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Traumapädagogik

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by

Christine Junk

on 17 December 2013

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Transcript of Traumapädagogik

Traumapädagogik
Umgang mit Traumatisierungen

5. Ziele im Umgang mit traumatisierten Kindern
und Jugendlichen
3. Standards in der Traumapädagogik
2.Traumapädagogische Konzepte in der Kinder- und Jugendhilfe
Elementare Aufträge traumapädagogischer Konzepte
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
1.Heranführung an den Begriff Traumapädagogik
Gliederung

1.1. Definition
1.2. Entstehung
1.3. Gründe für eine Traumapädagogik
5. Vernetzung & Kooperation
1.Heranführung an den Begriff
Traumapädagogik

5. Ziele im Umgang mit traumatisierten
Kinder und Jugendlichen

5.1. Jugendamt
5.2. Schule
5.3. Therapie
5.4. Kinder- und
Jugendpsychiatrie
5.5. Gemeinwesen
Literatur
4. Standards in der Traumapädagogik
2. Traumapädagogische Konzepte in der Kinder
und Jugendhilfe

6. Vernetzung und Kooperation
5.1. Förderung des
Selbstverstehens
5.2. Förderung der Körper-
und Sinneswahrnehmung
5.3. Förderung der
Emotionsregulation
5.4. Förderung der physischen und
psychischen Widerstandsfähigkeit
5.5. Förderung der
Selbstregulation
5.6. Partizipation
5.7. Chance zur sozialen
Teilhabe
5.8. Gruppenpädagogik
5.9. Bindungspädagogik
Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik (2011): Online unter URL: http://www.bag-traumapaedagogik.de/files/positionspapier_11-2011.pdf [Datum der Recherche 28.11.2013]

Kennenlernen der physischen Reaktionen im Körper in Stresssituationen,

Hintergründe von Verhaltensweisen verstehen lernen,

Verhaltensalternativen
kennenlernen und festigen.
Körperempfindungen im Zusammenhang mit Emotionen wahrzunehmen und diese zu verbalisieren,

Unterscheidung von angenehmer und unangenehmer Körpernähe,

Bewegungs- und
Entspannungseinheiten erlernen
Verstehen lernen von Verhaltensweisen, Körperreaktionen, Emotionen und Handlungsimpulsen,

Stressauslösende Reize (sog. Trigger) erkennen und benennen können,

Emtotions- und Impulsregulierung,
aus Stresssituationen aussteigen zu
können

Bewältigung innerhalb & außerhalb einer Therapiemaßnahme

ständigen Austausch, Offenheit und Respekt für einander

wichtig: gute Vernetzung
hohes Maß an Engagement,
Zeit für telefonische Rückmeldungen, Helferkonferenzen oder Netzwerkgespräche ,für Stellungnahmen,
für Gespräche im Kindergarten, in der Schule & im Hort.
Bereitschaft vor Gericht auszusagen

qualifizierte Vernetzungsarbeit

Zusammenarbeit mit verschieden Zuständigkeitssystemen
umfassende Hilfeleistung
staatlichen Wächteramtes
Schutz des Kindeswohls gemäß
§ 8a SGB VIII

Zusammenwirken mit mehreren Fachkräften

geeigneten & notwendigen Maßnahmen

Schutzauftrag

traumasensibler Hilfeplan

Hilfe für traumatisierte Kinder- und Jugendliche
gemäß § 35a SGB VIII

Vertrauensperson

gemeinsame Wissensbasis zu den Traumatisierungen

Auswirkungen der Belastungen auf die
individuelle Lernkompetenz
individuelles schulisches Anforderungsprofil

angemessenes Lernumfeld

Lernassistent
gemeinsame Entscheidung mit betroffenen
Mädchen oder Jungen
Wünsche und Anregungen beachten

regelmäßiger Austausch zwischen den
beteiligten Professionellen

feste Kooperation, kurze Wege

gemeinsamer Auftrag
verbindliche Kooperationsstandards

regelmäßige KJP- Sprechstunden in oder in Nähe der Einrichtung

wichtiger Bestandteil= familiäres Umfeld
zentrale Komponente in der Kooperation & Vernetzung

multisystemische Sichtweise

Vermittlung von traumabezogenem Wissen

runder Tisch
Beckrath-Wilking, Biberacher u. a. (2013): Traumafachberatung, Traumatherapie & Traumapädagogik. Paderborn: Junfermann-Verlag.


Stabilisierung und Förderung der Selbstwahrnehmung, -kontrolle und -wirksamkeit
sichere Orte schaffen
Wiederherstellung der sozialen Teilhabe
2.1. Pädagogik des
sicheren Ortes
nach Kühne 2007
2.2. Traumapädagogische Gruppenarbeit
nach Bausum 2009
Traumapädagogik = "ein Sammelbegriff
für die im Besonderen entwickelten
pädagogischen Konzepte zur Arbeit mit traumatisierten
Kindern und Jugendlichen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern."
(Kühn 2011)
Traumapädagogik
Pädagogik
Psychotraumatologie
Ziele:
Bewältigung und Akzeptanz der traumatischen Erfahrungen
Eigenverantwortung übernehmen
veränderte Haltung
Aufgaben:
gewaltfreie Zonen schaffen
Gestaltung des äußeren Ortes
Partizipation
Psychohygiene
hauptsächlich von Fachkräften aus der
Praxis entwickelt
Pädagogen und Pflegeeltern suchten Antwort,
wie es zu den extremen Verhaltensweisen von
traumatisierten Kindern und Jugendlichen
kommt
Entwicklung von verschiedenen
traumapädagogischen Konzepten,
Handlungsweisen und Standards
immer mehr Kinder und Jugendliche mit
traumatischen Lebenserfahrungen sind in der
stationären Jugendhilfe
viele Eltern sind nicht in der Lage sich den
Herausforderungen zu stellen und eine optimale
emotionale Entwicklung des Kindes zu
gewährleisten
3.1. Grundregeln der
Traumapädagogik
1. Sicherheit
2. Schutz vor weiteren Belastungen oder
Verunsicherungen
3. Kontrollierbarkeit
4. Psychohygiene
3.2. Professionalität des
Sozialarbeiters
Grundhaltung:
wertschätzend und positiv
verstehendes Handeln
Transparenz
Spaß und Freude
traumapädagogische Haltung:
Verhalten verstehen
Unterstützung
Fachwissen zur Verfügung stellen
Partizipation
Grundkompetenzen:
1. Basiswissen
Entwicklungsrisiken
Entwicklungschancen
unterstützende Faktoren
Ausmaß
Dynamik
Folgen
Täter(Innen)-strategien bei sexueller Gewalt
Beziehungs- und Bindungsfähigkeit
2. Selbstreflexion und Selbstfürsorge
Mehrdimensionale Vorgehensweise:
die Gestaltung "sicherer Orte " für die Betroffenen
die Gestaltung "emotionaler Dialoge" zwischen Kind und PädagogIn
die Gestaltung "geschützter Handlungsräume" für die PädagogInnen
äußerer sicherer Ort
innerer sicherer Ort
Die zerstörerische Kraft der Gruppe
Die tragende Kraft der Gruppe
Unterscheidungen der Gruppe
gemeinsame traumatische Erfahrungen
gleiche traumatische Erfahrungen
Transportierte traumatische Erfahrung
traumatische Übertragung
Rückblenden
Manipulation
Die GruppenpädagogInnen
Wir-Gefühl

regelmäßige, standardisierte Reflexionsgruppen
haltgebende Strukturen
Zentrum für Traumapädagogik (2011) [online]: http://www.bag-traumapaedagogik.de/files/wien%20weiss%202011.pdf [Datum der Recherche: 01.12.2013]
o.V. (2010) [online]: http://lexikon.stangl.eu/1399/paedagogik/ [Datum der Recherche: 01.12.2013]
Wiechmann (2013) [online]: http://www.st-bonifatius-lueneburg.de/fortbildung pdf/Traumapaedagogik.pdf [Datum der Recherche: 01.12.2013]
o.V. (2013) [online]: http://flexikon.doccheck.com/de/Psychohygiene [ Datum der Recherche: 01.12.2013]
Schmid, Wiesinger, Lang u.a.H. (2007) [online]: http://www.dgsf.org/service/wissensportal/Brauchen%20wir%20eine%20Traumapaedagogik%20-2007.pdf [Datum der Recherche: 01.12.2013]
Rießinger (2011) [online]: http://www.hans-wendt-stiftung.de/fileadmin/ pdf Veroeffentlichung/Traumap%C3%A4dagogik und Sekund%C3%A4re Traumatisierung SRiessinger.pdf [Datum der Recherche: 01.12.2013]
Harder (2010) [online]: http://www.supervision-gies.de/download/Traumapaedagogik Joerg Harder.pdf [Datum der Recherche: 02.12.2013]
existiert erst seit wenigen Jahren
75% haben potenziell traumatisierte Ereignisse durchlebt
Grundkenntnisse in Psychotraumatologie für die pädagogische Arbeit
= unabdingbar
Konzepte = Ansatzpunkt zum Umgang mit einem Trauma
Feinfühligkeit
Präsenz
Übertragung - und Gegenübertragungsphänomene
3. eigene Psychohygiene
8. Bedeutung für die Soziale Arbeit
6. Bedeutung für die
Soziale Arbeit
5. Gestaltung des äußeren Ortes
Psychotraumatologie
verschiedene Stufen der Partizipation:
Information
Mitsprache
Mitbestimmung
Selbstbestimmung

Partizipation muss altersgerecht stattfinden!
Möglichkeiten des Rückzugs und der Abgrenzung notwendig!
Familie
Kontakte zu Gleichaltrigen
Schulbildung
enge und gute Kooperation
zwischen allen Parteien notwendig!
immer sehr individuell zu gestalten
Auslösereizen, sog. Triggern,
Manipulation,
Hierarchien,
Machtverhältnisse und
Enttabuisierung sozialer Ängste
umzugehen.
haltgebende Strukturen geben emotionale Sicherheit
Kinder und Jugendliche lernen mit
frühere und aktuelle Bindungserfahrungen sind durch Pädagogen wahrzunehmen und zu analysieren,
Angebote positiver, korrigierender, vertrauens- und bindungsfördernder Bindungserfahrungen sind zu schaffen,
Bindungserfahrungen sind mit Hilfe der Pädagogen zu reflektieren
Kindern und Jugendlichen soll ermöglicht werden sich in ihrem familiären und sozialen Umfeld geliebt, integriert, anerkannt, unterstützt und getröstet zu fühlen.
Kinder/Jugendliche zum
"Bestimmer" werden,
Subjekt ihres Tuns sind,
Krisen durch eigene Ressour-
cen meistern können.

Trennung von Wahrnehmungs-
und Gedächtnisinhalten
erlernen,
Erlernen von
Entspannungstechniken,
Reorientierungsmöglichkeiten,
Erarbeitung eines Notfallplans.
Förderung der Mentalisierungsfähigkeit
Diese Übung hilft, sich von belastenden Gedanken zu lösen, um eine Momentzentriertheit und Präsenz zu erreichen.
Scherwath u. Friedrich (2012)
Übung zur Emotionsregulation
Ressourcen und Interessen sind zu stärken, damit
Übung zur Stärkung
Erstellen von
Ressourcenkarten,
Netzwerkkarten,
Methodenkarten(z. B. Priorisierung).
Scherwath u. Friedrich (2012)
3. Quiz
7. Interview
9. Literatur
Traumapädagogische Konzepte
Konzept der Selbstbemächtigung nach
Weiß
Stabilisierung und (Selbst-) Fürsorge für pädagogische Fachkräfte als institutioneller Auftrag nach
Lang
Milieutherapeutische Konzepte nach
Galeitner
Pädagogik des sicheren Ortes nach
Kühn
Traumapädagogische Gruppenarbeit nach
Bausum
Quiz
1.
2. Traumapädagogik besteht aus:
a) Entwicklungspsychologie und Soziologie
b) Gesundheitswissenschaften und Bildung
c) Pädagogik und Psychotraumatologie
3. Wer entwickelte das Konzept der
traumapädagogischen Gruppenarbeit?
a) Lang
b) Bausum
c) Weiß
4. Von wem ist hauptsächlich die Traumapädagogik
entwickelt worden?
a) von Eltern
b) von Fachkräften
c) von Wissenschaftlern
5. Wenn Kinder und Jugendliche negative Erfahrungen
beispielsweise durch Gewalt erleben mussten, spricht
man in Bezug auf die Unterscheidung der Gruppe von:
a) gemeinsamen traumatischen Erfahrungen
c) gleichen traumatische Erfahrungen
b) transportierten traumatische Erfahrungen
6. Welche Aufgaben verfolgt die Traumapädagogik?
a) Partizipation und Psychohygiene
b) Entwicklung und Bildung
c) Desintegration und Distanzierung
Interview mit Herrn Bohnstengel von der Traumaambulanz für Kinder und Jugendliche in Koblenz-Arenberg

1. An wen richtet sich das Behandlungsangebot?

2. Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer Arbeit?

3. Wo sind Behandlungsgrenzen?

4. Wer sind Ihre Kooperationspartner?
Spricht man in Kühn´s Konzept von der Wechselbeziehung zwischen Kind und Pädagogen, so ist die Rede von dem:
a) sicheren Ort
b) emotional- orientierten Dialog
c) geschütztem Handlungsraum
Aufmerksamkeit der Sozialpädagogik:
soziale Ursachen der entstandenen Probleme
Unterstützung bei der Überwindung desolater sozialer Situationen
Integration in die Gemeinschaft
In der Sozialen Arbeit können Traumapädagogik und - beratung dazu genutzt werden mit den Klienten realistische Ziele zu erreichen
Zukunftsperspektiven erarbeiten in Bezug auf :
Schulabschlüsse
Berufsausbildung
Studium
Berufstätigkeit
Onlinequellen
Bausum, Besser, Kühn u.a.H. (2013): Traumapädagogik - Grundlagen, Arbeitsfelder und Methoden für die pädagogische Praxis. Weinheim und München: Juventa Verlag
Hanswille, Kissenbeck (2010): Systemische Traumatherapie. Konzepte und Me-thoden für die Praxis. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag. Zweite, ergänzte Auflage
Lang, Schirmer, Bausum, u.a.H. (2013): Traumapädagogische Standards in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Eine Praxis- und Orientierungshilfe der BAG Traumapädagogik. Weinheim und Basel: Beltz Juventa Verlag
Scherwath u. Friedrich (2012): Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung. München: Ernst Reinhardt Gmbh & Co.KG Verlag.

Schmid, Tetzer, Rensch u.a.H. (2012): Handbuch Psychiatriebezogene Sozialpädagogik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG
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