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Intergration vs. Inklusion

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susanne lenz

on 19 June 2018

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Transcript of Intergration vs. Inklusion

Schule für alle
Integration UND Inklusion in der Schule
Begriffserklärung:
Integration:
Definition
Funktionen
Beispiel
Inklusion:
Definition
Begriffserklärung "heute"
Funktionen
Kriterien für Inklusion
Vergleich: INKLUSION/ INTERGARTION
Zusammenfassung
Gliederung
„Integration“ leitet sich vom lateinischen „integer“, bzw. „integrare“ ab, was laut Duden (Bd.7, 2001, S.365) „heil, unversehrt machen, wiederherstellen, ergänzen“ bedeutet. Das lateinische „integratio“ wird mit „Wiederherstellung eines Ganzen“ (Duden, ebda) übersetzt.
Integration in der Schule
Die Integration unterscheidet zwischen Kindern mit
und ohne »sonderpädagogischem Förderbedarf«.
Sie enthält eine dichotome Vorstellung von Individuen.
Bsp: Behinderte- Nichtbehinderte
Integration in der Schule
Integration vs Inklusion
- Eingliederung von eingeschränkten
Kindern in die allgemeine Schule
- Differenziertes System je nach
Schädigung
- Zwei-Gruppen-Theorie (behindert /
nicht behindert)
- Aufnahme von Kindern mit Behinderung
- Fixierung auf administrative Ebene
- Spezielle Förderung für behinderte
Kinder
- Individuelle Curricula für einzelne
- Förderpläne für behinderte Kinder
- Anliegen/Auftrag der Sonderpädagogik
- Sonderpädagogik als Unterstützung für behinderte Kinder
- Kontrolle durch Experten/innen
- Gemeinsames Leben und Lernen für alle
- Umfassendes System für alle Schüler
- Differenziertes System für eine heterogene Gruppe
- Profilierung des Selbstverständnisses der
Schule
- Beachtung der emotionalen, sozialen und
unterrichtlichen Ebene
- Gemeinsames und individuelles Lernen für
alle
- Ein individualisiertes Curriculum für alle
- Gemeinsame Reflexion und Planung aller
Beteiligten
- Anliegen/Auftrag von Schul-/Sonderpädagogik
- Sonderpädagogik als Unterstützung für
Kollegen/innen und Klassen
- Kollegiales Problemlösen im Team
Anpassung der Kinder mit Besonderheiten, z.B. mit Behinderung,
an die unveränderten Rahmen- und Lernbedingungen der allgemeinen Schule: Eingliederung von Menschen
mit Behinderungen in die bestehende
Gesellschaft an.
Integration
Inklusion
Inklusion dagegen als pädagogische
Entsprechung einer untrennbaren
heterogenen Lerngruppe.
Verfolgt das Ziel: Veränderung bestehender
Strukturen und Auffassungen dahingehend, dass
die Unterschiedlichkeit der Menschen zur
Normalität wird.
Die soziologische Bedeutung von „Integration“ wird mit „Verbindung einer Vielfalt von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit“ (Duden, Bd. 5, 1999, S. 1959) angegeben.
"Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen" J.W. von Goethe

Einschränkung der intellektuellen Fähigkeiten: Lernbehinderung
•Einschränkung der sensorischen Fähigkeiten: Sinnesbehinderung (Sehbehinderung, Blindheit, Hörbehinderung, Gehörlosigkeit)
•Einschränkung der motorischen Fähigkeiten: Körperbehinderung
•Einschränkung der Sprachfähigkeit: Sprachbehinderung
•Einschränkung der sozialen Fähigkeiten: soziales und emotionales Verhalten
•Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten: geistige/kognitive Behinderung
Integration:
Kriterien für Förderbedarf:
Zielgleiche Integration
EInzelintegration
zieldifferente Integration
SuS mit Besonderheiten dürfen am Unterricht von nichtbehinderten Kindern teilnehmen, obwohl sie nicht den lehrplanmäßigen Anforderungen der Regelschule entsprechen können.
- Der Begriff „Inklusion“ lässt sich ebenfalls aus dem Lateinischen herleiten. Übersetzt bedeutet es: Einschluß, „inklusiv“ „einschließlich“.

- wendet sich der Heterogenität von Gruppen und der Vielfalt von Personen positiv zu.
- bemüht sich alle Dimensionen von Heterogenität in den Blick zu bekommen und gemeinsam zu betrachten. Dabei kann es um unterschiedliche Faktoren gehen, wie z. B.
Fähigkeiten,
Geschlechterrollen,
ethnische Herkünfte,
Nationalitäten, Rassen ,
soziale Stände,
Religinonen,
körperliche Bedingungen
etc.


Inklusion
Inklusion orientiert sich an der Bürgerrechtsbewegung und wendet sich gegen JEDE gesellschaftliche Marginalisierung und Diskriminierung.
Diversity:
class, race, gender

teaching for social justice:
soziale Benachteiligung

citizenship education:
bürgerrechtsorientierte Haltung
inklusive Pädagogik: 3 Konzepte
Sie tritt ein für das Recht aller SuS, unabhängig
von ihren Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen sowie von ihrer ethnischen, kulturellen oder sozialen
Herkunft miteinander und voneinander in »einer Schule für alle« zu lernen.
Inklusive Schule
Integration= wird zunehmend zu einem Modebegriff

Die Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen verursachte also im Regelschulsystem zum ersten Mal eine Schärfung des Blicks hinsichtlich
Unterschiedlichkeit und Andersartigkeit von Menschen, die gemeinsam unterrichtet
werden sollen.

Anpassung der Kinder an die Schulbedingungen- Vergrößerung der Distanz zwischen den integrativen und nicht integrativen Schülern
Nachteile:
eine
begrenzte
Klassenschüler/innenhöchst
zahl
in Integrationsklassen mit einer
begrenzten
Höchstzahl an Kindern oder Jugendlichen mit besonderen
Bedürfnissen
-
Teamteaching
von Klassenlehrer/in und Stützlehrer/in
- Individuelle Lehrpläne für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen
-
Individuelle Förderpläne
für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen
- Alternative Leistungsbeurteilung der Kinder und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen (verbale Beurteilung oder Mix aus verbaler und Notenbeurteilung)
nach dem individuellen Leistungszuwachs
- Bereitstellung von Ressourcen (Lehr- und Lernmaterialien, spezielle Förderungen, etc.) für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen
Ideale Integration, wenn:
Eine inklusive Schule ist eine Schule, in der die Erziehungs- und Bildungsaufgabe Vorrang hat vor der Selektionsfunktion.
- Die inklusive Schule gibt den Individuen Zeit und Raum für ihre individuelle Entwicklung
-Toleranz, Akzeptanz und Empathieempfinden werden gefördert.
- ALle SuS entwickeln und fördern ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen in altersgemischten und leistungsheterogenen Gruppen.
- Sie fördert Lernen und erhält die Freude am Lernen
- Sie entwickelt Konzepte für individualisierenden
Unterricht und schafft Erfahrung von Gemeinsamkeit,
auch beim Lernen
- Leistungsbewertung geschieht im Dialog zwischen
Kindern und Lehrkräften.
Inklusive Schule
Verschiedenheit zu begrüßen.
 Allen Lernenden wohlwollend zu begegnen und nicht nur auf die Ausgeschlossenen abzielen.
 Kinder einzubeziehen, die sich in der Schule ausgeschlossen fühlen.
 Den gleichen Zugang zur Bildung zu ermöglichen oder bestimmte Vorkehrungen für bestimmte >Kategorien< von Kindern zu treffen, ohne diese auszuschließen
Inklusion bedeutet
:
Es ist höchste Zeit für die inklusive Schule.
Veränderungen müssen stattfinden:
•Jedes Kind hat Anspruch auf Aufnahme in die zuständige allgemeine Schule.
•Die nötige individuelle Unterstützung muss jedem Kind an seiner Schule zur Verfügung
gestellt werden.
•Für Schulen und Lehrkräfte müssen Fortbildung, Begleitung und Unterstützung zur Umsetzung des inklusiven Bildungsanspruchs zur Verfügung stehen.
•Alle Lehramtsstudiengänge müssen an die Anforderungen inklusiver Bildung angepasst
werden.
Zusammenfassung
Praxis der Integration und der Inklusion (HINZ 2002, 359)
Zu den konkreten Bedingungen für das Gelingen einer inklusiven Schule gehören:

Anpassung des Personalbedarfs durch die Beschäftigung zusätzlicher Lehrkräfte und Schulassistenzen.

Zusammenarbeit von Lehrern und Pädagogen in multiprofessionellen Teams (Fachleute mit Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Behinderungsformen)

fachliche Fort- und Weiterbildungen

bauliche, technische und digitale Barrierefreiheit

flexible schulorganisatorische Rahmenbedingungen (z. B. Blockunterricht, individuelle Pausenzeiten, verlängerte Einzelstunden)

Reflexion der Einstellungen und Haltungen der Lehrkräfte und aller an Schule Beteiligter wie Schüler und Eltern (zu gelingender sozialer Integration, Team-arbeit und zur Übernahme von gemeinsamer Verantwortung)

didaktische Rahmenbedingungen basierend auf der Erkenntnis, dass Entwicklung und Lernen selbstbestimmte, konstruktive, soziale und entwicklungslogische Prozesse sind und jedes Kind auf Anerkennung, Dialog, Kommunikation und Kooperation angewiesen ist

Angebot dialogischer, kooperativer, offener Lernformen und Differenzierun-gen (das heißt der Lehrer ist ein Lernbegleiter, der Kompetenzen individuell fördert und bewertet)
Auf dem Weg zur inklusiven Schule
Salamanca Erklärung (UNESCO, 1994):
in der inklusiven Leitrichtung für Erziehungs- und Bildungsrichtungen wird festgeschrieben:" dass alle Schulen alle Kinder, unabhängig von ihren physischen, intellektuellen, sozialen, emotionalen, sprachlichen oder anderen Fähigkeiten aufnehmen sollen. Das soll sowohl behinderte und begabte KInder einschließen und ebenso Kinder von entlegenen oder normadischen Völkern, von sprachlichen, kulturellen oder ethnischen Minoritäten in den Unterricht einbinden.
Inklusion: Entwicklung
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