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Soziale Gruppierungen und Beziehungen

Referat fürs Seminar "Interkulturelle Wirtschaftskommunikation" im Wintersemester 2010/2011
by

Li Huang

on 8 December 2010

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Transcript of Soziale Gruppierungen und Beziehungen

Soziale Gruppierungen Verwandschaft Status Eliten Klassen und Kasten Soziale Beziehungen Individuum und Gruppe Freundschaft zur Sache kommen (Strukturen) (Prozesse) kulturelle Strukturmerkmale Funktionsunterschiede: Im Westen ist es die wichtigste Aufgabe der Familie, den Nachwuchs auf ein Leben außerhalb der Familie vorzubereiten, um eine Rolle in der größeren Gesellschaft einzunehmen. f Lewis Henry Morgan unterteilte die verschiedenen Systeme grob in deskriptive und klassifikatorische Systeme. George Murdock benannte sechs Hauptsysteme nach einer Gesellschaft, die diesem Schema folgt:
Eskimo-System
Hawaii-System
Sudan-System
Irokesen-System
Crow-System
Omaha-System Verwandschaftsterminologische Systeme Es gibt noch zahlreiche Kulturen, in denen das Leben weithin durch Klassenstrukturen bestimmt wird. das Kastenwesen in Indien Im Wesentlichen besteht das traditionelle Kastensystem aus vier Kasten (Varnas). Diese Hauptkasten unterteilen sich in zahlreiche Unterkasten (Jatis), die sich noch weiter aufteilen – insgesamt gibt es über 3.000 verschiedene Unterkasten. Referentin: Huang Li Die Kriterien der Statusverteilung variieren von Kultur zu Kultur.
z.B. Alter, Herkommen, Bildungsstand, besondere Kenntnisse auf einem bestimmten Gebiet, der Familienname, das Geschlecht und auch die physische Attraktivität. "Status" bezeichnet eine soziale Position innerhalb einer sozialen
Struktur oder die Zuordnung der Position zu einem System sozialer
Rangordnung. Auch die Bedeutung von Rang und Status ist in verschienen Kulturen unterschiedlich. Eliten sind jene kleinen, aber oft höchsteinflussreichen Gruppen, die in der sozialen Rangordnung ganz oben stehen. In Entwicklungsländern befinden die Eliten sich oft von ihrem Selbstverständnis her in einer schwierigen, weil zwiespaltigen Situation. Viele fühlen sich einerseits dem Volk und ihrer Kultur zugehörig, zugleich sind sie aber ihrem Volk entfremdet. "Marginalmenschen" ("marginal man") "Hawaii-System" In der Ego-Generation sind alle Verwandten Brüder und Schwester, in der Elterngeneration alle Mütter und Väter. Familie Strukturunterschied: Großfamilie Kleinfamilie „Individualismus beschreibt Gesellschaften, in denen die Bindungen zwischen den Individuen locker sind: man erwartet von jedem, dass er für sich selbst und seine unmittelbare Familie sorgt. Sein Gegenstück, der Kollektivismus, beschreibt Gesellschaften, in denen der Mensch von Geburt an in starke, geschlossene Wir-Gruppen integriert sind, die ihn ein Leben lang schützen und dafür bedingungslose Loyalität verlangen" (Hofstede 1997: 66). (8) In Illinois heiratet ein Mann eine Frau, die seine Eltern ablehnen. Beispiele aus TRIANDIS (1995, 1): (1) In Brasilien bringt ein Kellner eine Speisekarte für vier Leute und gibt sie dem «Senior»-Mitglied der Gruppe, welches dann für alle das gleiche Essen bestellt. (2) In Frankreich bestellt jedes Gruppenmitglied eine andere Hauptmahlzeit. (3) In einer Straße in Moskau schimpft eine ältere Frau eine Mutter aus, die sie nicht kennt, weil sie denkt, dass die Mutter ihr Kind nicht warm genug eingewickelt hat. (4) In New York bittet eine Frau Vorbeigehende um Hilfe, um vor den Schlägen ihres Freundes zu entfliehen, aber niemand hilft ihr. (5) In Japan kennt sich ein Chef gut aus im Leben seiner Untergebenen und arrangiert für einen Untergebenen ein Treffen mit einem netten Mädchen, welches dieser heiraten kann. (6) In England erwähnt ein Untergebener gegenüber seinem Chef nicht, dass sein Vater gerade gestorben ist. (7) In Deutschland läuft ein Mann über den Rasen in einem öffentlichen Park, und einige Vorbeigehende erteilen ihm Verweise. Definition von Hofstede (1997,66) viele Freunde für verschiedene Situatonen nur wenige enge Freunde, und sie sind Freunde bei allen Gelegenheiten In den USA: Man schließt schnell Freundschaft In Russland: oberflächlich, ein Mangel an tiefer Verbindung Freundschaften entwickeln sich langsam. tiefe Freundschaften, verbunden mit einer fast totalen Verpflichtung zur Gemeinsamkeit und Ablehnen aller Zurückhaltung und Heimlichkeit in speziellen Kulturkreisen ein außerordentlich wichtiges Erfordernis in den sozialen Beziehungen Beziehungsorientiert wichtiger ist die persönliche Beziehung
zuerst Freunde, dann Geschäfte machen Sachorientiert direkt "zur Sache" kommen
Es kommt primär auf Produkte (Qualität) an. 􀁠Ein deutsch-malaysisches JV benötigt regelmäßig japanische Hightech-Komponenten.

Als die japanische Fabrik auf Grund eines Unfalles für Monate nur noch 40% der üblichen Menge produzieren kann, verschicken die Deutschen viele Faxe, in welchen sie auf die Verträge hinweisen. Die Japaner zieren sich.

Daraufhin fährt ein ranghoher Malaysier, der nicht dem Einkauf angehört, aber Beziehungen zur Lieferfirma hat, mit einigen malaysischen Mitarbeitern zu einer Art Sympathiebesuch nach Japan, um die vom Unfall gezeichnete Firma wieder aufzumuntern (to encourage).

Beim gemeinsamen Golfspiel schlägt er absichtlichviele Bälle daneben. Als sein japanischer Gastgeber ihn darauf anspricht, lächeltder Malaysier und sagt, sein Ungeschick müsse wohl mit seinen Sorgen bezüglich der Komponentenlieferungen zu tun haben. Alles lacht; das JV bekommt fortan kontinuierlich die volle Liefermenge… Beispiel: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Es unterscheidet nicht zwischen matrilateralen und patrilateralen Verwandten, also zwischen Verwandten auf der mütterlichen und der väterlichen Seite. "Eskimo-System" in den meisten westlichen Gesellschaften vorherrschendes Verwandschaftssystem Alle Verwandtschaftstermini sind verschieden!!! "Sudan-System" das Gesicht wahren Internetquelle: Individualismus und Kollektivismus:
http://www.tobias-elze.de/vortr/individ.pdf Beziehungsorientiert und sachorientiert:
http://ti.uni-due.de/ti/de/education/teaching/ws0910/
business/material/BuKo%20OSA.ws09.02.11.09-C.pdf Fallbeispiel "Seniorität":
http://www.lift-report.de/index.php?mact=News,cntnt01,
print,0&cntnt01articleid=71&cntnt01showtemplate=false&cntnt01returnid=311 Verwandschaftsterminologische Systeme: http://de.wikipedia.org/wiki/Verwandtschaftsterminologie 2.10 Soziale Gruppierungen
and Beziehungen eigeschränkte Freiheit Handlungs- und Entscheidungsfreiheit Intensitätsunterschied In Japan betrachtet man die Familie als etwas Überdauerndes. Und man bereitet die Kinder nicht auf ein Leben außerhalb vor, sondern man betrachtet die Familie selbst als Grundlage aller sozialen Ordnung. Ein Mensch wird in eine Kaste hineingeboren. Sein Schicksal ist damit schon mit der Geburt weitgehend festgelegt.
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