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Onanieverbot und seine historischen Wurzeln

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by

Cathi K

on 7 April 2016

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Transcript of Onanieverbot und seine historischen Wurzeln

Onanieverbot und seine historischen Wurzeln
1710 Bekker Balthasar, englischer Arzt
„Onania – oder die erschreckliche Sünde der Selbst-Befleckung"
1760 Simon Andre Tissot, schweizer Arzt
„Von der Onanie, oder Abhandlungen über Krankheiten, die von der Selbstbefleckung herrühren“
1762 Jean Jacques Rousseau, französischer Philosoph und Pädagoge
„Emile oder über die Erziehung"
Danke für's Zuhören und Mitmachen :)
Überblick
Begriffsherkunft

Historischer Überblick:
1. Teil: Anfang des 18. Jhd. bis Ende 19. Jhd.
2. Teil: Ende 19. Jhd. bis ca. 1960
3. Teil: Ab 1960 bis heute

Interaktiver Teil mit Diskussion


Ines Mottnik und Catharina Kopf
Rollenspiel
Diskussionsfragen:

Wie hättet ihr als angehende Pädagogen und Pädagoginnen in dieser Situation reagiert, wenn ihr in der Rolle der Eltern, beziehungsweise der der Kindergartenpädagogin gewesen wärt?

Würdet ihr PsychologenInnen zu Rate ziehen?
Wenn ja, in welchen Fällen?

In welchem Rahmen würdet ihr die Selbstbefriedigung des Kindes zulassen?
Tabubruch: Masturbations-App kommt!
(29.03.2014)
Das Orgasmus-Tamagotchi soll das Web erobern! Entwickler arbeiten derzeit an einer Masturbations-App namens „Happy Play Time“. Frauen sollen in sechs einfachen Schritten gezeigt bekommen, wie es am besten geht. Mit der App wird regelrecht ein Tabu gebrochen. Ziel ist es, innerhalb einer Minute eine virtuelle Figur auf bestimmte Art zu verwöhnen und zum Orgasmus zu bringen. David Kotrba von der IT-Plattform futurezone.at sagt:
“Je nachdem wie geschickt man sich dabei anstellt, kommt man diverse Levels weiter. Und es ist dann so, dass man quasi während der Bedienung eine Art "Love-Meter" ausfüllt, und wenn der auf 100 Prozent ist, dann gibt es dieses Feuerwerk, das den Orgasmus symbolisieren soll.“
http://happyplaytime.com/
Aufkommen der Anti-Onanie
Debatte
"Da die Feuchtigkeit, welche jene verlieren minder
kostbar, und nicht so gut ausgearbeitet ist, als der
männliche Saamen, so schwächt der Verlust derselben sie vielleicht nicht eben so geschwind. Uebertreiben sie aber das Spiel, so setzen ihnen die betrübten Folgen davon weit heftiger, als den Mannspersonen zu, und zwar aus der Ursache, weil ihr ganzer Nervenbau schwächer, und von Natur mehr zum Krampfe geneigt ist."


Tissot 1770, S. 84f.
Unnatürlichkeit des einsamen Sex

Ursachen warum es zur Onanie kommen könnte

Veranlassung zur Onanie

Überführung der Onanisten

Maßnahmen gegen die Onanie
Umschwung im 20. Jhd.

neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Sigmund Freud, Psychologe
Henry Havelock Ellis, britischer Sexualforscher
--> Autoerotismus

Wilhelm Stekel, österreichischer Psychoanalytiker und Sexualforscher
Auguste Forel, schweizer Experte für Hypnose, Nervenleiden und Sexualiät
Popularisierung des Sexuellen und der Pornografie

Verbreitung durch Medien

Wende von der schwarzen Pädagogik zur antiautoritären Erziehung

Volkmar Sigusch, Sexualwissenschaftler
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