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Lateinamerikanischer Stadttyp

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by

Sara Rieper

on 14 November 2013

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Transcript of Lateinamerikanischer Stadttyp

photo credit Nasa / Goddard Space Flight Center / Reto Stöckli
Lateinamerikanischer Stadttyp
an dem Beispiel São Paulo, Brasilien
Agenda
Leitfrage
São Paulo
Bauliche Merkmale
soziale und wirtschaftliche Merkmale
Probleme
Segregation
Beantwortung der Leitfrage
Literaturverzeichnis
São Paulo
Stadtgeschichte
Bauliche Merkmale
Ursprung in der Kolonialzeit
Lateinamerikanischer Stadttyp
Eine Präsentationsleistung von Sara Rieper
S1, Niels-Stensen-Gymnasium
im Fach Seminar, am 14. November 2013
Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates
Megastadt
wichtigstes Wirtschafts-, Finanz-, Kulturzentrum und ein Verkehrsknotenpunkt
1822
1880
20. - 21. Jahrhundert
1900
1711
Unabhängigkeit
Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal
wirtschaftliche Bedeutung
steigt durch den Anbau von Kaffee
infrastrukturelle Voraussetzungen:
systematischen Verkehrserschließungen des Binnenlandes

Industrialisierung: Wachstum zur größten Metropole Südamerikas
1920: führende Industrieregion des Landes
1960-64: hohe Inflation, politischen Mobiliserung der unteren Schichten führten zu einer Übernahme der Macht durch das Militär
1985 Verabschiedung des Militärs an der Macht --> industrieller Aufschwung

São Paulo verliert an Bedeutung
der Sekundärsektor wird von dem Tertiärsektor abgelöst
Gründung
Stadtrecht
nach dem rechtlich-historischen Stadtbegriff ist São Paulo nun eine Stadt
1554
von 2 jesuitischen Missionaren um ein Jesuiten-Kloster gegründet
lange Zeit war es isoliert, aufgrund der geringen Produktivität der Zuckerrohrplantagen
die Bewohner betrieben Subsistenzwirtschaft

Neue Infrastruktur
nationale Gesundheits-/Sozialfürsorge
Hafenstadt Santos
Vergabe von staatlichen Krediten
Diese ökonische Entwicklung, die auf hohen Auslandsverschuldung ohne politische Partizipien der Bevölkerung und ohne eine gerechte Verteilung des Reichtums basiert, führt dazu, dass eine kleine Schicht eine große Kaufkraft hat. Mit ihrem Einfluss in die Politik, und Wirtschaft verstärkt sie die elitären, autoritären Strukturen.
Durch die fehlende demokratische Kontrolle des Staates entstehen folgende große Mängel: Niedriglöhne, Korruption in Qualität und Verteilung staatlicher Sozialleistungen, Bildungseinrichtungen, öffentlicher Wohnungsbau, Verkehr, sanitären Anlagen.

Folgen: Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, Kriminalität
Armutsgürtel mit Marginalsiedlungen
bedeutend ist die Stadt in dem Faktor, dass da dort viele Veranstaltungen zuerst oder nur dort stattfinden
Probleme
Ökologische Probleme
Luft-/ Wasserverschmutzung
fast ungeregelte Abwasser-/ Abfallentsorgung
gute Infrastruktur
Kriminalität
Verstädterung und ungeregelte Urbanisierung
Gentrification
Marginalsiedlungen
Zersiedelung
"Unter Zersiedelung versteht man entweder die Errichtung von Gebäuden außerhalb von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen, oder das ungeregelte und unstrukturierte Wachstum von Ortschaften in unbebauten Raum hinein."
wikipedia.de


Grund: zerfallende und leerstehende Gebäude
Verstädterung
bezeichnet das Bevölkerungs- und Flächenwachstum
Urbanisierung
die Ausbreitung der städtischen Lebensformen
Verstädterung und Gentrifikation lösten Bodendegradation aus
São-Paulo-Syndrom
Nachteile des ländlichen Raums
niedriger Lebensstandard
unzureichende Ernährungslage infolge Landknappheit
Arbeitslosigkeit
Unterdrückung durch Grundbesitzer
Ausbeutung durch Zwischenhändler
mangelnde Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen
geringe Teilnahmemöglichkeit an Gütern und Dienstleistungen des Staates
erstarrte Sozialstrukturen
mangelnde Innovationsbereitschaft
Ernterisiko durch Witterungseinflüsse/Bodenzerstörung

Persönliche Motive und Kommunikationsmedien
Glaube an eine Verbesserung der Situation
außengeleitetes Verhalten/Mode
Radio, Fernsehen, Presse
Berichte von Besuchern aus der Stadt
Saisonarbeit in der Stadt
Vorteile des städtischen Raums
Arbeitsmöglichkeiten
höherer Verdienst
Aufstiegschancen
größere persönliche Freiheit
größere Auswahl an öffentlichen Infrastruktureinrichtungen
größere Teilnahmemöglichkeit an Gütern und Dienstleistungen des Staates
abwechslungsreicherer Lebensalltag

"[...] sozioökonomische Umstrukturierungsprozesse in städtischen Wohngebieten als ein Phänomen der sozialen Ungleichheit." wikipedia.de
Problem für die öffentliche Verwaltung
keine Kontrolle möglich
kein Strom-, Trink-/Abwasserableitungen
aus Mangel an Alternativen geduldet, indem sie als legale Stadtteile erklärt werden und eine Infrastruktur errichtet wird

bezeichnen Siedlungen am Stadtrand, die aus provisorisch gebauten Unterkünften bestehen.
legale Siedlungen:
Land rechtmäßig erworben und eine Baugenehmigung liegt vor
Standort: Zentrum
semilegalen Siedlungen:
wenige Baugenehmigungen
Standort: besetztem öffentlichen Grund, Parkanlagen, Flussufer
Folgen:
Ausbau der Verkehrswege
Bau von Hochhäusern im Stadtzentrum
Ursache:
Zuwanderungen
Eine Stadt zwei Welten
beschreibt das Nebeneinander von Ungleichen: ungleiche Lebensbedingungen, soziale Ungleichheit,
Nebeneinander von arm-reich
Ort, der Kriminalität und des Drogenkonsums
"Dienen der Rechtfertigung privater und illegaler Reaktionen, wenn die staatlichen Institutionen nicht in der Lage sind für Sicherheit, Recht und Ordnung zu sorgen und selbst auf gewalttätige Methoden zurückgreifen. "
Kriminelle mit Armut und Arbeitslosigkeit verbunden
in São Paulo mehr Eigentumsdelikte als Morde
Armen Vierteln: höheres Gewaltrisiko (Mord)
Reiche Viertel: viele Diebstähle/Überfälle
soziologische Erklärungen: Verstädterung, Zuwanderung, Gesetzgebung
Formen der Kriminalität
illegale Methoden der Zivilpolizei
Zunahme der privaten Gewalt
illegaler Waffenbesitz
Fakten
Segregation - Definition
Literaturverzeichnis
1800-1940
1980
Verschiedene soziale Gruppen auf geringem städtischen Raum zusammengedrängt
Abgetrennt voneinander durch verschiedene Arten des Wohnens
Entwicklung: Zentrum-Peripherie
Gentrification:
Mittel-/Oberschicht zentrumsnahe Viertel
Armen an Peripherie vertrieben
Zentrum-Peripherie-Modell
Wirtschaftskrise --> Verarmung breiter Bevölkerungsschichten
Dezentralisierung der Oberschicht
Nähe unterschiedlicher sozialer Gruppen + ökonomische Krise + Umfeld der Unsicherheit und Furcht vor Verbrechen = sichtbare Formen der Selbstsegregation




1940-1980
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/segregation.html
31.10.2013; 17.45
http://www.arrakeen.ch/lizarbsp.htm
31.10.2013; 18.00
http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=infothek_artikel&extra=TERRA-Online%20/%20Gymnasium%20/%20neu&artikel_id=1185843&inhalt=klett71prod_1.c.1388365.de
01.11.2013, 13.01
http://metropolenpolitik.files.wordpress.com/2009/12/1ckeller_was-ist-segregation.pdf
(Zugriff 01.11.2013; 13.30) (ausschließlich Folie 8)
http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=geo_infothek&miniinfothek=&node=Stadttypen&article=Infoblatt+Die+lateinamerikanische+Stadt
4.11.2013, 20.30
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A3o_Paulo
4.11.2013; 20.20.38, Artikel: Stadtgeschichte
Abitur-Training Erdkunde; Stark-Verlag – Seite: Lateinamerikanischer Stadttyp

Segregation (Geschichte)
soziale und wirtschaftliche Merkmale
innerstädtischen Bereich: Umwandlung der Wohnhäuser der Oberschicht in Geschäftshäuser
Oberschicht siedelt sich in abgegrenzten Gebieten an
Umbau der Patiohäuser der Mittelschicht
Änderung der Verteilung der Stadtviertel:
Motorisierung, Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln
Was bedeutet das?
beschreibt die räumlich ungleiche Verteilung von Bevölkerungsgruppen nach dem Status
Formen der Segregation:
Selbstsegregation
unfreiwillige Segregation
Pro
Positive Aspekte:
Bewahrung gruppenspezifischer Identität und Handlungsfähigkeit
Hoffnung die Kriminalrate zu senken – trifft nicht zu
Beantwortung der Leitfrage
Die Segregation ist nicht demokratieförderlich und schadet letztendlich allen Bevölkerungsschichten, aufgrund des mangelenden Kontakts. Deshalb ist es aus der Sicht der sozialen, materiellen und symbolischen Kriterien eher kontraproduktiv als produktiv.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! :) <3
Fragen?
Leitfrage
Segregation - Sinn oder Unsinn?
„räumliche Trennung der Wohngebiete von sozialen (Teil-)Gruppen in einer Stadt oder Region. Der Grad der Segregation ist umso höher, je stärker die räumliche Verteilung der Wohnstandorte einer Gruppe von der Verteilung der Gesamtbevölkerung abweicht. Das Ghetto stellt die extreme Form der Segregation dar. Die Trennung der Wohngebiete bzw. -bevölkerung kann nach dem sozialen Status […]erfolgen.“
www.wirtschaftslexikon.gabler.de
Contra
• ungleiche Lebenschancen
• ärmere Bevölkerungsschicht: Nachteile

soziale Kriterien: Gesetz, Einkommensvermögen, Diskriminierung, Handlungen, Interaktionen
Materialistisch: Wohnort, Infrastruktur, Preis

symbolisch: Repräsentation
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