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Das A-Z der Umgangsformen

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Gerhard Smits

on 1 November 2011

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Transcript of Das A-Z der Umgangsformen

'Das weiß man doch' Ein Satz den ich häufig höre. Es gibt so etwas, wie ein allgemeines Wissen, das von unseren Mitmenschen voraus gesetzt wird. Leider sind immer weniger Menschen in der Lage, dieses Know-How weiter zu geben. Erinnern wir uns also an die guten alten Regeln: Grüßen, Bitte & Danke, Angucken usw.
A
B
Es gibt Regeln, um den Umgang mit Anderen einfacher machen. Wer grüßt wen zuerst? Wer steht dabei auf und wer nicht? Wer reicht dem anderen die Hand zuerst. Was ist eine Akkolade?
Die persönliche Ausstrahlung eines Menschen, sein 'gewisses Etwas' bezeichnen wir als Charisma, manchmal auch als Charme. Das Wort stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet: 'Aufmerksamkeit auf sich ziehen'. Mit welchen Eigenschaften können Sie Ihr Charisma fördern?
C
Diese Frage stellt man mir oft. Die Antwort ist erst mal ganz einfach: Fremde erwachsene Menschen (älter als 16!) siezen sich. Trotzdem gibt es einige Stolpersteine in diesem Bereich.
D
E
Schriftlicher Umgang miteinander läuft heute in großem Maße über das Medium E-Mail. Grund genug, um auf eine lesefreundliche Form, Rechtschreibregeln und einen angenehmen Umgangston zu achten.
"Freundlichkeit: Eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können", sagte Mark Twain.
Wir alle fühlen uns in Gesellschaft freundlicher Menschen wohler als mit miesepetrigen und übelgelaunten Leuten. Eine freundliche Atmosphäre aufzubauen ist eine Fähigkeit, um die man Sie beneiden wird.
Merkmale echter Freundlichkeit sind Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und ein offenes Lächeln.
G
Kaum niest man in einer größeren Runde, schon schallt es von irgendwo her: "Gesundheit!".
Als höflich gilt dieser Wunsch nicht. Trotzdem ist es Vielen ein Bedürfnis, auf einen Nieser zu reagieren. Im öffentlichen Raum, etwa bei einem Meeting oder in einer größeren Runde, verzichten Sie lieber auf diesen Wunsch. Heute ist es angemessener, solche "Störungen" einfach zu überhören. Müssen Sie selbst husten oder niesen, entschuldigen Sie sich kurz.
Die gängige Begrüßungsform ist der Händedruck. Ein körpersprachliches Mittel, das viel über uns verraten kann. Weich oder fest, geschüttelt oder mit Schulterklopfen verbunden, es gibt viele Möglichkeiten einen Eindruck zu hinterlassen. In jedem Fall beachten: Die ranghöhere Person reicht die Hand zu erst.
H
I
Hat ein Mann hat sein Sakko im Stehen immer geschlossen? Diese Sitte gerät immer mehr in Vergessenheit, weil mancher meint, er wirke mit offenem Jackett moderner und dynamischer. Das ist ein Irrglaube. Der Schneider hat das Jackett so konzipiert, dass es in geschlossenem Zustand den perfekten Sitz hat. Schließen Sie Ihr Sakko zumindest in offiziellen Situationen, bei Vorträgen oder Präsentationen. Dafür müssen Sie natürlich wissen, welcher Knopf geschlossen wird. Und wann dürfen Sie das Sakko ablegen?
J
F
Im "global Village" treffen die unterschiedlichsten Kulturen und Wertvorstellungen aufeinander. Wir sind heute blitzschnell in einem anderen Land, einer anderen Kultur. Hier leben andere Menschen mit anderen Regeln und Anschauungen. Es ist also sinnvoll, sich vor dem Reiseantritt zu informieren.
Wichtig sind vor allen Dingen der Respekt und die Akzeptanz anderer Gewohnheiten. Freundliches und höfliches Verhalten und persönliche Flexibilität helfen Ihnen weiter.
Passen Sie sich den geltenden Regeln an und berücksichtigen Sie den Stellenwert von Funktionen und Hierarchien im jeweiligen Land.
Egal, wie das Zeitverständnis in anderen Ländern ist: Bei Geschäftsverhandlungen wird von Ihnen immer Pünktlichkeit erwartet.
K
L
Ein etwas altmodisches Wort - Kavalier - aber die Damenwelt liebt Kavaliere! Leider sind sie vom Aussterben bedroht. Dabei ist es so einfach, einer zu sein. In meinen Seminaren gibt es oft eine kleine Kavaliersanleitung.
Das Lächeln ist ein Türöffner. Es sagt dem Anderen: Ich nehme dich wahr und bin dir freundlich gesinnt.
Es ist ein Friedensangebot und lädt zur Kontaktaufnahme ein. Selbst Ihre Sprache verändert sich bei einem Lächeln und so können Sie es sogar durch das Telefon transportieren.
Wir haben gelernt, dass zu unangenehmen oder traurigen Situationen eine andere Mimik gehört. Trotzdem kann ein Lächeln auch bei schwierigen Angelegenheiten entspannen und die Stimmung verbessern. Das Leben wird leichter und angenehmer mit einer freundlichen Ausstrahlung und für die ist ein Lächeln immer wichtig.
d e r U m g a n g s f o r m e n
M
N
O
V
W
R
T
d a s
S
Was sind eigentlich gute Manieren? Jeder Mensch hat da wohl eigene Vorstellungen.
Höflichkeit und Respekt gehören genauso dazu, wie Taktgefühl, Rücksichtnahme und Pünktlichkeit. Beachten Sie die gängigen Tischsitten, belästigen Sie niemanden mit lauten oder unangemessenen Geräuschen… Diese Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Das Wichtigste ist aber: Achten Sie darauf, dass es den Menschen in Ihrer Gesellschaft gut geht. Dafür dürfen Sie schon mal die eine oder andere Regel brechen.
Eine der wichtigsten Vokabeln eines Menschen ist sein eigener Name. Dieser macht ihn unverwechselbar. Hört er seinen Namen, fühlt er sich als Individuum wahrgenommen.
Nutzen Sie also die namentliche Ansprache, um eine positive Stimmung zu schaffen. Sammeln Sie Pluspunkte, indem Sie sich die Namen Ihrer Gesprächspartner merken und verwenden (belegen Sie notfalls einen Kurs für Gedächtnistraining). Manche Menschen haben schwierige Namen, die man nicht so leicht versteht. Fragen Sie nach, wenn Sie ihn nicht verstanden haben. Lieber einmal nachfragen und Bescheid wissen, als ihn das gesamte Gespräch hindurch falsch auszusprechen oder gar zu vermeiden, ihn zu verwenden.
‚Ordnung ist das halbe Leben‘, sagt ein Sprichwort. Das stimmt - vielleicht, aber vor allen Dingen signalisieren wir mit einem ordentlichen Äußeren oder dem aufgeräumten Schreibtisch, dass wir uns gut organisieren können, einen Sinn für Klarheit haben und den Überblick behalten.
Fatalerweise wird von Vielen unbewusst Ordnung mit Kompetenz gleichgesetzt
P
Eine unserer wichtigsten Höflichkeitsregeln ist die Pünktlichkeit. Lassen Sie jemanden warten, ist dies immer ein Signal fehlender Wertschätzung. Ihren Status erhöhen Sie dadurch nicht. Niemand sollte es sich leisten, aus Imagegründen unpünktlich zu sein.
Achtung, Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen sind nur einige Aspekte der Rücksicht. Sie ist die Basis des höflichen Miteinanders. Jeder Mensch hat rücksichtsvolles Verhalten verdient, auch wenn er sonst keinen Sympathiepreis von Ihnen bekommen würde.
Small Talk ist heute so wichtig wie nie zuvor. Trotzdem hat er immer noch ein schlechtes Image. Da ist von belang-losem Geschwätz, Oberflächlichkeit oder von Zeitverschwendung die Rede.
Immer wenn Sie in Kontakt mit anderen Menschen kommen, können Sie mit ein paar netten Worten die Richtung des Gespräches bestimmen. Wer mit guter Laune und einer positiven Einstellung in ein Gespräch startet, hinterlässt bei der ‚kleinen Plauderei‘ so ganz nebenbei einen guten Eindruck.
Wenn es um gutes Benehmen geht, denken viele Menschen als Erstes an die Tischmanieren. Unsere Tischsitten waren schon immer ein Gradmesser für die Qualität der Kinderstube. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Gegenteil, viele Unternehmen prüfen bei einem mehrgängigen Menu schon mal, wie es um das gute Benehmen des neuen Mitarbeiters bestellt ist, bevor der Vertrag endgültig unter Dach und Fach gebracht wird. Manchmal steht sogar die Partnerin mit auf dem Prüfstand. Es lohnt sich also, sich etwas ausführlicher mit dem Thema zu befassen.
U
Die ungeschriebenen Gesetze sind Regeln, die jeder von uns kennt. Sie sind - wie die Bezeichnung schon sagt - nirgendwo aufgeschrieben; ihre Einhaltung wird aber von jedem erwartet. Natürlich findet diese Erwartungshaltung nicht im oberen Bewusstsein statt, vielmehr ist dies eine Sache der emotionalen Ebene. Wenn jemand diese Gesetze nicht beachtet, kann das Folgen für ihn haben. Sein Verhalten löst Abwehrmechanismen aus. Beispielsweise verschlechtert sich die Stimmung plötzlich oder es entstehen Aggressionen. Im schlimmsten Fall werden sogar Geschäfte nicht abgeschlossen. Es lohnt also, sich Gedanken über die entsprechenden Verhaltensweisen zu machen.
Vorstellen und Bekanntmachen - zwei Begriffe mit ähnlicher Bedeutung, die oft verwechselt werden.
Heute wird nur noch im Berufsleben wirklich vorgestellt, das heißt, es geht streng nach hierarchischen Gesichtspunkten zu.
Im privaten und gesellschaftlichen Bereich wird "bekannt gemacht" und zwar nur nach den Rangfolgen, Alter und Geschlecht.
Folgen Sie der modernen Empfehlung und stellen Sie sich selbst mit vollem Namen vor. So wirken Sie freundlich und offen auf Ihr Gegenüber.
Was bei feuchtfröhlichen Herrenabenden ein beliebter Zeitvertreib ist, eignet sich bei anderen Gelegenheiten weniger. Witze in Gesellschaft zu erzählen ist gefährlich, denn Sie gehen das Risiko ein, damit das Gespräch völlig aus dem Ruder laufen zu lassen. Setzen Sie sie sparsam und bewusst ein und auch dann nur, wenn Sie ein begnadeter Witz-Erzähler sind.
"Zu reden ist uns ein Bedürfnis, zuzuhören eine Kunst", wusste schon der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe.
Dabei lohnt es sich, manchmal zu schweigen und die Ohren auf Empfang zu schalten. Zuhörer haben die besseren Informationen. Wer aktiv zuhört, lernt eine Menge über Interessen, Erwartungen und Stimmungen des Gegenübers. So haben Sie Möglichkeit auf Ihren Gesprächspartner zu reagieren und schaffen eine angenehme Stimmung.
Z
Zusammenstellung: Marlies & Gerhard Smits, www.benehmensberatung.de - Bilder: Fotolia
Das A-Z der Umgangsformen
Benehmensberatung
Marlies & Gerhard Smits
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Vielen Dank,
für den virtuellen Rundgang. Ich hoffe, es hat Ihnen Vergnügen gemacht, einige der unterschiedlichen Facetten des Guten Benehmens zu entdecken.
Wenn Sie mehr zu diesem interessanten Thema erfahren möchten, nehmen Sie doch an einem meiner Seminare teil.
Marlies Smits, Benehmensberatung
Allgemeine Umgangsformen
Begrüßen
Charisma
Du oder Sie
E-Mail
Freundlich
Gesundheit!
Händedruck
Internationale Umgangsformen
Jackett
Kavalier
Lächeln
Manieren
Namen
Ordnung
Pünktlichkeit
Rücksicht
Smalltalk
Tischsitten
Ungeschriebene Gesetze
Vorstellen und Bekanntmachen
Witze
Zuhören
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