pilz leichter fortpflanzen und verteilen, dafür fressen die Ameisen einen Teil der Ernte.
Unterscheidung nach der Art des erzielten Nutzens
Fortpflanzungssymbiose: Ein Beispiel für Fortpflanzungssymbiose ist die Symbiose zwischen Bienen und Blütenpflanzen
Symbiose zum Schutz vor Feinden: Ein Beispiel für diese Symbiose ist die Beziehung von Ameisen zu Blattläusen
Symbiogenese
Die Aufnahme von Endosymbionten ist ein Beispiel dafür, dass symbiotische Lebensgemeinschaften im Laufe der Evolution so eng werden können, dass es sinnvoll ist, diese als neu gebildete biologische Arten zu betrachten.
Dieses Entstehen einer neuen Art durch Verschmelzung von Symbionten wird als Symbiogenese bezeichnet.
US-amerikanische Evolutionsbiologin Lynn Margulis
Nach ihrer (stark umstrittenen) Theorie gehört Symbiogenese zu den wichtigsten artbildenden Mechanismen überhaupt.
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