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Global Player in Entwicklungsländern

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by

Sarah H

on 16 December 2014

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Transcript of Global Player in Entwicklungsländern

Global Player
der Textilwirtschaft...
Möglichkeiten für uns
Bangladesch
Quellen
http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/markencheck/markencheck/sendungen/der-h-und-m-check-markencheck-100.html
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/ard-markencheck-die-dunkle-seite-von-hundm_aid_705915.html
http://www.mynewsdesk.com/de/h-m-hennes-mauritz-bv-co-kg/pressreleases/stellungnahme-zu-dem-tragischen-feuerausbruch-in-der-aswad-knit-composite-fabrik-in-bangladesch-915405
http://politikg1-hm.blogspot.de/
http://www.fashionunited.de/News/Leads/H%26M_rechtfertigt_niedrige_L%F6hne_in_Kambodscha_2012103012831/
http://arbeitsunrecht.de/hm-streik-in-kambodscha-sl-garment/
http://www.ksta.de/wirtschaft/kambodscha-h-m-wird-ausbeutung-vorgeworfen,15187248,12069232.html
http://about.hm.com/de/About/sustainability/hm-conscious/sustainability-vision.html
http://sustainability.hm.com/en/sustainability/about/hm-conscious/hm-conscious-foundation.html
http://www.hm.com/de/longlivefashion
http://www.absatzwirtschaft.de/hm-sammelt-altkleider-und-recycelt-image-14531/
http://youtube.com/UHl15YO2yL0
http://www.textilwirtschaft.de/business/HM-Conscious-Foundation-Partnerschaften-stehen-fest_94194.html?a=13
Dank neuer Kollektionen läuft das Geschäft des schwedischen Modehändlers Hennes & Mauritz gut. Im Juni konnte die Modekette ihren Umsatz, bereinigt um neu eröffnete Geschäfte, um drei Prozent steigern. Das Wachstum fiel damit etwas geringer aus als von Analysten erwartet.

Trotzdem stieg der Umsatz im Vormonat so stark an wie seit vergangenem September nicht mehr. Damals lag das Umsatzplus bei sechs Prozent. Die gesamten Umsätze, bei denen auch Neueröffnungen berücksichtigt werden, stiegen im Juni sogar um 13 Prozent.
Nicht nur das Wachstum will der Einzelhandelsriese als positives Zeichen verstanden wissen: H&M hat zusammen mit anderen Modehändlern ein internationales Abkommen unterzeichnet, das Textilarbeitern in Bangladesch mehr Arbeitssicherheit bieten soll. Nach dem Einsturz der Fabrikhalle "Rana Plaza" in Dhaka im Mai mit mehr als 1100 Toten war die Vereinbarung zustande gekommen.

Mehr als 70 vor allem europäische Handelskonzerne der Textilindustrie haben das Abkommen bereits unterzeichnet. Neben Hennes & Mauritz und dem Textilriesen Inditex beteiligen sich auch deutsche Firmen wie Aldi, Lidl, Puma und Tchibo. Bis zum 15 Juli müssen die Unternehmen alle Fabriken auflisten, damit feststeht, welche Gebäude auf Brandschutz und Sicherheit kontrolliert werden.

Die Unterzeichnung des Abkommens reicht dem Textilhändler allerdings noch nicht aus. H&M-Chef Karl-Johan Persson möchte in Zukunft komplett faire Mode herstellen. Dem "Spiegel" sagte Persson vor Kurzem, dass ihm ein weltweit gültiges Siegel für die Branche vorschwebe, ähnlich wie das Fair-Trade-Siegel beim Kaffee. Nur wer sich an definierte Standards bei Löhnen, Umwelt und sozialen Aspekten halte, solle dieses neue Siegel an seine Kleidungsstücke hängen dürfen.
H&M möchte hier mit gutem Beispiel vorangehen. Neben dem Brandschutzabkommen in Bangladesch seien das Recycling gebrauchter Kleidung und die CO2-neutrale Produktion bis 2015 weitere Ziele, so Persson. Zudem ärgere es ihn, wenn H&M als "verantwortungsloser Billigheimer" dargestellt werde. "Ich würde sofort einen H&M-Aufschlag zahlen und hätte gern ein faires Lohnsystem für die gesamte Branche", so Persson.

Nach China ist Bangladesch der weltweit zweitgrößte Textilproduzent. Umgerechnet 19 Mrd. Euro werden jährlich in Form von Kleidung und Schuhen exportiert. Die Arbeiter in den Textilfabriken hingegen verdienen zum Teil weniger als 30 Euro pro Monat.
"Der tragische Unfall ereignete sich in einer Fabrik, die keine Kleidung für H&M produziert."
"Die Aswad Knit Composite Fabrik stellt [...] für viele verschiedene Fabriken her[...]Eine dieser belieferten Fabriken ist[...] ein autorisierter und auditierter Zulieferer von H&M, [...] sogenannte 2nd Tier Zulieferer für H&M und somit haben wir keine direkte Geschäftsbeziehung zu diesen."
http://www.n-tv.de/wirtschaft/H-M-waechst-ueber-sich-hinaus-article10993171.html
1.)
Bewusster
einkaufen

2.)
Oft waschen
schadet der Umwelt und der Haltbarkeit. Lüften reicht manchmal auch

3.)
Labels
, die für
einwandfreie Produktion
stehen

4.) Wenn
Leder
, dann: entsprechend den deutschen
Arbeitsschutz-, Tierschutz- und Gesundheitsbestimmungen


5.)
Plugin aVoid:
Produkte aus den Onlineshops von Amazon, Zalando und Co. ausgeblendet, die im Verdacht stehen, mit Kinderarbeit hergestellt worden zu sein

6.)
Menschen- und Tierrechts-Organisationen
benötigen finanzielle Unterstützung
"[...] die Einhaltung der Regeln unseres Code zu kontrollieren. Bei ihren Inspektionen gehen sie eine Liste mit mehr als 300 Punkten hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Arbeitsumgebung etc. durch. Im Anschluss an jede Revision werden die Ergebnisse zusammengestellt und konkret alle durchzuführenden Verbesserungen aufgeführt. Dem Lieferanten wird ein Termin gesetzt, bis zu dem er einen Handlungsplan vorgelegt haben muss. Die Auditoren besuchen dann die Fabriken und überprüfen, ob die Verbesserungen durchgeführt wurden."
Auf die Frage der Kinderarbeit antwortet H&M mit den gesetzlichen Richtlinien und betont das Unternehmen mehrmals, dass diese nicht geduldet wird. Außerdem kontrollieren die oben genannten Auditoren auch diesen Faktor und im Fall eines Verstoßes ist der Lieferant verantwortlich zu machen. Desweiteren versucht H&M danach eine Lösung für das Kind und dessen Familie zu finden.
H&M betont immer wieder, dass sie weder für die Arbeiter, noch für die Löhne verantwortlich sind und das allein der Lieferant dafür Sorge zu tragen hat. Sie überprüfen jedoch die Mindestlöhne und das Lohn-Stunden-Verhältnis, welche auch in dem Verhaltenskodex angegeben seien.
Billigmode herzustellen ist möglich, da H&M in der ganzen Welt produzieren lässt. Vorwiegend in Billiglohnländern wie in Bangladesch, wo die Menschen oft gnadenlos ausgebeutet werden.
In Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, liegt die Fabrik „Haus des Sonnenscheins“, mit 1700 Beschäftigten, die Kleidung für H&M herstellt. Deren Monatslohn, beträgt umgerechnet 40 Euro, was sehr wenig ist. Doch das ist nicht alles: Die Arbeiter werden gezwungen tagelang Überstunden zu machen. Tag und Nacht!
Doch H&M gelobt sich für die Rechte der Arbeitnehmer in den Zulieferbetriebe stark zu machen, da diese seien einem strengen Verhaltenskodex verpflichtet.
... am Beispiel
1968
ab 2004
1977-2000
1947
Heute
"Das Unternehmenskonzept von H&M ist es, Mode und Qualität zum besten Preis anzubieten."
-H&M
bestes Angebot
Preis & Qualität
Qualität und Nachhaltigkeit
große Einkaufsvolumina
Einkauf der richtigen Produkte auf den richtigen Märkten
Kostenbewusstsein in allen Teilen der Organisation
z.B. durch
als Global Player
Herstellungsumstände
Wie wird Kinderarbeit in der Produktion ausgeschlossen?
Werden Kosmetikprodukte von H&M an Tieren getestet?
Kann H&M garantieren, dass die Produkte aus Merinowolle Mulesing-frei sind?
Welche Richtlinien hat H&M für Pelz- und Leder-Produkte?
Wie kann ich feststellen, wo ein Kleidungsstück von H&M hergestellt wurde?
Wie kann H&M sicherstellen, dass die Produkte keine schädlichen Chemikalien enthalten?
Warum sind die Gehälter in den Fabriken so niedrig?
Wie trägt H&M zu mehr Nachhaltigkeit in der Baumwollproduktion bei?
Textilindustrie leidet stark unter Einflüssen internationaler Konzerne
Seit 2006 Proteste für bessere Arbeitsbedingungen und gute Löhne
Dhaka: Fabrik "Haus des Sonnenscheins", 1700 Menschen
monatl. 40 Euro bei Überstunden
Baumwollfarmen
Baumwolle
Kinderarbeit vorprogrammiert
Baumwollernte durch Kinder staatlich verordnet


Usbekistan

"Wir glauben nicht, dass ein Boykott den gewünschten Effekt für die Situation der Kinder und Menschen in Usbekistan hätte." Frei nach dem Motto: "Wenn wir nichts mehr aus diesem Land kaufen, verlieren die Leute dort ihre Arbeitsplätze".
Probleme der Kontrolle
Fabrikbrand in Bangladesh
25. Februar 50 Verletzte, siebenstöckiges Fabrikgebäude
21 Tote, 50 Verletzte
Brandursache: Kurzschluss
Entschädigungszahlungen: 2.000€
ähnliche Unfälle
Forderung nach Sicherheitsmaßnahmen
strafbare Fahrlässigkeit
Sicherheitskontrollen
H&M Conscious Foundation

Bildung
sauberes Wasser
Stärkung von Frauen
zeitgrößtes Textilhandelsunternehmen in Europa

3.132 Filialen in 43 Ländern

Umsatz von 17,35 Mrd Euro (2013)

116.000 Mitarbeiter weltweit

418 Geschäfte in Deutschland
3,6 Mrd Umsatz

keine eigenen Fabriken

von circa 700 eigenständigen Herstellern eingekauft, die hauptsächlich in Asien und Europa produzieren


seit 2007
Partner:

UNICEF, WaterAid und CARE

aktuelle Schwerpunkte:
ab 30:36min

Bangladesch
Textilindustrie leidet stark unter Einflüssen internationaler Konzerne
Seit 2006 Proteste für bessere Arbeitsbedingungen und gute Löhne
Dhaka: Fabrik "Haus des Sonnenscheins", 1700 Menschen
monatl. 40 Euro bei Überstunden
Baumwollfarmen
2010: gesetzlichen Mindestlohn an anfallenden Lebenskosten anzupassen
9 Ct/Stunde, veraltete Maschinen, Unfälle, Chemikalien
Leder und Fell: Tiermisshandlungen
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