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Brainstorming Täuschung und Selbsttäuschung

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Carolin Trübe

on 23 October 2012

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Transcript of Brainstorming Täuschung und Selbsttäuschung

Täuschung Formen Definition: bewusst / unbewusst (?)
taktisch
geometrisch-optisch (z.B. Müller-Lyer-Täuschung)
akkustisch
im Tierreich (zum Schutz vor Feinden - z.B. Totstellreflex)
Bewegungstäuschung
unterhaltend (z.B. Zauberer)
arglistige Täuschung
krankhafte Sinnestäuschung (Halluzination)
Übertreibung
Beschönigung
Irreführung
Verschleierung
Vertuschung
Verleumdung
Lüge
Selbsttäuschung Verwendung im allgemeinen Sprachgebrauch

sich täuschen
andere täuschen
antäuschen
vortäuschen
täuschend echt
Täuschungsmanöver
Enttäuschung
Wahrnehmung entspricht nicht dem physikalischen Reizmuster
nach Müller (1977):
Bewusstseinsinhalte, die von einer objektiven Wirklichkeit abweichen, ohne dass diese Abweichungen bemerkt werden
Täuschungen als Resultat zahlreicher ineinandergreifender, zumeist unbewusster Prozesse, die dazu führen, dass eine objektive Wirklichkeit nicht adäquat erfahren wird
Voraussetzungen Eine Person lässt sich täuschen.

physiologische Täuschungsbereitschaft durch wirklichkeitsfilternde Funktion der Sinnesorgane
psychologische Täuschungsbereitschaft durch subjektive Einstellungen, Emotionen, Persönlichkeitsmerkmale, individuelle Bedürfnisse und Erwartungen Eine Person besitzt die Fähigkeit, eine andere zu täuschen.

kognitive Strukturen und Fähigkeiten, um das Verhalten und potentielle Gedanken des Kommunikationspartners vorauskalkulieren zu können
Kontrollieren und Verbergen von Emotionen sowie Intentionen
Ziel muss gegeben sein zur zielorientierten Manipulation des Informationsempfängers
Fähigkeit zur Täuschung besitzen Kinder ab etwa vier Jahren als Ergebnis eines Lernprozesses Schutz
anderer
Selbstschutz
Profilierung
soziale Zugehörigkeit
Unterhaltung (z.B. Zauberer)
materielle Bereicherung
Manipulation
höflicher Umgang, Einhaltung gesellschaftlicher Konventionen Selbsttäuschung Täuscher = Getäuschter
eine Person überzeugt sich selbst, etwas zu glauben, von dem sie weiß, dass es falsch ist
kann - z.B. in Form einer Lebenslüge - zu einem stabilisierenden Prinzip werden
Aber: sich selbst täuschen:
eine Person sagt etwas Unwahres ohne die bewusste Absicht, jemanden zu täuschen
Person irrt sich also Wann ist ein Mensch enttäuscht?
Täuschung wird enttarnt
Person hatte Erwartungen, die schließlich nicht erfüllt wurden
Erwartung = Illusion? Quellen:

Dönninghaus, S. (1999): Sprache und Täuschung. Wiesbaden: Harrossowitz.

Hagendorf, H./ Krummenacher, J./ Müller, H.-J./ Schubert, T. (2011): Allgemeine Psychologie für Bachelor: Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Berlin, Heidelberg: Springer.

Schönpflug, W./ Schönpflug, U. (1997): Allgemeine Psychologie und ihre Verzweigungen in die Entwicklungs-, Persönlichkeits- und Sozialpsychologie: ein Lehrbuch für das Grundstudium. Weinheim: Psychologie Verlags Union. Ziele
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