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Seminar Wortschatz

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by

Rhea Stalder

on 3 June 2016

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Transcript of Seminar Wortschatz

Die zentrale Datenbank:
Das Langzeitgedächtnis
Das Modell der drei Gedächtnisspeicher
Dateneingang: Das Ultrakurzzeitgedächtnis

Nur das Wichtigste wird bearbeitet
Zentral ist die Verankerung: neue Informationen müssen bekannten Informationen zugeordnet werden
Bereitet das Abrufen der Informationen vor
Begrenzte Kapazität und Bearbeitungszeit (20 Min.)

Datenaufbereitung:
Das Kurzzeitgedächtnis

Sprachen lernen. Der Schlüssel zur richtigen Technik,
Robert Kleinschroth, rororo
DaF unterrichten. Basiswissen Didaktik, Klett
Lernen ist lernbar. René Frick und Werner Mosimann, Sauerländer
Wortschatzarbeit und Bedeutungsvermittlung,
Bernd-Dietrich Müller, Fernstudienangebot Langenscheidt
Probleme der Wortschatzarbeit, Rainer Bohn,
Fernstudienangebot Langenscheidt
Lerne lernen. Christoph Jordi, Eigenverlag
Gehirngerecht lernen. Peter Gasser, hep
Bibliografie

Mit den ersten 1000 Wörtern können wir mehr als 80% aller Normaltexte erfassen.
Mit den nächsten 1000 Wörtern weitere 8-10%
Mit den nächsten 1000 Wörtern weitere 4%
Mit den nächsten 1000 Wörtern weitere 2%

Mit 4000 Wörtern verstehen wir also 95% aller Normaltexte.

Wenn TN 10 Wörter pro Lektion verstehen lernen, brauchen sie 400 Lektionen,
um Normaltexte zu verstehen.


Wie viele Wörter verstehen?

Wiederholen
nach
10-20 Minuten
1 Tag
1 Woche
1 Monat
6 Monaten
Kurze Lernperioden: 20-40 Min.
Wissen ordnen
: Sinnvoll gruppieren und strukturieren

Hirnkapazität beachten: ca. 7 Sinneinheiten lernen


Wortschatz vernetzen

Wortschatz regelmässig anwenden

In richtigen Zeitabständen wiederholen

abwechslungsreiche Wortschatz-
Wiederholungen mit verschiedenen Methoden

Modell der
drei Gedächtnisspeicher
und die Konsequenzen für
das (Sprachen) Lernen

Seminar Wortschatz

Was bedeutet das?
Erklären Sie! Ist das ein ...?
In welcher Situation braucht man ein...?
Braucht man das für … oder für …?
Was ist das Gegenteil von ...?
Kennt ihr ein ähnliches Wort?
Was ist der Unterschied zwischen ... und …?
Was für Assoziationen fallen euch ein?
Zu welchem Wortfeld gehört das?
Welche Wörter gehören auch noch dazu?
... ist eine Art von …Welche anderen Arten von … gibt es?


Kontrollfragen, um das Verständnis zu überprüfen

Verschiedene Lernaktivitäten aktivieren unterschiedliche Hirnareale.
Je mehr Areale beim Lernen beteiligt sind, desto grösser die Vernetzung und desto intensiver die Speicherung.
Lesen
Betrachten von (farbigen) Bildern
Bewusstes Nachdenken
Sprechen
Hören von Texten und Liedern
Handschriftliches Schreiben
Zeichnen / Malen
Bewegung

Multisensorisches Lernen

Fremdsprache
: (aktiv)
A1 600
A2 1300-2000
B2 3000-4000
C2 6000

Ziel: 2000 aktiv 8000 passiv

Wenn A1 in 120 Lekt.: 5 Wörter pro Lektion

Muttersprache
:
Passiv: 50’000-100’000
Aktiv: 2000-20’000 Ø 12’000

Wie viele Wörter?

Nichts geht verloren, alles bleibt gespeichert, es ist oft unauffindbar
Denkblockaden durch Stress
Aktiver und passiver Speicher
Wissen vernetzen
:
Vorwissen aktivieren
Neues mit Bekanntem verknüpfen, Theorie mit Praxis

Mehrkanalig aufnehmen und wiederholen
:
zuhören
nachlesen
darüber sprechen
zusammenfassen
visualisieren


Zusammenfassung der Konsequenzen
für das (Sprachen) Lernen

Aber noch immer gleich:

Das Wort muss ins Hirn

70er Jahre: Voci-Listen
80er Jahre: Karteikästen
90er Jahre: Post-its und Mind Maps
Heute: Apps

Wortschatz lernen früher und heute

Trennt Wichtiges von Unwichtigem
Was interessiert, wird registriert
Weitergeleitet wird innert 20 Sekunden
oder überhaupt nicht
Zum Weiterleiten braucht es Energie


Konsequenzen für das Sprachen Lernen
Energie erhält das Wort:

1. durch das Aufnehmen über mehrere Kanäle (Hören, Lesen, Sehen, ev. Anfassen)

2. durch Aktivieren von Vorwissen

3. durch das Wachrufen von Assoziationen

Konsequenzen für das Sprachen Lernen
Konsequenzen für das Sprachen Lernen
Um das Abrufen vorzubereiten: neue Wörter ordnen, gruppieren und strukturieren (nach immer neuen Prinzipien)
Wortfelder und Wortfamilien, z.B. in Assoziogrammen, Mind Maps, Diagrammen
sieben (plus / minus zwei) Informationen
statt einzelner Wörter ganze Sinneinheiten (chunks) lernen
Wiederholen innerhalb von 20 Minuten

Welche Wörter sind neu?
Welche Wörter verstehen die TN ohne Hilfe?
Welche Verstehenshilfen bietet das Buch an? Bilder, Kontext….
Bei welchen Wörtern ist zusätzliche Hilfe nötig? Wie kann ich diese erklären? Mimik/Gestik, Erklärungen, passende Beispielsätze, Bilder, Übersetzung…
Wie können die neuen Wörter mehrkanalig vermittelt werden? Wie können sie mit Bekanntem verknüpft werden?

Eine Einheit im Lehrmittel aus der
Wortschatz-Perspektive anschauen
Ein Wort kennen: Was heisst das?
Aussprache
Schriftbild
Wortart(en)
Bedeutung(en)
Gebrauch, grammatisch richtig (Artikel, Plural, Konjugation, Deklination, Präp.)
Komposita
Kollokationen
Idiome
Assoziationen
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