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Die Weiße Rose

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by

Dominika Arleta

on 17 January 2013

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Transcript of Die Weiße Rose

Gliederung 1. Name
2. Mitglieder
3. Herkunft der Mitglieder
4. Ziele und Motive
5. Aktionen
6. Flugblätter
7. Prozesse
8. Die Weiße Rose in Hamburg Name Mitglieder der Weißen Rose "Zurückkommend auf meine Schrift 'Die Weiße Rose'
möchte ich [...] folgendes erklären: Der Name [...]
ist willkürlich gewählt [...] Es kann sein, dass ich gefühlsmäßig den diesen Namen gewählt habe, weil
ich damals unmittelbar unter dem Eindruck der
spanischen Romanzen von Bretano 'Rosa Blanca'
gestanden habe. Zu der 'Weißen Rose' der
englischen Geschichte bestehen keine Beziehungen." Motive geheim halten, um Mitglieder zu schützen Brief an Inge Scholl vom 27.Juni 1938:
"In meiner Brusttasche trage ich eine Knospe
einer Rose. Ich brauche diese kleine Pflanze,
weil das die andere Seite ist, weit entfernt
von allem Soldatentum und doch kein
Widerspruch zu dieser Haltung." Deutsche Jungenschaft
vom 1.11.1929 (dj.1.11) Postkarte von Max Bauer Verlag Fritz Rook 1941 Text gefiel Alexander Schmorell
Lilo Ramdohr kopierte den für Hans Scholl Historiker Sönke Zankel:
"[...] Sie dachten elitär, besonders im Sommer 1942, als ihre Flugblätter noch nicht die 'Weiße Rose' überschrieben waren. Sie benannten sich nach den verbannten Adeligen während der französischen Revolution. Der Name 'Weiße Rose' stand insofern gerade nicht für Demokratie." Hans Scholl Sophie Scholl Geschwister Scholl Hans und Sophie 22.September 1918 Geburt in Ingersheim 9. Mai 1921 Geburt
in Ingersheim Hans war sehr aktiv "Ich bin erfüllt von der Freude, zum ersten Mal in meinem Leben Weihnachten eigentlich und in klarer Überzeugung christlich zu feiern. Wohl sind die Spuren der Kindheit nicht verwehrt gewesen, als man unbekümmert in die Lichter und das strahlende Anlitz er Mutter blickte. Aber Schatten sind darüber gefallen; ich quälte mich in einer gehaltlosen Zeit in nutzlosen Bahnen, deren Ende immer dasselbe verlassene Gefühl war und immer dieselbe Leere. Zwei tiefe Erlebnisse, von denen ich Ihnen noch erzählen muss. Und schließlich der grauenhafte Krieg, dieser Moloch, der von unten herauf in die Seelen aller Männer schlich und sie zu töten versuchte, machten mich noch einsamer. Eines Tages ist dann von irgendwoher die Lösung gefallen. Ich hörte den Namen des Herrn und vernahm ihm. In diese Zeit fällt meine erste Begegnung mit Ihnen. Dann ist es von Tag zu Tag heller geworden, Dann ist es wie Schuppen von meinen Augen gefallen, Ich bete." "An einem Morgen hörte ich auf der Schultreppe eine Schülerin zur anderen sagen: 'Jetzt ist Hitler an die Regierung gekommen'. Und das Radio und alle Zeitungen sagten: 'Nun wird alles besser werden in Deutschland.' Zum ersten Male trat die Politik in unser Leben. Hans war damals 15 Jahre alt, Sophie 12, wir hörten viel vom Vaterland reden, vom Volk, von Kameradschaft und Heimartliebe. Das machte einen großen Eindruck auf uns, und wir hörten begeistert zu, wenn man in der Schule oder auf der Straße davon sprach." "Und Hitler wollte diesem Vaterland zu Glück und Erfolg helfen und dafür sorgen, dass jeder Arbeit und Brot hatte. Jeder einzelne Deutsche sollte ein freier und glücklicher Mensch in seinem Vaterland sein. Wir fanden das gut und was immer wir dazu tun konnten, wollten wir tun. [...] Gruppen von jungen Leuten marschieren in Reihen mit Fahnen und Gesang. Sie hatten eine geheimnisvolle Macht auf uns [...] SO war es kein Wunder, dass wir alle, Hans und Sophie und wir anderen, in die Hitlerjugend eintraten." "Hans war Fähnleinführer geworden. Er hatte viele schöne Lieder gesammelt, und seine Jungen hörten es gerne, wenn er zu Gitarre sang. Es waren nicht nur die Lieder der Hitlerjugend sondern auch Volkslieder aus vielen anderen Ländern" Wende in Hans "Aber nach einiger Zeit ging eine merkwürdige Veränderung in Hans vor. Er war nicht mehr der Alte. Etwas war in sein Leben getreten, das ihn störte. Nicht die Kritik des Vaters war es. Nein, die hörte er nicht. Es war etwas anderes. 'Die Lieder sind verboten', hatten die höheren Führer gesagt. Und als er darüber lachte, hatten sie ihm mit Strafen gedroht. Warum sollte er diese Lieder, die so schön waren, nicht singen? Nur weil sie von anderen Völkern waren? Er konnte er nicht verstehen, es bedrückte ihn, und seine Unbekümmertkeit verließ ihn. Zu dieser Zeit bekam er eine ganz besondere Aufgabe. Er sollte die Fahne seiner Gruppe zum Parteitag nach Nürnberg tragen. Seine Freude war groß. Aber als er zurückkam, glaubten wir unseren Augen nicht. 'Er sah müde aus, und in seinem Gesicht lag eine große Enttäuschung." "Einer der Führer hatte ihm das Buch seines Lieblingsdichters aus der Hand genommen, Stefan Zweigs 'Sternstunden der Menschheit'. Es war nicht erlaubt, das Buch zu lesen." Hans und seine Jungen hatten sich eine prachtvolle Fahne mit einem großen Phantasietier genäht. [...] sie war das Symbol der Gruppe. Aber eines Abends, als sie mit der Fahne zum Appell angetreten waren, war eine unerhörte Geschichte passiert. Ein höherer Führer hatte plötzlich den kleinen Fahnenträger [...] aufgefordert, die Fahne abzugeben. ' Ihr braucht keine besondere Fahne, Haltet euch an die, die für alle vorgeschrieben ist' [...] Noch einmal forderte der andere den Jungen auf, die Fahne abzugeben. Der kleine blieb bewegungslos stehen, und Hans wusste, was er fühlte. Als der Führer den Kleinen zum dritten mal mit drohender Stimme aufforderte, sah Hans, dass die Fahne sich ein wenig bewegte. Da konnte er nicht mehr länger still daneben stehen. Und er trat aus der Reihe heraus und schlug dem Führer ins Gesicht. Von da an war Hans nicht mehr Fähnleinführer. Wendepunkt aufgrund von Religion und Philosophie Alexander Schmorell Christoph Probst Willi Graf Kurt Huber Traute Lafrenz Gisela Schertling Katharina Schüddekopf Hubert Furtwängler Manfred Eickemeyer Wilhelm Geyer Herkunft der Mitglieder konservativ-bürgerlich
christlich geprägt
Literatur Philosophie Religion Musik Kunst Mitglieder verbotener Jugendbewegungen Carl Muth Theodor Heacker Starker Einfluss Aktionen Netz von Widerstandskreisen Falk Harnack Kontakt zur katholischen Zeitschrift Flugblätter der Widerstandsbewegung Deutschland Die Flugblätter politisch
in klarer Sprache
sprechen alle Bevölkerungsschichten an
Pläne zum Nachkriegsdeutschland
Rede des Gauleiters Giesler ersten vier Flugblätter von Hans Scholl und Alexander Schmorell verfasst Inhalt der ersten vier Flugblätter Gewaltverbrechen gegen Juden und Polen
Mitschuld der deutschen Bevölkerung

Prozesse Quellen "Die weiße Rose" - Inge Scholl
"Damit wir uns nicht verlieren Biefwechsel 1937-1943" - Sophie Scholl, Fritz Hartnagel
"Sippenhaft: Nachrichten und Botschaften der Familie in der Gestapo-Haft nach der Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl" - Inge Scholl
Film: Sophie Scholl- Die letzten Tage
Hörspiel: Bedeutende Personen der Weltgeschichte (Geschwister Scholl)
School-Scount Online Ausleihe ("Die weiße Rose", "Flugblätter") Lösung Geboren wird Hans Scholl am 22. September 1918 in Ingersheim als zweites Kind des Liberalen Bürgermeisters Robert Scholl und seiner Ehefrau Magdalene. Ab 1920 leben die Scholls in Feuchtenberg, wo am 27.Februar Elisabeth, am 9.Mai 1921 Sophie und im November 1922 der jüngste Sohn Werner zur Welt kommen. Nach einem kurzen Aufenthalt in Ludwigsburg zieht die Familie 1932 nach Ulm. Dort arbeitet Robert Scholl als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Obwohl der Vater von Anfang an ein Gegner des Nationalsozialismus ist und für seine Äußerung „Hitler ist ein Gottesgeisel der Menschheit“ sogar inhaftiert wird, treten die Kinder zunächst mit großer Begeisterung der HJ bei und machen dort schnell Karriere. Hans wird Fähnleinführer und auch Sophie übernimmt bei dem Bund Deutscher Mädel bald Führungsaufgaben. Das Schlüsselerlebnis für Hans ist der Reichsparteitag 1936. Als Fahnenträger vertritt er dort die Ulmer Hitlerjugend. Hans werden die Ziele der Nazis bewusst: Disziplin, Ordnung, Unterwerfung des Individuums und ein gemeinsamer Wille. Hans zweifelt in Ulm, ob er das Richtige tut und orientiert sich gemeinsam mit seinen Geschwistern neu, da ihm die Werte der Nazis nicht entsprechen. Hans schließt sich der Deutschen Jungenschaft vom 1.1.1929 an (freiheitsliebende und bündische Jugendbewegung). Außer der Hitlerjugend soll es keine andere Jugendbewegung in Deutschland geben. Hans und seine Geschwister werden im Herbst 1937 für kurze Zeit inhaftiert. Hans muss nach dem Abitur Wehrdienst absolvieren und im Sommer 1939 kann er dann mit seinem Medizinstudium in München beginnen. In der Zwischenzeit hat Sophie eine enge Freundschaft mit Fritz Hartnagel geknüpft. Um selbst keinen Reichs-Arbeitsdienst leisten zu müssen, beginnt Sophie nach dem Abitur im März 1940 eine Ausbildung als Kindergärtnerin, aber die Ausbildung wird nicht als Ersatz anerkannt. 1942 folgt Sophie Hans nach München um Biologie und Philosophie zu studieren. Die Todesstrafe wird noch am selben Tag dem 22.Februar 1943 im Strafgefängnis des Münchner Stadelheim vollstreckt.
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