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Gewalt gegen Frauen

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by

Anna Domalewska

on 19 January 2013

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Transcript of Gewalt gegen Frauen

Formen der Gewalt gegen Frauen sexuelle Gewalt: Vergewaltigung und versuchte Vergewaltigung
sexueller Missbrauch
sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz häusliche Gewalt: Das Ausmaß der Gewalt in einer Beziehung kann von psychischen Demütigungen wie:
Beschimpfungen
Abwertungen vor Bekannten oder Freunden
Drohungen wie "die Kinder wegzunehmen" oder "sie umzubringen"
bis zu schweren körperlichen Misshandlungen reichen. Prostitutionstourismus und Frauenhandel: Alle Formen sexueller Bedrohung, Übergriffe oder Ausbeutung, die einen Eingriff in die Würde und Freiheit des Opfers darstellen, zählen zu sexueller Gewalt.

sexuelle Gewalt ist ein Akt der Aggression und der Machtausübung

aufgedrängte oder aufgezwungene sexuelle Handlungen

Vergewaltigung = sexueller Ausdruck von Aggression. Kontrolle sämtlicher Lebensbereiche
Erzeugen von Angst und Hilflosigkeit

das Bestehen auf Regeln
Unterbinden sämtlicher Beziehungen und Bindungen der Frau zu anderen Personen
oft über Jahre dauernde Gewalt führt zwangsläufig

soziale Isolation der Opfer

schweren körperlichen und psychischen Traumatisierung
Verlust der eigenen Selbsthilfemechanismen einher geht
es wird schwieriger fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen
soziale und finanzielle Abhängigkeit machen es unmöglich aus der Gewaltbeziehung auszubrechen Männerbild
Dominanz,Stärke, Rolle des Beschützers, Versorgers, Kriegers etc.

Frauenbild
Anpassung, Einfühlsamkeit, Hingabe, Verantwortung für die Erziehung und ein harmonisches Familienleben etc. Gründe für männliche Gewalt gegenüber Frauen Gesellschaftliche Faktoren Traditionelle Rollenbilder Gesetz Formulierung des Art. 3 Abs. 2 GG, „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ (1948) meist Gründe für häusliche Gewalt Situative und individuelle Auslöser Kommunikationsdefizit
geringes Selbstwertgefühl
Angst velassen zu werden
eigene Biographie
kein Unrechtsbewusstsein
Alkohol und Drogenkonsum Persönlichkeit Agressionsüberschuss Testosteron
Frusterlebnisse
Aufstauen von Stress spezielle Gründe für sexuelle Gewalt sexuelle Anziehung
Vermarktung des weiblichen Körpers (Werbung,Pornografie,Medien und Prostitution) Defizite in der Wahrnehmung Prostitutionstourismus und Frauenhandel sind ein wachsendes Problem in Deutschland.
Etwa 1.300 weibliche Opfer des Menschenhandels wurden 1999 polizeilich erfasst. körperliche Gewalt: umfasst ein breites Spektrum an Gewalthandlungen

von „leichten“ Ohrfeigen und wütendem Wegschubsen über Werfen oder Schlagen mit Gegenständen bis hin zu Verprügeln, Würgen und Waffengewalt. psychische Gewalt : Symptome: Respektlosigkeit, Unhöflichkeit, Herablassung, ständige Kritik, beleidigende „Witze“, Lügen, Vertrauensbrüche, Verzerrungen der Vergangenheit. Die schlechte medizinische Versorgung, Armut und Gewalt

Antonella Notari, die Chefin von "Women Change Makers", einer Gruppe, die weibliche Unternehmer unterstützt, fügte den Krieg mit Nato-Luftschlägen und die kulturelle Praxis als Gründe hinzu.

Frauen, die festgefahrene Rollenbilder verließen und beispielsweise als Polizistinnen oder Nachrichtenjournalistinnen arbeiteten, würden häufig eingeschüchtert oder sogar ermordet.

Jede elfte Frau stirbt laut Unicef bei der Geburt eines Kindes. Hohe Anzahl an Vergewaltigungen (jährlich mehr als 400.000 Frauen)

Menschenrechtsaktivisten zufolge wird Vergewaltigung dort auch als Waffe genutzt.

Frauen und Mädchen aller Altersgruppen würden von Soldaten – zum Teil mit Bajonetten – vergewaltigt; es würde mit Gewehren in die Vagina geschossen. Pakistan ist besonders wegen seiner Traditionen und religiösen Praktiken gefährlich.

So werden häufig schon Kinder verheiratet, und bei sogenannten "Ehrenmorden" sterben etwa 1000 Frauen im Jahr. In Indien werden besonders viele weibliche Föten oder Säuglinge getötet sowie Menschenhandel getrieben .

Im Jahr 2009 betraf der etwa 100 Millionen Menschen, größtenteils Frauen und Mädchen.
Oft werden diese Menschen zur Prostitution gezwungen; es gibt auch Zwangsheiraten und Zwangsarbeit. Statistiken ergaben , dassbei einer Schwangerschaft eine Chance von 50% besteht getötet zu werden .
Das liege an der nicht vorhandenen medizinischen Versorgung.
Zudem geschähen jeden Tag Vergewaltigungen, und jede einzelne Frau in Somalia würde an den Genitalien verstümmelt. Die Länder wurden bewertet nach unterschiedlichen Risiken:

schlechter medizinischer Versorgung, sexueller sowie allgemeiner Gewalt, kulturellen und religiösen Praktiken, fehlendem Zugang zu wirtschaftlichen Ressourcen und Menschenhandel. Jede vierte Frau erlebt in ihrem Leben mindestens einmal Gewalt durch einen Lebenspartner.

In den insgesamt 40 Frauenhäusern in Niedersachsen suchen jährlich rund 2.300 Frauen und etwa 2.100 Kinder diese Schutzeinrichtungen auf.

Die Folgekosten von Männergewalt werden in der Bundesrepublik auf etwa 14,5 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt - hierin enthalten sind die Kosten für Justiz und Polizei, aber auch für ärztliche Behandlungen und Ausfallzeiten am Arbeitsplatz. Hilfe - Frauenhaus Was genau ist ein Frauenhaus? Ort der Zuflucht für Frauen in Not
es bietet Schutz und Sicherheit Wie kommt man in ein FH? direkt, evtl. vorher anrufen
Tags und Nachts offen
mit oder ohne Polizei Wie lange kann man im FH wohnen? die Frau selbst bestimmt die Zeit
solange sie Schutz und Hilfe braucht Wie lebt man in einem FH? die Frau und ggf. ihre Kinder leben in einem Raum; Küche, Bad,...teilt man sich
man lebt in einer Gemeinschaft, aber jeder ist für sich selbst verantwortlich
Besuch ist nicht gestattet, da das Frauenhaus eine Schutzeinrichtung ist (Adresse ist meistens nicht bekannt) Welche Unterstützung erhält man im FH? Unterstützung und Zeit sich Klarheit zu verschaffen

Erfahrung mit anderen austauschen

Sozialarbeiter beraten, begleiten und unterstützen

auch Hilfe bei ausländerrechtlichen Probleme (RechtsanwältInnn mit Schwerpunkt Gewaltschutzgesetz, Familienrecht, Ausländer- und Asylrecht und DolmetscherInnen)

gezielte Beratung und psychische Betreuung Was kostet der Aufenthalt? verschieden, Kosten jedoch meist sehr gering
Agentur für Arbeit und Sozialamt übernehmen Kosten
Spenden Frauenhaus in Osnabrück bisher von der Stadt mit 260.000 € im Jahr unterstützt, Land Niedersachsen 100.000, Spenden, Bußgelder (Stand 2009)
Problem: steigende Kosten --> es fehlen knapp 30.000 €
alle 3 Jahre neue Verhandlungen
Stadt: Mitbewohnerinnen sollen Kosten übernehmen Gewalt gegen Frauen Quellen: http://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W278PCYY845BOLDDE?open&MCL=78PCQS267BOLD#par5

http://www.re-empowerment.de/include.php?path=content/content.php&contentid=33

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/pressemat-studie-gewalt-frauen-lebenssituation,property=pdf,bereich=,rwb=true.pdf

OS1TV

http://www.frauenberatung-beckum.de/NavLinks/Gewalt_gegen_Frauen.htm
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