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RAF

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Till Jünger

on 18 December 2012

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Transcript of RAF

Rote Armee Fraktion RAF 3. Zweite Generation'75-'81 Zweite Generation der RAF
1975-1981 1. Ursprünge anderes Selbstverständnis: weniger als Teil des internationalistischen Klassenkampfes

Ziel der Gefangenenbefreiung
> Geiselnahme von Stockholm

führte zur wachsender Angst vor linkem Terror RAF stieß in der Bevölkerung auf Ablehnung wegen der wachsenden Brutalität

Isolationshaft bedingte Hungerstreiks bei denen Holger Meins 1974 starb

9.Mai 1976: Selbstmord Ulrike Meinhofs "Der Deutsche Herbst 1977" Höhepunkt des Terrorismus in Deutschland:
gezielte Anschläge auf führende Persönlichkeiten

7. April 1977: Generalbundesanwalt Siegfried Buback
30. Juli 1977: Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank Jürgen Pronto
5.September 1977: Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer entführt, um die Inhaftierten in Stammheim "freizupressen"

Stellungnahme von Bundeskanzler Helmut Schmidt, wenige Stunden nach Schleyers Entführung:
„ Der Staat (…) muss darauf mit aller notwendigen Härte antworten. Alle Polizei- und Sicherheitsorgane (…) haben deshalb die uneingeschränkte Unterstützung der Bundesregierung und ebenso meine sehr persönliche Rückendeckung.“ Dritte Generation der RAF
1982-1998 Quellen • „ Gewalt und Gegengewalt im „ Deutschen Herbst“ 1977 (Diplomarbeit von Christoph Bahn)
• „ Die RAF und der internationale Terrorismus“ von Christopher Daase
• http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/geschichte-der-raf/
• http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion
• http://www.rafinfo.de/
• http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13526513.html
• http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/verbrechen/raf/zweite_generation.jsp
• http://www.sueddeutsche.de/politik/raf-chronik-die-drei-generationen-der-roten-armee-fraktion-1.893822 Ursprünge Erste Generation der RAF um 1970: Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof
Militärausbildung in Jordanien
mehrere Banküberfälle
2 Kaufhausbrände





1971: Sonderkommission "Terrorismus"
1972: Maioffensive
> Anschlag auf US-Hauptquartier in Frankfurt
> Polizeidirektion Augsburg
> Landeskriminalamt München
> Europahauptquartier der US-Armee in Heidelberg
> Axel-Springer -Gebäude in Hamburg

Festnahme des RAF-Kerns im Juni 1972

Stasi gründet Abteilung zur Terrorabwehr Olympia Attentat
München 1972 Ablauf 2. Erste Generation '70-'75 4. Dritte Generation '82-'98 > Gegenentwurf zu den Spielen von 1936

> 8 Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation
“Schwarzer September“ nehmen 11 israelische Sportler
als Geiseln, 2 werden erschossen

> Unterstützung von deutschen Neonazis Olympia Attentat
München 1972 Forderungen Freilassung von 232 inhaftierten Palästinensern in Israel

Freilassung von Ulrike Meinhof und Andreas Baader

Freilassung von Kozo Okamoto (Japanischer Terrorist)


Forderungen werden jedoch abgelehnt. Olympia Attentat
München 1972 Ultimatum Freies Geleit für sich & die Geiseln nach Kairo
Olympische Spiele werden unterbrochen und Befreiungsaktion gestartet:

Scharfschützen umstellen das Gebäude
Befreiungsaktion ist jedoch erfolglos
Deutsche Verhandlungspartner geben vor, der Forderung zuzustimmen
Terroristen werden mitsamt den Geiseln zum Flugplatz Fürstenfeldbruck gebracht, Polizei will sie dort angreifen
chaotischer Schusswechsel

Alle Geiseln sterben. Fünf Terroristen werden erschossen und drei verhaftet Olympia Attentat
München 1972 Folgen Am 26. September 1972 wird die GSG-9 (Grenzschutzgruppe) gegründet
> Bekämpft Terrorismus und schwerste Kriminalität
Israelischer Geheimdienst startet Tötungsaktion gegen Mitglieder des „Schwarzen Septembers“

Reaktion der RAF:

Ulrike Meinhof lobt die Morde vom 5.September
"Schuld am Tod der Geiseln trägt Israel"
Setzt Israel mit dem NS-Staat gleich bis zu 20 Mitglieder, die meisten sind bis heute unbekannt
Wolfang Grams und Birgit Hogefeld werden der Kommandoebene zugerechnet

Diese Generation hatte ihre Zielsetzung geändert: „Mai-Papier“(1982)
Ziel: Internationalisierung des Terrorismus
Verantwortlich für Sabotageakte, mehrere Mordanschläge und viele weitere Aktionen
1992 erklärt Bundesjustizminister Kinkel die Bereitschaft des Staates, das Verhältnis zur RAF für eine mögliche Versöhnung zu überdenken
RAF erklärt daraufhin „die Eskalation zurücknehmen“ zu wollen

Juni 1993: GSG-9-Einsatz in Bad Kleinen, um Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld festzunehmen.
Es kommt zum Schusswechsel
ein GSG-9-Beamte und Grams sterben

1998 Auflösungserklärung der RAF:
„ Vor fast 28 Jahren, am 14.Mai 1970, entstand in einer Befreiungsaktion die RAF. Heute beenden wir dieses Projekt. Die Stadtguerilla in Form der RAF ist nun Geschichte.“ Verschwörungstheorien War wirklich die RAF für all diese Anschläge verantwortlich?

Sehr umstritten...


Gründe der Zweifel:

Stern auf Bekennerbriefen
Keine Fingerabdrücke
Identität der Täter nicht nachweisbar "Der Deutsche Herbst 1977" 6. September 1977: großer Krisenstab gegründet übte faktisch 45 Tage die Regierungsgewalt aus

großer Krisenstab legt 3 Ziele fest:

1. Die Geisel lebend zu befreien
2. Die Entführer zu ergreifen und vor Gericht zu stellen
3. Die Gefangenen nicht freizugeben

8. September 1977 : kleiner Krisenstab wird gegründet, um weiter Vorgehensweise zu planen

Resultate der zwei Krisenstäbe:

1. Die umfassende Fahndung und die damit verbundenen Lauschangriffe auf auch nur im Ansatz verdächtige Personen
2. Die Kontaktsperre für RAF Häftlinge um vermuteten Kontakt zu den Entführern sowie zu ihren Anwälte zu verhindern
3. Nachrichtensperre für Presse, Funk und Fernsehen gefilterte Nachrichten im Bezug auf die Schleyer-Entführung
4. Änderung der Strafprozessordung "Der Deutsche Herbst 1977" 13.Oktober 1977: palästinensische Terroristen entführern zur Unterstützung die Lufthansa Maschine „Landsrut“
18.Oktober 1977: GSG 9 befreit Geiseln an Bord der Landsrut, daraufhin begehen Baader, Raspe und Ensslin Selbstmord
19.Oktober 1977: Schleyer wird erschossen aufgefunden

Schleyer ist tot, die Entführer nicht gefasst und drei der elf RAF-Gefangenen, deren Freilassung verhindert werden sollte ebenfalls tot, aber der Staat hat sich behauptet.

RAF verliert einen Großteil seiner Sympathisanten


ab 1978 Rückzug der RAF Aktivisten in das sozialistische Südjemen
1980/1982: 10 RAF-Aussteiger erhalten in der DDR eine neue Identität RAF: linksextremistische terroristische Gruppierung
"Internationaler Terror"

Andreas Baader und Ulrike Meinhof

60er und 70er Jahre: Studentenproteste, SDS und APO

Kritik an konservativer Gesellschaftstruktur, Kritik am Kapitalismus

Vietnam-Krieg

Demonstrationen:

2. Juni 1967: Benno Ohnesorg wird erschossen
11. April 1968: Rudi Dutschke wird angeschossen

Kaufhausbrände 1968, gelegt von Baader und Ensslin
Entstehung radikaler linker Gruppen
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