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Toxic Waste World Map

Toxic Waste with connection
by

Ramin Nawroozzada

on 29 January 2015

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Transcript of Toxic Waste World Map


Giftmüllkippe Dritte Welt-Europas Entsorgungsnotstand
N
E
S
W
Legend
North America
Use arrow keys, left and right, to move between disasters.*
South America
Africa
Europe
Asia
Australia
Deutschland

September 28,2012
Texas
Tropical Storm Norman
5
10
15
20
2217
4434
6651
8868
Quellenverzeichnis
www.greenpeace.de
http://www.bmub.bund.de/
http://www.bafu.admin.ch/bodenschutz
www.arte.de/reportage
http://atommuellreport.de/home.html
Somalia
Italien

Ghana

Kenia

Elfenbeinküste

China

Japan

Südkorea

Indien

Australien

United States

Brazilien

Chile

Argentinien

Polen

Ägypten

Pakistan

Russland

Ukraine
Europa

Tanzania
Rumänien

Giftmüllskandal von Abidjan
LA Hague
Wiederaufbereitungsanlage
Ableitung von Nuklearwasser


Kontrollproblem der Behörden (Zoll)
Fallbeispiel Ghana
Agbogbloshie
Legaler/illegaler Export von Elektromüll
2/3 des weltweiten Elektroschrott gelangt in Entwicklungsländer
Fakten: 85% aller via Container eintreffenen Elektrogüter aus EU
Ausgangspunkt Hamburger Hafen
Vermischung von illegalen und legalen Waren
Ca. 80% unbrauchbar
Angekommen in Afrika

Für Händler unbrauchbare Ware landet auf Müllkippe
Gewinnung von Rohstoffen durch Vebrennung von Elektrogeräten
Fatale Folgen für Umwelt und Menschen
Müllkippe Agbogbloshie
Containerverkauf an Ortsansässige Händler
Verkauf der Elektrogeräte an Bevölkerung
Fallbeispiel Trafigura
Giftmüll in Abidjan 2006
Trafigura - 1993 als Unternehmen in privatem Besitz gegründet - ist einer der weltgrössten unabhängigen Ölhändler. Die Firma handelt und produziert Rohöl, Ölprodukte, Metalle und Kohle.
Haupsitz Genf & Luzern Operativ
Juristisch in Amsterdam
Umsatz/Gewinn: 79,2 Milliarden US-Dollar (2010),690 Millionen
Ablauf der Katastrophe
Abladung von 528 Kubikmeter Giftmüll an 18 verschiedenen Stellen
Erkrankung der Bevölkerung gleich am nächsten Tag
Zehntausende litten unter Symptomen wie Brechreiz, Übelkeit, Kopfschmerzen, Unterleibschmerzen usw.
Der entsorgte Müll stammte von Trafigura
Ablauf der Katastrophe Teil 2
Gecharterter Frachter Probo Kaola
Ablauf von den USA bis Europa und Afrika (Elfenbeinküste)
Am 19.08.2006 Eintreffen der Probo Kaola in Elfenbeinküste und entladung von Giftmüll
Auswirkungen
Bis im Oktober 2006 wurden mehr als 107000 Menschen Aufgrund der Auswirkungen behandelt
Zwischen 17 und 20 Todesfälle
5 Jahre später immernoch Auswirkungen vom Giftmüll bemerkbar
Viele haben keine Entschädigung bekommen.
Gerechtigkeit?
Im September 2006, festnahme und Anklage von 2 Trafigura Managern in Abidjan
Im Februar einigung zwischen ivorische Regierung und Traifigura auf Schadensersatzzahlung und Reinigungskosten in Höhe von 195 Millionen US-Dollar
Trafigura Manager kommen gegen Kaution frei
Der Chef der Entsorgungsfirma in Abidjan muss als einziger für 20 Jahre ins Gefängnis

Giftmüll an den Stränden
In den 90er erste Giftmüllfunde (Fäser) vor der Küste Somalia
Zahlreiche Menschen erkrankten
Tausende tote Fische an den Küsten
Auswirkungen

Bevölkerung verarmt zunehmend
Vermehrte Piraterie
Vermehrtes Auftreten von Missbildungen seit Giftmüllfunden
Scaglione Netzwerk
Organisierte illegale Giftmülltransporte von Italien nach Somalien
Vorbemerkung der Bundesregierung Deutschland
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Hans-Christian Ströbele, Katja Keul, Dorothea Steiner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Der Bundesregierung liegen keine Informationen vor, die die in Medienberichten der Vergangenheit enthaltenen Behauptungen und Spekulationen bezüglich vermeintlicher illegaler Entsorgung von gefährlichen Abfällen in Somalia und vor der Küste in somalischen Gewässern verlässlich belegen könnten.
Gliederung

1. Giftmüll- Definition
2. Internationale Giftmüll-Transportwege
3. Giftmüllentsorgung: Basler Abkommen
4. Ursachen/Entwicklung Giftmüllentsorgung
5. Fallbeispiele/Skandale in der Vergangenheit
5.1. Somalia
5.2. Ghana
5.3. Elfenbeinküste
6. Mögliche Maßnahmen
Definition
Gefährliche Abfälle= Begriff für Abfallstoffe, die Gefährlichkeitsmerkmale aufweisen
Umgangssprachlich: Giftmüll, Sondermüll oder auch Sonderabfall
Sonderabfall unterliegt obligatorisch der gesetzlichen Nachweispflicht
Europäisches Abfallverzeichnis der EU enthält 839 Abfallarten, von denen 405 als gefährlich deklariert wurden
Basler Übereinkommen regelt Kontrolle der grenzüberschreitenden Beförderung und Entsorgung von gefährlichen Abfällen
http://www.bmub.bund.de/bmub/parlamentarische-vorgaenge/
http://europa.eu/
Das Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung vom 22. März 1989
Basler Konventionen
Das am 22. März 1989 in Basel durch 116 Staatenvertreter sowie einen Vertreter der Europäischen Gemeinschaft beschlossene „Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung" trat am 5. Mai 1992, neunzig Tage nach Hinterlegung der zwanzigsten Ratifikationsurkunde, in Kraft.

Das Übereinkommen trat für die Europäische Gemeinschaft am 7. Februar 1994 in Kraft.
Artikel 8
Wiedereinfuhrpflicht:
Kann eine grenzüberschreitende Verbringung
gefährlicher Abfälle oder anderer Abfälle,
der die betroffenen Staaten vorbehaltlich dieses Übereinkommens zugestimmt haben, nicht
entsprechend den vertraglichen Bedingungen
zu Ende geführt werden, so sorgt der Ausfuhrstaat
dafür, dass die betreffenden Abfälle vom
Exporteur in den Ausfuhrstaat zurückgeführt werden.

Artikel 9
Unerlaubter Verkehr

Als unerlaubter Verkehr im Sinne dieses Übereinkommens gilt jede grenzüberschreitende Verbringung gefährlicher Abfälle oder anderer Abfälle,
ohne erforderliche Notifikation und ohne erforderliche Zustimmung der betroffenen Staaten die zu einer vorsätzlichen Beseitigung [z.B. Einbringen (dumping)] gefährlicher Abfälle oder anderer Abfälle entgegen diesem Übereinkommen und allgemeinen Grundsätzen des
Völker-rechts führt.

Artikel 10 Internationale Zusammenarbeit:
Die Vertragsparteien arbeiten zusammen, um die umweltgerechte Behandlung gefährlicher Abfälle und anderer Abfälle zu verbessern und zu verwirklichen

Artikel 13
Übermittlung von Informationen:

(1) Die Vertragsparteien sorgen dafür, dass im Fall eines ihnen bekannt werdenden Unfalls, der sich bei der grenzüberschreitenden, Verbringung gefährlicher Abfälle oder anderer Abfälle oder bei deren Entsorgung ereignet und der in anderen Staaten die menschliche Gesundheit und die Umwelt gefährden könnte, diese Staaten sofort benachrichtigt werden
(2) Die Vertragsparteien übermitteln entsprechend ihren innerstaatlichen Gesetzen folgende Informationen: Menge aus und einfuhr gefährlicher Abfälle und die Entsorgung die nicht planmäßig verliefen.

Artikel 14 Finanzielle Frage:
Zentren für Ausbildung und Weitergabe von Technologien
Die Vertragsparteien erwägen die Errichtung eines revolvierenden Fonds

http://www.umweltbundesamt.de/themen/abfallressourcen
Ursachen
Abidjan
http://www.amnesty.ch/de
Suchbegriff: Giftmüll
Nigeria
Ali Mahdi Ehemaliger Präsident Somalia
Edzio Scaglione Ehemaliger Honorarkonsul Somalia
Marocchino Komplize von Scaglione
Guido Marelli
Ilaria Alpi gestorben 20. März 1994
Maßnahmen
Mögliche Maßnahmen in der Zukunft:
-Hersteller sollten in den Entsorgungsprozess mit eingebracht werden (Steuer)
-Reduzierung der gefährlichen Abfälle bereits in der Industrie
-Forschung im Bereich umweltfreundlicher Herstellung
-Interaktion/ Kommunikation zwischen importierenden und exportierenden Ländern verbessern um die Zerstörung des Ökosystems und Gefährdung der Gesundheit von Menschen zu vermeiden
-Verbesserung der Müllverarbeitungsindustrie
-härtere Strafen für illegale Giftmüllgeschäfte
-bessere Kontrolle von Giftmülltransporten
-Gesetze müssen verschärft und ausgebessert werden damit keine Lücken mehr ausgenutzt werden
-als Verbraucher alte und defekte Geräte bei offiziellen Recyclingstellen oder beim Hersteller abgeben



https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Wo-landen-unsere-Schrottfernseher,gpsjagd102.html
Ursachen/Entwicklung Giftmüllentsorgung
Giftmüllentsorgungsproblem vorallem seit der Industrialisierung
Bevölkerungswachstum----->Massenproduktion
Neue Arten von Abfällen
Problem der Altlasten
Unterschätzung der Globalisierung
Maßnahmen
-In den letzten Jahren hat sich schon einiges getan:

-2006 wurde z.B. eine neue EU-Direktive verabschiedet, die unter anderem vorschreibt, dass ab 2019 mindestens 65 Prozent der Elektroaltgeräte eingesammelt werden müssen.
-Interpol hat 2012 im Rahmen der Operation "Enigma" über 240 Tonnen illegal gehandelten Elektroschrotts beschlagnahmt.
-Als Verbraucher alte und defekte Geräte bei offiziellen Recyclingstellen oder beim Hersteller abgeben
-neue Richtlinie der Europäischen Union (EU) über Elektro-Altgeräte: Exporteure müssen in Zukunft nachweisen, dass ihre Waren im Ausland wiederverwertet werden
-Bis zum Jahr 2016 sollen die Mitgliedsstaaten der EU 45 Tonnen Elektroschrott pro 100 Tonnen verkaufter Elektronikgeräte selbst einsammeln
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