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"Männliche" / "Weibliche" Kommikationsmuster

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by

Anja Dötsch

on 12 February 2014

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Transcript of "Männliche" / "Weibliche" Kommikationsmuster

Kommunikationsmuster
verbal
Monotone Stimmlage
Direkte Mitteilung (Berichtsprache)
Sprache als Ausdruck von Macht
Dominierende/komparative Gesprächsführung
Einfache Sätze (parataxe)
Inhaltliches, Schaffendes, Nützliches

"Weibliche"
"Männliche"
Geschlecht
und unser Verständnis davon
?
Forschungsstand
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
"Männliche" Kommunikationsmuster
Bla, bla, bla ...
und ein letztes Schmankerl ;-)
verbal
"Weibliche" Kommunikationsmuster
Bla, bla, bla ...
nonverbal
Rollenspiel:
"Gestern sagte die Chefin: 'Ihr Projektbericht gefällt mir, ich wusste doch, dass Sie der richtige Mann für diese Aufgabe sind! Ich habe hier lediglich ein paar kleine Änderungsvorschläge, ob Sie da vielleicht noch einmal drauf schauen könnten?'

Heute tut sie plötzlich erstaunt: 'Sie haben meine Korrekturen so gut wie gar nicht berücksichtigt, so kann ich den Bericht aber auf gar keinen Fall weitergeben ...!'"
Joachim Meyer ist verärgert:
Was ist da schief gegangen?
Mimik
Gestik
Kinesik
nonverbal
Mimik
Gestik
Kinesik
Frauen- und Männersprache (Robin Lakoff)
veröffentlichte 1973 „Language and Women’s place”
Frauensprache: emotional
Männersprache: sachlich, höher bewertet
Sprache = Macht

Ann Bodine, 1975:
Geschlechtsexklusiver Sprachgebrauch: Form/Wort darf nur von einem Geschlecht benutzt werden
Geschlechtspräferentieller Sprachgebrauch: Form/Wort wird vorzugsweise von einem Geschlecht verwendet
Die These der zwei Kulturen
verbreitet durch Deborah Tannen (1990)
Konflikte/Missverständnisse zwischen Männer und Frauen, da zwei verschiedene Kulturen
beruht auf John Gumperz’s Untersuchung über Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen angewandt auf Frau und Mann

stärkere mimische Aktivitäten
expressiver Gesichtsausdruck
Lächeln
Blickkontakt
starke Expressivität
Handgesten
Hände häufiger im Schoß
Hände häufiger verschränkt
"raumsparend"/ wenig Platz einnehmend
zu Frauen wird weniger Distanz gehalten
Neigen und Schieflage des Kopfes
vornüber beugen
geringere Distanz zu Frauen
Benjamin Thorn/ Pixelio.de
http://www.rappers.in/forum.php
Mittelbayrische Zeitung / Archiv
Keine /wenig Mimik
"Beherrschen" des Gesichtsausdrucks
Autorität bedeutet Fassung bewahren
vermeiden von Lächeln
Gestikulieren oft
Raum einnehmende Haltung
Spitzdach mit der Hand
Zeigefinger /geballte Faust
spox.com
moviepilot.de
Raum beanspruchen, bedeutet Kontrolle
erhobener Kopf
variieren selten die Körperhaltung
berühren Frauen öfter als umgekehrt
cicero.de
reden insgesamt weniger/ weniger aggressiv
zurückhaltende Kommunikiationsstrukturen
Tonhöhe, Stimme, Intonationsmuster
mehr Konjunktionen
komplexere Satzgefüge
Gefühle, Emotionen, Motivationen
differenzierter Wortschatz

biologische Merkmale
Geschlecht?
normativ gesetzte Differenzierung in Männer und Frauen
Ausdruck einer gewissen Hierarchisierung zwischen Männern und Frauen?
In unserer Gesellschaft
vor allem ein duales und heterosexuell strukturiertes Konstrukt
jetzt seid ihr dran
Staat
beeinflusst
Der
unser Verständnis von Geschlecht maßgeblich
2.
Namensgebung
Sog. Gewohnheitsheits- und Richterrecht
Alpha
Eike
London
Sonne
Kai
Finn
Heike
Lafayette
Jazz
Luca
Felix
Maximilian
Marie
Maria
Sophia
Anna
Emma
Susanne
Petra
Birgit
Hans
Otto
Wilhelm
Gerda
Helene
Bruno
Michael
Tom
Tim
Lukas
Leon
Moritz
Leonie
Jonas
Vanessa
Mina
Clara
Ben
Charlotte
1.
Personenstands- gesetz
regelt Anzeige familienrechtlicher Umstände
Geschlecht:
männlich
weiblich
offen?
Dualität
m
w
begründet Stereotype?
!
klar:
wir haben Verhaltenserwartungen
m/w Filter
stereotype Verhaltenserwartungen
Stereotype Merkmale
also Merkmale an denen wir "
männlich
" und "
weiblich
"
(vermeintlich) festmachen können
bitte ordnet folgende Merkmale zu:
schnelle Sprechweise
viel lächelnd
flüssige Sprechweise
offene, sich selbst preisgebende Rede
höflich
ruppig
laut
leise
viel Umgangssprache
offen Ärger zeigend
angeberisch
streitbar
auf den Punkt kommend
schwatzhaft
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