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Queen

by Tessie
by

Tessie :)))

on 16 June 2015

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Transcript of Queen

Queen
ist eine britische Rockband, die im Jahre 1970 gegründet wurde. Mehr als 2 Jahrzehnte blieb ihre Besetzung unverändert. Alle Mitglieder waren außerdem maßgeblich am Songwriting beteiligt. Zu den bekanntesten Queen Liedern zählen
We Are the Champions
,
We Will Rock You
,
Bohemian Rhapsody
,
Radio

Ga Ga
und
Another One Bites the Dust
.
Bohemian Rhapsody
belegte 1975 sowie 1991 für viele Wochen die Spitze der britischen Singlecharts. Für dieses außergwöhnliche Lied produzierte die Band eines der frühesten erfolgreichsten und stilprägendsten Musikvideos.
Brian May
Roger Taylor
Freddie Mercury
John Deacon
Die Vorgeschichte
Brian Harold May wurde am 19. Juli 1947 in Hampton geboren und ist ein britischer Gitarrist, Komponist, Sänger und Gründungsmitglied von Queen. Die Musikzeitschrift Rolling Stone setzte ihn auf Platz 39 ihrer Liste der besten Gitarristen aller Zeiten. Sein Vater arbeitete als Elektronik - Ingenieur. Mit sieben Jahren erhielt May seine erste akustische Gitarre. Er nahm vier Jahre lang Klavierunterricht und besuchte ein privates Konservatorium in London. Im August 1963 begann Brian May zusammen mit seinem Vater aus einem über 100 Jahre alten Stück Holz, das zuvor in einem Kamin verbaut war, seine E-Gitarre zu bauen, die „
Red Special
“. Sie prägte später den typischen Gitarren - Klang von Queen. Dazu wurden auch noch einen Verstärker und ein Echo - Gerät gebaut. May studierte ab 1965 Physik und Astronomie mit dem Schwerpunkt Infrarotastronomie am
Imperial College London
und erzielte einen hervorragenden Abschluss. Nach seinem Studium und somit bereits während seiner Zeit mit Queen, unterrichtete er ein Jahr lang an einer Gesamtschule.
Roger Meddows-Taylor wurde am 26. Juli 1949 in Dersingham geboren und ist ein britischer Multiinstrumentalist, Komponist und Gründungsmitglied von Queen. Sein Vater arbeitete als Nahrungsmittelinspektor am Landwirtschaftsministerium. Nach einem Umzug nach Truro ging er als Externer auf das Internat
Truro

Cathedral School
. Dort trat er dem Chor bei und brachte sich selbst das Spielen von Gitarre und Ukulele bei. 1967 begann er in London mit dem Studium für Zahntechnik am
Hospital Medical College
in
White Chapel
. Schnell wechselte er allerdings zur Biologie am
North London

Polytechnic
, wo er den Studiengang mit dem akademischen Grad
Bachelor of Science
abschloss.
Freddie Mercury (mit richtigem Namen Farrokh Bulsara) wurde am 5. September 1946 in Sansibar-Stadt (heute Tansania) in eine aus Indien stammende parsische Familie geboren und war einer der bedeutendsten Rocksänger der 1970er und 80er Jahre. Er war Mitbegründer, Komponist und Leadsänger von Queen. Sein Vater war ein britischer Regierungsangestellter. Ab dem Schuljahr 1954/55 besuchte Mercury das englischsprachige Jungen - Internat
St. Peter’s School in Panchgani
. Dort bekam er den Spitznamen Freddie, den er sein ganzes Leben behielt. Der Direktor des Internats bemerkte sein Musiktalent und schlug vor, ihn Klavier lernen zu lassen, was er schließlich auch tat. Er trat dem Schülerchor bei und nahm an Aufführungen des Schultheaters teil. Mit ungefähr 12 Jahren wurde er Mitglied der bestehenden Band
The

Hectics
, deren Auftritte vor allem im Rahmen von Schulveranstaltungen stattfanden. 1963 kehrte Mercury ohne Schulabschluss nach Sansibar zurück. Kurze Zeit später kam es im Januar 1964 zu einer gewaltsamen Revolution gegen den Sultan von Sansibar. Noch im selben Monat flüchtete er mit seiner Familie und seiner 1952 geborener Schwester Kashmira nach London. Von 1964 bis 1966 besuchte er in West-London das damalige I
sleworth Polytechnikum
(heute
West Thames College
), welches er mit einem
A-Level Certificate
abschloss. Von 1966 bis 1969 war er Kunststudent am
Ealing College of Art
, das er mit einem Diplom in Grafikdesign erfolgreich abschließen konnte. In dieser Zeit fertigte er zahlreiche Zeichnungen an, darunter waren Portraits seiner Idole Jimi Hendrix, Rock Hudson, Paul McCartney und Cliff Richard. Auch entwarf
er modische Männerkleidung.
John Richard Deacon wurde am 19. August 1951 in Oadby (Leicestershire) geboren und ist ein britischer Musiker. Bekannt wurde er als Bassist von Queen, für die auch er zahlreiche Stücke komponierte. Sein Vater arbeitete bei der
Norwich Union
Versicherung. Mit sieben Jahren bekam er eine rote
Tommy Steele special
Plastikgitarre geschenkt. Als Deacon elf Jahre alt war, starb sein Vater unerwartet, wodurch seine Mutter, Lilian Molly Deacon, alleine für den Lebensunterhalt sorgen musste. Nach 4 Jahren verließ er im August 1969 seine mit 15 Jahren gegründete Band, um am
Chelsea College of Science and

Technology
, einem heute nicht mehr existierenden Teil der
University

of London
, Elektrotechnik zu studieren.
Unteranderem geschriebene Lieder von John Deacon:
Another One Bites the Dust, I Want to Break Free, The Game ...
Bassist
Leadsänger
Schlagzeuger
Unteranderem geschriebene Lieder von Roger Taylor:
Sheer Heart Attack, I'm in Love With My Car, Drowse, Radio Ga Ga ...
Gitarrist
Unteranderem geschriebene Lieder von Freddie Mercury:
Killer Queen, We Are the Champions, Bohemian Rhapsody, Somebody to Love ...
Unteranderem geschriebene Lieder von Brian May:
We Will Rock You, I Want it All, The Show Must Go On ...
1968 gründeten May, Tim Staffell (Bass und Gesang)
und Roger Taylor (Schlagzeug) die Gruppe
Smile
, der zunächst noch Chris Smith (Keyboard) angehörte. In dieser Zeit lernte auch Freddie Mercury über Tim Staffell die Band kennen, da beide zu dieser Zeit am
Ealing College of Art
studierten und wurde ein großer Fan. Die künstlerischen Ansichten über die Entwicklung der Band waren bald nicht mehr miteinander zu vereinbaren: Während Staffell mehr zur Popmusik tendierte, bevorzugten May und Taylor Rockmusik. Dies war einer der Gründe, weshalb Staffell die Band bald darauf verließ. Als Ersatz für ihn konnte Freddie Mercury gewonnen werden. Ab November 1970 trat die Band unter dem neuen Namen
Queen
auf, allerdings mit wechselnden Bassisten, bis im Februar 1971 schließlich mit John Deacon die Band komplett war. Die Idee des neuen Bandnamens stammt von Mercury:
Die Band entwickelt sich.
Am 6. Juli 1973 wurde für das erste Album die erste Single
Keep Yourself Alive
veröffentlicht, welche es nicht in die Charts schaffte. Eine Woche danach erschien schließlich das erste Album
Queen
, das Queens Musik der vergangenen drei Jahre präsentierte. Bereits im folgenden Monat begannen die Aufnahmen für das nächste Album. Im Herbst tourten Queen als Vorgruppe von
Mott the

Hoople
durch Großbritannien.
Die im Februar 1974 veröffentlichte zweite Single
Seven Seas of Rhye
erreichte Platz 10 in den britischen Charts und war Queens erster Hit. Im März unternahm die Band ihre erste große Tournee als Headliner durch Großbritannien. Im selben Monat wurde das zweite Album
Queen II
veröffentlicht, welches Platz 5 der britischen Charts erreichen konnte. Im September 1974 erhielt die Band ihre erste „
Silberne Schallplatte
“ für mehr als 100.000 verkaufte Exemplare von
Queen II
.
Brian May Tim Staffell Roger Taylor
Mit der vorab veröffentlichten dritten Single
Killer Queen
, erwartete die Band erstmals auch internationaler Erfolg. Die Platte erreichte in den US-amerikanischen Billboard-Charts Platz 12, doch in Großbritannien verfehlte die Single mit Rang 2 knapp die Spitze der dortigen Charts. Im November 1974 erschien das dritte Album
Sheer Heart Attack
, das in den britischen Charts ebenfalls auf Platz 2 kam. Verschiedenste Arten von Musik waren auf diesem Album vertreten - von Heavy-Metal bis Balladen.
Die im Oktober 1975 veröffentlichte Single
Bohemian Rhapsody
belegte neun Wochen Platz 1 der britischen Charts. Der von Freddie Mercury geschriebene Song unterscheidet sich durch seinen bis dato ungewöhnlichen Aufbau und seiner Länge von 5:55 Minuten.
Bohemian Rhapsody
gilt auch als Beginn der Musikvideos - Ära. Da die Band für einen Live-Auftritt bei dem Sender BBC keine Zeit hatte, wurde ersatzweise der bekannte Kurzfilm gedreht, in dem die Band oft verspiegelt einen großen Chor für die Rhapsody darstellt. Im November 1975 veröffentlichte Queen das Album
A Night at the Opera
, welches als erstes Queen - Album die Spitze der britischen Charts erreichen konnte. In den Vereinigten Staaten erhielt es 3 Mal Platin und brachte nun den absoluten kommerziellen Durchbruch.
Bei beiden Alben,
A Night at the Opera
und das im Dezember 1976 erschienene
A Day at the Races
, welches auch Platz 1 in den britischen Charts erzielte, beziehen sich die Titel auf Filmtitel der Marx Brothers. Die Singleauskopplungen waren das Gospelmusik beeinflusste Lied
Somebody to Love
und der Hard-Rock-Song
Tie Your Mother Down.
Auf einer Vorabsingle für das nächste Album erschienen schließlich die wohl berühmtesten Queen Lieder
We

Are the Champions
und
We Will Rock You
. Im Oktober 1977 wurde das sechste Album
News of the World
veröffentlicht.
Als Vorabsingle des nächsten Albums erschienen die Lieder
Fat
Bottomed Girls
und das durch die Tour de France inspirierte
Bicycle Race
. Im
November 1978 folgte das Album
Jazz
. Als zweite Single wurde
Don’t Stop Me Now

veröffentlicht. Während der
Jazz
- Tournee entstanden die Aufnahmen für Queens erste Live - LP: Im Juni 1979 erschien das Doppelalbum
Live Killers
, welches Ausschnitte aus verschiedenen Konzerten in Europa beinhaltet.
Im Juni begannen außerdem erstmals Aufnahmen für das nächste Album mit Reinhold Mack als Toningenieur und Koproduzent in München. Mack sollte der Musik von Queen eine neue Richtung geben. Im Oktober 1979 gelang Queen durch das Lied
Crazy Little Thing Called Love
im folgenden Jahr erstmals der Sprung an die Spitze der US-amerikanischen Single-Charts. Der Song erschien später auf dem Album
The Game
. Die „
Crazy Tour
“ durch Großbritannien endete am 26. Dezember 1979 in London mit einem Wohltätigkeitskonzert in Kambodscha für die leidende Bevölkerung.
„It was then that I thought about the name Queen. You know at that time the name summoned up a lot of things, a lot of theatre, very grand, very pompous, all of that kind of connotations. It meant so much, you know, it was nice. It wasn’t a precise label, it could mean a lot of things.“
Nach den beiden weiteren Vorab-Single-Auskoppelungen
Save Me
und
Play the Game
wurde im Juni 1980 das Album
The Game
veröffentlicht. Es ist Queens einziges Album, das in den USA Platz 1 der Charts erreichte. Im August 1980, während der Nordamerika-Tournee, erfolgte die Veröffentlichung der vierten Single-Auskoppelung
Another One Bites the Dust
. Dieses Lied blieb mehrere Wochen auf Platz 1 der US-Charts und ist Queens meistverkaufte Single in den Vereinigten Staaten.
Der Filmproduzent Dino De Laurentiis bat die Band, die Filmmusik für seinen Film Flash Gordon zu schreiben. Im Dezember 1980 erschien das Album
Flash Gordon – Original Soundtrack Music
mit meist instrumentalen Stücken.
1981 veröffentlichte Roger Taylor als erstes Bandmitglied sein Solo-Album
Fun in Space
. Im selben Jahr spielte die Band erstmals in Argentinien, Brasilien, Venezuela und Mexiko in großen Stadien. Gegen Ende der Tournee stellten Queen einen neuen Zuschauerrekord auf: Die Band spielte vor 131.000 Zuschauern im Morumbi-Stadion in São Paulo im März 1981.
Ein weiteres großes Ereignis des Jahres war im Oktober 1981 die Veröffentlichung der Single
Under

Pressure
. Die Idee einer Zusammenarbeit zwischen Queen und David Bowie entstand bei einem zufälligen Treffen in den Studios in Montreux.
Under Pressure
erreichte als zweite Queen - Single Platz 1 in den britischen Charts. Der Song erschien später auf dem Album
Hot Space
. Im
November erschien das erste „
Greatest Hits
“-Album mit den erfolgreichsten bis dato
erschienenen Queen-Singles:
Greatest Hits
, das über zehn Jahre lang in den Charts
blieb, ist das am häufigsten verkaufte Album in Großbritannien und Queens
weltweit meistverkauftes Album.
Am 13. Juli 1985 um 18 Uhr 41 traten Queen bei Bob Geldofs
Benefizkonzert
Live Aid
im Londoner Wembley-Stadion auf. Der
erste Teil von
Bohemian Rhapsody
,
Radio Ga Ga
,
Hammer to Fall
,
Crazy
Little Thing Called Love
,
We Will Rock You
und zum Abschluss
We Are the
Champions
wurden gespielt. Mit ihrem 20-minütigen Auftritt stahlen Queen in den
Augen der Fans und des Veranstalters Bob Geldof allen anderen die Show. Später sang
Mercury mit May
Is This the World We Created?
Inspiriert vom
Live - Aid
- Erlebnis schrieben die Bandmitglieder gemeinsam den Titel
One Vision
, der im November 1985 als Single veröffentlicht wurde. Er wurde der Opener des folgenden Albums als auch der
Magic Tour
. Der Song fand auch im Soundtrack des Films "
Der stählerne Adler
" Verwendung. Im März 1986 wurde die Vorabsingle
A Kind of Magic
veröffentlicht, deren ursprüngliche Fassung aus dem gleichzeitig erschienenen Film
Highlander
stammt. Kurz vor der Europa - Tournee erschien Anfang Juni 1986 das Album
A Kind of Magic
. Queen hatten für
Highlander
6 Titel geschrieben, die in veränderter Form in das Album aufgenommen wurden. An diesem Album waren noch viele weitere Künstler beteiligt. Mulcahy drehte auch die beiden Videos
A Kind of Magic
sowie
Princes of the Universe
, in welchem Hauptdarsteller Christopher Lambert mitwirkte.
Die ausverkaufte
Magic Tour
führte von Juni bis August durch Europa. Die zwei Auftritte im Londoner Wembley-Stadion am 11. und 12. Juli wurden als Zusammenschnitt im Jahr 1992 unter dem Titel
Live at

Wembley ’86
als CD und schließlich auch als DVD veröffentlicht. Am 27. Juli fand im Budapester
Népstadion
eines der ersten Konzerte einer großen westlichen Band im damaligen Ostblock statt. Am 9. August sahen mehr als 120.000 Fans das Abschlusskonzert der Tournee im
Knebworth Park
, ohne das Wissen, zum letzten Mal die komplette Band erleben zu können. Im Dezember 1986 erschien das Album
Live Magic
, dessen Aufnahmen
von diesen Auftritten stammen.
Im November 1981 gab die Band in Montreal 2 Konzerte, die zur Aufnahme
des Konzert - Kinofilms
We Will Rock You
dienten, der zwei Jahre danach seine
Premiere hatte. Im Jahr 2007 erschien dieser Mitschnitt von Queens letzten Live -
Auftritten unter dem Titel
Queen Rock Montreal
als CD und DVD.
Im April 1982 begann die
Hot-Space
- Tournee, auf der mit Morgan Fisher erstmals ein Keyboarder die Band begleitete. Das Konzert in der
Milton Keynes Bowl
wurde 2004 unter dem Titel
Queen on

Fire – Live at the Bowl
veröffentlicht. 1982 erschien das Album
Hot Space
. Der Song
Life Is Real
ist John Lennon († 8. 12. 1980) gewidmet. Der überwältigende Verkaufserfolg von
Another One Bites

the

Dust
war einer der Gründe, warum sich die Band entschlossen hatte, wesentliche Anteile des Albums im Disco - Stil zu produzieren. Aufgrund dieses Stilwechsels zählt
Hot Space
zu jenen Alben, die am stärksten polarisieren. Während sich Musikkritiker durchaus positiv äußerten, zeigten sich Teile der Fans des traditionellen Rock-Sounds der Band enttäuscht über die ungewohnten Wege des Albums. Die Verkaufszahlen waren insgesamt schlechter als die vorangegangener Alben.
Nach dem Abschluss der
Hot-Space
- Welttournee im November legten Queen ihre bis dahin längste neun Monate dauernde Pause ein. Brian May veröffentlichte 1983 das Mini-Album
Star

Fleet Project
, unteranderem mit Van Halen.
Anfang 1984 erschien die Vorabsingle
Radio Ga Ga
, eine von Queens international erfolgreichsten Singles. Der Kurzfilm zur zweiten Singleauskoppelung
I Want to Break Free
, in dem sich die Bandmitglieder als Frauen verkleideten, zählt ebenfalls zu Queens bekanntesten Videos. Im Februar 1984 wurde das Album
The Works
veröffentlicht.
Als Live-Keyboarder wurde Spike Edney engagiert, der von nun an bei allen weiteren
Queen - Konzerten dabei war und auch bei zahlreichen Solo-Projekten mitwirkte. Im
November erschien die auf keinem Studioalbum vertretene Single
Thank God It's
Christmas
.
Im Januar 1985 spielten Queen zwei Konzerte bei der ersten Ausgabe von
"Rock in Rio“ vor über 250.000 Zuschauern. Im April
veröffentlichte Freddie Mercury sein erstes Solo-Album
Mr. Bad Guy
.
In der folgenden Zeit beschäftigten sich die einzelnen
Bandmitglieder mit Soloprojekten. Roger Taylor gründete im
Herbst 1987 die Band
The Cross
, um erneut auf Tournee gehen zu
können, und produzierte deren im folgenden Jahr veröffentlichtes
Debütalbum
Shove It
. Den Titel
Heaven for

Everyone
sang Freddie Mercury. 1988 erschien
Barcelona
- Mercurys zweites Solo-Album, das er zusammen mit der spanischen Opernsängerin Montserrat Caballé aufgenommen hatte.
3 Jahre nach Queens letztem Studioalbum erschien im Mai 1989 die Vorabsingle
I Want It All
und das Album
The Miracle
. Bei allen Titeln wurde nun die gesamte Band Queen als Autorenangabe angegeben. Insbesondere aufgrund der Erkrankung von Freddie Mercury fanden erstmals bei der Veröffentlichung eines neuen Queen-Studioalbums keine Live - Auftritte statt. Im Dezember erschien das Album
At the Beeb
mit BBC -
Aufnahmen von 1973.
Im Februar 1990 wurde Queen mit dem
BRIT Award
für ihre herausragenden
Leistungen geehrt. Mercurys kränkliches Aussehen bei diesem Ereignis führte zu
weiteren Spekulationen über seinen Gesundheitszustand.
Im Januar 1991 erschien aus dem folgenden Album das sechseinhalb Minuten lange Titelstück

Innuendo
als Vorabsingle. Sie erreichte Platz 1 in den britischen Charts. Im Februar wurde das
Album
Innuendo
veröffentlicht, welches ebenfalls auf Rang 1 der britischen Charts kam. Der Titel ist
Programm für die Songs des Albums, was aber erst nach Mercurys Tod klar wurde:
I’m Going Slightly
Mad
,
These Are the Days of Our Lives
und vor allem
The Show Must Go On
. Dass Freddie Mercury trotz
allem seinen Humor nicht verloren hatte, ist sowohl in seinem Song
Delilah
(einer Liebeserklärung an eine
seiner Katzen) als auch in dem Video zu
I’m Going Slightly Mad
zu erkennen.
Brian May produzierte mit Roger Taylors die Benefiz - Single
The Stonk
von
Hale and Pace
, die auf Platz 1 der
britischen Charts gelangte. Am 28. Oktober 1991 erschien die kommerziell erfolgreiche Queen - Compilation

Greatest Hits II
.
In diesem Jahr verdichteten sich die Gerüchte, dass Freddie Mercury schwer erkrankt sei und an der Krankheit
AIDS leide, worüber Boulevard - Blätter berichteten. Mercury selbst äußerte sich zu diesen Gerüchten nicht
und ließ sie durch Sprecher dementieren. Am 23. November erklärte er in einer vorbereiteten Aussage
schließlich der Öffentlichkeit, dass er Aids habe.
Mercurys Tod
Kurze Zeit nach dieser Bekanntgabe verstarb Freddie Mercury am 24. November 1991 im Alter von
45 Jahren im engsten Kreis in seinem Haus am
Logan Place No. 1
in London Kensington an einer
Lungenentzündung.
Im Dezember 1991 erschien als Vermächtnis von Mercury die Single
Bohemian Rhapsody
mit
dem Lied
These Are the Days of Our Lives
. Erneut belegte sie wochenlang Platz 1 der
britischen Charts. Der Erlös wurde an eine Aids - Stiftung gespendet. Nur in
Nordamerika wurde im März 1992 das Compilation - Album
Classic Queen
(statt

Greatest Hits II
) veröffentlicht. Es erreichte den 4 Platz in den US - Charts, was
dort die beste Platzierung eines Queen - Albums seit mehr als einem
Jahrzehnt darstellte.
Am 20. April 1992 organisierten die
verbliebenen Queen - Mitgliedern das
Freddie Mercury
Tribute Concert
, das im Londoner Wembley - Stadion
stattfand. Brian May, Roger Taylor und John Deacon traten gemeinsam mit Gastsängern und Musikern auf, so z.B. mit George Michael, Robert Plant, Axl Rose, Annie Lennox, David Bowie, Paul Young, James Hetfield, Elton John und Liza Minnelli. Ende Mai erschien das Doppelalbum
Live at Wembley ’86
, der digital aufbereitete Zusammenschnitt beider Konzerte im Wembley - Stadion aus dem Jahr 1986.
Im November 1995 erschien Queens letztes
Studioalbum
Made in Heaven
. Es enthält die 1991 in den
letzten Monaten vor Freddie Mercurys Tod in Montreux
aufgenommenen Stücke
A Winter’s Tale
,
You Don’t Fool Me
und
Mother
Love.
Die weiteren Songs stammen mit Ausnahme des abschließenden,
instrumentalen Tracks aus den achtziger Jahren und wurden von den verbliebenen
Bandmitgliedern für dieses Album neu eingespielt, wobei Mercurys ursprünglicher
Leadgesang erhalten blieb. Einige dieser Titel waren in anderen Fassungen bereits vorher erschienen, wie Mercurys Titelsong und die von Taylor geschriebene erste Singleauskoppelung
Heaven for Everyone
. Das Album zählt zu Queens erfolgreichsten Veröffentlichungen.
Zum bis dato letzten gemeinsamen Live - Auftritt von Taylor, May und Deacon kam es am 17. Januar 1997 in Paris: Anlässlich der Premiere von
Maurice Béjarts Ballett Le Presbytère n’a rien perdu de son charme, ni le jardin de son éclat
spielte Queen mit Elton John als Gastsänger
The Show Must Go On.
Die Musik zum Ballett stammt von Queen und Mozart. Das Stück bezieht sich auf Aids sowie den frühen Tod von Freddie Mercury und Jorge Donn, dem ersten Tänzer der Compagnie. Le Presbytère erschien unter dem Titel Ballet for Life als Video.
Im November 1997 erschien das Compilation - Album
Queen Rocks
. Auf dem Album ist auch das neue Stück
No One But You (Only the Good Die Young)
zu finden. Es handelt sich dabei um den einzigen (neuen) Song, den May, Taylor und Deacon nach Freddie Mercurys Tod zu dritt aufgenommen haben.
Das Album
Greatest Hits III
wurde 1999 veröffentlicht. Es ist die erste Platte mit dem Schriftzug „
Queen +
“. Das Album enthält auch Solo - Tracks sowie Queen - Kooperationen mit anderen
Sängern.
Seit 2002 erschienen mehrere Konzertmitschnitte (darunter
Live at Wembley Stadium
und
Live at the Bowl
) sowie Kompilationen von Videoclips.
2002
Queen und Ben Elton schrieben zusammen das Musical "We Will Rock You", was im selben Jahr Premiere feierte. Am 3. Juni traten Taylor und May beim Thronjubiläum von Queen Elisabeth ll auf. BBC übertrug.
Von Kahsif wurde die
Queen Symphonie
mit dem
Royal Philharmonic Orchestra
uraufgeführt. Das Fernsehen übertrug. Mit dabei: Taylor, May und Mercurys Mutter Jer Bulsara.
2003
Die
Queen Symphonie
war bei den
Classical BRIT Awards
als "Album des Jahres" nominiert. Die Band trat in Kapstadt beim von ihr mitorganisierten 46664 - Konzert auf, welches von Nelson Mandela als Benefiz - Projekt zur Aids-Bekämpfung initiiert worden war.
2004
Queen tourt mit Paul Rodgers. John Deacon verließ die Band und zog sich als Musiker zurück.
Arbeiten für einen Film rund um die Geschichte der Band haben begonnen. May und Taylor leiten das Projekt. Produktionsfirma: Robert De Niros Firma
Tribeca Production
.
37 - jähirge Zusammenarbeit mit Plattenfirma EMI wird beendet. Ab Jahnuar 2011 bei
Island Records
unter Vertrag.
Weiteres Filmprojekt: Verfilmung des Lebens von Freddie Mercury, im Film durch Sacha Baron Cohen dargestellt.
2006
2010
2011
Coverband wurde per Internet gecastet, May und Taylor ärgerten sich über zu schlechte Coverbands.
Tornee mit Adam Lambert startet.
2012
2013
12. August: Queen und Jessie J treten gemeinsam bei der Schlussfeier der olympischen Sommerspiele mit We Will Rock You auf
´Im Dezember verkündete Brian May, dass er im Archiv der Band noch unveröffentlichtes Material von Sänger Freddie Mercury gefunden habe. Dabei seien unter anderem Kollaborationen mit Michael Jackson, David Bowie, Andy Gibb und Rod Stewart.
. . .
Michael Jackson & Freddie Mercury
Sacha Baron Cohen
Brian May Paul Rodgers Roger Taylor
Queens Karriere war kontinuierlich international erfolgreich: Sämtliche nach ihrem Durchbruch im Jahr 1974 veröffentlichten Studioalben erreichten in mindestens einem Land Platz 1 der Charts. Mit etwa
320 Millionen verkauften Tonträgern
ist Queen
eine der weltweit (kommerziell) erfolgreichsten Bands
. In ihrer Heimat Großbritannien wurde allein ihr erstes Greatest - Hits - Album mehr als fünf Millionen Mal verkauft, bislang unübertroffen. Mit mehr als 31 Millionen verkauften Exemplaren zählt Queens Greatest - Hits zu den weltweit meistverkauftesten Alben. Mit einem Verkauf von über sieben Millionen Einheiten ist
Another One Bites the Dust
die meistverkaufte Single der Band. Queen trat mehr als 700 - mal live auf.

Auszeichnungen

Januar 1974 – Platz drei als
beste Newcomer-Band 1973
der britischen Musikzeitschrift Sounds.
18. Juli 1975 –
Ivor Novello Award
für
Killer Queen
(Freddie Mercury).
Januar 1976 –
Ivor Novello Award
für
Bohemian Rhapsody
(Mercury).
17. Oktober 1977 –
BRIT Award
für
Bohemian Rhapsody
als
beste Single der letzten 25 Jahre
.
Dezember 1980 – Eintrag im Guinness - Buch der Rekorde als höchstbezahlte Firmendirektoren.
17. April 1987 –
Ivor Novello Award
für herausragenden Beitrag zur britischen Musik.
1988 –
Golden Rose Festival in Montreux – International Music Media Conference (IMMC) Award
als „
Best long form video
worldwide
“ für DoRos Dokumentation
Magic Years
.
18. Februar 1990 –
BRIT Award
für außergewöhnliche Beiträge („Outstanding contribution“) zur britischen Musik.
12. Februar 1992 –
BRIT Award
für
These Are the Days of Our Lives
als beste Single des Jahres 1991; posthumer
BRIT Award

für Freddie Mercury für „Outstanding contribution“.
29. Mai 1997 –
Ivor Novello Award
(„Best song musically and lyrically“) für
Too Much Love Will Kill You
.
19. März 2001 – Queen wurden in die
Rock and Roll Hall of Fame
in Cleveland, Ohio, aufgenommen.
18. Oktober 2002 – Auf dem Hollywood
Walk of Fame
wurden Queen mit einem Stern ausgezeichnet.
12. Juni 2003 – Als bisher einzige Band wurden Queen in die US - amerikanische
Songwriters Hall of Fame
aufgenommen.
6. November 2011 – Bei den
MTV Europe Music Awards
in Belfast erhalten Queen den
Global Icon Award
.
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And ...
The Show Must Go On
by Tessie
.
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