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Prezi Masterarbeit Trattner

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Katrin Kraus

on 19 November 2012

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Transcript of Prezi Masterarbeit Trattner

Migrations- und Integrationsprozess als Kompetenzerwerb? Die Anerkennung informell erworbener Kompetenzen von MigrantInnen Christina Trattner/2011 Warum? privater & beruflicher Kontakt mit MigrantInnen
vorherrschende negative Einstellung gegenüber MigrantInnen
Betrachtung des Migrations- & Integrationsprozesses Ziele der Arbeit: Perspektivenerweiterung Leistung der MigrantInnen honorieren informelles Lernen aufwerten Forschungsfragen 1: Welche Kompetenzen werden im Migrations- und Integrationsprozess informell erworben? 2: Wie wird informell erworbenes Wissen, das während Migrations- und Integrationsprozessen erworben wird, aus subjektiver Sicht wahrgenommen und welche Relevanz wird ihm zugeschrieben? Definitionen: Migration "Unter Migration versteht man allgemein einen auf Dauer ausgerichteten oder dauerhaft werdenden Wechsel von Menschen in eine andere Gesellschaft oder Region" (Treibel 1990). kurzfristige/langfristige Migration nationale/internationale Migration MigrantInnen "Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen Grenzen (eines Nationalstaates) überschritten haben, um in einem oder mehreren Nationen ihr Lebens- und Wohnumfeld neu zu gestalten" (Sprung 2010). Integration Informelles Lernen "Informelles Lernen findet im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit statt. Es ist nicht strukturiert und führt normalerweise nicht zur Zertifizierung. Es ist in den meisten Fällen nicht intentional aus Sicht des Lernenden" (Europäische Kommission 2010).

Formales Lernen

Nicht formales Lernen Kompetenzbilanzierungsverfahren Forschungsstil
Erhebungsmethode
Auswertung
Ergebnisse Empirischer Teil: Begriffsdefinitionen
Migrationsforschung
Migration in Österreich
Informelles Lernen im Kontext mit Migration
Integration
Informelles Lernen & Kompetenz
Aktuelle Kompetenzbilanzierungsverfahren Theoretischer Teil: Aufbau Forschungsstil Grounded Theory offen & flexibel
keine festen Zielsetzungen
Reflexion

Forschungstagebuch Stichprobe: 3 InterviewpartnerInnen
Auswahlkriterien in einem Drittstaat geboren
Geburtsjahr liegt vor 1980
seit mindestens 6 Jahren in Österreich Interviewperson A: Geschlecht: männlich
Geboren in: Banja Luka, Bosnien
Alter: 31 Jahre
seit 2000 in Österreich (10J.)
Ausbildung: Gymnasium, Studium in Banja Luka (2J.), dann Wechsel nach Graz (2000) - Studium Maschinenbau
Beruf: Projektmitarbeiter an der TU Graz Interviewperson B: Geschlecht: männlich
Geboren in: Ghana
Alter: 44 Jahre
seit 2004 in Österreich (6J.)
Pflichtschule, Ausbildung zum Textildrucker
Beruf: Arbeitssuchend Interviewperson C: Geschlecht: weiblich
Geboren in: Türkei
Alter: 40 Jahre
seit 1993 in Österreich (17J.)
Ausbildung: Pflichtschule
Beruf: Reinigungskraft, Mutter Nicht hochqualifiziert bewusste Entscheidung f. Migration & weiblich Erhebungsmethode 3 problemzentrierte Interviews narrativer Teil & Frageteil

Interviewleitfaden Kodierverfahren der Grounded Theory

3 Phasen des Kodierens

offen Auswertung: axial selektiv Ergebnisse Informelle Lernprozesse finden im Migrations- und Integrationsprozess statt! Forschungsfrage 1:
Sprachbewusstsein als zentrale Kompetenz
Informelles Lernen durch Entwicklung von Strategien und Taktiken Forschungsfrage 2:
Kompetenz Sprachbewusstsein wird nicht als solche erkannt
Informelles Lernen im Migrations- und Integrationsprozess durch Bewältigung von Herausforderungen Stärken Gute Gliederung
roter Faden
Viele hilfreiche Definitionen
Nach jedem Kapitel ein Resümee
Literatursuche
Einheitliche Zitierweise im Text
Sehr detailliert gearbeitet Schwächen Keine einheitliche Zitierweise im Literaturverzeichnis
Viele inhaltliche Wiederholungen im Text
Teilweise unverständlich geschrieben
Verschiedene Schriftarten
Teilweise wiss. Aussagen nicht belegt Auswertung Sehr detailliert
Erklärung der Vorgehensweise
Verständlich
Gute Präsentation Methode Nur 3 Interviews Methode Suche nach Kontrasten bei den InterviewpartnerInnen "Der Begriff Integration kommt aus dem Lateinischen: integratio = Wiederherstellung eines Ganzen. Der Begriff (...)bedeutet im Allgemeinen die Anpassung oder Angleichung von gesell. Minderheiten an den Lebensstil einer Gesellschaft. (...) Integriert ist, wer an den gesell. Prozessen mehr oder minder teil hat und sich eingefügt hat in die soziale Struktur" (vips.fvs-kiel.de 2012; home.edo.uni-dortmund.de 2011). Die Kompetenzbilanzierung ist ein Verfahren für die Anerkennung non formaler und informeller Kompetenzen. Es gibt unterschiedliche Verfahren z. Bsp.: zur Stärkung der Lernergebnisse und zur Lernortsunabhängigkeit (vgl. Kucher/Wacker 2011). Diskussion Seid ihr der Meinung, dass MigrantInnen im Zuge des Migrations- & Integrationsprozesses informelle Kompetenzen erwerben können?



Sollten diese als solche anerkannt werden? Danke für eure Aufmerksamkeit!
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