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Abi Deutsch 2013 - LK

Übersicht und Wiederholung
by

Jens Gerhards

on 16 February 2014

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Transcript of Abi Deutsch 2013 - LK

Obligatorik Deutsch Abi 2013
Epochenumbruch 18./19. Jh. – unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung des Dramas
Johann Wolfgang Goethe - Iphigenie auf Tauris (1786)
Verknüpfungsaspekte der Dramen
Georg Büchner - Woyzek (1836)
Heinrich Kleist - Prinz Friedrich von Homburg (1811)
Klausur 12 I - Iphigenie
Klausur 12 I - Woyzek
Klausur 13 I - Homburg
offenes / geschlossenes Drama
Tabelle Gegenüberstellung
...
Recht
Männer- und Frauenrolle
Epochenumbruch 19./20. Jh. – unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung epischer Texte
Thomas Mann - Die Buddenbrooks (1901)
Klausur 13 I
Neue Sachlichkeit (1918-1932)
Hans Fallada - Kleiner Mann, was nun?
Erich Kästner - Fabian
Marieluise Fleißer - Eine Zierde für den Verein
Irmgard Keun - Das kunstseidene Mädchen
Gegenwartsliteratur (2. Hälfte des 20. Jh.)
Wolfgang Koeppen: Tauben im Gras (1951)
Klausur 12 II - Tauben im Gras
Liebesgedichte mit Schwerpunkten in den Epochen Barock, Romantik (unter Einbezug von Heine) und in der zweiten Hälfte des 20.Jhs.
Klausur 12 II - Liebeslyrik / Heine
Heinrich Heine
Spracherwerb und Sprachentwicklung Herder -
Sprachkritik; Sprachskepsis, Sprachnot (nur Leistungskurs) - Hofmannsthal: Chandos-Brief (Gedichte u. Sachtexte zum Thema
sprachliche Gemeinsamkeiten
inhaltliche Gemeinsamkeiten
Besonderheiten
... historischer Hintergrund
Epochenumbruch 18./19.Jh
Thomas Mann
Leben, Werk,...
Buddenbrooks
Struktur, Motive, Erzähltechnik, Parallelen
Zeitgeschichte
Tauben im Gras
Personen, Erzähltechnik, Motive ...
Methodik Sachtextanalyse
Methodik Analyse literarischer Text
Stilmittel und Funktion
Zeitstrahl und Zusammenfassung der literarischen Epochen
sprachliche Mittel
•Alliteration: Wiederholung des gleichen Lautes am Beginn der
betonten Silbe benachbarter Wörter.
hebt, die inhaltliche Zusammengehörigkeit zweier Begriffe, hervor

•Anapher: Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe am
Anfang aufeinander folgender Verse, Strophen oder Sätzen
eignet sich zur nachdrücklichen Betonung einer Aussage
•Ellipse grammatische Unvollständigkeit eines Satzes, die
nicht das Verständnis beeinträchtigt
Verweis auf Umgangssprache
•Enjambement(Zeilensprung) lyrisches Stilmittel bei dem Satz- und Versende nicht
identisch sind und
somit ist auch der Zusammenhang versübergreifend

•Hyperbel extreme, meist unglaubwürdige Übertreibung
soll besonderen Nachdruck verleihen
Sachtextanalyse

• Einleitungssatz und Quelle / Jahresangabe /Thema
• Thematik
* Schreibabsicht / These
• (Textsorte/ Struktur) Intention des Autoren
• Inhaltsangabe

• Argumentationsweise/Struktur
• sprachliche Auffälligkeiten
• Ziele/Wirkabsichten

• sinnvolle Überleitung

• Fazit / Position / (Aufgabenteil 2)
Gut, aber übersichtlicher als Tabelle
Bezeichnung / Erklärung / Funktion
BORCHMEYER, D.: Schnellkurs Goethe. Köln: Dumont Verlag, 2005.

GOETHE, J.W.: Dichtung und Wahrheit – Eine Auswahl. Stuttgart: Reclam 1993.

NEUHAUS, V.: Andre verschlafen ihren Rausch, meiner steht auf dem Papiere – Goethes Leben in seiner Lyrik. Köln: Dumont Verlag 2007.
9 Literaturverzeichnis



1828 Tod des Großherzogs Carl August
1828 Tod seine 14jährigen Sohnes August

Dichtung und Wahrheit (1832)
Faust II (1832)










22.03.1832
8 Der späte Goethe
(1805-1832)
Goethes Neuorientierung nach Schillers Tod ist keine Abkehr von der Klassik, sondern der Versuch zwischen Klassik und Romantik zu vermitteln.

1806 Hochzeit mit Christiane Vulpius

Die Wahlverwandschaften (1809)
Wilhelm Meisters Wanderjahre (1811)

1816 Tod von Christiane

West-östliche Divan (1819)
Trilogie der Leidenschaft (1827)
8 Der späte Goethe
(1805-1832)
Wechselseitige Einflüsse auf die großen Werke
Schiller drängt Goethe Faust weiter zu schreiben
Wilhelm Meisters Lehrjahre
Wallenstein
Iphigenie auf Tauris
Der Zauberlehrling
7 Goethes Allianz mit Schiller
(1794-1805)
Jahrelange Fremdheit
Goethe: Aversion gegen „Die Räuber“, da es der eigenen Kunstanschauung entgegengesetzt war.
Schiller: Bitterkeit eines Autors, der sich aus bedrückenden sozialen Verhältnissen hocharbeiten musste, angesichts eines durch Geburt und Schicksal begünstigten Talents

Annäherung
Rigorose Distanz beider zur Französichen Revolution
Planung Schillers Zeitschrift Die Horen ist Ausgangspunkt und
Arbeitsgrundlage der engen Verbindung
7 Goethes Allianz mit Schiller
(1794-1805)
Weimarer Klassik 1794-1805
Im engeren Sinne beginnt sie mit der Italien Reise
Endet mit Schillers Tod (09.05.1805)
Wirkt noch weit darüber hinaus

Grundstein
Anna Amalia hat Christoph Martin Wieland nach Weimar geholt
„Der Teutsche Merkur“ 1773
Eintritt Weimars in die Deutsche Literatur
7 Goethes Allianz mit Schiller
(1794-1805)
Werke
1791 Der Groß-Coptha
1793 Die Aufgeregten
1793 Der Bürgergeneral

Campagne in Frankreich
Belagerung von Mainz
6 Goethe nach der Italienischen Reise
(1788-1794)
Stillstand poetischer Produktionen
Kulturschock nach der Rückkehr
Entfremdung vom Weimarer Milieu
Desinteresse seines einstigen Freundeskreises an seinen beglückenden italienischen Erfahrungen
Enttäuschung über die Französische Revolution (20.7.1789)

Nachitalienische Naturforschungen
Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären (1790)
Versuch über die Gestalt der Tiere (1790)
Beiträge zur Optik (1791)
Zur Farbenlehre (1810)
6 Goethe nach der Italienischen Reise
(1788-1794)
Persönliche Wiedergeburt des selbst entfremdeten Künstlers
durch die „Gegenwart des klassischen Bodens“
Ort an dem „das Große war, ist und sein wird“

Parallelität als Hauptthema der Italienischen Reise
Identität Natur-und Kunstgesetze
Versuche in der bildenden Kunst

Das Vulkanische als Leitmotiv der Italienischen Reise
Schöne Landschaft und Vulkanausbrüche
Bild zwischen Gott und Satan eingeklemmt
5 Wiedergeburt in Italien
(1786-1788)
Heimlicher Aufbruch

Großes Paket an unvollendeten Werken im Gepäck
Gänzlich Neues entsteht kaum → Hauptaufgabe ist es „meine
älteren Sachen fertig“ zu machen
Abschluss der Versfassung von Iphigenie auf Tauris
Vollendung des Egmont
Weiterarbeit an Torquato Tasso und Faust

„Täglich wird mir´s deutlicher, daß ich eigentlich zur Dichtkunst geboren bin.“
5 Wiedergeburt in Italien
(1786-1788)
Resignation Einsicht, seine hochgesteckten Ziele nicht erreichen zu können
Flucht nach Italien
Nach der Rückkehr von vielen Ämter entlastet und nur noch im kulturpolitischen Bereich tätig
4 Goethe in Weimar
(1775-1786)
Ein gleiches

Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.
Rückzug des Dichters aus dem öffentlichen Leben
Trennung seiner „amtlichen“ von seiner eigentlichen, auf
Dichtung und Naturforschung konzentrierten Person an die
äußerste Grenze geführt.
Platonische Liebe zu Charlotte von Stein
Sehnsucht nach Ruhe:
4 Goethe in Weimar
(1775-1786)
Reformpolitk
Staatsausgaben unter dem Niveau der Einnahmen halten
(Situation des Staats weiteres Referatsthema)
Truppenverminderung
Sanierung des Bergwerks Illmenau
Verbesserung des Agrarwesens
Konsolidierung des Staatshaushalts

Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Problemen
Mineralogie, Botanik, Osteologie
„Was die Welt im Innersten zusammenhält.“
Unterschied zwischen Mensch und Tier nur im Ganzen, nicht im Detail → Wegbereiter Darwins Evolutionstheorie
4 Goethe in Weimar
(1775-1786)
Kleine Dramen fürs Liebhabertheater
1777 Harzreise im Winter
1777 Seefahrt (Doppelleben Politiker/Poet)
Drang zu neuen Ufern
Sturm und Drangperoide zu höherer Bildung zu führen
1777 Arbeit an Wilhelm Meisters theatralischer Sendung
1779 Prosafassung der Iphigenie auf Tauris
1782 Erlkönig
1786 Abschluss der Umarbeitung des Werther
4 Goethe in Weimar
(1775-1786)
Erbprinz Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach
Entscheidung für das tätige Leben

In diesem Jahrzehnt wenig Literarisches veröffentlicht

Zahlreiche politische Ämter bekleidet
Minister für Bergbau, Wegebau, Militärwesen, Finanzwesen, Leitung des Liebhabertheaters
Seine Person hinter den Standespflichten
Zügellose Jugendtreiben des Herzogs eindämmen
Fürstenspiegel Illmenau
4 Goethe in Weimar
(1775-1786)


1775 Verlobung mit Lilli Schönemann (16)
Tochter eines Bankiers
Goethe verkörperte ein traditionalistisches, altdeutsches Bürgertum, lebte von geerbtem und nahm nicht am wirtschaftlichen Leben teil

Verlobung nach 10 Monaten aufgelöst

Gab der Einladung des Erbprinzen Carl August von Sachsen-
Weimar-Eisenach nach
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)
Da ich ein Kind war,
Nicht wußte wo aus noch ein,
Kehrt’ ich mein verirrtes Auge
Zur Sonne, als wenn drüber wär’
Ein Ohr zu hören meine Klage,
Ein Herz wie mein’s,
Sich des Bedrängten zu erbarmen.
Ich kenne nichts ärmers
Unter der Sonn’ als euch, Götter!
Ihr nähret kümmerlich
Von Opfersteuern
Und Gebetshauch
Eure Majestät,
Und darbtet, wären
Nicht Kinder und Bettler
Hoffnungsvolle Thoren.
Prometheus


Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst,
Und übe, dem Knaben gleich,
Der Disteln köpft,
An Eichen dich und Bergeshöhn;
Müßt mir meine Erde
Doch lassen stehn,
Und meine Hütte, die du nicht gebaut,
Und meinen Herd
Um dessen Gluth
Du mich beneidest.
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)


Leiden des jungen Werther (1773)
Monologischer Briefroman
Mit einem Schlag zu europ./amerik. Berühmtheit
Gefühl – unerfüllte Liebe zum Selbstmord getrieben

Urfaust (1772/1774)

Große Hymnen
Mahomets Gesang (1773), An Schwager Kronos (1774), Ganeymed (1774), Prometheus (1774)
Prometheus – Symbol des aus sich selbst heraus schaffenden Künstlers (Genies)
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)
An seinem 22. Geburtstag kehrt er zurück nach Frankfurt
Er ist zugelassener Advokat und hat eine kleine Kanzlei im
Elternhaus
Nicht mehr als 28 Fälle in seiner vierjährigen Juristenlaufbahn

=> Dichtung ist sein Hauptgeschäft
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)

1772 Referendariat am Reichskammergericht Wetzlar
Lernt Charlotte Buff und ihren Verlobten Johann Christian Kestner
kennen
Kurze Leidenschaft für Maximiliane von La Roche
Freitod von Legationssekretär Carl Wilhelm Jerusalem


Vorlage für Leiden des jungen Werther
Eindrücke nach seiner Rückkehr nach Frankfurt niedergeschrieben.
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)
Willkomm und Abschied (1775/1789)

Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde!
Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht.
Schon stund im Nebelkleid die Eiche
Wie ein getürmter Riese da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.

Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr.
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch tausendfacher war mein Mut,
Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.


Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auf mich.
Ganz war mein Herz an deiner Seite,
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter,
Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.

Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du gingst, ich stund und sah zur Erden
Und sah dir nach mit nassem Blick.
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)

Liebe zu Friederike Brion aus Sesenheim


Goethes Gedichte an Friederike Sesenheimer Lieder
u.a. Willkommn und Abschied, Maifest und Heidenröslein
Liebe nicht mehr Phänomen, sie ist einfach da
Lyrik nicht mehr Nachahmung der Natur, sondern Schöpfung nach Art der Natur
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)





Anfang April 1770 traf Goethe in Straßburg ein
studierte engagiert
schloss 1771 das Studium cum applausu ab
Lernte Johann Gottfried Herder (1744-1803) in der Straßburger
Tischgesellschaft kennen
Theologe, Kunst- und Literaturtheoretiker
Gab Goethe Impulse für die Entwicklung seiner Dichtung
Homer, Pindar, Shakespeare
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)
Gellert lies kein gutes Haar an den poetischen Versuchen
Goethes

Im Studium gescheitert

Die Liebe zu Käthchen ging in die Brüche

Seine Leipziger Jahre endeten mit einer schweren psychischen
und gesundheitlichen Krise

Goethe kehrt an seinem 19. Geburtstag zurück nach Frankfurt
2 Studium in Leipzig und Rückkehr nach Frankfurt
(1765-1770)

Dämmrung, wo die Wollust thront,
Schwimmt um ihre runden Glieder.
Trunken sinkt mein Blick hernieder.
Was verhüllt man wohl dem Mond?
Doch was das für Wünsche sind!
Voll Begierde zu genießen,
So da droben hängen müssen;
Ei, da schieltest du dich blind.
2 Studium in Leipzig und Rückkehr nach Frankfurt
(1765-1770)
Forschend übersieht dein Blick
Eine großgemeßne Weite.
Hebe mich an deine Seite!
Gib der Schwärmerei dies Glück;
Und in wollustvoller Ruh
Säh der weitverschlagne Ritter
Durch das gläserne Gegitter
Seines Mädgens Nächten zu.
An den Mond

Schwester von dem ersten Licht,
Bild der Zärtlichkeit in Trauer!
Nebel schwimmt mit Silberschauer
Um dein reizendes Gesicht;
Deines leisen Fußes Lauf
Weckt aus tagverschloßnen Höhlen
Traurig abgeschiedne Seelen,
Mich und nächt'ge Vögel auf.
2 Studium in Leipzig und Rückkehr nach Frankfurt
(1765-1770)
Goethe lernte Barock/Rokokko Dichtung kennen und wurde der
letzte und beste Anakreontiker
Anakreontik Schäfer-/Hirtendichtung
Utopie (Landdichtung in der Stadt entstanden)

Textbeispiel „An den Mond“
2 Studium in Leipzig und Rückkehr nach Frankfurt
(1765-1770)
Aufnahme des Jurastudiums 1765 in Leipzig

Leipzig ist „Klein Paris“
Kulturschock (Kleidung/Sprache – hessisch/hochdt.)

Sein Vater hatte ihm schon fast alles Juristische beigebracht,
sodass er seinen Neigungen nachgehen und die Poetik-
Vorlesungen von Chr. F. Gellert besuchen konnte.

Erste große Liebe: Anna Katharina („Käthchen“) Schönkopf
Gedichtsammlung Annette
2 Studium in Leipzig und Rückkehr nach Frankfurt
(1765-1770)
Geboren am 28.8.1749
Mutter Catherina Elisabeth Goethe
Vater Johann Caspar (Dr. Jura)

Von seinen fünf Geschwistern überlebte nur seine
Schwester Cornelia das Kindesalter
Erziehung übernahm der Vater selbst mit Hilfe
von Hauslehrern


Die eigentliche Laufbahn des Schriftstellers Goethe sollte erst mit den
Leipziger Studienjahren beginnen.
1 Frankfurter Kindheits- und Jugendjahre
(1749-1765)
0 Die erste und letzte Größe unserer Literaturgeschichte
1 Frankfurter Kindheits- und Jugendjahre (1749-1765)
2 Studium in Leipzig und Rückkehr nach Frankfurt (1765-1770)
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt (1770-1775)
4 Goethe in Weimar (1775-1786)
5 Wiedergeburt in Italien (1786-1788)
6 Goethe nach der Italienischen Reise (1788-1794)
7 Goethes Allianz mit Schiller (1794-1805)
8 Der späte Goethe (1805-1832)
9 Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Der größte Lyriker aller Zeiten (Reich-Rancki)
Das letzte Universalgenie (Philosophie, Naturwissenschaften (os intermasilare), Kunst (Farbenlehre)
IQ 164
Reichtum über Großeltern
Erste geliebte Sohn einer jungen Mutter
Nie eine Schule besucht (Privatlehrer - Native Speaker in lateinisch, griechisch, französisch, englisch, hebräisch und italienisch)
„Ich habe vieles versucht, aber mein wahres Talent ist Deutsch zu schreiben.“
Führender Dichter vieler Epochen (literarisch und politisch mitgestaltet)
Die erste und letzte Größe unserer
Literaturgeschichte
Gesamtschule Brühl
Schuljahr 2011/2012
D12 LK
Jens Gerhards
Johann Wolfgang Goethe
(Frankfurt 28.8.1749 – Weimar 22.03.1832)
Entlastung von vielen Ämtern
Entfremdung von Frau von Stein
Liebesbeziehung zu Christiane Vulpius (23)
Gesellschaftlich wenig Ansehen
Gefühl der Vereinsamung
6 Goethe nach der Italienischen Reise
(1788-1794)
Hier sitz’ ich, forme Menschen
Nach meinem Bilde,
Ein Geschlecht, das mir gleich sey,
Zu leiden, zu weinen,
Zu genießen und zu freuen sich,
Und dein nicht zu achten,
Wie ich!
Wähntest du etwa,
Ich sollte das Leben hassen,
In Wüsten fliehen,
Weil nicht alle
Blüthenträume reiften?
Ich dich ehren? Wofür?
Hast du die Schmerzen gelindert
Je des Beladenen?
Hast du die Thränen gestillet
Je des Geängsteten?
Hat nicht mich zum Manne geschmiedet
Die allmächtige Zeit
Und das ewige Schicksal,
Meine Herrn und deine?
Wer half mir
Wider der Titanen Übermuth?
Wer rettete vom Tode mich
Von Sklaverey?
Hast du nicht alles selbst vollendet,
Heilig glühend Herz?
Und glühtest jung und gut,
Betrogen, Rettungsdank
Dem Schlafenden da droben?
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)

Rede zum Schäkespearce Tag (1771)
Rede um die eigenwillige Form des Götz im Vorfeld zu verteidigen

Götz von Berlichingen (1771)
Erste echte Geschichtsdrama
Drama, das mit allen dramatischen Konventionen bricht
50 Schauplätze
Querschnitt durch die Stände
Weitgefasstes (nicht haltbares) Zeitfenster
3 Sturm und Drang: Straßburg - Wetzlar - Frankfurt
(1770-1775)
Lernt Susanna Katharina von Klettenberg kennen
Empfänglich für den Pietismus
wichtigste Reformbewegung im kontinentaleuropäischen Protestantismus nach der Reformation
Urbild der schönen Seele in Wilhelm Meisters Lehrjahre
2 Studium in Leipzig und Rückkehr nach Frankfurt
(1765-1770)
Was ist Go-ethe?
Wie langsam kriechet sie dahin, Die Zeit, die schauderhafte Schnecke! Ich aber, ganz bewegungslos Blieb ich hier auf demselben Flecke. In meine dunkle Zelle dringt Kein Sonnenstrahl, kein Hoffnungsschimmer, Ich weiß, nur mit der Kirchhofsgruft Vertausch ich dies fatale Zimmer.
Vielleicht bin ich gestorben längst; Es sind vielleicht nur Spukgestalten Die Phantasien, die des Nachts Im Hirn den bunten Umzug halten. Es mögen wohl Gespenster sein, Altheidnisch göttlichen Gelichters; Sie wählen gern zum Tummelplatz Den Schädel eines toten Dichters.- Die schaurig süßen Orgia, Das nächtlich tolle Geistertreiben, Sucht des Poeten Leichenhand Manchmal am Morgen aufzuschreiben.
3 Die späte Lyrik
Mitten im Revolutionsjahr 1848 Zwang ein unheilbares Rückenmarksleiden Heine in die „Matratzengruft“. Mit der physischen Katastrophe geht der Zusammenbruch der politischen Hoffnungen, wie die pantheistische Lebensauffassung zu Grunde. Die Welt erweist sich als Unfug, als Tableau von Gewalt und Unrecht.
Die verzweifelte Rückkehr zu Gott wird begleitet von dem Zweifel, ob diese Rückkehr nicht nur an der Lebenslage liegt.
3 Die späte Lyrik
Hinzukommen pantheistische Bekenntnisse.

Seraphine VII
Auf diesem Felsen bauen wir Die Kirche von dem dritten, Dem dritten neuen Testament; Das Leid ist ausgelitten. Vernichtet ist das Zweierlei, Das uns so lang betöret; Die dumme Leiberquälerei Hat endlich aufgehöret. Hörst du den Gott im finstern Meer? Mit tausend Stimmen spricht er. Und siehst du über unserm Haupt Die tausend Gotteslichter? Der heilge Gott der ist im Licht Wie in den Finsternissen; Und Gott ist alles was da ist; Er ist in unsern Küssen.
2 Neue Gedichte (1844) – Überwindung der Romantik
Für die bürgerliche Revolution und gegen die Kirche.

Die schlesischen Weber
2 Neue Gedichte (1844) – Überwindung der Romantik
Diese schönen Gliedermassen Kolossaler Weiblichkeit Sind jetzt, ohne Widerstreit, Meinen Wünschen überlassen.
Wär ich, leidenschaftentzügelt, Eigenkräftig ihr genaht, Ich bereute solche Tat! Ja, sie hätte mich geprügelt.
Welcher Busen, Hals und Kehle! (Höher seh ich nicht genau.) Eh ich ihr mich anvertrau, Gott empfehl ich meine Seele.
2 Neue Gedichte (1844) – Überwindung der Romantik
Der erste Zyklus schließt an Form, Sprache und Motivkreis der frühen Liebeslyrik an, ist aber in Kontrast von Glückseligkeit und Desillusion, Pathos und Ironie noch gesteigert.
Das Lustprinzip verdrängt den geistig-idealistischen Gefühlskult. Liebe wird eine profane und temporäre Leidenschaft.
2 Neue Gedichte (1844) – Überwindung der Romantik
2 Buch der Lieder (1827)
Typisch sind liedhafte Gedichte, sie tragen häufig keine Überschriften und verketten sich zum Zyklus. Sie variieren fast ausnahmslos das Thema unglücklicher, unerwiderter oder aussichtsloser Liebe.
2 Buch der Lieder (1827)
Minnegruß Die du bist so schön und rein, Wunnevolles Magedein, Deinem Dienste ganz allein Möcht ich wohl mein Leben weihn. Deine süßen Äugelein Glänzen mild wie Mondesschein; Helle Rosenlichter streun Deine roten Wängelein. Und aus deinem Mündchen klein Blinkts hervor wie Perlenreihn; Doch den schönsten Edelstein Hegt dein stiller Busenschrein. Fromme Minne mag es sein, Was mir drang ins Herz hinein, Als ich weiland schaute dein, Wunnevolles Magedein!
2 Buch der Lieder (1827)
Christian Johann Heinrich Heine

* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf

† 17. Februar 1856 in Paris)

einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts

gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder
1 Heine - Leben
Noch Fragen? :)
www.dhm.de/lemo/html/weimar/kunst/sachlichkeit/index.htm
www.wikipedia.org/wiki/Neue_Sachlichkeit_(Literatur)#Vertreter
www.wissen.de/lexikon/neue-Sachlichkeit
10. Quellen
Literatur musste Massenwirksam vermarktet werden, damit Kultur verständlich weiter gegeben wird
Auch nachkommende Zielrichtungen verkörpern dies
Neue Formen der Literatur wie z.B: die Reportage entstanden
Häufiger stand nun, anstatt des Individuum, die Gesellschaft im Vordergrund
Filmproduktion wurde maßgeblich beeinflusst
9. Bedeutung für Literaturgeschichte
Ziel war eine objektive und genaue Wiedergabe der Realität
Versuch den Menschen Leitbilder in der Massen – und Mediengesellschaft zu geben
Jeder sollte am kulturellen Leben teilhaben können
Bevölkerung sollte auf Missstände aufmerksam gemacht werden
Menschen sollten für die Demokratie begeistert werden
8. Ziele/Anliegen
Zusammenfassung:

Brecht, Fallada, Fleißer, Kästner und Keun haben alle die wirtschaftlich – soziale Realität und die Befindlichkeit einer Generation dargestellt.

All diese bejahen den technischen Fortschritt und zeigen entweder Menschen die im Einklang damit leben oder daran zerbrechen.
7. Vertreter
Das kunstseidene Mädchen

Der Karrieresprung von der kleinen Sekretärin eines Juristen in der Provinz zur feinen Berliner Lebedame will dem kunstseidenen Mädchen nicht so recht glücken. Zwar wird es in der Metropole ein paar Mal eingeladen, kann aber nicht Fuß fassen, macht mit dem Elend Bekanntschaft und bleibt schließlich allein. Eine Zukunftsperspektive ist für Doris nicht erkennbar resümieren Leiß und Stadler. Blume nennt die tagebuchartigen Eintragungen des kunstseidenen Mädchen eine fingierte Dokumentation über das Lebensgefühl junger mittelloser Frauen am Ende der Weimarer Republik.
7. Vertreter
*06.02.1905 - +05.05.1982
Stellt satirisch und gesellschaftskritisch das Leben junger Frauen in der Weimarer Republik dar
Beste Werke: „Gilgi – eine von uns“, „Das kunstseidene Mädchen“
Irmgard Keun
7. Vertreter
Sachliche Romanze
Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.
7. Vertreter
*23.02.1899 - +29.07.1974
Schriftsteller, Drehbuchautor
Schrieb viel unter Pseudonymen
Gebrauchslyrik aber auch Romane
Beste Werke: „Fabian“, „Sachliche Romanze“
Erich Kästner
7. Vertreter
*23.11.1901 - +02.02.1974
Deutsche Schriftstellerin
Vertrat die Neue Sachlichkeit
Freundschaft mit Bertolt Brecht
Beste Werke: „Fegefeuer in Ingolstadt“, „Ein Pfund Orangen“
Marieluise Fleißer
7. Vertreter
Die Handlung spielt 1930 bis 1932. Der Buchhalter Johannes Pinneberg und seine Freundin, die Verkäuferin Emma „Lämmchen“ Mörschel, erfahren, dass sie im zweiten Monat schwanger ist. Nach der kurzentschlossenen Heirat der beiden Verliebten kündigt sich eine glückliche Ehe an, wenn auch in bescheidenen Verhältnissen. Kurz nach dem Bezug der gemeinsamen Wohnung in der kleinen norddeutschen Stadt Ducherow wird Pinneberg jedoch aufgrund einer Intrige der Frau seines Arbeitgebers, die ihn mit ihrer Tochter verkuppeln wollte, entlassen und muss sich im Deutschland der Weltwirtschaftskrise eine neue Arbeitsstelle suchen.
7. Vertreter
*21.07.1893 - +05.02.1947
Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
Deutscher Schriftsteller
Vertrat die Neue Sachlichkeit
„Kleiner Mann – was nun?“ → Durchbruchroman
„Hans im Glück“ und „Gänsemagd“
Hans Fallada
7. Vertreter
Die Dreigroschenoper

Die Dreigroschenoper spielt im Londoner Stadtteil Soho im 19. Jahrhundert. Dieser Ort war zu der damaligen Zeit von zwielichtigen Gestalten, sowie Prostituierten und Bettlern bevölkert. Insgesamt eine verruchte, unmoralische Welt. Die Handlung erzählt von dem Konkurrenzkampf zwischen einem Mafiachef und einem Verbrecher. Der Mann der Mafia erpresst Bettler und der Verbrecher hat gute Kontakte zum Londoner Polizeichef.
7. Vertreter
Bertolt Brecht
Hans Fallada
Marieluise Fleißer
Erich Kästner
Irmgard Keun
7. Vertreter
Kritisches Volkstheater: - wurde Gesellschaftskritik geübt
- politische Ideen mit eingearbeitet
- handelt von Kleinbürgern (Handwerker, Angestellte, Arbeiter...)
- Themen sind politische und wirtschaftliche Probleme
6. Literarische Gattung
Reportageliteratur:- wird unmittelbar aus der Situation heraus aber distanziert berichtet
- sachlich werden die Fakten geschildert und in einer einfachen Sprache verfasst
- hohes Maß an Objektivität und Wahrheitsanspruch
Episches Theater: - Zuschauer verbessern/verändern durch mitfühlen
- um Nachdenken zu erzeugen sollte man vom Stück nicht gefangen genommen werden
6. Literarische Gattung
Gebrauchslyrik: - meist Gedichte, die mit einem bestimmten Zielaussage verbunden sind
- um Leser auf Missstände der damaligen Zeit aufmerksam zu machen
- leicht verständlich formuliert

Zeitroman: - Ziel dem Leser umfassende Informationen über die Zeit, in der er handelt zu vermitteln
- eingegangen wird besonders auf schwierige Lebensbedingungen
6. Literarische Gattung
Figuren: - sachliche Figuren deren Gefühle kaum gezeigt werden
- Hauptfiguren sind einfache Leute aus der modernen Massengesellschaft

Zitat: „ Nichts ist verblüffender als die einfach Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nichts ist fantasievoller als die Sachlichkeit“
5. Merkmale
Sprache: - Handlung meist kühl und distanziert beobachtet
- Benutzung weniger Worte mit maximaler Bedeutung
- Texte sollten so viele Menschen wie möglich erreichen, deshalb wurde einfache bzw. Alltagssprache verwendet
- Texte meist im Stil einer Reportage/Dokumentation
- beliebter Zusatzeffekt: Montagetechnik
5. Merkmale
Inhalte und Themen: - Orientierung an der Realität
- objektive, nüchterne und realistische Darstellungsweise
- kritischer Blick auf die damalige Gegenwart/Gesellschaft und deren Probleme
- beliebtes Motiv: Nachwirkung der Ersten Weltkriegs/Inflation
- viel Gesellschaftskritik
- historische und aktuelle Ereignisse wurden verarbeitet
5. Merkmale
Neue Sachlichkeit ist eine Richtung der Literatur der Weimarer Republik
Oft kühl distanzierte, beobachtende Haltung, die scheinbar gefühllos die moderne Gesellschaft darstellt
Äußere Wirklichkeit des Lebens bestimmt diese Literatur
Joseph Roth: „Es handelt sich nicht mehr darum zu dichten. Das Wichtigste ist das Beobachtete.“
Der Stil wurde häufig kritisiert
4. Grundinformation

Emanzipation schritt voran
Leben eines völlig neuen Lebensstils
dies alles wirkte als Impuls für die Künstler; wollten Neues schaffen, frei von alten Normen und Stilen sein
Das Ziel der Neuen Sachlichkeit sollte den Bürgern Leitbildern für das Leben in der Moderne geben
3. Voraussetzung
Weimarer Republik wurde als feindselig empfunden
Kritik an der neuen Massen – und Mediengesellschaft
Große Teile der Bevölkerung verfielen in Armut
Gesellschaft wurde von einer Monarchie zu einer Demokratie; völlige Neuorientierung; alte Werte und Normen wurden hinfällig
Sogenannte größte Neuerung (Meinungs -) Freiheit
3. Voraussetzung
Architektur: - Bauten wurden auf das Nützlichste beschränkt
- Architekturdekoration wurde abgelehnt
- „Zweckbau“
Literatur: - Tendenz zur nüchterner Darstellung von Gesellschaft, Erotik, Technik, und Weltwirtschaftskrise
Film: - durch nüchterne Ästhetik
- Entstehung zahlreicher proletarischer Filme
2. Entstehung
Zuerst in der Malerei, dann Architektur, anschließend Literatur und zuletzt im Film
durch die völlig veränderte Zeit, d.h. durch die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen
die kulturellen Potenziale wurden gefördert

Malerei: - Wertlegung auf klare Bildanordnung über scharfe Konturen und dominante Farbe
- Verzicht auf Licht - und Schatteneffekte
2. Entstehung
ca. 1920 – 1930
Beginn des Stiles
verbunden mit der Gründung der Weimarer Republik und der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges
Stabilisierungsphase der Weimarer Republik
setze sich eine allgemeine „Versachlichung“ der Ausdrucksform durch
breitete sich erst in der Kunst aus und endete dort 1929
Ende für diese Literatur 1933
1. Zeitlicher Überblick
1. Zeitlicher Überblick
2. Entstehung
3. Voraussetzung
4. Grundinformation
5. Merkmale
6. Literarische Gattung
7. Vertreter
8. Ziele/Anliegen
9. Bedeutung für die Literaturgeschichte
10. Quellen
Gliederung
Neue Sachlichkeit





Thema: Neue Sachlichkeit
Referenten: Kim & Marike
Projektleiter: Herr Gerhards
Jahrgang 13
Datum: 30.11.2012
*10.02.1898 - +14.07.1956
Mitbegründer des Episches Theater
Verfolgte politische Ziele
Gesellschaftliche Strukturen durchschaubar machen im Hinblick auf die Veränderlichkeit
Bestes Werk: „Die Dreigroschenoper“
Bertolt Brecht
7.Vertreter
Referat Neue Sachlichkeit
Biographie
Merkmale
Emanzipation
* ,, In Amerika helfen die Männer und Frauen auch zusammen" sagt sie zum Beispiel.
,,Hier ist nicht Amerika."
Aber hier ist Frieda, die jahrelang Männerarbeit gemacht hat.
Wie soll das einmal werden, wenn Frieda sich auf die Heirat
einläßt ? Dann ade, schöne Selbstständigkeit!
Geldnot
*Nichts wäre unter den Umständen gegebener, als daß sie ihr Kapital in sein Geschäft steckt.
Alltäglichkeit
* Da hat Frieda nach und nach ihm den Kontakt genommen.
Da war ein Argwohn, daß er aus dem Haufen herausfallen würde. Jetzt ist er wieder im Haufen.
Inhalt





-Gustl hält Frieda vom Selbstmordversuch ab und lädt sie stattdessen zu einem Rendez-vous
-Verlieben sich ineinander und isolieren sich von der Umwelt
-Gustl vernachlässigt das Schwimmen
-Frieda hilft in seinem Laden
-Finanzielle Schwierigkeiten - > Lösung Hochzeit , jedoch möchte Frieda nicht heiraten
-Gustl ist in seinem Stolz verletzt und möchte Frieda oder Linchen schwängern
-Trennung von Gustl
-Gustl konzentriert sich wieder aufs schwimmen und erzielt Erfolge
-Frieda wird zur Außenseiterin und verschwindet mit Linchen aus der Stadt
Gustl Gilich: - Schwimmphänomen
- Tabakwarenhändler
- Trainer für Nachwuchs
Frieda Geier:
- Vertreterin für Mehl
- Vollwaise, ältere Schwester von Linchen
- unabhängig
Der Tantalidenmythos/-fluch
Tantalus war ein griechischer König, der der Legende nach ein Sohn des Zeus war. Er war allerdings kein Gott, da Zeus ihn mit einer menschlichen Frau gezeugt hat. Tantalus wurde oft auf den Olymp gebeten, um mit den Göttern Nektar und Ambrosia (Speisen der Götter) zu speisen. Um vor seinen Untergebenen anzugeben, stahl er Nektar und Ambrosia von den Göttern und brachte dies seinen Dienern. Er sagte ihnen, dass wenn man dies regelmäßig isst, werde man unsterblich. Sein Sohn Pelops kritisierte seinen Vater, warum er speisen klaue, wobei sie ihn doch so gut behandeln würden und die Götter wüssten alles.
Tantalus sagte: "Wir werden sehen, ob die Götter alles wissen.", und erschlug seinen Sohn. Er lud danach die Götter zu einem Festmahl bei sich zu Hause ein und servierte ihnen heimlich seinen Sohn.
Die Götter sitzen am Tisch und essen nichts. Daraufhin erzürnt und Zeus sagt, dass Tantalus dafür bezahlen wird, dass er seinen eigenen Sohn - einen Enkel Zeus' - ihnen serviert hätte. Er soll im Hades in einem Loch, welches mit Wasser bis zu seinem Hals gefüllt ist sitzen und über ihm solle ein Fels an einer dünnen Kordel baumeln und über seinem Haupte sollen die schönsten Früchte wachsen, an die er nicht drankomme und wenn er trinken wolle, ginge das Wasser zurück.
Die Götter beleben Pelops wieder und verfluchten die Familie Tantalus':
Jedes neue Mitglied der Familie, solle ein anderes Mitglied töten. Da für uns die dritte Generation der Tantaliden interessant ist, zeigen wir nur dort die Mordfälle auf: Agamemnon (Vater Iphigenie/Orest) wird von seiner Frau Klytaimnestra (Mutter Iphigenie/Orest) umgebracht. Deswegen tötet Orest diese und durch die Opfergabe auf Tauris, die Iphigenie durchführen soll, würde der Fluch weitergegeben werde. Allerdings geschieht dies nicht und der Fluch wird gebrochen.
Inhalt Zusammenfassung nach Gustav Freytag (Pyramidialer Aufbau)
1. Aufzug: (Exposition) Iphigenie befindet sich auf der Insel Tauris, auf die sie von der Götten Diane gebracht wurde, kurz bevor ihr Vater Agamemnon sie opfern wollte. Der König der Insel (Thoas) macht sie zur Priesterin und sie schafft die Menschenopfer auf der Insel ab. Iphigenie hat Heinweh. der Diener des Königs (Arkas) kommt zu Iphigenies Tempel und sagt ihr, dass der König sie heiraten möchte. Sie allerdings möchte das nicht. Thoas kommt und redet mit Iphigenie und versucht sie überzeugen ihn zu heiraten, doch sie möchte immer noch nicht. Danach droht ihr Thoas, dass er die Opferung der Menschen wieder einführt, denn es sind gerade zwei neue Fremde auf der Insel gestrandet.
2. Aufzug: (Steigende Handlung) Orest und Pylades sind im Gefängnis auf Tauris eingesperrt. Sie hatten den Auftrag von Apollo bekommen, das Bildnis der Schwester zu stehlen und dachten es sei ein Bild der Göttig Diane. Orest hat Todesfantasien, da er Reue empfindet, wegen des Mordes an seiner Mutter. In seinen Fantasien wird er von den Furien (Todesgöttinnen) verfolgt. Pylades - sein Freund - ist Herr der Situation und plant einen Fluchtversuch. Pylades spricht mit Iphigenie. Pylades erkennt an ihrer Aussprache, dass sie auch aus Griechenland kommt. Pylades gibt einen falschen Namen an und er würde aus Kreta kommen. Er erzählt auch, dass Agamamnon von seiner Frau umgebracht wurde, was Iphigenie sehr mitnimmt. Pylades bemerkt dies und glaub, dass Iphigenie den König kennt. Dadurch bekommt er Hoffnung, da er vermutet, dass Iphigenie ihnen gegenüber gut gesinnt ist.
3. Aufzug: (Höhepunkt) Iphigenie spricht mit Orest. Im Laufe des Gespräches findet Orest heraus, dass Iphigenie seine Schwester ist. Orest hat Angst, dass Iphigenie den Fluch weitergibt und ihn töten wird. Er erkennt auch, dass Iphigenie das Bildnis ist, welches er holen sollte, nicht das Bild Dianes. Pylades denkt sich einen Fluchtplan aus. Iphigenie befreit sie von den Ketten und sie laufen zum Schiff, mit dem sie gekommen sind. Iphigenie soll den König ablenken, sodass er nichts von alldem mitbekommt.
4. Aufzug: (Fallende Handlung mit retardierendem Moment) Iphigenie hat moralische Bedenken, den Mann, der sie aufgenommen hat (Thoas) anzulügen . Arkas taucht auf und sagt, sie solle das Opfer beschleunigen. Mit Ausreden erklärt sie Thoas, dass sie das Opfer noch nicht durchführen kann, da der Tempel erst gesäubert werden müsse. Iphigenie durchlebt ihren Wandel vom Menschen des Gefühls und der Abhängikeit zum Menschen der Klassik und Autonomie. Iphigenie teilt Pylades mit, dass Arkas den König holt, weil er ihr nicht glauben will. Pylades ist erzürnt, weil sie nur um ein reines Gewissen haben zu können ihren eigenen Bruder in Gefahr bringe.
5. Aufzug: (Katasrophe-Sieg des Helden) Thoas kommt zu Iphigenie. Er ist wütend, da sie die Opferung aufschiebe. Iphigenie flüchtet sich in Ausreden. Thoas sagt ihr, dass er denkt, dass sie den Griechen zur Flucht verhelfen wolle, da es Landsleute von ihr seien. Sie gesteht, dass der eine Grieche ihr Bruder sei und bittet, dass Thoas sie gehen ließe, da es die letzten von ihrem Stammbaum sind. Orest taucht auf und hinter ihm ertönt Kampgeschrei, da die Männer von Orest kämpfen gegen die Truppen des Königs. Sie schließen einen kurzzeitigen Waffenstillstand, da Iphigenie mit Thoas reden will. Orest beweist, dass er der Sohn Agamemnons ist und entschuldigt sich dafür, dass er den Tempel besudeln, obwohl er eigentlich nur seine Schwester holen wollte. Iphigenie erinnert Thoas an sein Versprechen, das besagt, dass er sie gehen ließe, wenn noch jemand von ihren Verwandten lebe. Thoas sieht das ein und lässt sie gehen.
Biographie
- Geboren 06.02.1905 in Berlin
- 1910 bekam sie einen Bruder
- 1913 zog die Familie nach Köln
- 1916 ging sie auf die Handelsschule im Harz
- Danach arbeitete sie als Stenotypistin
- 1925 – 1927 Schauspielschule in Köln
- 1931 Veröffentlichung des ersten Romans
- Das Kunstseidene Mädchen: 1 Jahr später
- Wurde durch diesen Roman berühmt
- Sie gilt als eine der bedeutendsten Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“
- 1932 heiratete sie den 23 Jahre Älteren Publizisten, Schriftsteller und Dramatiker Johannes Tralow
- Begonnene Karriere endete mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten
- 1936 setzte sie sich nach Ostende ab
- Johannes blieb in Deutschland
- 1937 haben die beiden sich geschieden
- 1951 Tochter Martina geboren
- 1966 in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses in Bonn eingeliefert wegen Alkoholkrankheit
- 1972 Entlassung und hat sich von da an zurückgezogen
- 5.5.1982 starb sie an Lungenkrebs
Inhalt
-Protagonistin Doris Kommt aus kleinbürgerlichem Milieu
-Mutter arbeitet als Garderobenfrau im lokalen Theater
Vater sitzt zuhause
-Doris arbeitet als Sekretärin bei einem Rechtsanwalt (Schlecht bezahlt) → Geldprobleme
-Träumt davon ein „Glanz“ zu werden → ein bisschen Luxus und gesellschaftlich
-Ist realistisch genug und erkennt, dass sie sich nicht mit ihrer Arbeit aus ihrem kärglichen Leben befreien kann
-Sieht jedoch 2 andere potenzielle Wege:
-> Theater / Film
-> angelt sich einen einflussreichen und wohlhabenden Mann
-Ergattert durch Lügen eine Sprechrolle im örtlichen Theater
-Der Schwindel droht aufzufliegen
-Stiehlt in der Theatergarderobe einen wertvollen Pelzmantel (einen Feh)
-Flieht damit in die „große Stadt“, nach Berlin
ankommt
-Versucht in Berlin ihren Traum von Freiheit und sozialen Aufstieg zu realisieren
-Hat aber keine Chance ohne ihre Papiere und dadurch, dass sie auf der Flucht vor der Polizei ist
-Am pulsierenden und luxuriösen Leben kann sie aber immer noch nicht teilnehmen → Geldprobleme
-Sucht einen verheirateten Mann, der auf der suche nach einer Affäre ist, den sie ausnutzen kann
-Merkt nicht, dass sie selber ausgenutzt wird
-Beginnt ihren Körper zu verkaufen für ein bisschen Luxus
-Ist Weihnachten / Silvester 1931 ganz unten angekommen
-> steht am Alexanderplatz → um die Zeit stehen dort nur Prostituierten)
-Trifft Ernst und zieht bei ihm ein
-Wird zum „Hausmütterchen“ → gibt sich auch mit dem „kleinen Glück“ zufrieden
-Sie verlässt ihn wieder, da er sie nicht liebt
Am Bahnhof merkt sie, dass es nicht auf den „Glanz“
Inhalt
Heirat aufgrund von Schwangerschaft
Emmas Familie → kritisch gegenüber Johannes
Streit aufgrund der finanziellen Lage

Untermieter einer Witwe
Nicht erfüllte Ansprüche führen zur Kündigung und Umzug

Umzug nach Berlin – Untermieter von Johannes Mutter
Schlechtes Verhältnis zur Mutter
Schlechte finanzielle Situation
Neue Arbeit
Umzug in neue Wohnung
Finanzielle Unterstützung durch Arbeitskollegen

Geburt des gemeinsamen Kindes „Murkel“ → Aufstieg bzw. Glück für die Familie
Entlassung → Geldprobleme

Große finanzielle Probleme
Keine neue Arbeit
Unterstützung durch Emma → kleinere Jobs
Autor
Hans Fallada 
geboren als Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen 
am 21.07.1893 in Greifswald
gestorben am 06.02.43 
nur bekannt unter Pseudonym Hans Fallada
1899 Umzug nach Berlin wegen Vater 
1909 Umzug nach Leipzip
arbeitet bei Strafgesetzbuchkommission
Verhältnis zum Vater schlecht : Vater wollte Fallada als Jurist 
Ein Freund Hans Diertrich Necker starb bei einem Pistolenduell & er überlebte mit schweren Verletzungen
Daraufhin musste Fallada in eine Psychiatrische Klinik 
hat keinen Abschluss und hält sich mit Hilfsarbeiten über Wasser
2 mal in Haft wegen Drogen, Alkohol und Betrug
1928 nach Entlassung lernte er Anna Issel kennen -> Anstoß für seine Romanfigur "Lämmchen„
Heirat am 05.April 1929
4.Kinder ,
1. Kindstod, anderes Jugendtot
1. Kind ebenfalls Inspiration für "kleiner Mann"
Arbeiter für eine Lokalzeitung als Reporter 
1930 schriftlicher Erfolg beginnt , "kleiner Mann.." Durchbruch und Anerkennung
Künstlername wegen Grimms Märchen
Hans im Glück
1933 Haft -> schrieb weiter und verarbeitete 
NS-Zeit Falladas Werke werden abgelehnt 
05.07.44 Scheidung 
04.09.44 Anklage -> Totschlag
Klinik eingewiesen
Kurzgeschichten (NS-Zeit)
13.12.44 Entlassung 
1945 Hochzeit -> 30 Jahre jüngere Ursula Losch
Drogenprobleme
1945 Bürgermeister in Feldberg 
1946 Einweisung wegen seiner Sucht 
stirbt an Herzversagen
Schreibstil
-einfacher Satzbau → ->Erreichen der Masse
-lange Dialoge
-viele nebensächliche Sätze
-häufige und lange Dialoge
-finanzielle Probleme im Vordergrund
Besonderheiten (Schluss)
-Ende passt nicht zum Rest des Buches
- zu romantisch
- viele Gefühle
Häuser/Wohnung
-Häuser und Wohnungen stehen für Auf- und Abstieg wie bei Buddenbrooks
Frauen-/Männerrolle
-
- Frauen übernehmen immer mehr die Rolle der Männer
Barock
Romantik/Heine
Gustav Freytag - Dramaturgie
(in Anlehnung an Aristoteles)
-Menschen werden von Umständen zu bestimmten Handlungen gezwungen
Sprache und Erzählhaltung
- Ich-Perspektive
- Personaler Erzähler
- Struktur: Tagebuchartig
- „filmische“ Erzählweise
- Satzbau und Wortschatz umgangssprachlich gefärbt
- Sprachliche und strukturelle Eigenheiten erschweren das Hinein finden in die Handlung
- Keine durchgehende Chronologie vorhanden
Finanzielle Abhängigkeit von der Frau
Themen/Motive
Gott: Predigt des Handwerksburschen (Szene 11) parodiert Büchner teleologischen Gottesbeweiß: Der Besoffene verkündet, in der Welt sei alles zweckmäßig geordnet, also müsse es einen Gott geben der diesen Zweck in der Welt hineingelegt habe.
Zeit und Raum
Handlung spielt zwischen dem Spätsommer 1931 und dem Frühjahr 1932
Handlungsorte: eine nicht namentlich genannte deutsche Stadt (Köln) und Berlin
Berlin
- widersprüchlich
- glitzernde und bunte Stadt
- Freiheit kann genossen werden
Andererseits ist Berlin
- eine elende Stadt (viele Arbeitslose)
- ist eine Stadt in der es schnell nach oben geht, aber genauso schnell wieder nach unten
- brutal
Welt: Sie gehorcht den Gesetzen der Natur. Büchner wählt gerne das Bild des Jahrmarkttreibens (z.B. Szene 3), um sein Weltbild zu veranschaulichen. Ähnlich wie im Barock sieht er hinter dem schönen Schein den wertlosen Tand der Kulissen, das billige Theater, das die Menschen aufführen. Anders aber als im Barock fehlt eine feste Rangordnung im Welttreiben : Ob Soldat oder Affe, Esel oder Wissenschaftler, sie alle funktionieren wie Marionetten.
Daten zum Roman
- Erzählung
- Deutschland 1932
- „Bestseller“
- „Asphaltliteratur“
- Neue Sachlichkeit
- Autobiographische Züge / Andeutungen
- Thema: Entlarvung des naiven Mädchentraums vom Glamour-Girl





Textsorte: Drama(Fragment)
27 verschiedene Szenen

Entstehungszeit: 1836

Einordnung: Frührealismus (Vormärz)

Thema: Verminderte Zurechnungsfähigkeit durch komplexen Normverlust

Sprachstil:Realistische Sprache:
Ideolekt (Doktor)
Stammeln und Stottern (Woyzeck)
Dialektform

Motive und Symbole: Übernahmen aus Bibel und Volkslieder
Daten zum Fragment
Parallelen
Mensch: Der Mensch ist kein freies, über sich selbst bestimmendes Geistwesen, sondern gebunden, bestimmt durch soziale Verhältnisse sowie seine physischen und psychischen Vorraussetzungen (seine "Natur"). Büchner nimmt eine realistische, nicht - idealistische Perspektive auf den Menschen ein.
- Wohnort: Köln
- Ort: Berlin
- Schauspielerei und Theater → wenig Erfolg
- Mehrere Männer
- Flucht vor der Identität
Frau: Marie handelt so, wie sie handelt, weil sie willenlos der erotischen und der sozialen Magie des Tambourmajors erliegt, obwohl sie ein Schuldbewusstsein besitzt. Ihre Versuche, mit den Mitteln der Volksreligion Vergebung zu finden, müssen scheitern.
Mann: Der Mann tritt entweder als Sexprotz auf oder als ausgebeuteter
Vorproletarier, als triebgesteuerter und orientierungsloser Sadist oder
als karrierewütiger Wissenschaftler. Sie bilden Gegensatzpaare: Woyzeck
unterliegt dem erotisch und sozialen überlegenem Tambourmajor; der
Hauptmann gehört der abgelebten, funktionslosen feudalen Gesellschaft
an und wird übertrumpft von dem Bürger, dem als Naturwissenschaftler
die Zukunft gehört. Beide werden von Büchner durch Übertreibung und
Karikatur satirisch behandelt. Hinter jeder Satire verbirgt sich eine
moralische Haltung: Wer die "arme Leut" verachtet, soll selbst verachtet werden.
Natur: - Sie ist das Urprinzip, dass in allem wirkt. Sie ist weder gut noch böse, sondern moralisch neutral. Für den gemeinen Mann ist sie unverständlich, ein unbegreifliches Rätsel, dass rational nicht aufgelöst werden kann. In der Natur verfolgen Woyzeck die apokalyptischen Zwangvorstellungen. Die Natur determiniert die körperlichen Funktionen. Die Natur diktiert die Bedürfnisse und Triebe: In Fragen der Selbsterhaltung, Sexualität, der Arterhaltung. Die Natur bestimmt das Paarungsverhalten, die Balz, das Imponierverhalten und das Aggressionspotential.
VorAbiKlausur
VorAbiKlausur
VorAbiKlausur
Herder - Abschnitte, Argumentation, Stilmittel...
?
?
?
Personen, Ort, Zeit, Inhalt
Geschlossen vs. offen
?
?
?
toll das wir hier so viel stehen haben :D klasse leute
ziemlich traurig
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