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Sozialversicherung in Deutschland

Diese prezi befasst sich mit den Sozialversicherungen in Deutschland: Träger, Versicherungspflicht, BBG, Beitragssätzen,
by

Claas Pape

on 6 April 2014

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Transcript of Sozialversicherung in Deutschland

Die Sozialversicherung in Deutschland
Probleme der Sozial-versicherung
Danke für Eure Aufmerksamkeit!
Folgen:
Krankenkassen gehen in die Insolvenz
private Altersvorsorge notwendig
Art. 20 GG:
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und
sozialer
Bundesstaat.
Der Staat sichert seine Bürger gegen verschiedene Risiken ab:

Krankheit
Arbeitslosigkeit
Unfälle
Pflegebedürftigkeit
Armut im Alter
Warum gibt es Sozial-versicherungen in Deutschland?
Was wird unter "sozial" verstanden?
Die Geschichte der Sozial-versicherung
Quelle: Deutsches Historisches Museum
Die Geschichte der Sozial-versicherung (2)
1881: Otto von Bismarcks "Gesetze über die soziale Absicherung von Arbeitern"
1883: Krankenversicherung
1884: Unfallversicherung
1889: Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz
1927: Arbeitslosenversicherung
1995: Pflegeversicherung
Solidaritätsprinzip
Strukturelle Basis der gesetzlichen Kranken-, Unfall-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Leistungsanspruch richtet sich in der Regel nach der Bedürftigkeit und nicht nach dem individuellen Risiko der Versicherten.

„Einer für alle, alle für einen“
Generationenvertrag
Umlageverfahren zur Finanzierung der gesetzlichen Rente:

Die (i.d.R. nicht selbständig) arbeitende Generation finanziert mit ihren Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung die Rentner von heute.

Der Generationenvertrag gilt im gegenseitigen Einverständnis, ohne dass er ausgesprochen oder schriftlich festgelegt wurde.
Die gesetzliche Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung (2)
Träger: AOK, Innungs-, Betriebs- und Ersatzkassen
Versicherungspflicht für alle AN und Azubis bis zur Versicherungspflichtgrenze 4.462,50€ (W+O)
Beitragsbemessungsgrenze: 4.050,00€ (W+O)
Beitragssatz: 15,5% (AG: 7,3%, AN: 7,3% + 0,9%)
Die gesetzliche Krankenversicherung (3)
Leistungen:
Krankenhilfe: Arzt-, Krankenhaus-, und Arzneikosten, Krankengeld (70% vom Brutto-, max. 90% vom Nettolohn)
Vorsorgeuntersuchungen
Mutterschaftshilfe
Familienhilfe
Die gesetzliche Pflegeversicherung
Die gesetzliche Pflegeversicherung (2)
Träger: Pflegekassen der Krankenkassen
Versicherungspflicht: alle Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkassen
Versicherungspflichtgrenze 4.462,50€ (W+O)
Beitragsbemessungsgrenze: 4.050,00€ (W+O)
Beitragssatz [AN mit Kind oder unter 23 J.]: 2,05% (AG und AN: 1,075%)
Beitragssatz [AN ab 23 J. und ohne Kind]: 2,3% (AG: 1,075%, AN: 1,225%)
Die gesetzliche Pflegeversicherung (3)
Leistungen:
häusliche Pflege
stationäre Pflege
Pflegehilfsmittel, technische Hilfen, Zuschüsse zu notwendigen Umbauten, soziale Sicherung der Pflegeperson
Die gesetzliche Rentenversicherung
Die gesetzliche Rentenversicherung (2)
Träger: Deutsche Rentenversicherung

Versicherungspflicht: alle AN und Azubis

Beitragsbemessungsgrenze: 5.950€ (W), 5.000€ (O)

Beitragssatz: 18,9% (AG und AN: je 9,45%)
Die gesetzliche Rentenversicherung (3)
Leistungen:

Rente (wg. Alter, wg. Berufs- und Erwerbsunfähigkeit, für Witwen und Waisen)

Rehabilitationsmaßnahmen
Die Arbeitslosenversicherung
Die Arbeitslosenversicherung (2)
Die Arbeitslosenversicherung (3)
Träger: Bundesagentur für Arbeit

Versicherungspflicht: alle AN und Azubis

Beitragsbemessungsgrenze: 5.950€ (W), 5.000€ (O)

Beitragssatz: 3,0% (AG und AN: je 1,5%)
Leistungen:
ALG I und ALG II
Kurzarbeitergeld
Winterausfallgeld
KV-Beiträge Arbeitsloser
Berufsberatung
Arbeitsvermittlung
Umschulungen
Förderung von Selbständigkeit
...
Die Unfallversicherung
Die Unfallversicherung (2)
Träger: Berufsgenossenschaften

Versicherungspflicht: alle Beschäftigten

Beitragsbemessungsgrenze: ---

Beiträge: abhängig von Unfallgefahr, Arbeitsentgelten der Versicherten, individuellen Unfallsituationen des Betriebes, Finanzbedarf [
Beiträge trägt AG allein
]
Die Unfallversicherung (4)
Leistungen:

Arbeitsunfallfolgen (auch Wegeunfälle)
Krankenhilfe
Berufshilfe
Renten an Verletzte und Hinterbliebene
Unfallverhütung
Aufklärung
Belehrung
Überwachung
Versicherungspflichtgrenze
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG), auch Versicherungspflichtgrenze, bestimmt, ab welcher Höhe des jährlichen Brutto-Arbeitsentgelts ein Arbeitnehmer nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist.
Beitragsbemessungsgrenze
Die Beiträge zur Sozialversicherung werden prozentual vom Bruttolohn erhoben. Übersteigt der Bruttolohn die Beitragsbemessungsgrenze in der Sozialversicherung, wird zur Beitragsberechnung nur diese Bemessungsgrenze herangezogen. Der Teil des Bruttolohns, der die Grenze übersteigt, wird also nicht berücksichtigt.
1. Die Geburtenrate sinkt und das durchschnittliche Alter steigt
2. Viele Großverdiener zahlen nicht in die Sozialversicherung ein oder liegen über der BBG
3. Politik ist wenig reformbereit
Verlust des Arbeitsplatzes
Krankheit
Arbeitsunfähigkeit
Alter
Unfälle
Pflegebedürftigkeit
Verkehrsunfälle
Einbruchsfolgen
Wer mit Affen spielt, wird gelegentlich gebissen
Friedrich der Große
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, www.baua.de
>Themen von A–Z > Statistiken > Unfälle > Gesamtunfallgeschehen 2009
http://www.appd-gdnk.de/appd/doktrin
www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mottorente2_v-contentgross.jpg
Die Unfallversicherung (3)
Versicherte:

Beschäftigte
Auszubildende
Schüler, Studenten
Kinder in Kitas
Lebensretter
Pflegepersonen
Landwirte
Arbeitslose
Haushaltshilfen
Die gesetzliche Rentenversicherung (4)
Mit Hilfe der Rentenformel wird der Monatsbetrag der
Rente errechnet:

Entgeltpunkte x Zugangsfaktor = persönliche Entgeltpunkte

Persönliche Entgeltpunkte x Rentenartfaktor x aktueller Rentenwert = monatliche Rente
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