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Behaviorismus - Die Anwendung klassischer Lerntheorien im Schulalltag

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by

Felix Möllering

on 4 June 2011

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Transcript of Behaviorismus - Die Anwendung klassischer Lerntheorien im Schulalltag

Behaviorismus -
Die Anwendung klassischer Lerntheorien
im Schulalltag Gliederung 1. Was ist Behaviorismus?
2. Behavioristische Lerntheorien
2.1. Klassisches Konditionieren
2.2. Operantes Konditionieren
3. Anwendung der Lerntheorien
im Schulalltag
3.1. Positive und negative Verstärker
3.2. Bestrafungen
4. Fazit
5. Quellen Was ist Behaviorismus? Input Black box Output behavior = Verhalten - aus dem Englischen
- Verhaltensforschung
- Teilbereich der Psychologie
- Bersonderheit:
Innere Zustände (Gedanken und Gefühle)
werden nicht beachtet
zu ungenau und subjektiv für
wissenschaftliches Arbeiten
- Gehirn wird als eine Art Black Box gesehen,
die Reize aus der Umwelt in Reaktionen umwandelt Reiz aus der Umwelt Vorgänge im Gehirn werden nicht beachtet Reaktion Die behavioristischen Lerntheorien 1. Klassisches Konditionieren - grundlegendste Art des Lernens
- zuerst von Ivan Pavlov anhand
eines Hundes erforscht
- auch "Assoziationslernen" genannt
-> Lernen durch Assoziation zweier Reize - Lernverhalten von Lebewesen ist ein großer
Teil der Verhaltensforschung
- viele Behavioristen haben Lerntheorien aufgestellt
die Wichtigsten sind: 1. klassisches Konditionieren
2. operantes Konditionieren 2. Operantes Konditionieren Lernen durch: 1. Verstärker 2. Bestrafungen Positive Verstärker: - Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit
eines Verhaltens durch:
- Hinzufügen eines angenehmen Reizes
-> z.B. Lob und Belohnungen

Beispiel: Ein kleines Kind geht das erste Mal alleine
auf die Toilette und wird dafür gelobt.
-> durch das Lob wird das Kind auch in
Zukunft wieder alleine auf die Toilette
gehen Negative Verstärker: - Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit
eines Verhaltens durch:
- Vermeidung eines unangenehmen Reizes
-> z.B. Tadel

Beispiel: Fahrschüler beachtet das Tempolimit nicht
und wird dafür vom Fahrlehrer getadelt
-> Fahrschüler wird das Tempolimit in Zukunft
beachten, um zu vermeiden getadelt zu werden Positive Bestrafung: - Verringerung der Auftretenswahrscheinlichkeit
eines Verhaltens durch:
- Hinzufügen eines unangenehmen Reizes
-> z.B. Hausarrest

Beispiel: Kind hat etwas Verbotenes getan und bekommt Hausarrest
-> Kind wird in Zukunft mit einer geringeren
Wahrscheinlichkeit etwas Verbotenes tun Negative Bestrafung: - Verringerung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens durch:
- Entfernung eines angenehmen Reizes
-> z.B. Taschengeld Anwendung der Lerntheorien im Schulalltag - es werden vor allem Methoden des operanten Konditionierens im
Schulalltag verwandt Anwendung von: Verstärkern Bestrafungen positive Verstärker negative Verstärker Beispiel:

Vokabeltest ist gut ausgefallen, weil Schüler gut gelernt haben
-> Lehrer lobt die Schüler
-> Schüler möchten beim nächsten Mal wieder gelobt werden
und werden wieder gut lernen Lob als Verstärker Beispiel:

Vokabeltest ist schlecht ausgefallen, weil die Schüler zu wenig gelernt haben
-> Lehrer tadelt die Schüler
-> Schüler werden in Zukunft mehr lernen,
um nicht getadelt zu werden Tadel als Verstärker positive Bestrafung negative Bestrafung Beispiel:

Schüler stört den Unterricht
-> Lehrer verteilt eine Strafarbeit
-> Schüler stört in Zukunft weniger, da er
eine weitere Strafarbeit vermeiden will Beispiel:

Schüler stört den Unterricht
-> Lehrer schließt ihn aus dem Unterricht aus
-> dem Schüler wird in Zukunft weniger stören,
damit er am Unterricht teilnehmen kann Fazit - Methoden des operanten Konditionierens werden auch heute noch im
Schulalltag verwendet
-> vor allem Lob und Tadel als Verstärker und Strafarbeiten als Bestrafungen Kritik:
- operantes Konditionieren ist eine Lerntheorie des Behaviorismus,
bei dem Gedanken und Gefühle vollkommen außer Acht gelassen werden
-> Dinge wie Motivation als Antriebe zum Lernen werden nicht beachtet

- es handelt sich nur um Lerntheorien - klassisches Konditionieren scheint im Schulalltag zum
Vermitteln von Lernstoff keine große Rolle zu spielen Quellen - Butler, Gillian; McManus, Freda: Psychologie – eine Einführung, 2003, Stuttgart
(Reclam)
- Engfer, Tobias; Grunewald, Christiane: Lernen- Zwischen Behaviorismus und
Kognitivismus, 2010, Norderstedt (GRIN)
- Landsgesell, Elisabeth; Neumann-Erber, Sabine: Greift der Takt- eine Analyse des
Theorie-praxis-bezugs im Umgang mit verhaltensauffälligen AD(H)S-Kindern im
Schulalltag, 2008, Norderstedt (GRIN)
- Reuter, Stephanie: Lehr- und Lerntheorien- Behaviorismus, Kognitivismus und
Konstruktivismus, 2005, Norderstedt (GRIN)
- Schröder, Hartwig: Lernen – Lehren – Unterricht: lernpsychologische und didaktische
Grundlagen, 2002, München (Oldenbourg)
- Thorndike, Edward L.: Animal Intelligence: An Experimental Study of the
Associative Processes in Animals (Psychological Review, Monograph
Supplements, No. 8), 1898, New York (Macmillan)
- Watson, John B.: Psycology from the standpoint of a behaviorist, 1919, Philadelphia
(Lippincott)
- Thorndike, Edward L.: Animal Intelligence: An Experimental Study of the
Associative Processes in Animals (Psychological Review, Monograph
Supplements, No. 8), 1898, New York (Macmillan)
- Zimbardo, Philip G.; Gerrig, Richard J.: Psychologie, 18. aktualisierte Auflage, 2008,
München (Pearson Studium) -http://www.icybolt.de/assets/Uni/ews/Bereich-I.pdf,
Autor: Frank Reinhold, abgerufen
am: 14. März 2011, 16:19 Uhr
- http://www.uni-konstanz.de/ag-
moral/lernen/01_lernen/lerntheorien_
behaviorismus.htm, Autor: Georg Lind, abgerufen am:
13. März 2011, 16:31 Uhr http://blog.horsefriendship.de/__oneclick_uploads/2010/02/pawlowscher-
hunder-kopie.gif, abgerufen am: 16. März 2011, 16:06 Uhr Bildquelle: Internetquellen: Buchquellen:
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