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Wechselfeuchte Tropen- Die Savannenzone

Geo LK Kirill, Willi
by

Willi K.

on 11 November 2015

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Transcript of Wechselfeuchte Tropen- Die Savannenzone

Wechselfeuchte Tropen - Die Savannenzone
Allgemein
'Savanne' bezeichnet
die Vegetationsformationen im wechselfeuchten Tropenbereich beidseitig
des Äquators (um ca. 25,5° n.Br. bzw. s.Br.)
das Übergangsgebiet zwischen ariden Passatwindzonen (Steppe)
und tropischem Regenwaldklima (trop. Regenwald)
13-18% der gesamten Landfläche der Erde

- drei Arten von Savannen:
Feuchtsavanne
Trockensavanne
Dornsavanne






Sommerfeuchte Tropen-
die am meisten genutzte Zone innerhalb der Tropen
Desertifikation - Verwüstung von Land
Betroffen: 25% der Erde; 1 Mrd. Menschen
Viele müssen Heimat verlassen (wg. Ernteverlusten & Gefährdung der Lebensgrundlage)
Verlust von Wiesen, Weideland, Wäldern & Anbauflächen (Auswirkung auf biologische & wirtschaftliche Produktivität und Artenvielfalt)
betroffene Staaten führen Aktionen durch und beschließen Maßnahmen zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit (Sicherung der Lebensgrundlage)
Klima, Vegetation und Verbreitung der Arten von Savannen
Feuchtsavanne
Übergangsbereich zwischen ariden Passatwindzonen und tropischem Regenwaldklima
meist Afrika & Südostasien,
auch Australien & Südamerika

6 - 10 humide Monate
1000-1500 mm Ø / Jahr

ausgedehnte Grasländer und lichte Wälder
Flüsse fürhen dauerhaft Wasser
Pflanzen und Bäume besitzen keine Wasserspeicherung -> Boden auch in der Trockenzeit feucht genug
Trockensavanne
zwischen Feucht- und Dornsavannne
stark ausgeprägt in Afrika, Indien und Nordaustralien, aber auch in Mittel- und Südamerika

ca. 7 humide Monate
500-1000mm Ø / Jahr

Trockenzeit angepasst, Pflanzen können Wasser im Stamm oder in der Wurzel speichern
einzelne Bäume, überwiegend Gräser
Niederschlag der Regenzeit reicht nur für die Ernte
Bsp. : Hirse, Mais, Bohnen
Dornsavanne
Übergangszone zu den subtropischen Wüsten
meist Afrika, auch Australien und Südamerika

Trockenzeit 10 Monate
250 - 500 mm / Jahr
Flüsse führen nur kurzzeitig Wasser
Vegetation angepasst an klimatischen Bedingungen
Aufgrund langer Trockenzeit nur vereinzelt Bäume
Dorngehölze und -sträucher

landwirtschaftliche Nutzung der Region durch Schaf-, Ziegen und Rinderherden
Grüne Revolution - 'mehr von der Fläche anstelle von mehr Flächen'
Differenzierte Effizienz der Grünen Revolution
erfolgreichst in Asien (unterstützt von Staat: Kleinbauern werden in Markthandel mit einbezogen)
Indien erzielt bis zu 7 Tonnen Reis, Mais & Weizen bei einem Durchschnitt von 3,9 Tonnen
wenigst erfolgreich in Afrika
-mangelnder Support
-wenig Investition
-mangelnde Infrastruktur
-kein nationaler Markt
-> falsche Agrarpolitik (Staaten kaufen Agrarprodukte aus OECD*-Staaten auf dem Weltmarkt)
* Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Pros
ermöglicht hohe Bevölkerungsdichte in ländlichen Gebieten
sichert Versorgung der Welt
Effizient (weniger Kosten im Vergleich zur Quantität)
Cons
Belastung der Böden
hohe Pestizid- und Düngergaben
Einsatz von Hybridsorten (Hochleistungsarten)
steigende Abhängigkeit von Energie (teuren fossilen Brennstoffen) und externer Vorleistung (Produktion von Saatgut,..)
nur Wohlhabende können die neue Technik fördern, zur Folge sind Unruhen in der Gesellschaft
Sommerfeuchte Tropen - ein empfindliches Ökosystem
Reaktion des Landwirtschaft auf starke Zunahme der Bevölkerung und gleichzeitige Landverknappung
Feldbausysteme
starke Intensivierung ohne nachhaltigen Bodenschutz, wie z.B. Erosionsschutz
deutlicher Anstieg des Viehbestandes
- Tragfähigkeit des Bodens wird überschritten (Überweidung, Vegetation wird zurückgedrängt)
Übernutzung der Böden durch Ackerbau und Viehzucht führt zu Degradation bzw. Desertifikation
Bsp. Sahel-Syndrom


Quellen
Gliederung
1.
Einleitung
1.2 Savannenzonen + Naturraumausstatung
2.
Möglichkeiten, Formen und Folgen der Landnutzung
2.1 Landnutzung der wechselfeuchten Tropen
2.2 Grüne Revolution
2.3 Nomadismus
2.4 Folgen der Landnutzung
3.
Maßnahmen, Lösungsansätze zum Schutz des Ökosystem
4
. Quellen
Arbeitsblätter aus dem Unterricht
Klett- Perthes: Fundamente Entwicklungsräume in den Tropen, Subtropen
Westermann: Heimat und Welt 9/10
www.klett.de
www.wikilogix.de
wikis.zum.de
www.biologie-schule.de
Maßnahmen und Lösungen
Regenfeldbau
Bewässerungsfeldbau
Nomadismus
Formen des Nomadismus:

Vollnomadismus
Halbnomadismus
Bergnomadismus


Ackerbau, bei dem der Wasserbedarf der Nutzpflanzen ausschließlich durch Niederschläge gedeckt wird.
Intensive Form der Landwirtschaftlichen Bodennutzung, bei der den Nutzpflanzen wegen unzureichender Niederschläge während der Wachstums- und Reifezeit Wasser durch verschiedene technische Systeme zugeführt wird.
Intensivierung der Landwirtschaft
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