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Otto von Bismarck

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by

Fabian Gebhardt

on 26 July 2014

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Transcript of Otto von Bismarck

Otto von Bismarck
Inhalt
Bismarcks Rolle in der europäischen Politik 1873
Quellen
GEO EPOCHE Otto von Bismarck
planet-wissen.de
dhm.de
wikipedia.org
googlebilder
Bismarcks frühe Jahre (1815-1847)
Bismarcks Anfänge in der Politik (1847-1851)
Bismarck als Diplomat (1851-1862)
Bismarck als Ministerpräsident (1862-1871)
Bismarck als Reichskanzler (1871-1890)
Bismarcks Rücktritt (1890-1898)
Bismarcks frühe Jahre
geboren am 1.April 1815 in Schönhausen in der Altmark
Sohn des Landjunkers Ferdinand v. Bismarck
Mutter Wilhelmine bürgerlich
Otto Eduard Leopold von Bismarck
wird mit sechs Jahren auf Berliner Internat
geschickt, auf Willen der Mutter
später besucht er ein Gymnasium, wobei er
sprachliches Talent entdeckt
Bismarcks frühe Jahre
Bismarck studiert Jura in Göttingen, obwohl es ihn kaum interessiert
er besucht heimlich Vorlesungen in Geschichte
im Fechten schlägt Bismarck zwei
Dutzend Mensuren
er trinkt zu viel und verhält sich
unerzogen
er wechselt an Berliner
Universität und macht dort den Jura-
Abschluss 1835

Bismarcks frühe Jahre
Nach seinem Jura-Abschluss wird Bismarck Referendar beim Stadtgericht Berlin
er möchte Diplomat werden und lässt sich nach Aachen versetzen
er häuft dort hohe Schulden beim Roulette an und erhält finanzielle Unterstützung des Vaters
er verliebt sich in die Engländerin Isabelle Loraine-Smith, die mit ihren Eltern durch Europa reist
er nimmt sich 14 Tage Urlaub, um mit Isabelle durch Europa zu reisen
nach mehreren Monaten kehrt Bismarck alleine zurück und lässt sich auf dem Familiengut nieder
Bismarcks frühe Jahre
Seine Mutter ist zutiefst enttäuscht, da Bismarck seine Karriere abgebrochen hat
1839 stribt seine Mutter an Krebs, "Erlösung" für Bismarck
1840 Bismarck ziellos, Landjunkersleben
1843 lernt er Marie von Thadden kennen, die Verlobte eines Jugendfreundes
Das fromme Paar möchte den "verlorenen" Christen zurückholen
Bismarck reagiert anders als sonst, nicht spöttisch, sondern ernsthaft, lässt sich trotzdem nicht umstimmen
durch Maries Tod 1846 findet Bismarck in den
Glauben zurück und sein Verhalten ändert sich
vollkommen
Bismarcks Anfänge in der Politik
1847 heiratet Bismarck Johanna von Puttkamer
im selben Jahr wird der Vereinigte Landtag in Berlin eröffnet
durch Zufall vertritt Bismarck einen schwer erkrankten Abgeordneten in dem Landtag, der von den Liberalen dominiert wird
am 17. Mai 1847 tritt Bismarck das erste
Mal auf die Bühne
in dieser Rede bezeichnet er die Liberalen
als Söldner, die eine Verfassung als
Bezahlung fordern
Bismarcks Anfänge in der Politik
Friedrich Wilhelm IV. löst den Vereinigten Landtag auf
der König hält in der Öffentlichkeit Abstand von Bismarck, während er ihn privat lobt
1848 fängt die Märzrevolution an
Friedrich Wilhelm IV. wird in seinem Schloss in Berlin gefangen gehalten
er verspricht eine Verfassung und eine
Nationalversammlung
Bismarck möchte währenddessen eine
Gegenrevolution starten
Bismarck versucht alles, um den König
zu befreien, doch ohne einen Angriffs-
befehl ist dies nicht möglich
Bismarcks Anfänge in der Politik
der Bruder des Königs, Wilhelm, reist nach London
er soll einen solchen Angriffsbefehl unterschrieben zurückgelassen haben
Bismarck besucht Wilhelms Frau, um diesen Angriffsbefehl zu holen
diese ist liberal gesinnt und entsetzt
der König kommt aus dem Schloss und verkündet die liberale preußische Regierung
Bismarck ist enttäuscht und zieht
sich auf sein Gut zurück
Bismarcks frühe Jahre
1815-1847
Bismarcks Anfänge in
der Politik
1847-1851
Bismarck als Diplomat
1851-1862
Bismarck als
Ministerpräsident
18162-1871
Bismarck als Reichskanzler
1815-1847
Bismarcks Anfänge in der Politik
im Sommer 1848 wird Bismarck wieder zu dem König berufen
er kämpft in seinen Reden erneut gegen die Liberalen
durch Bismarck fasst der König wieder Mut
bekämpft die Liberalen
er erlässt trotzdem ein preußisches
Parlament mit wählbaren Abgeordneten
Bismarck zunächst kein Abgeordneter,
beteiligt sich jedoch an außerparlament-
arischen Versammlungen
Bismarcks Anfänge in der Politik
1849 wird Bismarck zum Abgeordneten
gewählt
König Friedrich Wilhelm IV. lehnt die Kaiserkrone
ab
die nächsten zwei Jahre gibt Bismarck weiterhin Reden, um die Gegner des Königs einzuschüchtern
obwohl er gegen den Parlamentarismus war,
gehörte er zu den bedeutendsten
Parlamentsrednern

Bismarck als Diplomat
1851 wird Bismarck von Friedrich Wilhelm IV. als Gesandter Preußens in den Bundestag nach Frankfurt geschickt
zuvor scheiterte preußische Unionspolitik, was dazu führt, dass Preußen und Österreich, Preußen nur als "Junior-Partner"
Bismarck findet Zuspruch in Berliner Regierung,
wollen Anerkennung Preußens als
gleichberechtigte Macht
1859 wird er nach St. Petersburg versetzt
dort gewinnt er an diplomatischen Kenntnissen
er möchte Ministerpräsident werden, wird
stattdessen Gesandter in Paris 1862
Bismarck als Ministerpräsident
1862 wird Bismarck zurück nach Berlin gerufen
am 22. September 1862 wird er von Wilhelm I. zum Ministerpräsidenten und Außenminister ernannt
Bismarck gewinnt eine außergewöhnliche Vertrauensstellung bei Wilhelm I.
dadurch verschafft er sich eine
Blankovollmacht
Bismarck führt seine Lückentheorie "Macht
geht vor Recht" ein
Bismarck als Ministerpräsident
Preußen und Österreich starten einen Krieg gegen Dänemark, den sie gewinnen
dadurch erhalten sie Schleswig und Holstein
Bismarck vollzieht einen taktischen Schachzug gegen Österreich und gewinnt Holstein für Preußen
Wilhelm I. und das Militär drängen für eine vollständige Eroberung von Wien und harten Friedensbedingungen, Bismarck lehnt ab
Konservative bauen ihre Position im preußischen Landtag aus
Bismarck bittet das Parlament um "Indemnität"
Liberale werten dieses Angebot unterschiedlich, führt zur Spaltung der Liberalen --> Politikwechsel
Bismarck als Ministerpräsident
Wandel der Beurteilung Bismarcks der Öffentlichkeit (Revolution von oben)
er legitimiert seine Position, indem er eine Bismarcksche Reichsverfassung entwarf, wobei er sich selbst die Rolle des Reichskanzlers zuschrieb
Bismarck kommt darin den Liberalen weit entgegen, achtet jedoch darauf, dass das System konstitutionell bleibt und nicht parlamentarisch wird
Bismarck als Ministerpräsident
Bismarck wollte kleindeutsche Lösung durchsetzen
durch Provokation Frankreichs erklärte Frankreich Preußen den Krieg, wobei das Bündnis zwischen den Nord- und Südstaaten in Kraft trat
Preußen gewann den Krieg und erhielt Elsaaß-Lothringen und Kriegsreparation
Bismarck als Ministerpräsident
Bismarck benutzt den Krieg als politisches Instrument, um die süddeutschen Staaten zu einem Beitritt zu dem norddeutschen Bund zu überzeugen
Baden, Hessen-Darmstadt, Württemberg und Bayern treten dem norddeutschen Bund bei
Bismarck verfasst den "Kaiserbrief"
für Ludwig II. von Bayern an
Wilhelm I.
18. Januar 1871 Kaiserproklamation
im Spiegelsaal von Versailles
--> Reichsgründung
Bismarck als Reichskanzler
durch die Vereinigung der nord- und süddeutschen Staaten erhielt das neue Deutsche Reich viel Macht im Vergleich zu den anderen europäischen Staaten
Bismarck erkannte das Misstrauen der anderen Staaten und verzichtete auf weitere territoriale Gewinne
Grundziel der Außenpolitik = Schwächung Frankreichs
--> gute Beziehungen zu Russland und Österreich
Bismarcks größte Sorge = Eingrenzung Deutschlands durch
Frankreich und Russland
1879 Zweibund (D, Ö-U)
1881 Dreikaiserabkommen (D, R, Ö-U)
1882 Dreibund (D, Ö-U, I)
--> starke Defensivpolitik
Bismarck als Reichskanzler
Bismarcksche Reichsverfassung auch als Wirtschafts- und Rechtsordnung und Sozialverfassung
1880 übernimmt Bismarck das Amt des Handelsministers
Hauptziel: stärkere Staatsbindung
Parteien sollen von ihrer Basis getrennt werden
Unfallversicherung, Versicherung gegen Krankheit, Invalidität und Altersarmut
staatlich kontrollierte Versicherungen
Bismarck sprach auch von Staatssozialismus
dient seiner Machtsicherung --> Bismarck fand keinen Zuspruch
Grundlagen des modernen Sozialstaates
Bismarcks Rücktritt
1890-1898
Bismarcks Rücktritt
1888 in dem Dreikaiserjahr starb Wilhelm I. und Friedrich III. kam an die Macht
der starb jedoch auch in diesem Jahr und Wilhelm II. nahm seinen Platz ein
Bismarck und Wilhelm II. konnten sich nicht leiden und so entließ Wilhelm II. Bismarck 1890
Bismarcksche Reichsverfassung
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