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Die Geschichte der Berliner Mauer

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by

Benjamin Holm

on 27 August 2015

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Transcript of Die Geschichte der Berliner Mauer

Die Geschichte
der Berliner Mauer

1961
'70er
'80er
1990
Die Mauer wird bunt
"DIE MAUER MUSS WEG!"
Die Mauer für die Hosentasche
Eingemauert
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."
1989
Ein volkseigener Betrieb der formal noch bestehenden DDR wickelt den Verkauf bunter Trümmerstücke der Berliner Mauer ab und verschifft mehrere Tonnen in die USA.
Hierzu ein Spiegelbericht von 1990:
http://goo.gl/fBrrb9
In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 begann man, die Straßen und Gleise nach West-Berlin - zunächst mit Stacheldraht und wenige Tage später mit Mauern abzuriegeln. Die Berliner "Mauer" bestand in den ersten Jahren meist aus einer gemauerten Wand mit Stacheldrahtkrone, später ersetzt mit den bekannten Betonblöcken. Die Außengrenze der DDR wurde durch eine breite Sperrzone, Selbstschussanlagen und elektrische Zäune abgeriegelt.

Mehr als 200 Menschen werden in den kommenden 28 Jahren an der Mauer sterben. Hier geht es zu einem historischen Artikel des Spiegels über die ersten Mauertoten im Herbst 1961:
http://goo.gl/kQbJkg

Die alte Mauer wird zunehmend ausgebaut und durch modernere Anlagen ersetzt. Die "vierte Mauer" besteht nun aus 3,60 m hohen Betonplatten.

Während DDR-Flüchtlinge in den Sechziger Jahren noch manches Mal die Grenze mit Traktoren, Panzern oder gar Planierraupen durchbrechen konnten, bleiben nun vielen Fluchtwilligen nur noch die Kofferräume und Tunnel professioneller Fluchthelfer.

Dieser Spiegelbericht von 1973 beschäftigt sich kritisch mit Kosten und Risiken der Fluchthilfe für Flüchtlinge und Ost-West-Politik:
http://goo.gl/SFk3ip
Die neuen Betonelemente mit ihrer weißen Grundierung verführen in den Achtziger Jahren viele Westberliner und auch internationale Künstler, die Westseite der Mauer als die längste Leinwand der Welt zu nutzen.

Die erst nach der Maueröffnung gestaltetete Ostseite wurde als East Side Gallery weltbekannt.

Hier finden Sie Fotos der Mauerkunst der Achtziger Jahre von Heinz J. Kuzdas auf SPON:
http://goo.gl/nWatK7
Woran noch wenige Wochen zuvor niemand geglaubt hatte, geschieht am 9. November 1989:

"Kurz nachdem die neue SED-Führung ihren Bürgern panikartig nach 28 Jahren Reisefreiheit gewährte, überrannten Bürger aus Ost und West die Beton- und Sperranlagen." (Der Spiegel 46/1989).

Das ausführliche Zeitzeugnis der Träume und Erwartungen dieser Tage finden Sie hier:
http://goo.gl/pVofx1
Erst nach fast 30 Jahren haben beide Seiten Berlins wieder eine freie Sicht auf das Brandenburger Tor.
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