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Kommunikation in speziellen Pflegeumgebungen - eine Betracht

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by

Nele Siefen

on 7 January 2014

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Transcript of Kommunikation in speziellen Pflegeumgebungen - eine Betracht

Referentinnen: Natascha Winter, Nele Siefen
Schule: Mathias-Hochschule Rheine
Modul: IV.1.
Datum: 08.01.2014
Image by Tom Mooring
Kommunikation in speziellen Pflegeumgebungen - eine Betrachtung mit Hilfe des Modells von Paul Watzlawick

- Geriatrie und Pädiatrie
Axiom 1: "Man kann nicht
nicht
kommunizieren"
(Watzlawick, 1969)
Beispiel
verbal: "Ist doch halb so wild"

nonverbal: Ekel, Distanz, Gesicht verziehen

paraverbal: "Ist doch halb so wild"

ruhig, sanft, einfühlsam
aggressiv, genervt, angewidert
- Kongruenz !?
- Differenzierung zwischen Pädiatrie und Geriatrie
Definitionen von paraverbaler Kommunikation:
1) Paraverbal:
- Verlauf eines Gespräches
- Frage / Antwort
- Aussage / Zustimmung bzw.
Ablehnung

(Curriculumverband, S.29-32)

2) Paraverbal:
- Tonfall, Lautstärke, Gestik, Melodie, Dialekt, Pausen

(Esther Matolycz, 2009)
&
(Erhard Fein & Marianne Pini-Karadjuleski, 2011)
Axiom 2: "Kommunikation hat immer einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt" (Watzlawick, 1969)



--> Konfliktbehaftete Beziehung - Beziehungsaspekt mehr beleuchtet - Gesagtes im Hintergrund

verbal: sachlich
non- & paraverbal: Beziehung

Bsp. 1:
alter Mann, immer unfreundlich, klagt über Schmerzen, Pfleger glaubt ihm nicht.
Bsp. 2:
Kind, nervig und aufgedreht, geht es schlecht, Pfleger glaubt dem Kind nicht.
Axiom 3: "Interpunktion von Ereignisfolgen" (Watzlawick,1969)
Patient schreit
Pfleger kommt
Patient sagt nichts
Pfleger geht
Patient ist alleine
In der Praxis: Warum schreit der Patient?

Beispiel Kind:
kann sich noch nicht ausreichend artikulieren; spricht eine andere Sprache

Beispiel Dementkranker:
Zustand nach Schlaganfall,
spricht eine andere Sprache
Axiom 4: "Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten" (Watzlawick, 1969)
digital = Buchstaben, Zahlen, Worte
analog= non- und paraverbal (Zeichen und Körpersprache)


Decodierung
>
keine allgemeinen Regeln > unterschiedliche Auslegungen
Vorheriges Beispiel: Patient kann oder möchte nicht reden - Verwendung von Zeichensprache
Jeder Patient, ob Kind oder dement - individuell
Axiom 5: "Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär" (Watzlawick, 1969)
Patient lächelt
Pfleger lächelt zurück
symmetrisch:
komplementär:
Patient lächelt
Pfleger ignoriert das
Distanz in der Beziehung
Gleichheit der Verhaltensweisen
- Teilhabe an der Leiblichkeit anderer
- ermöglicht verstehen und Verständnis
- Blick, Stimme, Händedruck

(Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz, 2010)
FAZIT:
Leibliche Kommunikation wird nicht aufgegriffen:
=> Übertragbar?
=> Pfleger - unbewusste Kommunikation
=> Differenzierung zwischen Pädiatrie und Geriatrie sehr schwer - individuell


Literaturverzeichnis
Peter Marbet et al, C. (2010). Training und Transfer Pflege 12, Kommunikation II. hep Verlag.

Bild: (2011) Kommunikation mit Kunden, Minerva-Studio, Fotolia

Erhard Fein, M. P.-K. (2011). Betriebliche Kommunikation. Bildungsverlag EINS 5. Auflage.

Matolycz, E. (2009). Kommunikation in der Pflege. New York: Springer .

Prousa, D. (2006). Sprachdifferenzen und soziale Kommunikation. Bremen: Universität Bremen .

Uzcarewitsch, P. D. (2010). Leiblichkeit & Pflege. PTHV.

Watzlawick, P., Beavin, J. H., & Jackson, D. D. (1969, S. 53). Menschliche Kommunikation. Stuttgart, Wien: Huber.





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