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Vom Kaiserreich zur Republik 1918/19

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Dominik Heße

on 17 June 2013

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Transcript of Vom Kaiserreich zur Republik 1918/19

Vom Kaiserreich
zur Republik 1918/19
Revolution von oben
Anfänge der parlamentarischen Regierung
Revolution von unten
Ausrufung der Republik
Rätesystem oder Parlamentarismus?
Parlamentarische Demokratie
Weimarer Verfassung
Quellen
Inhaltsverzeichnis
Parlamentarische Demokratie
Die Verfassungsgebende Nationalversammlung wurde am 19.Januar 1919 gewählt.
Vom besonderen Interesse waren die bürgerlichen Parteien die 1918 neu formatiert wurden.
Aus der Volkspartei ging die "Deutsche Demokratische Partei", auch DDP genannt hervor.
Die DDP sagte deren Gegner den Kampf an.
Ihre Gegner: Die bolschewistischen und reaktionäre Republik.
Im November 1918 machte sich die BVP selbstständig (Bayerische Volkspartei). Die deutsche Vokspartei hingegen suchte in der Deutschkonservativen Partei neue Anhänger.
Ebenso wie in Vaterlandspartei, die 1918 bereits einmal scheiterte.
Revolution von unten

Die anschwellende "Friedensbewegung" forderte die Abdankung des Kaisers. Zum einen, weil der Monarch und das Militär mit provozierenden Aktionen demonstrierten, dass sie die neue demokratische Ordnung nicht respektieren wollten, und zeigten dass sie mit Regierung und Parlament loyal zusammenarbeiten konnten. Wilhelm II. reiste ohne Rücksprache mit dem Reichskanzler am 29. Oktober 1918 nach Spa ins Hauptquartier der OHL. Dieser Schritt wirkte wie eine Flucht aus Berlin dies fügte dem Ansehen der Hohenzollernmonarchie schweren Schaden zu.
Matrosenrevolte
Die Schwäche der Demokratie:

Die wirtschaftliche Grundlage wurde durch die Weltwirtschaftskrise zerstört. Die Demokratie fand immer weniger Verteidiger, da die Republik mit ihrer demokratischen
Verfassung für die persönliche Not vieler Menschen verantwortlich war.
Nationalversammlung:

Im Weimarer Nationaltheater trat am 6.Februar die nationalversammlung an. Friedrich Ebert wurde am 11.Februar zum ersten Reichspräsidenten von den Abgeordneten gewählt.
Die "Weimarer Koalition", wurde am 13.Februar vom ganzen deutschen VOlk legetimiert.
Eine schnelle Revolution von oben soll ein Chaos und eine Revolution von unten verhindern.
Außerdem wird ein sofortiges Waffenstillstandsangebot an die alliierten Kriegsgegner, durch die neugewählte Regierung gesendet.

Ludendorff äußert sich kritisch zu den Parteien, die eine große Mitschuld an der jetzigen Lage haben, da diese Parteien seit vielen Jahren eine Demokratisierung des obrigkeitsstaatlichen Kaiserreiches gefordert hatten.
Den Krieg hatten sie mit zu verantworten.
Seit 1917 jedoch wollten die Parteien für einen ehrenvollen Verständigungsfrieden ohne Gebietsverluste und Entschädigungen einstehen.
Revolution von oben
Revolution in Berlin

Die MSPD forderte aus diesem Grund am 7.November:
- einen stärkeren Einfluss im Kabinett
-parlamentarische Regierung in Preußen
-und den sofortigen Rücktritt des Kaisers und den des Kronprinzen.

Anders als in den anderen Städten ging es in Berlin in erster Linie um die Reichspolitik. Am 9.November begann die Revolution in Berlin, mit größeren Generalstreiks der größeren Betriebe. Es wurden Arbeiter- und Soldatenräte gebildet, diese besetzten wichtige Gebäude. Die Straßen der Innenstadt waren voll mit Demonstrationszügen. Durch diesen hohen Druck der verursacht wurde, fürchtete die MSPD ihren Einfluss auf die revolutionäre Bewegung zu verlieren und gab deshalb ihren Austritt aus dem Reichstag bekannt.

Abdankung der Hohenzollern:
Prinz Max versuchte zur selben Zeit die Monarchie zu retten. Gegen 11.30 Uhr sah der Kanzler keine andere Möglichkeit mehr den Kaiser und Kronprinz auf den deutschen Kaiserthron und den preußischen Königsthron beizubehalten und gab daher den Verzicht bekannt.
Anfänge der parlamentarischen Regierung
am 30.09.1919 stieß bei der Mehrheitspartei auf ein positives Echo vom kaiserlichen Parlamentierungserlass, da sie den neuen Reichskanzler Prinz Max von Baden wegen seiner sozialen Gesinnung akzeptierten.
Die erste parlamentarische Regierung erhielt das Kaiserreich am 3.Oktober 1919.

Waffenstillstandsgesuch:
Prinz Max bittet den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson, alle Kriegführenden Staaten zu Friedensverhandlungen einzuladen. In diesem Friedensprogramm dienten 14 Punkte als Grundlage.

In der Oktoberverfassung überlässt Prinz Max dem Kanzler alles Weitere, nämlich die politischen Diskussion über Frieden und Demokratie.
Die wichtigsten Veränderungen in der Verfassungsreform lauteten:
• Kriegserklärungen und Friedensverträge bedurften der Zustimmung des Reichstages
• Regierungsmitglieder durften dem Reichstag angehören
• Der Reichskanzler und die Staatssekretäre benötigten das Vertrauen des Reichstages. Sie waren dem Reichstag und dem Bundesrat (der Vertretung der Einzelstaaten, vor allem Landfürsten) für ihre Amtsführung verantwortlich.
• Der Reichskanzler trug die Verantwortung für alle politischen Handlungen des Kaisers
Ausrufung der Republik
• Massen erwarten Orientierung
• Ebert werde eine Regierung aller sozialistischen Parteien bilden
• Menge war begeistert
• Parteifreund schrie ihn an
• Karl Liebknechts Ziel war ,,Vollendung der Weltrevolution“
• 10. November ein neues von beiden sozialdemokratischen Parteien paritätisch besetzen ,,entscheidenes Kabinett“ gebildet

Rat der Volksbeauftragten
• Die Versammlung von 3000 Arbeiter und Soldaten nahm die Einigung zwischen USPD und MSPD begeistert auf
• Die 24 Mitglieder waren mehrheitlich der MSPD nahe

Bei der Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann sagte er, dass das deutsche Volk auf der ganzen Linie gesiegt hat.

Karl Liebknecht sagte, dass der Tag der Freiheit angebrochen sei.

Waffenstillstandsunterzeichnung
• 11. November 1918 um 11Uhr war endlich Waffenstillstand
• 1. Weltkrieg forderte:
• ca. 10 Mio. Tote
• 20 Mio. Verwundete
• 1,8 Mio. deutsche Soldaten
• 4.2 Mio. verwundet und oftmals verstümmelt worden
• 600.000 in Kriegsgefangenschaft
Rätesystem oder Parlamentarismus?
-In ganz Deutschland gibt es ein geknüpftes Netz aus revolutionären Gremien.
-Die revolutionäre Gremien reichten vom Rat der Volksbeauftragten bis zu den regionalen und lokalen Arbeiter-und Soldatenräten.
-Dieses Netz stützte sich auf die bewaffnete Macht der Soldaten, die Streikmacht der Arbeiter und die Demonstrationsmacht der Massen.
-Die MSPD dominierte, wegen den meisten Arbeiterräte und den Soldatenräte.
-Ihr Parteiapparat und die Gewerkschaftsorganisationen bilden zusammen eine eigenes Kommunikations-und Kooperationsnetz.
-Durch die Zusammenarbeit mit der USPD und MSPD hatten die Linksradikalen verloren.
-Durch das Aufeinandertreffen kam Friedrich Ebert, der Führer der Mehrheitssozialisten, in eine Doppelstellung hinein.
-Der Rat der Volksbeauftragten hatte acht Millionen Soldaten demobilisiert und den Wirtschaftsprozess eingegliedert.
-16. Bis 21. Dezember 1918= preußische Abgeordnetenhaus in Berlin, erster Allgemeiner Kongress der Arbeiter-und Soldatenräte Deutschlands.
-514 Delegierte,300 Reichsrätekongress, 100 USPD.
-Volksbeauftragten Sozialisierung und militärische Kommandogewalt übernehmen + Zertrümmerung des Militarismus und Abschaffung des Kadavergehorsams
-Die radikalen Linke sind auf die Unterstützung auf das Militär angewiesen.

-Mitte Dezember Streit um die Volksmarinedivision, denn 9.November 1918 zum Schutz des Berliner Regierungsviertels.
-Matrosen ließen es auf eine Machtprobe ankommen.
- Friedrich Ebert rief OHL-Truppen zur Hilfe für ein Feuergefecht mit der Volksmarinedivision.
-Ebert erlitt eine Niederlage wegen, der Sicherheitswehr, bewaffnete Arbeiter und unbewaffnete Volksmenge.
-29. Dezember aus Protest gegen den Militäreinsatz beendete die USPD die Zusammenarbeit mit der MSPD.
-USPD- Mitglieder durch Mehrheitssozialdemokraten ersetzt .
-Bildung von Freikorps durch ausgesuchte Offiziere.
-Volksbeauftragten zusammen mit OHL Freikorps anwerben.
-März 1919 100 Freikorps (250000 Mann).
-Durch die Unterstützung der wilhelminischen Unternehmer und Großagrariger, Offiziere, höheren Regierungs- und Verwaltungsbeamten, Richter, Staatsanwälte und Polizeiführer.
-Die Position der monarchistischen Eliten mussten entfernt werden, um die Republikanisierung und Demokratisierung abzusichern.
-Die MSPD-Volksbeauftragten sahen sich als Konkursverwalter.
-Die USPD-Volksbeauftragten wollten eine schnellere Sozialisierung.

-November 1918 und Januar 1919 bremste die Revolution ab.
-Am 9 November arbeiteten die Regierungs-,Verwaltungs-und Justizbehörde weiter.
-Gymnasien und Universitäten-Hochburgen des Monarchismus, Nationalismus und Antisemitismus blieben unreformiert.
-Generalität und Offizierskorps behielten ihre Stellung.
-Versuch kaiserliche Militär durch Freiwilligen Volkswehr zu ersetzen, es scheiterte.
-Demobilisierung = 150000 Soldaten

-15 November 1918 Vorsitzende Unternehmerverbände Hugo Stinnes und der Gewerkschaftsvorsitzende Carl Legien vereinbarten ein Abkommen.
-Gewerkschaften werden anerkannt.
-18.Dezember Volksbeauftragten einigten sich auf den Kompromiss Industriezweige zu sozialisieren.
-15.November 1918 Volksbeauftragten= Hugo Preuß entwerft eine neue Reichsverfassung.
Weimarer Verfassung
Die Weimarer Verfassung wurde durch die überwältigende Mehrheit am 31.Juli 1919 übernommen. Durch ihre Unterzeichnung, trat am 14.August der Reichspräsident in Kraft.
Der sogenannte Architekt der Weimarer Verfassung hieß Hugo Preuß, er war Jurist und Mitbegründert der DDP. Zudem war Innenminister,im Jahr 1919.
Habt ihr noch Fragen ?
Ende
©
Präsentation von:
-Dominik Heße
-(Timon Naumann)
Sturm Reinhard;Weimarer Republik ; Vom Kaiserreich zur Republik 1918/19, Bonn, 2011
Ebeling, Hans / Birkenfeld, Wolfgang : Die Reise in die Vergangenheit. Braunschweig, 1990
Trützschler, Jan : Die Weimarer Republik Schwalbach, 2011
Magedant, Udo Meyer zu Nutrup, Friedhelm: Die Weimarer Republik Berlin, 1988
http://de.academic.ru/pictures/dewiki/66/Bundesarchiv_Bild_175-01448__Berlin__Reichskanzlei__Philipp_Scheidemann.jpg
http://www.kominform.at/images/articles/20081106191041236_1.jpeg
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/ba112684_3/200x.jpg
Quellen
Ludendorff
Prinz Max von Baden
Woodrow Wilson
Wilhelm II.

-22.Oktober Seekriegsleitung bereitet Angriff vor

-29./30. Oktober Sabotage im Wilhelmshaven

> 1000 Meuterer wurden verhaftet

-4.November Bildung von Soldatenräten

>Abends wurde schon die ganze Stadt kontrolliert

>Unterstützung durch in Streit getretene Arbeiter
-7. November Ausrufung der Republik
Gründung der KPD
Durch Rätekongress und die Weihnachtskämpfe verschärfen sich die Spannungen zwischen den Flügeln der USPD

1.Dezember 1918 Spartakusband und Hamburger, Bremener Linksradikalen= gründung Kommunistische Partei Deutschlands

Gründungsparteitag beschloss, die Wahl der Nationalversammlung zu boykotieren

Januaraufstand

1.Januar 1919 Eischhorn entlassen
USPD Revolutionäre Oberleute und KPD riefe zu einer Protestdemonstration besetzen das Berliner Zeitungsviertel

linksradikalen Gruppen Aufstand bis Sturz der Regierung Ebert Scheidemann

Wahl der Nationalversammlung verhindern und die Revolution fortsetzen

Gustav Noske verhandelte mit den Aufständischen, es scheiterte

Darum ließ er am 11. 12. Januar das Berliner Zeitungsviertel beschießen und Stürmen

zahlreiche Tote und Verletzte

13.Januar Ordnung wieder hergestellt

Trotzdem beorderte Noske weitere Freikorps an

1.Januar 1919 brachten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in ihre Gewalt

deutsche Kommunismus verlust fähigsten Köpfe nie mehr erholen

KPD macht MSPD verantwortlich

Nach der Niederwerfung des Januar Aufstandes radikalisierte sich auch die USPD
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