Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Der Geschmackssinn

No description
by

Pepa Flores

on 19 November 2013

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Der Geschmackssinn

Der Geschmackssinn
Gliederung
Allgemeines
Zunge - Aufbau und Funktion
Geschmackspapillen und Geschmacksknospen
Chemischer Prozess
BREAK: Experiment Geschmacksrichtungen
Leistung des Geschmackssinns
BREAK: Experiment Intensität des Geschmacksinns
Verbindung zur Nase und zum Gehirn
Vergleich mit den Tieren
Krankheiten Zunge
Biologische Bedeutung
Allgemeines
Geschmackspapille & Geschmacksknospen
FACTS
Jeder Mensch hat meist weniger als 100 Geschmackspapillen.
Es sind mehr als 100 Knospen in einer Papille.
In jeder Knospe sind ca. 40-60 Sinneszellen.
Jede Zelle hat eine Lebensdauer von 10 Tagen und wird durch einen Abkömmling der Balsaalzelle ersetzt.
BREAK: Experiment Geschmacksrichtungen
Leistung des Geschmackssinns
Mensch beinhaltet 4 Geschmacksqualitäten: Süß, sauer, salzig, bitter & zusätzlich umami für Glutamat(Natriumsalz)
Mischqualität zwischen Geschmacksreizen (süßsauer)
Unterschiedliche Zellspezifitäten
Gesamterregung enthält Informationen über die Reizintensität (Konzentration)
Empfindungsqualität eines Stoffes ist von seiner Konzentration abhängig
Umami:
Wird durch Aminosäure Glutaminsäure hervorgerufen
Wird in natürlicher Menge in proteinhaltiger Nahrung ( Fleisch, Käse) gefunden
Geschmack wird als herzhaft, intensiv umschrieben
BREAK: Experiment Intensität des Geschmacksinns
NASE
Geruchsinn ist der beim Menschen am stärksten ausgebildete chemische Sinn
Verbindung zwischen Rachen und Nase
Duftstoffe des Essens gelangen zu Nasenschleimhäuten und zu Riechzellen
Beide Sinne sind chemische Wahrnehmungen, in beiden Fällen werden die Rezeptoren von gelösten chemischen Substanzen stimuliert
Vergleich mit den Tieren
http://www.planet-wissen.de/natur_technik/sinne/schmecken/video_tier.jsp
Schmeckstörungen/Krankheiten
Schmeckstörungen:
Ageusie: Vollständiger Verlust des Geschmacks
Unterscheidung zwischen quantitativen und qualitativen Störungen:
Quantitativ:
Hypogeusie:
Eingeschränkte Geschmacksempfindung
Hypergeusie:
Überempfindlichkeit der Geschmacksreize
Qualitativ:
Parageusie
: Veränderte Wahrnehmung von Geschmacksreizen
Phantogeusie
: Wahrnehmung von nicht vorhandenen Geschmacksreizen
Ursachen:
Unfälle im HNO-Bereich ( Operation, Unfall), Erkrankung des ZNS
Krankheiten:
Himbeerzunge: T
ritt bei Scharlach auf
Entsteht am dritten Krankheitstag
Zunge: Glänzend rot --> Geschmackspapillen sind deutlich sichtbar
Verbrennung der Zunge:
Ab 42° Celsius: Struktur des Proteins verändert sich--> Kann nicht mehr ihre Funktion erfüllen

Biologische Bedeutung
Bestimmung & Auswahl von Nahrungsmitteln in Einwirkung auf Verdauungsprozess
bitter und sauer = unangenehm und könnte unbekömmlich oder schädlich sein
süß & salzig = angenehm und haben hohen Nährwert bzw. müssen aufgenommen werden
Leitungsfähigkeit nimmt mit Alter ab
Drogen & Rauchen mindert ebenfalls

Material
Zitronensaft
Zucker
Messzylinder
Bechergläser
Esslöffel Rührstab

Durchführung
In ein Becherglas wird frischer Zitronensaft gegeben und mit derselben Menge Wasser
gemischt. Außerdem ist ein Esslöffel mit Zucker bereitzulegen.
Die Versuchsperson nimmt zunächst einen Schluck Zitronensaft, umspült die Zunge damit
und merkt sich die Intensität des sauren Geschmacks. Gleich darauf muss der Zucker auf
der Zunge gelöst und geschluckt werden. Anschließend wird der Mund gut ausgespült. Es
folgt ein zweiter, gleich großer Schluck des gleichen Zitronensaftes. Die
Geschmacksintensität beim Umspülen der Zunge ist mit der ersten Empfindung zu
vergleichen.

Ergebnis & Auswertung
Ergebnis:
Der Zitronensaft wird durch den Kontrast zum Zucker als saurer empfunden.

Auswertung:
Die Intensität des Geschmacksempfindens nimmt bei Kontrasten zu.
Durchführung

Mit den getränkten Wattestäbchen auf die gekennzeichneten Stellen der Zunge tupfen. An
den Stellen, wo der Geschmack wahrgenommen wurde, wir ein Kreuz gemacht!

Wichtig: nach jeder Geschmacksrichtung gründlich den Mund mit Wasser ausspülen.
Ergebnis & Auswertung
Ergebnis:
Man schmeckt nicht jede Geschmacksrichtung überall auf der Zunge.

Auswertung: Siehe Blatt.
Verbindung zur Nase
QUELLEN
Bücher:
Schmidt, Robert und Thews, Gerhard: Physiologie des Menschen. 21. Auflage. Berlin; Heidelberg; New York: Springer, 1983

Internet:
http://www.physik.uni-bielefeld.de/didaktik/Modulbeschr-Dateien/Versuche%20fuer%20pdf%20-%20schmecken%20riechen.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschmacksknospe
http://de.planetschulesinne.wikia.com/wiki/Geschmacksknospen
http://hno.uk-koeln.de/de/patienten/krankheitsbilder/nase-1/riechen-schmecken/bilder/bild_riechen02
http://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-der-geschmackssinn.802.de.html
http://www.g-netz.de/Der_Mensch/sinnesorgane/geschmackssinn.shtml
http://flexikon.doccheck.com/de/Zunge
Aufbau & Funktion der Zunge
Verbindung zum Gehirn
Aufbau
Zungenwurzel: hinterste, dickste Teil der Zunge
Zungenkörper: Zungenmuskulatur
Zungenspitze: markiert die Stelle, an welcher der rechte und der linke Zungenrand zusammen laufen
Aussenflächen: Zungerücken, Zungenunterseite, Zungenrand
Funktion
Nahrungstransport
Mechanische Zerkleinerung bzw. Durchmischung
Geschmackswahrnehmung
Sprechfunktion
Für jede Grundgeschmacksart gibt es verschiedene Geschmacksknospen, die Rezeptoren enthalten
Diese Rezeptoren sind Andockstationen für die Moleküle
Die entstehenden Reize werden als elektrische Impulse über den siebten und neunten Hirnnerv zum Gehirn weitergeleitet
Geschmakcksreize werden erkannt und mit Geruchseindrücken zu Aromawahrnehmungen zusammengesetzt
Nahsinn
Chemorezeptoren - Lage auf Zunge
Wirkung von Wärme-, Kälte, Druck- und Schmerzeindrücke bei naiver Geschmackswahrnehmung
WAS
WISST
IHR?
Süß
Geschmack:
Glucose, Saccharose (Fruchtzucker/Milchzucker)
3 Gene sind für süß-Geschmack verantwortlich --> Codierung von spezifischen Rezeptorproteinen
Wechselwirkung zwischen Einfach-Zucker mit dem Rezeptor --> Adenylatzyklase Enzym wird aktiviert
Erhöhung der cAMP Konzentration
K+- Ionenkanäle werden blockiert
Depolarisation
Salzig
Geschmack:
Kochsalz, Ammoniumchlorid
Kationen+Anionen--> Salze
Können zusätzliche Empfindungen für andere Qualitäten auslösen
Transduktionsmechanismus:
Erhöhung der Na+ Konzentration außerhalb der Zelle --> Hohes Einströmen von Na+ Ionen in die Membran
Depolarisation der Zelle
Sauer
Geschmack: Essigsäure, Salzsäure, Citronensäure
Wasserstoff-Ionen+Säurerest-Ionen --> Säure
Itensität des Geschmacks: Länge der Kohlenstoffkette spielt große Rolle
K+- Kanäle werden geblockt --> K+-Ionen können nicht ausströmen
Membranpotenzial wird positiver
Zelle depolarisiert
Bitter
Geschmack:
Chininsulfat, Nikotin, Coffein
Variabilität der Molekülstruktur
Geringste Schwelle von Geschmacksqualitäten
35 verschiedene Rezeptorproteine
Dieser Kontakt setzt dem G-Protein Signalverstärkung
Anstieg von Ca²+ Ionen
Durch Öffnung von Kationenkanälen: Tranmitterfreisetzung
Chemischer Prozess
Erster Reizvorgang an Chemoreceptoren ist eine Wechselwirkung aufgrund schwacher Bindungskräfte zwischen Reizmolekül und Rezeptorprotein
Proteine werden aus Geschmacksorganen isoliert: Stoffspezifität weisen gleiche Werte auf, wie die Rezeptoren
Weitere Vorgänge, die zur Bildung der elektrischen Reaktion, der Zellmembran führen, sind unbekannt
Rezeptorzellen reagieren spezifisch&selektiv
Leichte Änderung der Struktur können zum Wechsel der Sinnesqualität führen (z.B.: Kettenlänge)
WARUM KOMMT ES VOR,
DASS MANCHE MENSCHEN NAHRUNGSMITTEL MÖGEN,
DIE ANDERE NICHT MÖGEN?
Full transcript