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Copy of Ästhetik und Schönheit in der Kunst Finale Fassung

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by

xy bauer

on 23 May 2011

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Transcript of Copy of Ästhetik und Schönheit in der Kunst Finale Fassung

"Ästhetik" und "Schönheit" Zur Geschichte der Ästhetik von der Antike bis zum Mittelalter 1. Platons Ideenlehre und die vorstellung von der absoluten Urschönheit

Wirkliche Schönheit gibt es nur im Reich der Ideen
Schönheit in der Realität ist nur ein Schatten des ewig Schönen, also mangelhaft
Verachtung gegenüber Malern und Bildhauern: Sie ahmen nur die unvollkommene Wirklichkeit nach (Nachahmung von Nachahmungen): Mimesis

2. Aristoteles (384-322): Erkenntnis des Seienden durch die Kunst (Katharsis-Lehre)

Neubewertung der Nachahmung (Mimesis) von Wirklichkeit durch die Kunst
Sie ist nicht bloßes Kopieren, sondern stellt typisch wiederkehrende Muster der Wirklichkeit dar, Wesen und Gesetz der Dinge. Entscheidend ist also die genaue Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, sondern ihre Glaubwürdigkeit.
Maßstab für gute Kunst ist in erster Linie ihre reinigende Wirkung auf den Betrachter (Katharsis), die Reinigung von Affekten

3. Plotin (205-270) – Neuplatonismus: Der Künstler als Vermittler des ewig Schönen

Gegenüber Platon positive Neubewertung des Künstler: Seine Aufgabe ist es, mit geistigem Auge das ewig Schöne zu sehen und darzustellen.
Hoher Stellenwert in Plotins System, in dem die Seele sich aufsteigend aus der Sinnlichkeit von deren Negativität befreit.

4. Augustinus (354-430): Alle Schönheit wohnt bei Gott

Übernahme des Platonismus für das christliche Weltbild
An die Stelle des unpersönlichen Ideenreichs tritt der christliche Gott. Alle Schönheit hat in ihm seinen Ursprung. Gott selbst ist die schönste Form.
Starker Einfluss von Augustinus auf das ästhetische Denken des Mittelalters Die Lehre von der „selektiven Schönheit“ und der Kanon des Polyklet:

Polyklet: Doryphoros (Speerträger) (um 440- 50 v.Chr.)

Leonardo da Vinci: Proportionsstudie nach Vitruv (um 1490)

Komar & Melamid: The People´s Choice. The Most Wanted and Most Unwanted Painting (1993-1997)

Drei Stellvertreter der “Arte Povera”:

Michelangelo Pistoletto: Lumpenvenus (1967)

Janis Kounellis: Senza titolo (1980)

Giulio Paolini: Mimesi (1975/76) Kant (1724 – 1804): unterscheidet zwischen Angenehmen und Schönem. Ob etwas jemandem angenehm erscheint (z.B. eine Farbe) ist ein sehr subjektives Gefühl; Es gibt aber in den einen Gemeinsinn, einen allgemeingültigen Geschmack, mit dem Kant die Allgemeingültigkeit ästhetischer Urteile rechtfertigt.
Schiller (1759 – 1805): Schönheit ist die Erscheinung sinnlich-geistiger Harmonie; Ein Kunstwerk verbindet durch die Einheit von Inhalt und Form Sinnlichkeit, Trieb und Gefühl mit der Vernunft.
Hegel (1770-1831): Ästhetik ist die Philosophie der Kunst; d.h. neuplatonisch: das Schöne ist das sinnliche Scheinen der Idee. Nicht die Kunst, sondern die Philosophie ist nach Hegel die höchste Form in der sich der absolute Geist darstellt.

Schopenhauer (1788-1860): Begründer des metaphysischen Pessimismus. Das Erlebnis von Schönem kann den Menschen zeitweilig vom unvermeidbaren Leid der Welt erlösen. Die Kunst spiegelt in seinen Augen die ewigen Ideen, das Wesentliche und Bleibende aller Erscheinungen der Welt.
Nietzsche (1844-1900): bei ihm kehrt sich der Begriff von Schönheit quasi um: Schönheit ist nicht mehr eine Erscheinungsweise der Wahrheit, sondern Wahrheit ist die Folge der tragischen Schönheit einer vom Nihilismus bestimmten Welt. Nichts ist schön, nur der Mensch Die idealistischen ästhetischen Theorien verloren spätestens Ende des 19. Jahrhunderts an Überzeugungskraft! Herkunft des Begriffs: tauchte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland auf – viele andere Sprachen benutzen den dt. Ausdruck als Fremdwort!

Strukturell können Kunst u. Kitsch nicht unterschieden werden – es gibt keine formellen Regeln

Unterscheidung geht von der These aus, dass im Kunst- u. Kitschwerk das Weltbild des Urhebers zum Ausdruck kommt.

Kitsch sind Gegenstände, die sich als Kunst ausgeben, aber den Anspruch der Ausdrucksqualitäten nicht erfüllen

Kitsch hat es wahrscheinlich schon immer gegeben, aber seit Anfang des 19. Jahrh. in solchem Ausmaß, dass er Bestandteil der bürgerl. Kultur wurde!

Seit Anfang der 60er Jahre vermischt sich Kunst u. Kitsch, seit bekannte Popkünstler (Andy Warhol, Roy Lichtenstein) eigentlich kitschige Objekte in ihren Kunstwerken integrierten

Seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts: Kitsch-Art Die Ausweitung des Kunstbegriffes im 20. Jahrhundert hey keule experimentelle Forschung (USA): bestätigt die Subjektivität des Geschmacksurteils, z. B.
Schönheit eines Objektes wird nicht allein durch seine Eigenschaften bestimmt, sondern hauptsächlich durch Prozesse des Betrachters, dabei gesellschaftlicher Einfluss

marxistische Ästhetik:
fordert Parteilichkeit vom Künstler, soll wirkliche Zukunft der klassenlosen Gesellschaft / historisch Bedeutsames darstellen und vergegenwärtigen (=Kunst)
Verpflichtung zum Glauben an den Kommunismus, bedingt Verbot, Kritik zum Inhalt der Kunst zu machen

numerische Ästhetik: Mathematisch-exakte Messung der ästhetischen Qualität eines Objektes (G. D. Birkhoff, 1930) M = O/C
ästh.Maß = Ordnungsgrad eines ästh. Gebildes / Komplexität (Anzahl der Elemente des Gebildes)
Widerlegung und Weiterentwicklung der Formel, aber Kunstwerke sind mehr als Sachinformationen! (> Computerkunst) Eine letzte Entwicklung innerhalb der Geschichte der Ästhetik bis 1900 Ästhetische Urteile sind individuelle Äußerungen – abhängig von der Zeit – unterliegen deshalb einem Wandel.
Bsple:
Gotik > Renaissance; Barock > Klassizismus
künstlerische Qualität von Zeitgenossen nicht entdeckt (von Gogh) Baumgartens „Aesthetica“ (1750 – 1758) leitete die Reihe der großen ästhetischen Systeme ein

Ästhetik wird zu einer selbständigen philosophischen Disziplin. Es folgt eine Wende zur Subjektivität, d.h. eine Hinwendung vom Objekt zu den Kriterien des Subjekts für Ästhetik: 1. Kurzer aktueller Flash (ich)
2. Antike (Christiane)
3. Mittelalter (Anais)
4. Baumgarten (?)
5. Letzter historischer Überblick (Ines)
6. Ausweitung d. Kunstbegriffs (Monika) Antikes Ideal und zeitgenössische Kunst ö Schönheit: religiöse Bildmotive/Gegenstände, Naturgegenstände
Thomas v. Aquin: „Schön ist, was im Schauen gefällt“ -> Aussehen eines Menschen bzw. Oberfläche eines Gegenstandes
Erkenntnisprozess: rein durch Schauen möglich, mehr Erkenntnis als bei Philosophieren darüber
Gott als das Schönste
Künstler als Gehilfe Gottes durch das Herstellen von schönen Gegenständen Mittelalter Rückbesinnung auf Antike (Platon), Gründung der Florentiner Akademie (1470)
Seele des Menschen kennt tief in ihrem Inneren die höchste Idee, deswegen ist sie fähig, das sichtbar Schöne zu sehen
Begriff „Idea“ entsteht: Schönheit der Kunst übertrifft Schönheit der Natur -> „Ideal“ 16.Jahrhundert 17. Jahrhundert Aufgabe des Künstlers: Idealbilder der unvollkommenen Natur zeigen (G.P. Bellori, 1615-1696) Wiederaufnahme der Schönheitsgesetze der Antike (Boileau, 1636-1711) -> zeitlose Gültigkeit <-> Beeinflussung der Schönheitsregeln durch Künstler (R. Piles, 1635-1709)
Begriffserweiterung von Ästhetik in 3 Hauptrichtungen 18. Jahrhundert Suche nach exakt-wissenschaftlichen Ergebnissen zu ästhetischen Problemstellungen, wie z.B. auf die Frage nach den Ursachen von Gefallen und Nichtgefallen (Leitideen von G. Th. Fechner) Ästhetische Theorien im 20. Jahrhundert Zeitgebundenheit ästhetischer Urteile „Ein Kunstwerk kann missfallen und doch gut sein.“ Collagen Performances and Happenings Performances and Happenings Minimal Art Gemäß der antiken Vorstellungen
gibt es objektive Kriterien für die Bestimmung
des Schönen. Subjektive Kriterien werden nicht berücksichtigt. Das antike Ideal mit seinen Vorstellungen von der absoluten und rationalisierbaren Schönheit erwies sich als prägend für die Schönheitsnormen der westlichen Kultur Ready - mades Zerstörerische Kunst
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