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Web 2.0 - WS 2013/14

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by

Iva Kett

on 17 February 2014

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Transcript of Web 2.0 - WS 2013/14

Die Zukunft des Internets
Web 2.0
Reihe interaktiver Elemente des Internets bzw. des World Wide Webs
spezifische Technologien wie bspw. Cloud Computing
veränderte Nutzung des Internets durch mehr Interaktion
"Mitmach-Internet"

Internet <-> Web 2.0
Internet stellt Konsument Inhalte zur Verfügung
Im Web 2.0 erstellt und verteilt Nutzer als Prosument eigene Inhalte für andere Nutzer
Vernetzung von Usern untereinander durch soziale Netzwerke -> teilen von Inhalten
z.B. Gestaltung eigener Webseiten, Social Media, eigene Blogs, Benutzerkommentare etc.
Social Media <-> Web 2.0
häufig als Synonym verwendete Begriffe
Social Web = Social Media: Inhalte erstellen, bearbeiten und verbreiten + Social Networks: Vernetzung von Nutzern (Sozialer Teil des Web 2.0)
Social Media (Blogs, Podcasts, Wikis) und Social Networks (Facebook, Twitter) als Online-Kommunikationskanäle des Social Web
Trennlinie wird unschärfer -> z.B. Facebook vereint beide Elemente
Google-Trendanalyse der Keywords
Anwendungen und ihre Nutzer
Was ist Web 2.0?
Spezielle Nutzergruppen
Besonderheiten
Communities <-> Social Networks
Vernetzung zwischen Social Media und "anderen" Webseiten
standardgemäße Vernetzung von Inhalten des World Wide Webs mit sozialen Netzwerken
Besonders häufiges Teilen redaktioneller Inhalte (www.spiegel.de, www.bild.de usw.)
Vernetzung von Social Media untereinander (Youtube + Facebook, Blogs + Facebook, Podcasts + Blogs usw.)
Community = Gemeinschaft von Menschen innerhalb einer Online-Plattform die sich zu einem bestimmten Thema austauschen
Blogs, Chats, Social Networks, Webportale
Häufige Überschneidungen z.B. Chats in Social Networks, Blogs in Webportalen
Im Social Network versammeln sich Communities -> soziales Phänomen
basiert auf einer Basis von Prosumenten
Jugendliche
Silver-Surfer
Meinungsführer (Prominente)

Jugendliche und Web 2.0

Web 2.0 Angebote besonders für Jugendliche attraktiv
Möglichkeiten zur Selbstdarstellung, Vernetzung, Partizipation, Unterhaltung usw.
Facebook: 13-24 Jährige: 9.69 Mio. Nutzer (38,8 % der Gesamtbevölkerung)
52% der 12-13 J. , ca. 92 % der 14-19 J.
"Silver-Surfer" und Web 2.0
Nutzer ab ca. 50 Jahren (eher ab 60 Jahren)
knapp 7 Mio. in Deutschland
54% der Ü60 nutzen Web 2.0 Plattformen (50-59 J. 61%, 65-75 J. 27% in SNS)
Probleme - hohe Erwartungen an Datenschutz - Frage nach Nutzen fürs eigene Leben
Lösung: spezielle Webseiten, Entwicklung neuer Werte
Meinungsführer und Web 2.0
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
Wintersemester 2013/14
Seminar: Mediennutzungsforschung
Leitung: Mathias Weber M.A.
Referentinnen: Ivana Kettern, Annika Kitzmann
Diskussionsfragen
Busemann, Katrin/ Gscheidle, Christoph (2012): ARD/ZDF-Onlinestudie
Ergänzende Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2013
Taddicken, Monika (2011): Selbstoffenbarung im Social Web - Ergebnisse einer Internet-repräsentativen Analyse des Nutzer-verhaltens in Deutschland
Big Data
Bring Your Own Device

Könnte der Online-Sektor der Medien-berichterstattung auch ohne Web 2.0 bestehen?
Immer mehr Menschen werden durch YouTube oder Blogs weltbekannt - inwieweit ist das Web 2.0 ein Karriere-Sprungbrett und was sind die Gefahren?
Birgt das Web 2.0 Risiken u.a. für Jugendliche und Silver Surfer? Wenn ja, welche?
Busemann/ Gscheidle (2012):
Habitualisierung der Social Communitys. Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012
Taddicken, Monika (2011):
Selbstoffenbarung im Social Web - Ergebnisse einer Internet-repräsentativen Analyse des Nutzerverhaltens in Deutschland
Ergänzende Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2013
+ Anzahl der Internetnutzer
+ tägliche Nutzungsdauer:
+ Unterwegsnutzung
+ Fernsehnutzung im Internet
+ Facebook-Profile 89%
Methode
CATI-Befragung
jährlich seit 1997
Deutsche, ab 14 Jahren
Verbreitung und Nutzung des Internets, Nutzung der Communities
Ergebnisse
Allgemeines und Soziodemographie
Mediennutzer-typologie
Nutzungsfrequenz, Nutzungsdauer
Funktionen von Communities
Privatsphäre und Sicherheit
Aktivierungspotenzial
Andere Web 2.0- Anwendungen
Mobile Nutzung:
Facebook 42%
E-Mails 39%
Whatsapp 10%
2006 von der GfK erhoben durch Telefoninterviews
seit 2004 auch Online-Nutzer-Typologie auf Basis der ARD/ZDF-Onlinestudie
Junge Hyperaktive
Junge Flaneure
E-Consumer
Routinierte Infonutzer
Selektiv-/ Randnutzer
Online-Nutzer-Typologie
Tagesdurchschnitt:
54 min
Kernzeit:
18-24 Uhr
Entschleunigung
Cocooning
3 Hauptmotive:
1) Selbstdarstellung
2) Vernetzen und Kontakt halten
3) Informieren
85% aller Nutzer nehmen Einstellungen vor
unter jungen Nutzern sogar 93%
73% aller Nutzer ab 50 Jahren haben nach eigenen Angaben noch nie private Daten im Netz hinterlassen
8% aller Internetnutzer verfassen (außerhalb der Communitys) eigene Beiträge
20% könnten es sich in Zukunft vorstellen
d.h. 4/5 haben zeigen kein Interesse daran, selbst aktiv zu werden
Zusammenfassung vorhandener Studien
Webbefragung zu offenen Fragen (2739 Personen)
Fragestellung
Ergebnisse
„Wie viele Informationen offenbaren die Nutzer im Social Web insgesamt über sich selbst, und in welchem Umfang sind diese frei zugänglich?“
Zusammenhang zwischen Grad der
Selbstoffenbarung im Netz und...
...Sorge um die Privatspähre
...Verhalten zum Schutz gegen Datenmissbrauch
...Schulbildung
...Interneterfahrung
...Umfang und Vielfalt der Webnutzung
...Geschlecht
...Alter

„Wie viele Informationen offenbaren
die Nutzer im Social Web insgesamt
über sich selbst, und in welchem
Umfang sind diese frei zugänglich?“
H1a:
Der Grad der Selbst-
offenbarung im Social Web und die
Sorge der Social-Web-Nutzer um die Privatsphäre stehen in keinem Zusammenhang.
H1b:
Der Grad der Selbstoffenbarung im Social Web und das Verhalten zum Schutz gegen Datenmissbrauch stehen in keinem Zusammenhang.
Hypothesen werden bestätigt
Privacy Paradox
Verhalten zum Schutz gegen Datenmissbrauch und Sorge um Privatsphäre ändern nichts am Grad der Selbstoffenbarung
H2a:
Der Grad der
Selbstoffenbarung im Social Web steht in einem negativen Zusammenhang mit der Bildung.
Hypothese wird bestätigt
je schlechter die Schulbildung, desto höher die Selbstoffenbarung
H2b:
Der Grad der Selbstoffenbarung im Social Web steht in einem negativen Zusammenhang mit der Interneterfahrung.
Gegenläufige Tendenzen:
je länger die Interneterfahrung, desto weniger sensible Informationen, aber
je häufiger die Internetnutzung, desto mehr sensible Informationen
H3:
Der Grad der Selbst-offenbarung im Social Web steht
in einem positiven Zusammenhang mit dem Umfang und der Vielfalt der Social-Web-Nutzung.
Hypothese kann verworfen werden
Onliner, die nur eine oder wenige Anwendungen nutzen, geben tendenziell mehr Informationen preis, als Onliner, die viele Angebote nutzen
H4:
Der Grad der
Selbstoffenbarung im Social
Web steht in einem Zusammenhang
mit dem Geschlecht.
H5:
Der Grad der Selbstoffenbarung im Social Web steht in einem negativen Zusammenhang mit dem Alter.
bestätigt
bestätigt
BIG Data
Bring Your Own Device
BYOD
wachsende, schwer kontrollierbare Datenberge
weltweites Datenvolumen verdoppelt sich alle 2 Jahre
Welche Gefahren, aber auch Potenziale entstehen dadurch?
Möglichkeit für Mitarbeiter, private Endgeräte auch für die Arbeit zu nutzen
Welche Vorteile, aber auch Gefahren entstehen durch BYOD?
Web 1.0 <-> Web 2.0 <-> Web 3.0
One-to-many-Modell
Verteilen von Infor-mationen
Einweg-Kommunikation
Many-to-many-Modell
Austauschen von Informationen
Nutzer können selbst Inhalte hochladen
"Semantisches Web"
Neue Verarbeitung von Informationen
Daten im Web sollen automatisch entschlüsselt & interpretiert werden
Gliederung
Was ist Web 2.0?
Anwendungen und ihre Nutzer - ARD/ZDF Onlinestudie - Selbstoffenbarung im Social Web
Spezielle Nutzergruppen
Besonderheiten

bereits früh entdeckt und genutzt
Kontrollierter Imageaufbau
One-Way-Communication
Nutzung zu Werbezwecken -> Hoffnung auf Erfolg
Twitter als weltweit beliebtester Kanal für Meinungsführer (vor allem USA)
Auch Facebook & Instagram sehr beliebt
starke Persönlichkeit als Indikator für hohe Web 2.0-Aktivität
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
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