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ADHS

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by

Julia Karolyi

on 21 January 2013

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Transcript of ADHS

ADHS Tipps für Lehrpersonen •Sei eine Art Coach für das Kind!
• „Guten Draht” zum Kind bekommen!
•Richtige Atmosphäre schaffen!
•Stärken des Kindes herausfinden und fördern!
•Loben Loben Loben!
•Fragen deutlich beantworten!
•Klare, nachvollziehbare Struktur im Unterricht!
•Abwechslungsreicher Unterricht!
•Körperliche Bewegung!
•Lernstrategien beibringen!
•Visuelle Aufarbeitung!
•Eselsbrücken bauen! steigert die Dopaminfreisetzung im Gehirn
--> Verminderung der Unruhe
--> Besserung der Konzentration

anfänglich häufig Schlafstörungen und Appetitminderung

Langzeitveränderungen des Gehirns sind umstritten ( erhöhtes Risiko für Parkinson)

regelmäßig Notwendigkeit überprüfen
--> z.B. in den Ferien

geringe Dosen: bessere Kognitive Leisung

hohe Dosen: Verhaltenssteuerung, besseres Sozialverhalten ADS/ADHS Diese Gruppe von Störungen ist charakterisiert durch einen frühen Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren, einen Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz verlangen, und eine Tendenz, von einer Tätigkeit zu einer anderen zu wechseln, ohne etwas zu Ende zu bringen; hinzu kommt eine desorganisierte, mangelhaft regulierte und überschießende Aktivität. Daniel Begriff (ICD 10) (cc) image by anemoneprojectors on Flickr nicht heilbar
bildet sich teilweise in hohem Alter zurück Therapie bei Erwachsenen Umwelt: mehrdimensionale Therapie

Psychoedukation

Pharmakotherapie

Verhaltenstherapie (Kontingenzprogramme, Selbstinstruktionsprogramme, Elterntraining) Therapie bei Kinder/Jugendlichen Stimulanzen ( z.B. Ritalin) ziehen sich zurück
Spontane Hilfsbereitschaft und Fürsorglichkeit
Schwierigkeiten, Regeln und Vorgaben einzuhalten
Umwelt reagiert oft mit Unverständnis und Ablehnung Grundschulalter:

Störverhalten
Schulleistungsstörung Jugendalter:

Dissoziale Entwicklungen und Schulleistungsstörungen, sowie Merkmale fehlender sozialer Akzeptanz in Gleichaltrigengruppe bleiben meist bestehen
Drohendes Abrutschen in Jugendkriminalität
Schulische und berufliche Minderqualifikation, die nicht den geistigen Fähigkeiten entspricht 3-5 % im Alter von 3 bis 17 Jahren sind betroffen.

1/3 in Deutschland behalten ADHS / ADS bis ins
Erwachsenenalter.

Das Geschlechterverhältnis von Jungen zu Mädchen wurde bei einer ADS mit 2:1 und bei einer ADHS mit 5:1 bestimmt.

häufigste psychische Erkrankung

unterschiedliche Quellen -> unterschiedliche Zahlen Statistiken Bei einem Selbstinduktionstraining lernen ADHS/ADS Patienten wie sie ihr impulsives Verhalten kontrollieren können (Verhaltensweisen werden eingeübt)
Bewältigungsstrategien = Alltag, Beruf, Privat Wenn es Lebensbereiche beeinträchtigt (Beruf, Freizeit, etc.) Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie sinnvoll. Simone Körper: fehlerhafte Informationsverarbeitung zwischen einzelnen Hirnabschnitten
Hyperaktivität bildet sich nur bei einem Teil der Jugendlichen zurück
Grundschulalter:

Sprechen meist sehr laut, können ihre Kraft nicht angemessen dosieren
motorische Unruhe
Seele: Bewusstsein:


Reduzierte Schlafdauer
Weniger erholsamer Schlaf

mehrere Reize werden als wichtig empfunden und erreichen das Bewusstsein Orientierung:

Zeit: brauchen Struktur
Zeit: können Zeit nicht abschätzen
Aufmerksamkeit/ Konzentration:

Kindergartenalter:
beginnen ständig neue Dinge

Grundschulalter:
Ablenkbarkeit

Jugendalter:
Aufmerksamkeitsdefizite

Erwachsenenalter:
Aufmerksamkeitsdefizite Gedächtnis:

Kurzzeitgedächtnis ist gestört
Im Erwachsenenalter werden Termine häufig verpasst Denken:
äußert sich meist im Handeln Fehlverhalten

Wahrnehmung:

Reizüberflutung (optische und akustische Reize nicht filtern können) Ich-Erleben:

depressive Verstimmung
fehlendes Selbstwertgefühl
Minderwertigkeitskomplexe
Probleme, sich selbst einzuschätzen Affektivität:

wollen ihren Willen durchsetzen
abrupte Stimmungsschwankungen
sind schnell tieftraurig oder gereizt

Antrieb:

Kindergartenalter:
Untriebigkeit
Aktivität ziellos und dranghaft
Gefährliches Verhalten, welches evtl. zu Unfällen oder Vergiftungen führen kann

Grundschulalter:
Disziplinprobleme
Wirken verträumt, schauen Löcher in die Luft oder zum Fenster hinaus häufig der erste Schritt
--> Grundlage für andere Therapien

kurzfristige Wirkung: bessere Aufmerksamkeit, Abnahme der Hyperaktivität

kognitiver Stil kann sich verbessern

evtl. körperlich Veränderungen ( z.B. Puls) Pharmakotherapie Kontingenzprogramme
--> positive Verstärkung als Mittel zur Entwicklung

häufig in der Schule angewand
--> hoher personeller/ zeitlicher Aufwand Verhaltenstherapie oft in Kombination mit Pharmakotherapie

dysfunktionale Regelkreise unterbrechen

positive Interaktion verstärken Elterntraining Ätiologie = Ursachen leichte frühkindliche Hirnschädigungen

genetische Veranlagung

Nahrungsmittelallergien

toxische Einflüsse

Milieufaktoren Folgen: ADS: vorzeitiges Abbrechen und häufiges Wechseln von Aktivitäten ADHS: vielfältige Form -> herumlaufen und -springen, zappeln, unaufgefordertes Aufstehen, Redeschwall und Lärm Schwerpunkte bei der Arbeit mit betroffenen Kindern Zu Beginn: umfassende Verhaltensbeobachtung enge Begleitung in einem gut strukturierten Alltag
ruhige, bestimmte und sichere Führung
eindeutige und einfache Kommunikation
auf Konzentration achten
Hilfreich:
Bewegungsspiele
Entspannungsübungen
Belohnungsprogramm

verständnisvolle Reaktion gegenüber den Eltern
umfassende Aufklärung aller betreuenden Personen Simone Christina Julia Julia Daniel Julia Simone Verschiedene andere Auffälligkeiten können zusätzlich vorliegen:
Hyperkinetische Kinder sind oft achtlos und impulsiv, neigen zu Unfällen und werden oft bestraft, weil sie eher aus Unachtsamkeit als vorsätzlich Regeln verletzen. Ihre Beziehung zu Erwachsenen ist oft von einer Distanzstörung und einem Mangel an normaler Vorsicht und Zurückhaltung geprägt. Bei anderen Kindern sind sie unbeliebt und können isoliert sein. Beeinträchtigung kognitiver Funktionen ist häufig, spezifische Verzögerungen der motorischen und sprachlichen Entwicklung kommen überproportional oft vor. Sekundäre Komplikationen sind dissoziales Verhalten und niedriges Selbstwertgefühl. Daniel Was können Lehrer tun, wenn das Kind mit ADHS die Kontrolle verliert?
•Nicht auf einen Machtkampf ankommen lassen!
•Das Kind ablenken!
•Das Kind nicht unbedingt anfassen!
•Ruhig bleiben, kurze und klare Anweisungen geben!
•Nur nachlaufen, wenn es sich um eine Gefahrensituation handelt –
Das Kind beruhigt sich oft von selbst und kommt zurück! Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung Christina Danke für eure Aufmerksamkeit!
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