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Konditionierungs-Schreibtisch

'Das klassische Konditionieren' - Referat Modul 8 - Schmidt
by

Christøph ZDR

on 16 August 2014

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Transcript of Konditionierungs-Schreibtisch

UCS
UCR
CS
Das klassische Konditionieren
Kurzbiographie
Iwan Petrowitsch Pawlow
Beispiele
Grundbegriffe
UCS
- unkonditionierter Stimulus (unbedingter Reiz)
Konditionierbarkeit
Pawlow
stellte fest, dass nicht alle Versuchstiere gleichermaßen auf Konditionierungsprozesse
ansprachen
1849 - 1936
John B. Watson
1878 - 1958
1904
Nobelpreis für Medizin
Rayazan bei Moskau
South Carolina
1913
Präsident der amerikanischen Psychologischen Vereinigung
UCR
- unkonditionierte Reaktion (unbedingter Reflex)
NS
- neutraler Stimulus
CS
- konditionierter Stimulus (bedingter Reiz)
CR
- konditionierte Reaktion (bedingter Reflex)
Ein Reiz dessen Bedeutung für den Organismus angeboren ist
Schmerzreize
physiologische Reize
Schreckreize
positive Reize
Eine unkonditionierte Reaktion erfolgt automatisch
NS
Ein nicht aversiver aber unerwarteter Reiz löst eine individuell unterschiedliche Orientierungsreaktion
aus
Zunächst ein neutraler Reiz hinsichtlich unkonditionierter Reaktionen
Durch wiederholte,
räumlich-zeitlich kontingente Koppelung mit einem UCS entwickelt
sich der NS zu einem CS und löst eine CR aus
CR
Ist in vielen Fällen der UCR ähnlich, kann aber zusätzlich neue Komponenten aufweisen
Es folgte eine Aufteilung in normale, gehemmte und erregbare Tiere
Erkenntnis, das Tiere mit gehemmtem Nervensystem die beste Konditionierbarkeit auweisten
Eysenck
definierte Persönlichkeitsmerkmale für Menschen, um diese interindividuellen Unterschiede zu erklären
Frcka
gelang es nachzuweisen, dass Persönlichkeitsmerkmale wie die Extraversion oder Störungen des Persönlichkeitsaufbaus sehr bedeutende Komponenten bzgl. der Determination der Reaktion bei der Konditionierung des Lidschlagreflexes darstellen
introvertierte Menschen vornehmlich
auf Bestrafung ansprechen, extrovertierte Individuen jedoch besonders reagibel für Belohnung sind
Prozesse zur Auflösung von Konditionierungen
Generalisierung
Konditionierte Reaktionen können durch Reize ausgelöst werden, die dem konditionierten Stimulus ähnlich sind
Primäre Generalisierung

Wird ein Kind von einem schwarzen Labrador
gebissen, wird es vermutlich Angst vor großen, schwarzen Hunden haben. Weniger Angst wird sich bei kleinen, schwarzen Hunden zeigen und kleine weiße Hunde werden vermutlich einen noch geringeren Wert an Angst auslösen.
Sekundäre Generalisierung
Reize liegen auf einem Kontinuum physikalischer Ähnlichkeit und „streuen“ um den „echten“ CS herum. Je geringer die physikalische Ähnlichkeit, desto geringer die reaktionsauslösende Qualität
Reize rufen infolge des semantischen Hintergrundes dieselbe Reaktion wie der UCS
hervor
Generalisierung findet nicht über physikalische
Ähnlichkeit, sondern die semantische Ähnlichkeit statt
Wird ein Student während eines Vortrags von gesamter Zuhörerschaft ausgelacht, wird er vermutlich große Angst entwickeln, zukünftig vor Menschenmengen zu sprechen.
Konditionierung des Kontextes
Es kann nicht nur eine Assoziation zwischen UCS und NS, sondern auch dem gesamten Kontext des NS auftreten.
Wird ein Kind auf dem Schulhof zusammengeschlagen, kann darauf folgend die gesamte Schule, Klassenräume,
o.ä. negativ konditioniert sein.
Diskrimination
Während der Organismus zu Beginn noch den CR aufgrund dem CS ähnlicher Signale auslöst, lernt er durch den Erfahrungsgewinn schließlich nur noch auf den tatsächlichen
CS zu reagieren.
Treten zwei oder mehr Reize auf, entsteht eine Diskrimination, welche den unbedingten Reiz verstärkt → der Organismus reagiert nur noch auf den realen CS.
Die Reizdifferenzierung dominiert über die Generalisierung
Eine Frau wird gegen ihre Hundephobie behandelt. Durch die Diskimination lernt sie,
welches Verhalten gefährlich ist und welches Verhalten Freude und Interesse suggeriert.
Prozesse, bei denen keine Konditionierung stattfindet
Kontiguität ist notwendig, alleine jedoch nicht ausreichend
Konditionierungen können konkurrieren
Personen können ungenügend konditionierbar sein
Eignungen der Stimuli sind mangelhaft
Wird über bestimmte Zeit keine Verstärkung von CS und UCS erfasst, verliert CS die Fähigkeit CR auszulösen
Spontane Erholung
Spontanremission
Gegenkonditionierung
Habituation
Bereiche möglicher Konditionierung
Konditionierung von vegetativen Reaktionen
Semantische Konditionierung
Werbung
Soziale Interaktionen
Aversionstherapie
Motivation
Therapeutische Intervention
Systematische Desensibilisierung
Flooding und Implosion
Anwendung im Alltag
NS+UCS = CS → CR
Konditionierung höherer Ordnung
Konditionierung erster Ordnung
Konditionierung zweiter Ordnung
weiterer NS auf Reaktion konditioniert
Konditionierungen höherer Ordnung
Assoziationsstärken nehmen mit steigender Höhe der Ordnung ab
Einflussfaktoren
Reize werden in Abhängigkeit verschiedener Bedingungen und Kriterien durch Reaktionen
assoziiert
Simultane bedingte Reaktion
(kurzes Zeitintervall, Überschneidung der Reize)
Verzögerte bedingte Reaktion
(größeres Zeitintervall mit Überschneidung der Reize)
Spurenbedingte Reaktion
(lang- und kurzspurige Reaktionen ohne z. Überschneidung)
Rückwärts bedingte Reaktionen
(schwache/ausbleibende Kond. Wenn UCS vor CS)
Theorie
Unter klassischer Konditionierung versteht man Lernprozesse die durch eine Koppelung
von vorhergehenden Bedingungen mit nachfolgenden Reizen entstehen
Preparedness & Prepotency
Konditionierungsgesetze sind nicht allgemein übertragbar
Bereitschaft steht in Abhängigkeit der Intensität und Anzahl der Lerndurchgänge von NS und UCS
orientieren sich an der spezifischen Bereitschaft des jeweiligen Organismus
Werden Organismen mit spezifischen Stimulusklassen konfrontiert, konditionieren sich Angstreaktionen
Seligman
Marks
Reize werden durch unterschiedliche Prägnanz auf bestimmte Organismen selektiv stärker wahrgenommen
Neutrale Stimuli benötigen viele Durchgänge, um Assoziationen zwischen UCS und NS herzustellen
Es sind mehr Extinktionsdurchgänge notwendig um negative Assoziation aufzulösen
Einflussfaktoren auf Konditionierungsprozesse
Zeitintervall zwischen CS und UCS
Stimulusqualität
Bereitschaft des Organismus
Motivationale, situative oder aktuelle Bereitschaft
Konditionierbarkeit des Organismus
Intensität des UCS
Diskriminierbarkeit der Stimuli
Löschung/Extinktion
Durch das erlernen einer alternativen, größeren und stärkeren Reaktion auf den Stimulus soll die ursprüngliche CS - CR Reaktion aufgelöst werden
Wird während eines Konditionierungsprozesses der UCS in moderater Intensität angeboten, tritt zeitnah eine Habituation gegenüber diesem auf
Angelernte Reaktionen des Körpers
Wirkung von Symbolen
Praktische Anwendung
Speiseaversion
Störung durch Konditionierung
1. Stadium
UCS → UCR
2. Stadium
CS → CR
3. Stadium
S → R → C
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