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Klangkarte Innsbruck

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Hemma Übelhör

on 20 April 2011

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Transcript of Klangkarte Innsbruck

Klangorte Innsbruck Die Klangproben wurden am Freitag, 14.01.2011 und Donnerstag, 27.01.2011 aufgenommen. Die Karte zeigt und spielt Audiomontagen ausgewählter Klangorte und Klangwege (rot markiert). die Karte zum Anhören Idee& Durchführung: Iris Visinteiner und Hemma Übelhör
Layout: Hemma Übelhör und Bert Walser
Zur Idee: Die Klangsammlung fand im Rahmen eines Experiments zur KlangTextur Innsbrucks statt. Die dazugehörige Lehrveranstaltung 'Kulturwissenschaftlich-volkskundliche Erkundungen im urbanen Raum. Zur Einübung des ethnografischen Blicks' wurde von Ingo Schneider am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie im WS 2010/11 gehalten und beschäftigte sich mit der kulturellen Textur Innsbrucks. Ausgangspunkt war die Frage, ob Innsbruck eine spezifische Klanglandschaft oder Grundmelodie besitzt, die sie von anderen Städten unterscheidet? Und wenn ja, wie diese dokumentiert und für andere ver"anschaulicht" werden kann?

Was sehen die Ohren? Welchen Beitrag leisten Klänge in der Wahrnehmung von urbanen Räumen?

Eine Kombination aus Ton, Bild und Text erschien uns als geeignet. Verschiedene Klangkarten wurden erstellt. Diese hier ist eine davon und gibt Klänge der Innenstadt wieder. Idee Zur Durchführung: Ausgestattet mit Notizblock und Aufnahmegerät verbrachten wir mehrere Stunden in der Innsbrucker Innenstadt und nahmen Klänge und Geräusche auf. Durchführung Innsbrucks Klänge Innsbrucks Klänge sind abhängig vom Wetter (Beispiel Föhn), von Tages- und Jahreszeit, von architektonischen und verkehrstechnischen Aspekten und dem persönlichen Empfinden. Zur Klangkulisse tragen etwa auch die Materialität der Stadt (Beton, Asphalt, Pflastersteine, Parkwege), ihre Verkehrsformen (Auto, LkW, Bus, Tram, Rad und Fußgängergeräusch) und ihre Orte der Stille sowie des Lärms innerhalb und außerhalb der Gebäude bei.

Als Grundton, der sich über alles legt, kann das Geräusch der Inntalautobahn bezeichnet werden. Von außen klingt Innsbruck wie ein großes Rauschen und Hallen, nähert man sich und lauscht den Straßen, Plätzen und einzelnen Orten, erscheinen die Klänge immer differenzierter und vielfältiger. Schon ein kleines Gebiet wie hier auf der Karte kann fast alle erdenklichen Klangkulissen aufweisen. Spezifische Klänge, die den Ohren der Innsbruckerinnen und Innsbrucker mitteilen, dass sie sich in Innsbruck befinden, sind etwa das Schneesprengen auf der Seegrube im Winter, die Ansagen am Bahnhof und in den öffentlichen Verkehrsmitteln, der gedrängte Straßenverkehrslärm in der Innenstadt und das Sprachgemurmel der Altstadt. Einfach rote Punkte anklicken!
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