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Inklusiver Anfangsunterricht

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by

Anna Grimm

on 8 October 2014

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Transcript of Inklusiver Anfangsunterricht


Präsentationsprüfung im Seminar
"Hörgeschädigte Kinder im inklusiven Anfangsunterricht"
Gliederung
1. Bedingungsanalyse
1.1 Klassensituation
1.2 Lernvoraussetzungen
2. Didaktische Strukturierung
2.1 Sachanalyse
2.2 Didaktische Analyse
2.3 Methodische Analyse
3. Unterrichtsdurchführung
3.1. Geplanter Stundenverlauf
3.2. Die einzelnen Stationen
2. Didaktische Strukturierung

2.1 Sachanalyse
Thema: Einführung des Buchstaben <A/a>

2.2 Didaktische Analyse
Bezug zum Rahmenlehrplan
Vier Kompetenzbereiche:

Sprechen und Zuhören

Schreiben

Lesen - mit Texten und Medien umgehen

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen


erarbeitet von Annika Noll und Anna Grimm
Bezug zum Rahmenlehrplan
"Der Schriftspracherwerb ist kein eigener Bereich, sondern ist Bestandteil der verschiedenen Aufgabenbereiche des Deutschunterrichts [...].




Bezug zum Rahmenlehrplan
"Der Schriftspracherwerb umfasst die Jahrgangsstufen 1 und 2. Er wird so gestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler
vielfältige Erfahrungen
mit gesprochener und geschriebener Sprache machen [...].
Die Lernangebote [...] unterstützen
sinnliche und motorische Zugänge sowie die basalen Wahrnehmungsfähigkeiten
."
Bezug zum Rahmenlehrplan
(Rahmenlehrplan Deutsch für die Grundschule, Berlin, 2004, S.24)
... und damit verbundene Probleme ...
"Beim Aufschreiben der Wörter wird die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler auf die Beziehungen zwischen
gesprochener
und geschriebener Sprache gelenkt. Dabei wird eine Schreibtabelle einbezogen."

"
Lautorientiertes
Schreiben ist ein Entwicklungsschritt und eine grundlegende Rechtschreibstrategie für die Entwicklung normgerechten Schreibens."
(Rahmenlehrplan Deutsch für die Grundschule, Berlin, 2004, S.24)
(Rahmenlehrplan Deutsch für die Grundschule, Berlin, 2004, S.24)
1.1 Klassensituation

inklusives Setting
Grundschulklasse, 1. Jahrgangsstufe

15 SuS, davon 10 Mädchen und 5 Jungen
3 taube SuS, zwei Kinder DGS-orientiert, 1 Kind mit Englisch und BSL als weitere Sprachen
1 Kind mit CI, gebärdensprachorientiert und lautsprachkompetent
4 schwerhörige Kinder, lautsprachorientiert
7 hörende Kinder, davon 1 CODA (gebärdensprachorientiert)
1.2 Lernvoraussetzungen
Fachliches Vorwissen:
Motorische Vorübungen
Buchstabe <N/n>

Methodisches Vorwissen:
Ritual Schatztruhe
Stationenlernen
Umgang mit Symbolkärtchen für das Stationenlernen
Vorstellen der Ergebnisse im Stuhlkreis
Feedback
2.3 Methodische Analyse
Offene Unterrichtsformen -
Stationenlernen
Quellen
Mattes, Wolfgang (2011): Methoden für den Unterricht. Paderborn: Schöningh

Meyer, Hilbert (2007): Leitfaden Unterrichtsvorbereitung. Berlin: Cornelsen

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg; Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin; Senator für Bildung und Wissenschaft Bremen; Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.) (2004): Rahmenlehrplan Deutsch Grundschule.

Schenk, Christa (2001): Lesen und Schreiben lernen und lehren. Eine Didaktik des Schriftspracherwerbs. 3., überarb. Aufl., Baltmannsweiler: Schneider-Verlag

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport (Hrsg.) (2005): Bildung für Berlin. Basale Fähigkeiten.

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin (Hrsg.) (2006): Bildung für Berlin. Phonologische Bewusstheit.
Lernziele
Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung
Bezug zum Rahmenlehrplan
2.1 Sachanalyse
Schrift = System graphischer Zeichen
konventionelle Verwendung
zum Zweck der Kommunikation (Schenk 2012, S. 11)

phonographische Schrift = Zeichen bedeutet Sprachlaut (nicht 1:1)

"Mit nur 26 Buchstaben können wir alles aufschreiben und lesen,
vorausgesetzt, wir beherrschen das Prinzip.
" (ebd., S. 27)
Lernziele
Übergeordnetes Lernziel:

Die SuS lernen den Buchstaben <A/a> in unterschiedlichen
Darstellungsformen mehrsinnig kennen.
Definition:
Aufarbeitung unterschiedlicher Teilaspekte eines gemeinsamen Rahmenthemas
Vielfalt an Material- und Arbeitsangeboten
Aktivierung unterschiedlicher Lernkanäle
(taktil, auditiv, visuell, motorisch)
weitgehend selbstständiges Arbeiten
2.3 Methodische Analyse
Offene Unterrichtsformen -
Stationenlernen
Organisation:
Vorbereitungs-, Durchführungs-, Präsentations- und Auswertungsphase
SuS bearbeiten Stationen selbstständig
Lehrperson beobachtet und gibt Hilfestellung wenn nötig
2.3 Methodische Analyse
Offene Unterrichtsformen -
Stationenlernen
Lernchancen und mögliche Probleme:
+ Individualisierung
+ Differenzierung
+ selbstreguliertes Lernen
+ Bewegung

- großer Planungsaufwand


3.1 geplanter Unterrichtsverlauf
3.1 Die einzelnen Stationen
Station 4:

3.1 Die einzelnen Stationen
Station 3:

3.1 Die einzelnen Stationen
Station 2:

3.1 Die einzelnen Stationen
Station 5:

Wiedererkennen des
Bewusstmachen der Form: Malen zum <A/a>
A-Laute in einem Hörtext finden und zählen
<A/a> mit Springseilen auf dem Boden legen
und nachgehen
3.1 Die einzelnen Stationen
Station 6:

3.1 Die einzelnen Stationen
Station 7:

<A/a> auf Tonpapier übertragen oder schreiben und ausschneiden
3.1 Die einzelnen Stationen
Station 1:

<A/a> aus Knete formen
<A/a> aus einem Zeitungstext ausschneiden und auf Papier kleben
unter anderen Buchstaben des Fingeralphabets
Lernziele
Die SuS...
erfahren das Graphem <A/a> visuell, motorisch und haptisch
diskrimineren den Fingeralphabetbuchstaben von anderen Buchstaben des Fingeralphabets
diskriminieren den A-Laut in einem Hörtext von anderen Lauten
Sachkompetenz
Lernziele
Die SuS lernen...
sich auf ihre eigene Arbeit zu konzentrieren
Absprachen zu treffen
Kompromisse einzugehen
wertschätzend mit Eigenem und Fremdem umzugehen
Soziale Kompetenz
Lernziele
Die SuS festigen und vertiefen die Methode der Stationsarbeit
Sie lernen, sich zwischen den Stationen zurecht zu finden
Sie lernen, Arbeitsaufträge zu erschließen
Sie üben sich darin, ihr eigenes Kompetenzniveau einzuschätzen und Aufgaben ihren eigenen Fähigkeiten entsprechend zu bearbeiten
Methodenkompetenz
3.1 Geplanter Unterrichtsverlauf

Danke für eure Mitarbeit!
Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung
Schriftsprachkompetenz befähigt die SuS dazu, sich sicher in der geschriebenen Welt zu bewegen
alle weiteren Anforderungen können von SuS nur bewältigt werden, wenn sie lesen und schreiben können
Informationszugang durch Schrift (Bücher, Internet, Zeitungen,...) → ermöglicht lebenslanges Lernen

Das Graphem <a> steht für die Laute [a] und [a:]
http://www.dma.ufg.ac.at/assets/4578/intern/vokalviereck2. jpg
bei Vokalen entweicht der Luftstrom ungehindert
Artikulation: tief, zentral, ungerundet
[ ] wird schriftlich durch <er> abgebildet
Diphthonge [ai] und [au]
3. Unterrichtsdurchführung
1. Bedingungsanalyse
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