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Leistungsmotivation & Zielorientierung

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Man el

on 25 June 2013

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Transcript of Leistungsmotivation & Zielorientierung

Leistungsmotivation und Zielorientierung
Ruhr Universität Bochum
Institut für Erziehungswissenschaften
SoSe 2013
Seminar: Kognitive, motivationale und emotionale Determinanten des Lernens
Dozentin: Dr. Hubertina Thillmann
Referenten: Lisa Mevs, Amena Afzali, Manel Gasmi, Michèle Aileen Reich, Isaura Perez Tejeda
Lernen um Leistung zu erzielen:
Gliederung
1. Was ist
Leistungsmotivation?
3. Risiko-Wahl-Modell
4. Selbstbewertungsmodell
2.Leistungsmotivation
im Unterricht
5. Plenumseinbezug: Begriffsdefinitionen
2.Leistungsmotivation
im Unterricht

Zusammenhang zwischen Lernumfeld, Ziele und Motivation
2 entgegengesetzte Zielvorstellungen
mastery goal
performance goal
-> 2 entgegengesetzte Prozesse der Motivation
unterschiedliche Erfolgskonzepte
unterschiedliche Beweggründe
unterschiedliche Denkweisen der SuS über Selbst + Aufgaben + Ergebnisse
intrinsische Motivation
Erhöhung des eigenen Wissenstandes
positive Einstellung gegenüber Lernen
Erfolg durch wenig Bemühung
öffentliche Anerkennung
mastery goal
fördert Motivation
Wie und wann kann der "mastery goal" im Unterricht hervorgerufen werden?
Aufgaben
Unterrichtsstruktur
Autorität
Evaluation
Struktur der Aufgabe
Vielfalt
persönliche Bedeutsamkeit
bildet Herausforderung
Kontrollgefühl
soziale Komponenten
Übertragung und Vermittlung
Bezug zur eigenen Leistung
private Evaluation
Bemühungen anerkennen
Möglichkeiten zur Verbesserung anbieten
Fehler als Teil des Lernprozesses darstellen
Einbezug der SuS und Unterstützung bei Entscheidungen
Verantwortung verleihen
Entwicklung und Selbstmanagement unterstützen
Aufgaben
Autorität
Evaluation
hohes intrinsisches Interesse
Nutzen effektiver Lernstrategien
aktive Teilnahme
Toleranz gegenüber Misserfolg
-> mastery goal
Kritikpunkte
ledigliche Orientierung
gegenseitige Abhängigkeit
Abhängigkeit von der Lehrperson und seinen Zielen
Motivation = Quantität
Verbesserung der Motivation = Erhöhung des Wertes von Anstrengung und Leistungsbereitschaft
1.2. Definition: Leistungsmotivation
3.1. Risiko-Wahl-Modell
Verhalten
Person
Erwartungen

Situation
Anreize

Aktuelle
Motivation

Welche Handlungsalternative wird gewählt??
Von welchen Faktoren ist sie abhängig??

Heckhausen (1965): "Das Bestreben die eigene Tüchtigkeit in all jenen Tätigkeiten zu steigern oder möglichst hoch zu halten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält, und deren Ausführungen deshalb gelingen oder mißlingen kann. "
McClelland (1955): " Die Auseinandersetzung mit einem Gütemaßstab."
" Wenn ein Verhalten auf die Selbstbewertung eigener Tüchtigkeit zielt und zwar in Auseinandersetzung mit einem Gütemaßstab, den es zu erreichen oder zu übertreffen gilt."
1.1. Ursprünge der Leistungsmotivationsforschung
1953: McClelland, Atkinson, Clark & Lowell
wichtigsten Einflüsse:
Lewin: Verhalten muss als Wechselwirkungsprodukt von Person und Situation konzipiert werden
Murray: Man muss allgemeine Klassen von Person-Umweltbezügen bilden, die jeweils durch ein bestimmtes Thema definiert sind
Freud: Die Antriebe unseres Verhaltens müssen uns selbst duchaus nicht immer klar sein, sondern sie sind auch unbewusster Natur und schlagen sich in Phantasien und Situationsinterpretationen nieder
Hull: Verpflichtung einer emprisch-experimentellen Forschung in der Psychologie
Ich werde so lange
üben, bis ich dieses Stück endlich fehlerfrei spielen kann!
http://www.platinnetz.de/img/pub/t3mag/1/6/2/162503.0_sb_big.jpg
Ich muss die Zeit des gestrigen Laufes übertreffen. Weiter laufen!
http://www.vitafil.de/wp-content/uploads/2010/08/lesendes-kind.jpg
Weiter lernen bis ich es drauf habe! Ich möchte einmal in meinem Leben eine 1 schreiben...
http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/familie/babys_kleinkinder/img/babys_laufen_pa_g.jpg
Hey... Lass mich los!
Diesmal schaffe ich es alleine zu laufen!
3.2.Risiko-Wahl-Modell
ZENTRALE KONSTRUKTE
FRAGESTELLUNG
ERWARTUNG
Subjektive
Erfolgs-
wahrscheinlichkeit
Subjektive
Misserfolgs-wahrscheinlichkeit
WERT
Erfolgsanreiz
(Antizipation von Freude/Stolz)
Misserfolgsanreiz (Antizipation von Ärger/Scham)
1.3.Begriff: Leistungsmotiv
LEISTUNGSMOTIV
Hoffnung auf Erfolg
Motiv: Erfolg erzielen
Furcht vor Misserfolg
Motiv: Misserfolg meiden
Motivation
Person
Situation
VERHALTEN
ANNÄHERUNGSVERHALTEN
VERMEIDUNGSVERHALTEN
Leistungsmotiv
Gütemaßstab
Leistungsmotivierte Personen streben danach,
Gütemaßstäbe
zu übertreffen und stolz auf die eigene Leistungsfähigkeit zu sein.
abhängig von
TE = ME x WE x AE
TM = MM x WM x AM
Tendenz Erfolg anzustreben
=
Erfolgsmotiv
x
subjektive Erfolgswahrscheinlichkeit
x
Erfolgsanreiz
Tendenz Misserfolg zu vermeiden
=
Misserfolgsmotiv
x
Misserfolgswahrscheinlichkeit
x
Misserfolgsanreiz
TM
TE
TR (Resultierende Tendenz)
3.3.VORHERSAGEN ANHAND DES RISIKO-WAHL-MODELLS
ERFOLGSMOTIVIERTE Personen (ME > MM)
suchen Leistungssituationen auf
bevorzugen mittelschwere Aufgaben
MISSERFOLGSMOTIVIERTE Personen (ME < MM)
meiden Leistungssituationen
bevorzugen extrem leichte oder extrem schwere Aufgaben
Gütemaßstab
individuelle Bezugsnormen
soziale Bezugsnormen
http://lexikon.stangl.eu/5996/leistungsmotiv/
Rheinberg F. (2000)Motivation.Stuttgart:Kohlhammer
.
Rheinberg F. (2000)Motivation.Stuttgart:Kohlhammer
1.4.Wie wird Leistungsmotivation ausgeprägt?
deutliche Einflüsse der vorschulischen Selbstständigkeitsanforderungen der Mutter
entwicklungsangemessene Forderung
Kind muss vor Aufgaben stehen, die es je nach Entwicklungsstand mit eigener Anstrengung schaffen kann
Kind erlebt Zusammenhang zwischen eigenem Bemühen und Erfolg
Erleben von Erfolg & Misserfolg (ab 2,5 -3 Jahre)
Veränderung von Lebensraum und motivationspsychologische Interventionen können Leistungsmotiv auch bei Erwachsenen beeinflussen
Jetzt seid ihr gefragt!
5. Aufgabenstellung
Fachwörterglossar erstellen
Erstellt (wenn es hilfreich ist) eine Mind-Map
/Tabelle zu dem euch jeweilig zugeteilten Begriff und erabeitet eine ihm entsprechende Definition.
Anschließend Vorstellung des Gruppenergebnisses im Plenum.
5.1.Begriffsdefinitionen
Leistungsmotivation
Kausalattribution
Flow-Erleben
Intrinsische Motivation
Extrinsische Motivation
Leistungsmotivation
Intrinsische Motivation:
Intrinsisch motiviertes Lernen erfolgt aus einer imma-nenten Beziehung zum Lerngegenstand wie z.B. Interesse, Freude oder Bedürfnis.
Extrinsische Motivation:
Kausalattribution:
Der Begriff „Kausalattribution“ wird definiert als kognitiver Vorgang, durch den Menschen sich die Ursache für ihr eigenes Handeln und Handeln anderer erklären.
Für die Zuschreibung von Ursachen auf Handlungs-ergebnisse und -folgen ist entscheidend, welche Ursachen man für den eigenen Erfolg oder Misserfolg verant-wortlich macht. Man kann die Verantwortung für einen Erfolg oder Misserfolg sich selbst zuschreiben (internal / attribuieren) oder aber die Ursache der Umwelt zuschreiben (external / attribuieren)“ (Gutjahr zit. nach Kanning, 2003, S. 1).
Erfolgszuversichtlich:
Misserfolgsvermeidend:
Flow-Erleben:
Leistungsmotivation ist nach Heckhausen ein "Selbstbekräftigungssystem". Ein Bestreben, die eigene Tüchtigkeit in allen jenen Tätigkeiten zu steigern oder möglichst hochzuhalten, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält und deren Ausführung deshalb gelingen oder misslingen kann.
(Heckhausen zit. nach Köck & Ott 1976, S. 430f)
Anreiz für die Beschäftigung liegt außerhalb der Aufgabe.
Gutjahr, J.(2003). Institut für Mittelstandforschung. Bericht zur Studienforschung. Self Serving Bias. Lüneburg.
Köck, P. & Ott, H. (1994). Wörterbuch für Erziehung und Unterricht. Donauwörth: Verlag Ludwig Auer.
extrinsische Motivation
von außen her angeregt
Handlung nicht aus Interesse an der Sache
Motivausprägungen
1: Zielsetzung,
Anspruchsniveau
2. Ursachenzu-
schreibung
3. Selbstbewertung
Handlung als "Mittel zum Zweck"
äußere Anreize wie Belohnung, Anerkennung,
Verbesserung des Selbstwertgefühls
realistisch, mittelschwere
Aufgaben
unrealistisch, Aufgaben zu schwer
oder zu leicht
Erfolg
Misserfolg
Anstrengung, gute eigene
Tüchtigkeit
Glück, leichte Tätigkeit
mangelnde Anstrengung, Pech
mangelnde eigene Fähigkeit, "Begabung"
Erfolgs-/Misserfolgs-Bilanz: Positiv
Erfolgs-/Misserfolgs-Bilanz: Negativ
Heckhausen 1972 in Falko Rheinberg: Motivation, Grundriß der Psychologie Band 6, Urban Taschenbücher 555, Kohlhammer Stuttgart 1995 S. 84
Ein motivationaler Zustand (ein Gefühl, dass alles fließt) in dem bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Handlung und Bewusstsein verschmelzen. Die Person erlebt intensiv die Handlung, konzentriert sich auf die Tätigkeit, nimmt sich als Person nicht mehr bewusst war und geht damit in der Tätigkeit auf. Flow-Erlebnisse treten häufig im Freizeitbereich, beim Spiel und bei der Arbeit auf.
Vollmer, K.: Das Fachwörterbuch für Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte, Herder Freiburg 2006, S.54
Motivausprägungen: Erfolgszuversichtlich/Misserfolgsvermeidend
Anreiz für Beschäftigung liegt in der Aufgabe selber
Lernende, z.B. die extrinsisch motiviert sind, lernen um Noten, Lob oder Prestige zu erlangen.
Materiell: Hoffnung auf Belohnung/Furcht vor Bestrafung
Sozial: Gruppengefühl/Wettbewerb
Riedl, A. Grundlagen der Didaktik. Stuttgart: Steiner 2004
Literaturverzeichnis
Rheinberg, F. (2000)Motivation.Stuttgart:Kohlhammer.
McClelland, D. C., Atkinson, J. W., Clark, R. A., & Lowell, E. L. (1953). The achievement motive. New York: Appleton-Century-Crofts.
http://lexikon.stangl.eu/5996/leistungsmotiv/
http://lexikon.stangl.eu/1951/extrinsische-motivation/
Gutjahr, J.(2003). Institut für Mittelstandforschung. Bericht zur Studienforschung. Self Serving Bias. Lüneburg
Riedl, A.(2004) Grundlagen der Didaktik. Stuttgart: Steiner .
Köck, P. & Ott, H. (1994). Wörterbuch für Erziehung und Unterricht. Donauwörth: Verlag Ludwig Auer.
Vollmer, K.(2006): Das Fachwörterbuch für Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte,
Herder Freiburg.
http://us.123rf.com/400wm/400/400/cozyta/cozyta1007/cozyta100700071/7359589-asia-junge-spielt-seine-gitarre.jpg.
„naive“ Ursachenerklärungen
beschäftigt sich mit Gedanken, die sich Personen in bestimmten Situationen machen
kognitive Wende
4. Die kognitive Wende und das Selbstbewertungsmodell
4.1. Vier-Felder-Schema der Ursachen von Erfolg und Misserfolg
(modifiziert nach Weiner et al. 1971)
4.1. Ursachenzuschreibung bei Misserfolg
von Erfolgsmotivierten
4.1. Ursachenzuschreibung bei Erfolg von Erfolgsmotivierten
4.1. Ursachenzuschreibung bei Misserfolg
von Misserfolgsmotivierten
4.1. Ursachenzuschreibung bei Erfolg
von Misserfolgsmotivierten
4.2. Das Selbstbewertungsmodell der Leistungsmotivation (Heckhausen 1972)
4.2. Das Selbstbewertungsmodell der Leistungsmotivation
kognitive Wende
Kausalattribution
Zielsetzung/Anspruchsniveau
Selbstbewertung
Ursachenzuschreibung
Vielen Dank für eure
Aufmerksamkeit !!

intrinsisch:
von innen her, durch in der Sache (/in der Handlung selbst) liegende Anreize motiviert
BEISPIEL
Referat
1
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5
6
7
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9
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schweres Thema
leichtes Thema
Erfolgswahrscheinlichkeit?
HOCH
Anreiz des Erfolgs?
NIEDRIG
Erfolgswahrscheinlichkeit?
NIEDRIG
Anreiz des Erfolgs?

HOCH
Welches Referatsthema wird Person X nehmen?
16
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