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Musik im Dritten Reich zur Manipulation des Menschen

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Johanna Mirea

on 22 March 2015

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Transcript of Musik im Dritten Reich zur Manipulation des Menschen

1. Reichsmusikkammer
3. „Musik und Rasse“
-
„Die Fuge ist blond und blauäugig“
(Richard Eichenauer, 1932)
- Entartete Musik: musikalische Moderne, die Denkweise der
Nazis widersprach
- Verbot von Jazz und jüdischer Musik Säuberung
2. Musikerziehung
- Musikerziehung zur Verbreitung der nationalsozialistischen
Ideologie: Freiheit und Kunst verleugnet
- 1. musische Erziehung
2. geistige Schulung zur Politik
und Weltanschauung Erziehung
zu deutschbewusstem Menschen


Musik im Dritten Reich zur Manipulation der Menschen
Leitfrage
Wie wurde Musik im Dritten Reich
zur Manipulation benutzt?
Organisationsstruktur
4. Volksmusik
4.1 Definition
Volksmusik ist eine im Volk überlieferte und von ihm ausgeübte Musik von nationaler oder landschaftlicher Eigenart, die auf keinen konkreten Komponisten zurückzuführen ist.
4.2 Anwendung im Dritten Reich
„Die nationalistische Revolution führte eine neue Volksliedzeit herauf. Das Dritte Reich ist nicht nur erkämpft, sondern auch ersungen worden."
(Müller-Blattau, 1938)
4.2.1 Einsatz bei Festlichkeiten
4.2.2 Einsatz im Rundfunk
- Leitmotive der Bräuche wurden umfunktioniert
- Staatsfeiertage und Parteifeiertage bildeten
funktionale Einheit
- Partei ruft eigene Musikensembles ins Leben
5. Marschmusik
5.1 Definition
Ein Marsch ist ein musikalischer Stil, dessen Zweck darin besteht, die Bewegung einer größeren Menschenmenge zu regeln.
5.2 Anwendung
- Erinnerung an die Macht des früheren
Deutschlands
- von Blasorchester gespielt & Männerchor
gesungen repräsentativ für Soldaten
- erzeugt kriegerischen, prachtvollen Charakter
- motivierende Wirkung

Aufstieg der Militärmusik am Beispiel von Blasorchestern
4.3 Hörbeispiel und Analyse
5.3 Hörbeispiel und Analyse
3) Broschüre zur Ausstellung
„Entartete Musik", 1938
Bildquellen
1) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/75/
Reichsmusikkammer_Organigramm_1934.png
2) Das "Dritte Reich" und die Musik, herausgegeben von Stiftung Schloss
Neuhardenberg in Kooperation mit der Cité de la musique, Paris, nicolai-
Verlag Berlin 2006, S. 113
3) https://www.dhm.de/fileadmin/medien/lemo/images/643_2.jpg
4) http://footage.framepool.com/shotimg/423455375-fanfarenzug-luitpoldarena-reichsarbeitsdienst-marschmusik.jpg
5) J. Toeche-Mittler: Armeemärsche. Die Geschichte unserer Marschmusik, Kurt Vowinckel Verlag, Berlin 1975, S.227

1) "Gesamtübersicht über die Untergliederungen" der RMK
- Rundfunk als Massenmedium beliebtes Propagandainstrument
- Volksliedbewegung erfährt Aufschwung = neues Verständnis von
Volksmusik
- Ziel: Bewusstsein für deutschen Staat fördern Zentralisierung
der Macht
- 10% Volks- und Blasmusik
- ab 1933 Personalverstärkungen und Neuaufstellung von Musikkorps
- Militärmusik für Luftwaffe, Marine, andere Organisationen
2) musizierende Kinder, 1935
4) NS-Spielmannszug
6. Einstellungs- und Verhaltensänderung
- Einstellungsobjekt kann als Reiz, Begriff oder Verhalten klassifiziert werden
Wert W positiv, neutral oder negativ
- Einstellung hängt von Meinungen zum Objekt ab
Entstehung: Herstellung von Beziehungen
Veränderung: Aufnahme neuer Meinungen
- Verhalten hängt von Einstellung ab, aber ist nicht der einzige Einfluss

7. Fazit
1. Was ist der Unterschied zwischen Volk
und Rasse, wie verhalten sich
die beiden zueinander?
2. Was ist das Wesentliche am
Führerprinzip?
- emotionale Beeinflussung verändert Gesellschaft
- Ziel: politische Gegner vernichten, die Gleichschaltung
der Gesellschaft und die psychologische Vorbereitung
auf den totalen Krieg
- Volksmusik: Traditionen ideologisch aufgeladen zur
Bildung und Erhaltung der Volksgemeinschaft
- Marschmusik: Stärkung des Zusammengehörigkeits-
gefühls, wesentlicher Teil der Kriegsvorbereitung
- Verharmlosung der Ideologie durch Kunst
unterschwellige Propaganda
- Beweis: 1945 verschwinden aktive Musikzweige
5) Blasorchester: Leipzig, 1935
eine Präsentation von Jessica Merkel und Johanna Mirea

1) Fred K. Prieberg: Musik im NS-Staat, Dittrich, Köln 2000, (S. 244)
2) Joseph Wulf: Musik im Dritten Reich, Ullstein, Wien 1966, S. 158-171, S.171-179,   S.181-189, S.263-277, S.359-365
3) Joachim Toeche-Mittler: Armeemärsche. Die Geschichte unserer Marschmusik,
     Kurt Vowinckel, Berlin 1975, S.166, S.224, S.242
4) Peter Moormann, Albrecht Riethmüller, Rebecca Wolf: Paradestück Militärmusik. Beitrage zum Wandel staatlicher Repräsentation durch Musik, transcript, Bielefeld      2012, (S.155)
5) Pascal Huynh: Das Dritte Reich und die Musik, nicolai, Berlin 2006, S.87-93,     S.112-119, S.135-144, S.129-135
6) Bernhard Höfele: Die Deutsche Militärmusik. Ein Beitrag zu ihrer Geschichte,     Luthe, Köln 1999
7) Heister, Hanns-Werner und Klein, Hans-Günter: Musik und Musikpolitik im
faschistischen Deutschland. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1984, S. 37ff., S. 57 ff., S.69, S.75ff.
8)Markmiller, Fritz: Volksmusik in der NS-Zeit: Zielsetzung, Funktion, Praxis.  
Niederbayerische Blätter für musikalische Volkskunde, Dingolfing 1992, S. 2ff., S.69 ff
9) Eggebrecht, H. H.: Musikwissenschaftliche Studien Band 3. Die Funktion der
Musik im deutschen Rundfunk 1933-1945 von Nanny Drechsler. Centaurus-Verlagsgesellschaft, Pfaffenweiler 1988, S.25 ff., S.46 ff.
10) Braun, Hartmut: Volksmusik. Eine Einführung. Gustav Bosse Verlag, Kassel 1999



1) Michael Pohl, 2010, Das Lexikon der Marschmusik [Online]. Verfügbar unter:
    http://www.preussen1988.de/html/Lexikon/Marschmusik.htm [03.02.2015]
2) Historisches Lexikon Bayern: Volksmusikpflege im Nationalsozialismus     [Online]. Verfügbar unter: http://www.historisches-lexikon-   bayerns.de/artikel/artikel_44983#8 [19.01.2015]
3) Zeitung „Die Zeit“: Volkslieder in der NS-Zeit. Herzilein, Du darfst ruhig traurig
sein von Volker Schmidt [Online]. Verfügbar unter: http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-03/volkslieder-ns-zeit [ 03.02.2015]
4) Probst-Effah, Gisela: Der Einfluß der nationalsozialistischen Rassenideologie  
auf die deutsche Volksliedforschung [Online]. Verfügbar unter:  http://ampf.info/index/publikationen/band14/Band%2014%2014%20Gisela%20Probst-Effah%20S.%20156%20-%20167.pdf [20. 01.2015]
5) Zeitung „Taz“: Musik und Rasse. "Die Fuge ist blond und blauäugig" [Online]. Verfügbar unter: http://www.taz.de/!34595/ [19.01.2015]
6) Duden: Volksmusik [Online]. Verfügbar unter:    http://www.duden.de/rechtschreibung/Volksmusik [31.01.2015]
7) Planet Wissen (2010): Volksmusik von Malte Linde [Online]. Verfügbar unter:   7)
http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/musik/volksmusik/index.jsp [02.01.2015]
8) Zeitung „Die Zeit“ (2012):Ausstellung. Im Dirndl für den Führer von Florian
Gasser [Online]. Verfügbar unter: http://www.zeit.de/2012/49/Tiroler-Musikleben-Nationalsozialismus-Ausstellung-Innsbruck [28.12.2014]
9) Volkslieder-Songarchiv: Im Frühtau zu Berge [Online]. Verfügbar unter: http://www.volkslieder-songarchiv.de/text_akkorde.php?lied=im_fruehtau_zu_berge [19.01.2015]
10) Populäre und traditionelle Lieder, Historisch-kritisches Liederlexikon: Im    Frühtau zu Berge [Online]. Verfügbar unter:       http://www.liederlexikon.de/lieder/im_fruehtau_zu_berge [24.01.2015]
 
Internetquellen:
Literaturquellen:
Auszug aus „Die Blechtrommel"
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