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Darfur Konflikt

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by

Lisa Abel

on 12 February 2014

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Transcript of Darfur Konflikt

Darfur Konflikt
Sudan
Ägypten
Libyen
Tschad
DR Kongo
Äthiopien
Somalia
Niger
Algerien
.
Tonj
Darfur
Konfliktinhalt
Konfliktverlauf
Konfliktstrukturen
Konfliktprognose
(Mediale) Wahrnehmung
und Beurteilung des Konflikts
.
Khartoum
Allgemein:
Im Sudan kämpfen verschiedene Gruppen um Macht, Ressourcen, Ölvorkommen und kulturelle Selbstbestimmung. Der Krieg zwischen der islamistischen Zentralregierung und den Rebellen aus der Region Darfur, in welchem ein Großteil der Ölvorkommen des Landes liegen, ist Ausdruck dieses Streits.
Konfliktgruppen
internationale
Friedenstruppen (UNAMID)
Waffenstillstand und Frieden.
Ziel:
Kapazität:
4.500 Zivilisten und 21.000 Soldaten und Polizisten.
sudanesische Regierung/
Sudan People's Armed Forces
Ziel:
Arabisierung des Landes; Sicherung der Ölvorkkommen im Darfur für die Regierung in Khartaoum; Unterdrückung der Rebellenbewegungen.
Kapazität:
104.500 Soldaten.
Justice and Equality Movement
(JEM)
Ziel:
Protest gegen die Vernachlässigung im Darfur und damit verbundene Neuverteilung von Ressourcen und Macht; Sturz der Regierung in Khartum.
Kapazität:
35.000 Rebellen
Art:
Rebellenbewegung
Art:
internationales Militär
Art:
Militär
Sudan Liberation Movement/ Army
(SLM/A)
Ziel:
Art:
Darfur Befreiungsfront (DLF)/
Rebellenbewegung/Südsudan
Protest gegen die Vernachlässigung im Darfur und damit verbundene Neuverteilung von Ressourcen und Macht; Sturz der Regierung in Khartum.
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Sudan_People%E2%80%99s_Armed_Forces
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/Afrika/Sudan/Darfur_node.html
http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54699/sudan-darfur

Aktuell:
Aufgrund dieses Konflikts ist seit Oktober 2007 eine internationale UN-Friedenstruppe in Darfur stationiert.
Südsudan auf dem Papier unabhängig seit 2011
Dezember 2013 Unruhen zwischen der SLM/A und den Dinka
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Sudan_People%E2%80%99s_Armed_Forces
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/Afrika/Sudan/Darfur_node.html
http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54699/sudan-darfur
http://www.internationale-konflikte.de/darfur_sudan.htm
http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Sudan/kroepelin3.html
http://www.dw.de/afrikas-vergessener-konflikt-in-darfur/a-16664417
http://www.tt.com/politik/konflikte/7370096-91/mehrere-tote-bei-gefechten-zwischen-armee-und-rebellen-in-darfur.csp
http://www.sueddeutsche.de/politik/krisenregion-darfur-im-sudan-konflikt-um-goldminen-eskaliert-mehr-als-tote-1.1575460
http://www.tagesschau.de/ausland/darfur134.html,



Danke für eure
Aufmerksamkeit !
2003-2005
2006
2007-2009
2010-2013
Nachrichten, die sich nur auf das eigene Land beziehen
Nachrichten, die über Darfur und die Menschen, die dort leben berichten
Bezug auf die Politik in Darfur und die der unterstützenden Länder
. El Fasher
Konflikt um Goldminen
- 100 Tote
- UNO-Beobachter werden behindert
- Sicherheitslage weiter angespannt
Mehrere kontinuierliche Artikel
- Bundeswehr
- UN-Truppen
- Tote auf beiden Seiten
Mehrere Tote bei Gefechten
5 Tote Rebellen
15 Tote Mitglieder der Regierungstruppen
Nachrichten über die Menschen in Darfur
Lage in Darfur wird erklärt
Informationen über den Konflikt allgemein
Bedingungen für die Menschen in Darfur
Inland:
kein Ende des Krieges in Sicht
falsche Entscheidungen
Ausland:
Soldaten sterben in einem anderen Land
Unterstützung wird nicht angenommen
Internationale Ebene (UN)
- Handeln der UN darf nicht durch Einzelinteressen von Ländern eingeschränkt sein
-> keine Konfliktlösung
->Konferenz der UN um innere Probleme zu klären (z.B. Waffenlieferungen)

- Verbesserung der Verhandlungslage:
zersplitterte Befreiungsbewegungen zu einer politischen Bewegung zusammenfassen
effektivere Überwachung
Entwaffnung der Befreiungskämpfern und Pro-Regierungsmilizen

- Verbesserung der Verhandlungen mit der Zentralregierung Sudan:
bessere Zusammenarbeit von UN und IStGH
Vorteile für den Sudan deutliche aufzeigen

Nachbarstaatliche Ebene
- Konferenzen zwischen Sudan, Libyen und Tschad:

Grenzstreitigkeiten

Grenzverkehr

Abkommen vorbereiten
ethnische Konflikte




strukturelle Ursachen
wirtschaftliche und ökologische Ursachen:
Auswirkungen des Klimawandels

Kampf um Ressourcen

- Zusammensetzung der Bevölkerung
über drei Jahrhunderte unabhängig
seit 1916 wieder in Sudan eingegliedert

Beginn mit dem Angriff der SLA auf Gulu


Waffenstillstandsabkommen am 8. April 2004 zwischen den Rebellen und der sudanesischen Regierung


am 22. April 2005 stimme der Deutsche Bundestag einem Einsatz von Militärbeobachtern zu


gegen Ende des Jahres 2005 schaltete sich erstmals die Nato in den Konflikt ein

Anfang des Jahres 2006 weiteten sich die Übergriffe auf Dörfer schwarzafrikanischer Ethnien im Tschad aus


am 24. April 2006 startete der Sudan eine neue militärische Offensive im Süd-Darfur


5.Mai 2006 --> Friedensabkommen in Abjua


am 3. Juli 2006 erklärte die NRF den Waffenstillstandsvertrag aus dem Jahr 2004 für beendet
Waffenstillstandsabkommen zwischen der sudanesischen Regierung und den Rebellengruppen in Darfur von 60 Tagen am 10. Januar 2007


trotz Einsatz von Friedenstruppen wurden auch Ende 2007 und 2008 die Kämpfe fortgesetzt


Regierung des Tschads wurde beschuldigt im Mai 2009 mehrfach Ziele der sudanesischen Regierung angegriffen zu haben
Am 23. Februar 2010 wurde ein Waffenstillstandsabkommen zwischen sudanesischen Regierungsvertretern und einer Delegation der JEM unterzeichnet

Im Unabhängigkeitsreferendum, das entsprechend dem Friedensabkommen vom 9. bis 15. Januar 2011 durchgeführt wurde, wurde die Unabhängigkeit des Südsudans beschlossen

Eine abgespaltene Splittergruppe der JEM führte im September 2012 zu ersten direkten Friedensgesprächen mit der sudanesischen Regierung
Militarisierung
- Mitte der 1980er Jahren kam es zu
bürgerkriegsartigen Zuständen
Dörfer wurden zerstört
Maschinengewehre wurden genutzt
- 1987-1993:
Arabische Stämme verbündeten sich
Eroberung des Fur-Landes

- Aus der ökologischen Ursache mit
wirtschaftlichen Auswirkungen wurde ein
Kampf um regionale Vormacht
Verfügungsrecht über Weideland ist einer
der wichtigsten Macht- und Wirtschaftsfaktoren

- arabische Milizien setzen Waffen gegen
schwarzafrikansiche Bevölkerung ein
Rassismus



Machtpolitik

- 1994 wurde Darfur in drei Provinzen eingeteilt

- Die Regierungschefs in Khartum stammen aus
der Nordregion des Sudan

nichtarabische Darfuris fühlen sich
ausgegrenzt

- Unruhen richten sich gegen Marginalisierung
und wirtschaftliche Monopol der Staatsführung


- Streitpunkt Erdölförderung


Internationale
Reaktionen
- Europäische Union 200 Millionen US-Dollar
für Beobachtermission; Lager zur Unterbringung
von insgesamt 9300 Mitarbeiter wurden gebaut
- 800 Millionen Euro für den Wiederaufbau im
Süden und für den Norden

- USA stellten 681 Millionen US-Dollar für
humanitäre Hilfe zur Verfügung

- Allerdings kam es zu vielen Überfällen auf
Hilfstruppen und somit wurde die betroffene
Bevölkerung nicht mit ausreichend
Hilfslieferungen versorgt

- 34 UN-Mitarbeiter kamen 2008 ums Leben

historische Ursachen:
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