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Kreativitätstechniken

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on 2 June 2014

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Transcript of Kreativitätstechniken

Gliederung
Allgemeines/Theoretisches

wissenschaftliche Studie

Vorstellung weiterer Kreativitätstechniken

Übungen

Diskussion

Techniken zur Kreativitätsförderung
=
Ideenfindungsmethoden/Suchregeln/Heuristiken, die individuelle Gedankengänge oder gruppenorientierte Suchprozesse stimulieren
-> Ziel: kreative Lösungen für Problemstellungen zu identifizieren
(Gabler Wirtschaftslexikon)

Entwicklung möglichst vieler und unterschiedlicher Ideen ->Blickfeld erweitern
wichtig: offene, vertrauensvolle Atmosphäre + Rahmenbedingungen
meist Durchführung in Gruppen (Preiser, 1989)
Anwendung in Marketing, Management, Bildung, Medizin, technischer Entwicklung...
->Vielfalt von Inhalt und Methoden (Scott, Leritz & Mumford, 2004)
5 Prinzipien von Kreativitätstechniken
1. Freie Assoziation
neue Kombinationen, Zuordnungen und gedankliche Strukturen entstehen

2. Bildhaftigkeit
Verknüpfungen des Problems mit Bildern ->neue Sichtweisen und originelle Lösungsansätze

3. Analogien
aus Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen Problem und Analogie neue Lösungsansätze entwickeln

4. Verfremdung und Zufallsanregung
Problem mit zufälligen Begriffen verbinden ->Denken aus festgefahrenen Bahnen lösen

5. Systematische Variation
systematische Veränderung von Faktoren der Problemsituation -> Vielfalt möglicher Lösungen erweitert

(Preiser, 1989)

Wirksamkeit von Kreativitätstraining
Scott, Leritz & Mumford
2004
Metaanalytisches Review von 70 Studien
(4210 Personen)
Ziele: Allgemeine Wirksamkeit + Faktoren, die Trainingserfolg beeinflussen
Methode: Literaturrecherche
(Selektion: 156 ->70 Studien)
Effektstärken in Glass' Δ berechnet für jedes Paar (Trainingsvariable + Kriterium)
Einfluss von externer und interner Validität der Studien auf Effekte des Trainings untersucht
Aufbrechen von eingefahrenen Denkmustern

Durchbrechen etablierter geistiger Routinen und Kategorien
Ergebnisse
Wirksamkeit von Kreativitätstrainings über alle Methoden und Kriterien (Δ.68)
v.a. auf Problemlösen (Δ.84) und divergentes Denken (Δ.75)
Negative Faktoren
Positive Faktoren
Inhalt
Ideenevaluation (aber positive Effekte auf Problemlösen, Einstellung und Verhalten)
Ausdruckstechniken, Bildliche Darstellung, Metaphern, Ausarbeitung
Methode
Imaginative Übungen
Vollständigkeit des Trainings
Mindmap !
Kreativitätstechnik
Brainwriting & co
Analogien /
Reize
Rollenspiele
Feedback /
Fehler
SCAMPER
Osborne Checklist
635 Methode
Café to go
Brainwriting (Pool)

Brainstorming

Discussion 66
Analogietechnik
Bionik
Synektik
Reizworttechnik
Reizbildtechnik
Bisoziation
CATWOE
6 Hüte
Walt Disney
Advocatus / Diaboli
ABC Methode
AAR Methode
Vorteile: Ideen werden nicht zerredet
Ideen werden weitergesponnen bzw. befruchten sich gegenseitig

schnelle Ideengenerierung:
30 Minuten maximal 108 Ideen: 6 Teilnehmer × 3 Ideen × 6 Zeilen
Feature Composition
?
Brainwalking
Wandern zwischen Plakaten mit versch. Aufgabenstellungen
Ideen anderer fortführen -> evtl. MindMap,
mehrere Durchgänge
+ mehrere Fragestellungen simultan, ungewöhnliche Assoziationen


weiß analytisch, realistisch, Tatsachen im Blick
rot emotionale Haltung, subjektiv, Meinungen
schwarz kritisch, skeptisch, Risiko im Blick, objektiv
gelb optimistisch, best-case scenario
grün kreativ, assoziation, konstruktive Haltung
blau ordnend, moderierend, Überblick, Big Pic
Checkliste
Kopfstandmethode
"umgedrehtes Brainstorming"

Umdenken: Was könnte die Lage verschärfen?

...dann wieder umkehren
Plattner:

man wird mit Kreativität geboren
durch Sozialisation und formale Schulbildung versiegen meist diese Impulse
Ängste vor dem Unbekannten oder bewertet zu werden
Literatur
Kelley, T., & Kelley, D. (2012). Reclaim Your Creative Confidence. Harvard Business Review, 90(12), 115-118

Preiser, S. (1989). Zielorientiertes Handeln: Ein Trainingsprogramm zur Selbstkontrolle. Heidelberg:
Asanger.

Preiser, S. & Buchholz, N. (2004). Kreativität: Ein Trainingsprogramm für Alltag und Beruf (2. völlig neu
bearbeitete und ausgestattete Auflage). Heidelberg: Asanger.

Zysno, Peter V. /Bosse,
Ari (2007): Was macht Gruppen kreativ? In: EH Witte/ Kahl, CH (Hg.): Sozialpsychologie
der Kreativität und Innovation. Lengerich, Berlin: Pabst.

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/55447/kreativitaetstechniken-v7.html

Kärtchen mit Ideen weitergeben, andere Teilnehmer führen Ideen fort (z.B. 635 Technik)
+ wechselseitige Anregung von Ideen
- Spontanität geht z.T. verloren

(Preiser & Buchholz, 2004)
Gruppenarbeitsmethode, Anregung spontaner Gedankenketten

ein der ältesten und bekanntesten Techniken

Ziel: Rohsammlung von Ideen

- aktiviert die rechte Gehirnhälfte

+ Einfachheit der Methode

bes. geeignet bei Problemfeldern, die nicht zu komplex sind + mit definiertes Ziel haben (Preiser & Buchholz, 2004)
Kritik:
Kreativität: Zusammenspiel von rechter UND linker Gehirnhälfte

Gruppeneffekt kann Ideen teils hemmen
-> weniger Ideen quantitativ und qualitativ generiert als mit der Einzelarbeit (Zysno & Bosse, 2007)

abhängig von Balance und Struktur:

Moderation und Rahmen in dem es durchgeführt wird
Vertrauen
Trainingsinhalt
Übereinstimmung mit Modellen
(kognitive, soziale, Persönlichkeits-, motivationale, erweiterte kognitive Modelle)
trainierte kognitive Fertigkeiten/Skills
(Problemfindung, Informationssammlung, Informationsorganisation, konzeptuelle Kombination u.a.)
Techniken
(Brainstorming, Checklists, Analogien, Ideenfindung u.a.)

Methode der Darbietung
Trainingsdauer (Tage/Minuten)
Vollständigkeit
Verteiltheit
Domänenspezfität
spezifisches Kreativitätsmodell
Tiefe des Kursmaterials
Schwierigkeit des Trainings
Feedbackmenge
Übung (Zeitanteil an Training, Realismus, Arten)
Verwendung Lehrmaterialien, Medien
Unabhängige Variablen
Abhängige Variablen
4 Kategorien:
Divergentes Denken (Fluidität, Flexibilität, Originalität)
Problemlösen (originelle Lösung produzieren)
Ergebnis/Performance (kreative Produkte)
Einstellungen und Verhalten (Reaktion auf kreative Ideen)
Skills
Theoretisches Modell
Inhalt
kognitive Theorie als Hintergrund v.a. Effekte auf divergentes Denken, Problemlösen
Problemidentifikation, Ideengenerierung, konzeptuelle Kombination
kritisches Denken, konvergentes Denken, Hindernisse identifizieren, Metakognition
Methode
Trainingsumfang
Modellbasierte Techniken (vs. ad hoc)
domänenspezifische Techniken

Informationen über Kreativität und Strategie ...
Techniken
wichtig:
keine Kritik
Menge vor Qualität alle Einfälle äußern
vertrauensvolle Atmosphäre
Methoden der Förderung von Kreativität
Anna Diepold, Lara Happe
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
TRIZ / SID Methode
Problemstellung/Produnkt soll verändert werden


in Komponenten zerlegen


Innovationsmuster anwenden
Problemmapping
Problem
Ursache Effekt
ich habe kein Geld
ich wurde nicht bezahlt

die Firma hat kein Geld

der Kunde zahlt nicht
Ich kann meine Miete nicht zahlen

Ich muss ausziehen

usw.
radikal vs.
konservativ
A
B
C
D
E
F
G
H
...
Design Thinking
http://www.hpi.uni-potsdam.de/d_school/home.html
Problemdefinition
Spontane Lösungen
Neuformulierung
Direkte Analogien 1: Natur
Persönliche Analogien
Symbolische Analogien
Direkte Analogien 2: Technik
Analogieanalyse
„Force-Fit“

Entwicklung von (konkreten) Lösungsansätzen

Costumers
Actors
Transformation process
World View
Owners
Environmental Constrains
S Substitute Ersetze Komponenten, Materialien, Personen

C Combine Kombiniere Neue Zusatzfunktionen, Integriere Funktionalität

A Adapt Verändere, Ändere ab, Nutze andere Bauteile

M Modify Größe, Maßstab Gestalt, variiere Attribute (Farbe, Haptik, Akustik, ...)

P Put "Put to another use" anderen Zusammenhang zur Nutzung, Anwendungsbereich umformulieren

E Eliminate Entferne Vereinfache

R Reverse entgegengesetzte Nutzung, umkehren
Analogien finden
(auf einzelne Elemente bezogen)

Aus der Sicht dieser ursprüngliches Betrachten


bsp.: Universität (hat viele große Säale)
Analogie: Theater
Theaterbesitzer legt welchen Wert auf sein Theater? Ideen.
Auf Universität übertragen
http://www.institut-icm.de/
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