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Herausforderungen für die mediatisierte Schule

Innovationswerkstatt von bfb, ifib und Medienberatung NRW, Düsseldorf, 10.12.2014
by

Andreas Breiter

on 3 June 2017

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Transcript of Herausforderungen für die mediatisierte Schule

1:
Schule unter Beobachtung

Stellen sie sich bitte folgendes vor:
2:
Mediatisierung und
die Schule

3:
Wandel und Mediatisierung

4:
Konsequenzen!?

ICILS: International Computer and Information Literacy Study
Lernen und Lehren
Kommunikationsprozesse im Unterricht
Medienbildung
Medienkompetenz
Mediendidaktik
E-Learning
Rechenschaft über Leistungen
Verwalten und Organisieren
Verwalten ist Kommunikation:
im Kollegium / im Lehrerzimmer
mit Eltern
nach außen
Rechenschaft über Ressourceneinsatz
Schulen
sind






kommunikative
Figurationen
"The Mediatization of everything"
Die 4 V's
Big data in education: learning analytics
MOOCs: Massive Open Online Courses
Mediatisierung:
Zunehmende Prägung von Kulturen und Gesellschaften durch Medienkommunikation.
Sonia Livingstone, Präsidentin der International Communications Association 2009
Zunahme der Zahl der uns verfügbaren technischen Kommunikationsmedien, wie auch die verschiedenen Aneignungsweisen dieser Medien in zeitlicher, räumlicher und sozialer Hinsicht.
Quantitativ
Prozesse der kommunikativen Konstruktion von Wirklichkeit sind nicht mehr nur interpersonal oder massenmedial, sondern zunehmend durch individuelle Medienensembles „geprägt“.
Qualitativ
… und die Schule?
Beispiel Großbritannien
Herzlichen Dank
für die Aufmerksamkeit
Das gibt es schon für schulisches Lernen!
Lernmanagementsysteme
im Aufwind …
… und einige mehr!
Schulverwaltungssysteme in Deutschland
Quelle: IBM (2012): Analytics: Big Data in der Praxis
WAS?
In Deutschland:
150 Schulen (Originalschulen), darin zufällig 20 Schülerinnen und Schüler (Teilnahme >= 85%)
136 Schulen (54 Gy; 79 Sek I; 3 FöS) plus 28 Ersatzschulen
2.225 Schülerinnen und Schüler
N.B.: Freiwillige Teilnahme
Computerbasierte Tests
Hintergrundfragebogen (Online)
Schülerfragebogen
Lehrerfragebogen
Schulfragebogen
Wie wird
interpretiert?
Es wird deutlich, dass die weit verbreitete Annahme, Kinder und Jugendliche würden durch das Aufwachsen in einer von neuen Technologien geprägten Welt automatisch zu kompetenten Nutzerinnen und Nutzern,
nicht
zutrifft. (S. 28)
Deutliche Hinweise auf ein bestehendes Missverhältnis zwischen den Potenzialen, die dem Lehren und Lernen mit digitalen Medien zugesprochen werden, und der Realität dessen, was in Klassenräumen geschieht. (S. 29)
Nota bene
In der Zusammenschau aller Analysen zur sozialen Lage zeigt sich, dass insbesondere Jungen aus Familien mit wenigen kulturellen und ökonomischen Ressourcen, […], derzeit zu der Schülergruppe zählen, die
besorgniserregend
niedrige computer- und informationsbezogene Kompetenzen aufweist. (S. 25)
Gründe
Lehrerbildung
Verbesserung der Lehreraus- und -fortbildung zur kompetenzorientierten Nutzung neuer Technologien im Unterricht und in schulischen Lehr- und Lernprozessen sowie Nutzung des Handlungsspielraums zur Professionalisierung auf der Schulebene durch gegenseitige Fortbildungen und Weitergabe von Expertise im Lehrerkollegium. (S.19)
Ausstattung
Support
Alle 60 Sekunden passiert
im Internet …

http://www.internetlivestats.com/
Breiter, A., Welling, S., & Stolpmann, B. E. (2010). Medienkompetenz in Schulen. Berlin: Vista.
Ambivalente
Mediennutzung: Eine Altersfrage?
… soll dazu beitragen, Medienbildung als Pflichtaufgabe schulischer Bildung

nachhaltig zu verankern,
die dafür erforderlichen Voraussetzungen in den Ländern zu schaffen sowie
den Schulen und Lehrkräften Orientierung und konkrete Anregungen für die Medienbildung in Erziehung und Unterricht zu geben.

Zugleich sollen die sich durch den didaktisch-methodischen Gebrauch neuer Medien ergebenden Möglichkeiten und Chancen für die Gestaltung individueller und institutioneller Lehr- und Lernprozesse hervorgehoben werden.
KMK-Erklärung (5.3.2012)
Bewertung
der Medienpraxis
durch die Lehrkräfte
Der Hype um
BYOD …
2. Ist schon wieder alt.
BYOAITC ist in!
Mediennutzung von Lehrkräften im Zeitverlauf
Ilka Hoffmann (GEW):
„Den Lehrkräften fehlen jedoch häufig die Zeit und ein ruhiger Arbeitsplatz an der Schule, um sich zusammen zu setzen und gemeinsam ein Konzept zu entwickeln. Dies müsste Teil der Lehrerarbeitszeit sein.“
1. Kein Sparmodell
Investitionskosten entsprechen nur etwa 1/3 der IT-Gesamtkosten (TCO)
Infrastruktur muss entsprechend aufgebaut (WLAN) und dimensioniert werden (Bandbreiten, Speicher)
Wartung und technischer Support sowie pädagogische Unterstützung (schwach, siehe ICILS) werden aufgrund der bloßen Anzahl steigen
Anforderungen an die Informationssicherheit und den Datenschutz steigen
Haftungsfragen, Lizenzrechte, Urheberrechte,

Governance im Mehrebenensystem
als Schlüssel
PISATIMSSIGLUPIAACICILS
1. die International Labour Organisation (ILO) erstellt unter Mitwirkung staatlicher Institutionen in Deutschland (Bundesländer) eine Studie über die Arbeitsbedingungen in Schulsekretariaten.
2. Die Ergebnisse rufen nationale Empörung hervor.
3. Die Interpretationen haben weitreichende Konsequenzen für Kommunen, ohne dass diese hierzu jemals gefragt wurden.
4. Aber eigentlich machen alle so weiter wie bisher.
Lehrerbildung, Curricula, Standards, Konnexitätsprinzip
Einstellungen, Orientierungen und
Lebenswelt der Schüler/innen
Schulkultur, "Leadership", Medienkonzept, Wissensmanagement
Infrastruktur, Medienentwicklungsplan, Schulmanagement
Kooperationsverbot, Bildungsstandards
Inklusion: Ausstattung der Schulen mit modernen
Technologien, die unterrichtsnah verfügbar sind, die didaktisch sinnvoll –
auch vor dem Hintergrund aktueller Querschnittsthemen, wie dem Umgang mit
Heterogenität oder der Realisierung von Inklusion – einsetzbar sind bei gleichzeitiger
Qualifi kation der Lehrkräfte im didaktischen Umgang mit diesen Technologien.
1. ICILS revisited
Initiative-D21 (2014). Medienbildung an deutschen Schulen. Handlungsempfehlungen für die digitale Gesellschaft. Berlin: atene KOM GmbH, S.34
Trends
1. Consumerization of IT
2. Big data in Education
Leider (noch)
nicht berücksichtigt
WEN?
WIE?
Was
kam
raus?
Kanada (O.)
Australien
Dänemark
Mobile Learning
+
perfekte Bewegungsprofile
durch mobile Nutzung
Der Großteil des Supports wird nach wie vor von Lehrkräften erbracht.
Horizon Report Europe.
2014 School Edition
5 Years:
Evolution of online learning
Rise of data-driven learning and assessment
<1 Year:
Cloud computing
Tablet computing
2-3 Years:
Games and gamification
Mobile learning
4-5 Years:
Personalized learning
Virtual and remote labs
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