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Frage nach dem Sinn menschlichen Lebens und pädagogischer Ar

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by

Elke Biermayer

on 18 September 2013

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Transcript of Frage nach dem Sinn menschlichen Lebens und pädagogischer Ar

Frage nach dem Sinn menschlichen Lebens und pädagogischer Arbeit mit Menschen mit schwerst (geistiger) Behinderung
Frage wird heute eigentlich nicht mehr gestellt
NS-Zeit
Euthanasie
Beförderung des Glückes
Vermehrung von Lust, Glück
Verminderung von Unlust, Unglück, Schmerz
Abscheu und Empörung
Einsatz emotionaler Mittel
Diskrepanz durch poetische Mittel unkenntlich machen (moralischer Expressionismus)
Einfach fordern
Haben Schwerstbehinderte ein Recht auf Leben?
Beliebigkeit in moralischen Dingen
(Ethik fordert nicht Gefühle abzuschalten,
aber erfordert sobald wir handeln, diese Handlungen unabhängig von Gefühlen abzuschätzen)
Gefühle und Leidenschaften als ethische Basis
Kritischer Rationalismus als ethische Basis
Nachfragen erzeugt schlechtes Gewissen
Gattungsegoismus
Mitglieder der eigenen Spezies werden – wenn auch moralisch unbegründet – anderen Spezies vorgezogen
Speziesistische Begründung
Was macht die Gattung Mensch aus?
christlich
Seele und Gottebenbildlichkeit
philosophisch-anthropologisch
Singer: Person
Rationalität, Vernunft, Intelligenz, Selbstbewusstsein, historisches Bewusstsein
Fletchers Kriterien des Menschseins
Tooley:
insofern er die Fähigkeit hat sich etwas zu wünschen
McCormick:
Heiligkeit des Lebens ab der Geburt
biologisch
Singer: Mitglied der
Spezies homo sapiens
Chromosomensatz
Leben als besonderer Anspruch des Menschen
Gleichheitsidee:
gleiche, unparteiische Interessenabwägung
(siehe auch Jesu' goldene Regel und Kant)
moralisch richtig
Wer hat überhaupt ein Recht auf Leben?
Menschen
Schwerstbehinderte?
Recht auf Leben
Jeder der Interessen
(Präferenzen) hat
Jeder der Freude und Leid empfinden kann
--> Grenze der Empfindsamkeit
Schwerstbehinderte haben ein Recht auf Leben
Unterschiedliches Leiden
selbstbewusst (Fürchten von Schmerz, Antizipation, Erinnerung)
bewusst (bloß empfindungsfähig
--> Tiere leiden weniger, allerdings
auch Säuglinge, Geistigbehinderte...)
Nützlichkeitsprinzip
Summum bonum: : Vermehrung der Gesamtsumme von Lust
Totalansicht
mehr Lust bei existierenden Wesen oder Vermehrung der Wesen (Um Glück zu erhöhen wird Anzahl glücklicher Wesen erhöht)
Vorausgesetzte-Existenz-Ansicht
Gesamtsumme des Glücks der existierenden Wesen

bei nicht selbstbewussten Lebewesen kann ein weniger glückliches Lebewesen durch ein glücklicheres Lebewesen ersetzt werden
z.B. auf zukünftiges Leben
Wunsch Leid zu beenden
universeller Standpunkt
Präferenzutilitarismus
Rassismus und Sexismus als Verletzung, aber auch Speziesismus
Kann aber zu ungleicher Behandlung führen
trifft auch auf andere Wesen zu
Kein Recht auf Leben
Menschlich
Nichtmenschlich
Individuum
Person
mit Zusatzkriterien
Utilitarismus
Jeder der den Wunsch hat zu leben, hat das Recht auf Leben
Euthanasie
Trotzdem: Leiden vermindern
um Gesamtleiden zu mindern
Grenzziehung irrelevant! --> unmoralisch
Aus Recht auf Leben ergibt sich
Unrecht zu Töten
Unterschiedlicher Lebenswert
(Person hat Präferenz
auf zukünftiges Leben)
Unterscheidung der Tötung
einer Person und Nicht-Person
Nicht alltagstauglich
alle Konsequenzen abzuwägen
beste Konsequenzen
für alle
Berücksichtigung
aller Interessen
Moralische Prinzipien nach
denen man handeln kann
moralisch falsch: Handlung steht der Präferenz eines Wesens entgegen (Präferenz des einen wird durch Präferenz des anderen nicht ausgeglichen)
Trotzdem Recht auf Tod ohne Leiden
(Weil sonst das Leid erhöht wird)
Autonomie bei Kant
(autonome Entscheidung dafür
weiterzuleben)
eingeschränkt
Kind mit Schmerzen in die Welt setzen?
Unglückliches Kind in die Welt setzen ist ok
Existenz des Kindes erhöht die SUmme des Schmerzes in der Welt
für Beteiligte quälender als keine Empfängnis
doch nicht ok
Problem: Selbstbewusstsein nicht nachweisbar
Tötung von Tieren?
Annahme der Ersetzbarkeit: Nichtselbstbewusste Wesen können untereinander ausgetauscht werden
Abtreibung?
Contra
Bevor Fötus Schmerz empfindet, hat er keinen Wert an sich --> Abtreibung erlaubt
Bewusstsein und Empfindungsfähigkeit (Wer gegen Abtreibung ist muss auch gegen Tötung von Tieren sein)
Infantizid
Pro: Kein Selbstbewusstsein und keine Empfindungsfähigkeit
Wirkung auf andere
nichtfreiwillige Euthanasie (bei Lebewesen, die keine Vorstellung vom Tod besitzen und die keine Wahl zwischen Leben und Sterben treffen können)
unfreiwillige Euthanasie (kaum als reales Problem; Person hätte ihrem Tod zustimmen können, aber aus irgendwelchen Gründen war Anfrage nicht möglich oder Person wurde gefragt, hat aber nicht zugestimmt)
freiwillige Euthanasie (auf ausdrücklichen Wunsch – Nach Utilitarismus muss dieser Wunsch gewährt werden)
Interessen der Eltern?
Wollen nicht, dass das Kind so lange wie möglich am Leben bleibt
Wollen, dass das Kind so lange wie möglich am Leben bleibt
Contra Euthanasie
Säugling oder behinderter Mensch als bewusstes, empfindungsfähiges Wesen
Pro Euthanasie
hätte elendes Leben
hätte eingeschränktes Leben
Vorausgesetzte Existenz Ansicht
Totalansicht
(Ersetzbarkeitsargument)
moralisch
gleichwertig
Schiefe Bahn
(Legalisierung als
gefährliche Waffe)
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