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EAR-TH

No description
by

tom franke

on 18 August 2014

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Transcript of EAR-TH

E
AR
-
TH
Arsis
Thesis

fiktive Klanggeschichte eines Menschenlebens:




1) eine Krankheitsprognose löst beim Patienten einen Schock aus, wodurch die Sinneswahrnehmungen verschärft werden, eine Rückerinnerung des gelebten Lebens wird ausschliesslich über Klänge dargestellt
2) Lebensstationen werden mit Klangräumen assoziiert
3) Klänge werden mit Gefühlen assoziiert
Konzept 1
Grundidee:

-Erstellen einer Soundscape die über 12 im Kreis angeordnete Lautsprecher wiedergegeben wird
-Verwendung der Wiedergabetechnologie Ambisonics um 3D-Raumklang zu erzeugen

technische Umsetzung:

12 Lautsprecher
6 Verstärker
1 Beamer
1 Laptop
4 Kopfhörer

Technologien:

Ambisonics, Sterefonie, Soundbearbeitung in Logic Pro und Reaper Durchmesser für Lautsprecherkreis 5 meter

Titel
Der Titel setzt sich zusammen aus dem englischen Wort für Ohr - EAR und der Abkürzung vom griechischen Begriff Thesis - TH, wobei hier eine Doppeldeutigkeit beabsichtigt ist: Die Bedeutung Thesis im akademischen Umfeld als Forschungs- oder Abschlussarbeit über ein bestimmtes Fachgebiet und der weiteren Bedeutung des Wortes in der Musik, hier heißt der betonte und schwere Taktteil „Thesis“ im Gegensatz zu „Arsis“ (griechisch: Hebung) der unbetonten Taktzeit in der Musiklehre.
Technik

10 Lautsprecher mit Halterungen
5 Verstärker
60 meter Lautsprecherkabel und Cinchstecker
Cacoon Hängezelt
ipad5
Audio Interface metric halo 2882 expanded + DSP 4
4x Rode NT5 dynamische Mikrofone
Firewire Kabel
Schwarzlichtstrahler
50 meter Mikrofonkabel BPM media
Macbook Pro 15
ETS Instasnake PA202
Samsung 3D PS51D490 mit Halterung
Patchkabel CAT5e 50meter
Es wird ein Aufmaß von allen Räumen erstellt
3.Besichtigung am 30.5.2014
Raumgröße nur 2x3 meter
nach zwei Monaten steht am 3.6.2014 der Raum endgültig fest
Technischer Aufbau
E
AR
-
TH

Tom Franke
master medialer Raum

Erste Besichtigung des Ausstellungsgeländes am 30.4.2014
Konzept 2
"Hidden Sounds"

Gegenüberstellung von 3 verschiedenen Wiedergabeverfahren (Stereophonie, Dolby Sourround, Ambisonics)
Solon: Sieben-Jahres-Zyklus
Shakespeare: sieben Stadien
Ptolemaeus: sieben Lebensalter = sieben Planeten
Platon/Aristoteles: Jugend / mittleres Lebensalter / Alter

























Konzept 2
Konzept 2
Szenen:
1.Geburt - Wasser, Herzschlag
2.Baby - Luft, Schreie, Weinen, Summen, Sabbern
3.Kindheit - Luft, Spielen, Kämpfen, Besitzen, Imagination, Freude
4.Zwang - Erde, Lernen, Wissen, Kontrolle, Bewertung, Erfolg, Misserfolg
5.Notwendigkeit - Erde, Bewertung, Erfolg, Misserfolg, Macht, Ohnmacht
6.Befreiung - Luft, Erholung, Natur, Freude
7.Liebe - Feuer, Sex, Geben, Heirat, Macht, Kämpfen, Betrug
8. Angst - Verlust, Versagen
9. Krankheit - Trauer, Liebe, Imagination
10. Abschied - Luft, Schreie, Weinen, Summen, Sabbern
11. Tod - Wasser, Herzschlag

Konzept 2
Erste Skizzen für Konzept 1
in die Kolumbarien sollen Lautsprecher "eingearbeitet" werden
Konzept 2
2.Besichtigung Ausstellungsort am 10.5.2014
Konzept 2

Cicero: Kindheit = Kraftlosigkeit / Jugend = Ausschweifung /
mittleres Lebensalter = Ernst und Beständigkeit / Greisenalter = Weisheit

Hippokrates:
Kindheit = Frühling / Jugend = Sommer /
mittleres Lebensalter = Herbst / Greisenalter = Winter
Konzept 3
Konzept 3
Endversion

Postkarte/Plakat
Eine Installation zur Betonung des Ohrs
und eine Hommage an das menschliche Gehör

E
AR
-
TH

wurde als Projekt ausgewählt
für die kommende Tonmeistertagung in Köln

aus diesem Grund wurden auch erste Entwürfe für Promotionsmaterial erstellt

Die Geräusche und Klänge der Besucher wirken in Echtzeit auf die Soundscape ein. Das dialogische Prinzip zwischen
Thesis
und
Arsis
wird als
Senkung
und
Hebung
für unsere Hörwahrnehmungen umgesetzt, dabei wird aus dem Dialog zwischen
Künstler
und
Publikum
auch ein Dialog zwischen
Ohr
und
Auge
sowie
Innen
und
Aussen
. Verweise, Überhöhungen und Brüche gehören zu den ästhetischen Strategien, denen in der Installation nachgespürt wird.

Promotionsmaterial Entwürfe
Mit dem Programm Spectrafoo wird eine Visualisierung der Soundinstallation generiert.







Dabei wird die Schalldruckveränderung im Verhältnis zum zeitlichen Verlauf auf Grundlage der Fast Fourier Transformation für 6 der 10 Lautsprecher-Kanäle visuell umgesetzt.
Idee


In einem Audio-Setup von 10 positionierten Lautsprechern und 4 Mikrofonen sollen Klangkompositionen im dreidimensionalen, akustischen Klangraum neu inszeniert und für den Ausstellungsbesucher hörbar gemacht werden.
Dabei soll mit den Parametern Raum und Richtung experimentiert und gespielt werden um auf diese Weise die in den Tonstücken angedeutete Räumlichkeit zu vergrößern oder zu verkleinern. Durch die größere Anzahl von Lautsprechern wird ein flexibles Spiel mit dramaturgischer Spannung ermöglicht. Im Klangstück simulierte Bewegungen werden rundum verteilt und wirken für den Zuhörer plastischer. Die im Ausstellungsgelände positionierten Mikrofone dienen der Interaktion zwischen E
AR
-
TH
und den Besuchern.
Aufgrund der Raumproblematik wird bis zur Klärung ein neues Audioprojekt initiiert, die Gestaltung der schriftlichen Thesis als Audiobook
2 Tage Tonaufnahmen im Tonstudio der BTK und 3 weitere Tage schneiden, einfügen und editieren in Logic Pro
8 Stunden Soundmaterial ergeben ein Audiobook der schriftlichen Thesis von 3 Stunden Dauer
1.Teil
2.Teil
Zusammenfügen von Teil 1 und 2
Endschnitt nach Kapiteln
ich mache eine 4.Besichtigung und teste die Akustik im Raum und zu den umliegenden Räumen - erste Bedenken das Ambisonics wegen der Raumgröße nicht funktioniert
Research



Close your eyes - Overtüre für Visualprimat und Doris Happy Day (Acoustic turn als Filmvertonung ohne Film) 1`21

Intermission1 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`30

Die Modulation des Kaisers - Terzett für Nationalstolz, absolutes Gehör und absoluten Gehorsam,
Kaiserlied-Modulation von 20 Tonarten (polytonal, marcia giocoso) 3‘00

Intermission2 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0‘26

The flying orchestra - Requiem für vier Fliegen, Fluglärm, Vogelchor und Granulator (scherzando) 3`33

Intermission3 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`22

Analoge Zauberformel - Cocktail-Party-Effekt aus Tönen, Klängen, Geräuschen und ununterbrochene Knalle für
Vienna Symphonic Library, Tom Frankes Stimme und Klangsynthese (digitale opera buffo nach Mozart) 1`59

Intermission4 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`18

Fireball - Ballade für Holzkugelchor und Streichholzsolo 1‘58

Intermission5 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`14

0`33` Entklanglichung in 33 Nulldurchgängen geschnitten - Hommage an Cage (wissenschaftliche Elegie ad libitum) 0`33

Intermission6 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`10

Salamat für Salat - Danksagung an Prof. Dr. Landau (Miniatur-Melodrama für vermissten Chor und mehrere Misstöne) 3`12

Intermission7 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`09

Gegrillte Grillen - Verbrannte Protosprache des animalischen Patriarchats zur Schaffung einer Hierarchie der Sinne (sforzato) 1`18

Intermission8 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`08

Zitierweise als Corporate Sounddesign für einen Soundkritiker (minacciando) 0`21

Intermission9 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`07

Pantonale Wassermusik für Schönberg aus Schöneberg 3`01

Intermission10 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor 0`06

Destroyed Magic 3`33

Intermission11 - Verklanglichung der Ausstellungsbesucher für 4 Mikrofone und Pitchfaktor
EAR-
TH
01

E
AR
-TH 02

EAR-
TH
03


E
AR
-TH 04

EAR-
TH
05

E
AR
-TH 06

EAR-
TH
07


E
AR
-TH 08

EAR-
TH
09

E
AR
-TH 10

EAR-
TH
11

E
AR
-TH 12

EAR-
TH
13

E
AR
-TH 14

EAR-
TH
15

E
AR
-TH 16

EAR-
TH
17

E
AR
-TH 18

EAR-
TH
19

E
AR
-TH 20

EAR-
TH
21

E
AR
-TH 22

YOU CAN CHANGE THE

E
AR
-
TH
Zwischen den einzeln komponierten und arrangierten Stücken des Künstlers kommen die Ausstellungsbesucher zu Wort.

4 im Ausstellungsgelände positionierte Mikrofone dokumentieren die Geräusche der Besucher.

Dabei gibt der Künstler die Dauer und die Tonhöhe vor, so dass die Manipulierung der Soundartinstallation durch die Besucher vom Künstler "dirigiert" wird.
Mikrofon 1
Große Halle/Bar
Mikrofon 2
Große Halle/Zentrum
Mikrofon 3
Große Halle/Langer Gang
Mikrofon 4
Vorraum der Soundinstallation
Eine Visualisierung der Soundinstallation gibt dem Ausstellungsbesucher die Möglichkeit die Klanglandschaft zu sehen und diese durch Eigenklang am Mikrofon 4 zu manipulieren.


Da die Manipulierung in der Installation hörbar ist, wird diese nur zwischen den komponierten Stücken, während den Intermissions zugelassen.
Je heller die Farbe,
umso höher der Energielevel des Klangs und der damit verbundene Schalldruck.
technischer Aufbau INNEN
technischer Aufbau AUSSEN
Praktischer Teil
Kompositorische Arbeit
10 Klangstücke unterschiedlichen Characters sollen arrangiert und komponiert werden. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik Thesis-Arsis soll sich sowohl im Klang als auch in der Titelbezeichnung widerspiegeln.
Inhalt:
Bezug zu Kapitel 3.1,3.2,3.3
Einleitung für Soundscape

Technik:
Verfremdung von Songmaterial
mit Geräuschen
Inhalt:
Bezug zu Kapitel 4.2. (Gehorsam)

Technik:
20 Tonarten werden minimal gepitcht, so das der Hörer nicht unterscheiden kann ob es musikalisch richtig oder falsch ist

zusätzlich wird der Rhythmus durch eine Vielzahl von Uhrwerken manipuliert
Inhalt:
Bezug zu Kapitel 3.4 (Lärm) und 6.3

Technik:
Klangsynthese,Mischen,Filtern, additive Synthese, Timestretching (Granularsynthese)

Inhalt:
Bezug zu Kapitel 4.3
(Coctail-Party-Effekt)

Technik:
Benutzung von Instrumentenmaterial der Vienna Symphonic Libary, eigener Singstimme, Feuerwerksknalle sowie Geräuschen die beim Kochen entstehen
Vienna Symphonic Libary
Inhalt:
Bezug zu Kapitel 2.3 und 2.4

Technik:
Tonaufnahmen von Holzkugeln und einem Streichholz mit einem portablen Fieldrecorder Zoom H-4N
Mixen der Dateien auf sechs Kanäle
Zoom H-4N
Inhalt:
Bezug zu Kapitel 3.3, 5.2 (Cage)
und 6.1 (Entklanglichung)

Technik:
Werk basiert rein auf der Idee. Die vorhandene Stille wurde nicht in Nulldurchgängen geschnitten da das Werk nur aus Nulldurchgängen besteht
Inhalt:
Danksagung an meinen externen wissenschaftlichen Betreuer Oliver Landau

Technik:
frequenzbezogene Klangbearbeitung
Mixen, Schneiden, Einfügen
Sprache: Tagalog
Inhalt:
Bezug zu Kapitel 2.3,2.5,2.6,3.2 und 7.2

Technik:
Zeitbezogene Klangbearbeitung, Pitchen, transponieren des Audiomaterials


Inhalt:
Bezug zu
Kapitel 4.3 und 4.5

Technik:
Originaltonspur vom Film "Amadeus" aus dem Jahr 1984 von Regisseur Miloš Forman, zerschnitten, neu zusammengesetzt und mit Hall, Reverberation moduliert
Schönberg lehnte den Begriff Atonalität
(Musik in keiner bestimmten Tonart) wegen der Konnotation Tonalität=Dreiklang,
Atonalität=Missklang strikt ab und bemühte sich,
den alternativen Termini "pantonal" zu etablieren.
Inhalt:
Bezug zu
Kapitel 5.1 und 5.2

Technik:
Aufnahmen mit portablem Fieldrecorder Zoom H-4N,
Klangsynthese,Schneiden, Mixen, Kopieren
Arnold Schönberg
1874-1951
Inhalt:
Bezug zu Kapitel 3.4

Technik:
Verwendung von Songmaterial und Geräuschen
Verfremden mit Pitchen, pegel-und frequenzbezogener Klangbearbeitung
Doris Day
2014
Vorbereitung technischer Aufbau
Vorbereitung Audio-Setup
Handwerkliche Ausführung
Bau von Lautsprecher"boxen" mit Halterungen
Beginn des Aufbaus im Ausstellungsgelände
Aufbau Audiobook
Aufbau Visualisierung
Gestalterischer Aufbau Innen
Erste Testläufe mit Audio-Interface
Endversion Installation
Budgetplanung nur Material (ohne Computerprogramme):

10 Lautsprecher mit Halterungen 500 Euro
5 Verstärker 300 Euro
Lautsprecherkabel und Cinchstecker 120 Euro
Cacoon Hängezelt 400 Euro
ipad5 500 Euro
Audio Interface metric halo 2882 expanded + DSP 2000 Euro
4 Rode NT5 dynamische Mikrofone 600 Euro
Firewire Kabel + Adapter 40 Euro
Schwarzlichtstrahler 30 Euro
Mikrofonkabel BPM media 50 meter 150 Euro
Macbook Pro 15 2000 Euro
ETS Instasnake PA202x 300 Euro
Samsung 3D PS51D490 mit Halterung 600 Euro
Patchkabel CAT5e 50meter 15 Euro
Holz,Bau-und Kleinmaterialien 250 Euro
Plakat-Postkartendruck und Kopien 240 Euro
-----------
8045 Euro







Benutzte Programme:

Logic Pro
MioConsole5
Reaper
Spectrafoo
Harpex B
Adobe Photoshop
Adobe Indesign
Adobe Premiere
Menu-Eclipse
Prezi
All2MP3
Itunes
Probleme:

zu kleiner Raum für Soundumsetzung

durch Raumproblematik zu wenig Zeit um zu experimentieren

hoher Aufwand an Mikrofonverkabelung


Visualisierung mit Harpex B konnte nicht umgesetzt werden

Zeltmaterial ist zu dick und schluckt zu viel Schall


Problemlösungen:

Konzept wurde mehrfach verändert




Einsatz von InstaSnake Multicore-System ermöglichte Mikrofonierung über leichte Ethernet-Kabel.
Visualisierung wurde über Spectrafoo generiert

Zelt musste aus Platzgründen und Sicherheitsvorkehrungen benutzt werden, keine zeitliche Spanne andere Lösung zu finden
Interface Konfiguration
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Auf Wiederhören!
Mikrofonierung
Obwohl das Projekt
E
AR
-
TH mehr in den Kunstbereich Soundart zugeordnet wird, gibt es durchaus mögliche Varianten für den Designbereich, die durch experimentieren erforscht werden sollten

Kunstprojekt von
kingsdream production & blumlein records

℗+© 2014 by Tom Franke & Andrew Levine
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