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Das Motiv des Weltuntergang in der Lyrik des Expressionismus

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Jonathan Noll

on 1 July 2014

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Transcript of Das Motiv des Weltuntergang in der Lyrik des Expressionismus

Das Motiv des Weltuntergangs in der Lyrik des Expressionismus
Ausgewählte Gedichte
Georg Heym : Gott der Stadt (1910)
Georg Heym : Der Krieg (1911)
Jakob van Hoddis : Weltende (1911)
Else Lasker-Schüler : Weltende (1902)
Albert Ehrenstein : Erde (1913)
Albert Ehrenstein : Leid (1913)
Wilhelm Klemm : Meine Zeit (1914)
René Schickele : Die Sorgen I (1910)
Hermann Kasack : Der Abschied (1912)
Daniel van Heil - Brennende Stadt
noch weitere ausgewählte Gedichte aus dieser Epoche
Fragestellung
Wie wird der Weltuntergang dargestellt?
Wie geschieht der Weltuntergang?
Was wird damit gemeint?
Lassen sich die Gedichte vergleichen? Welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten gibt es zu diesem Motiv?
Hat sich das Motiv des Weltuntergangs mit Beginn und während des 1. Weltkrieges verändert?

Die Schlafwandler/ Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog,
Cristopher Clark
Sekundärliteratur
Der Gott der Stadt : Georg Heym/Interpretationen
Herausgeber: Marcel Reich-Ranicki Frankfurter Anthologie 2007 oder School Scout 2007
Georg Heym : Der Krieg/Interpretation School Scout 2006
Titel : Lasker-Schüler und Hoddis, Weltfluch, Weltende School Scout 2006
Weltende: Interpretation Annemarie von Rinsum Bayer-Schulbuch Verlag 1986 (Im Magazin)
Wilhelm Klemm: Gedichte der Menschheitsdämmerung/Interpretationen 1971
Alfred Lichtenstein-Punkt: noch in recherche
Albert Ehrenstein-Erde/Leid: noch in recherche
René Schickele-Die Sorgen I: noch in recherche




Der Gott der Stadt
Auf einem Häuserblocke sitzt er breit.
Die Winde lagern schwarz um seine Stirn.
Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit
Die letzten Häuser in das Land verirrn.

Vom Abend glänzt der rote Bauch dem Baal,
Die großen Städte knieen um ihn her.
Der Kirchenglocken ungeheure Zahl
Wogt auf zu ihm aus schwarzer Türme Meer.

Wie Korybanten-Tanz dröhnt die Musik
Der Millionen durch die Straßen laut.
Der Schlote Rauch, die Wolken der Fabrik
Ziehn auf zu ihm, wie Duft von Weihrauch blaut.

Das Wetter schwelt in seinen Augenbrauen.
Der dunkle Abend wird in Nacht betäubt.
Die Stürme flattern, die wie Geier schauen
Von seinem Haupthaar, das im Zorne sträubt.

Er streckt ins Dunkel seine Fleischerfaust.
Er schüttelt sie. Ein Meer von Feuer jagt
Durch eine Straße. Und der Glutqualm braust
Und frißt sie auf, bis spät der Morgen tagt.
Offene Fragen:
Bisher fällt die Auswahl der Gedichte auf die Vorkriegszeit. Ändert sich der Stil mit Beginn des 1. Weltkriegs?


Problematik :
Ein "geeignetes" Gedicht zu finden, da man vieles nur durch Sekundärliteratur versteht/erkennt
Auswahl der Interpretationen und Analyansätzen

Mein weiteres Vorgehen
Sammeln von weiteren ausgewählten Gedichten mit Hilfe von: Gedichte der Menschheitsdämmerung 1971
Treffen mit Kai Scheuing
Suchen weiterer Sekundärliteratur
Quellenangabe
http://www.seilnacht.com/Lexikon/Express.htm
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/31/Daniel_van_Heil_(attr)_Brennende_Stadt.jpg
http://www.pohlw.de/literatur/epochen/express.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus_(Literatur)
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/102098.html
Sekundär Literatur:
Reich-Ranicki, Marcel: Der Gott der Stadt Interpretation. Frankfurter Anthologie 2007

Georg Heym
1910
Das Motiv des Weltuntergangs:
Inhaltiche Ergebnisse:
Das Motiv der Hoffnungslosigkeit durch fehlen von Gott (Lasker Schüler "Als ob der liebe Gott gestorben wäre") Oder gefühlte Vernachlässigung führt zu Wut (Albert Ehrenstein:"Ihn töten, töten, töten!")
Sprachliche Ergebnisse:
Personifikation des Motivs (Der Krieg oder Der Gott der Stadt)
Metaphorische beschreibung des Bösen
Strukturelle Ergebnisse:
Kürze und prägnanz sollen zur Steigerung/Intensität führen
Primär Literatur:
Niedermayer, Max und Schlüter, Marguerite: Lyrik des expressionistischen Jahrzehnts. München 1979.
Pinthus Kurt: Menschheitsdämmerung. Hamburg 1959
Internet Recherche
Erste Recherche Ergebnisse/Interpretationen:
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