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Selbst organisiertes Lernen - Gestaltete Lernlandschaft

SOL-Konzept verknüpft mit den ICT-Anforderungen
by

Sven Häckel

on 8 June 2015

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Transcript of Selbst organisiertes Lernen - Gestaltete Lernlandschaft

Kompetenzraster
Ressourcenlandschaft der Schule
Ressourcenordner Lernende
Lernprozesstagebuch
Selbst organisiertes Lernen (SOL)
Elemente der gestalteten Lernlandschaft

Kompetenznachweis
Lehrperson
Lernende
Bewertung Lernprozess
Hilfestellung
Lernende lernen ihr Lernen
selbständig
und
selbstbestimmt zu planen, steuern und zu überprüfen
.

Das selbständige Bearbeiten, die individuellen Lernprozesse, die persönliche Planung, die Kooperation mit anderen Lernenden und die Erarbeitung von Kompetenzen werden beim SOL
ebenfalls gewichtet
, nicht nur das Fachwissen.
SOL-Prozess
Förderung von Kompetenzen beim SOL
1. Kooperation mit Tandempartner
2. Lösungsuche in Koping-Gruppe
3. Klassenblog oder
Forum (über Moodle)
4. Hilfe zur Selbsthilfe durch Lehrperson
Ganze Klasse hat ein Problem --> Workshop anbieten
SOL als Unterrichtskonzept
Lernende erarbeiten anhand eines
Kompetenzrasters
ihr Kompetenzen über ein gesamtes Semester selbständig

Die Lernphasen werden in
"Präsenzlernen"
in der Schule und in
"begleitete Selbstlernphase"
ausserhalb der Schule unterteilt.

Die
gestaltete Lernlandschaft
wird durch die Lehrperson zur Verfügung gestellt und beinhaltet sämtliche
Ressourcen, Werkzeuge und Hilfsmittel
die für eine selbständige Bearbeitung durch die Lernenden notwendig sind.

Die Lehrperson beobachtet die
Lernprozesse
und bietet bei Bedarf
Hilfe zur Selbsthilfe
, zeigt neue
Methoden und Lerntechniken
auf, motiviert durch
förderorientiertes Feedback
, überprüft das Erreichen der
Kompetenzen
und
steuert
die Klasse aus dem Hintergrund.

Bereitet die
gestaltete Lernlandschaft
vor.

Die Lehrperson bietet
Workshops
und
Lerninputs
an.
Der SOL-Prozess kann grob in
drei Schritte
unterteilt werden:

1. Vorbereitung / Planung

2. Durchführung / Umsetzung

3. Evaluation / Auswertung
(Reflexion)


Der
spiralförmige Verlauf
zeigt auf, dass die Lernenden diese Phasen bei jeder Aufgabe wiederholen und mit dem neuen Wissen/Erkenntnissen anreichern. Mit zunehmender Erfahrung können die Lernenden immer
mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen
übernehmen.
SOL-Motivation
Der Idealfall ist, dass einige Themen aus
Neugier
,
Lust auf neues Wissen
oder aufgrund einer zu
bewältigenden Herausforderung
erarbeitet werden.

Bereits
vorhandene Kompetenzen
sind nicht mehr zu bearbeiten. Langweile bleibt aus, neue Themen werden in Angriff genommen.

Hoher
Selbstbestimmungsgrad
fördert die Motivation.

Motivation muss nicht zwingend interessensbestimmt sein, sich kann sich auch an vorgegebenen
Zielen
orientieren.

Weiter hat der Mensch das
Bedürfnis sozial eingebunden
zu sein, man will dabei sein…

Förderorientierte Rückmeldungen
durch die Lehrperson können die Motivation steigern.
Zugang Lernlandschaft
über
Moodle

--> offiziellen Kommunikationskanal der Schule
Klassenliste
(erstellt mit GoogleTabellen)
Kontaktdaten
|
Zugang Lernprozess-Tagebuch
|
Zugang pers. Ressourcenordner
Die Lernenden
planen und organisieren
anhand des Kompetenzrasters ihr Lernvorhaben.

Die Lernenden
wählen selber
in welcher Reihenfolge sie die Kompetenzen erarbeiten wollen.

Weiter besteht die Möglichkeit
offene Felder
zu belassen, welche Lernende weiterführend selbst definieren können.

Die Anzahl der bearbeiteten Kompetenzen kann als
transparente Leistungsbeurteilung
verwendet werden.
Die Form des Kompetenznachweises ist
völlig offen
. Das Spektrum reicht von
mündlichen Darlegungen
über ein
Lernposter
bis zu einem
Cast
(
kreative Lernprodukte
).

Der Kompetenznachweis wird im
Gespräch
mit der Lehrperson erläutert. Die Lernenden erhalten dadurch die Sicherheit, dass sie auf gutem Weg sind, die richtigen Strategien gewählt haben.

Mittels einem
förderorientierten Feedback
wird der Kompetenznachweis
angenommen
oder zur
Nachbearbeitung
zurückgestellt.

Der Abschluss einer Kompetenz lässt das Erreichte
sichtbar
machen und stärkt dadurch die
Motivation
der Lernenden.

Die
Ressourcen
bestehen aus:
Advanced Organizers, Skripts, Arbeitsblätter mit Lösungen, Casts, Prüfungen mit Lösungen, Präsentationen, Fachartikel, Internetlinks usw.

Die Ressourcen werden
online mit Moodle
zur Verfügung gestellt, so dass ein Lernen unabhängig von Raum und Zeit möglich wird.

Ein
separater Ordner
für die Ablage von Ressourcen, welche die Lernenden gefunden haben, erhöht die
Kooperationsmöglichkeiten
.
Die Ressourcenlandschaft der Schule stellt den Lernenden
Lernmaterialien
zur selbständigen Erarbeitung der Kompetenzen zur Verfügung.
Beispiel Ressourcenlandschaft mit Moodle
Zugang über
Startseite
:
Unterordner
je nach Themenbereich:
Die Lernenden benötigen eine
persönliche Plattform
wo sie ihre Inhalte digital ablegen können. Es empfiehlt sich eine
Gratis-Cloudlösung
wir z.B.
Googledrive, Dropbox oder Onedrive
.

Die Lernenden sind für die
Anwendung, Ablage und Organisation
ihres persönlichen Ordners
selber verantwortlich
.

Die Ressourcenordner der Lernenden können
innerhalb der Klasse eingesehen
werden. Dies bietet Basis für eine
kooperative Zusammenarbeit
,
Feedbacks
,
Hilfestellungen
usw.

Durch den persönlichen Ordner bleiben den Lernenden die Inhalte auch
nach der Ausbildung
erhalten.
Im Kompetenzraster sind die durch die Lernenden zu
erarbeitenden Kompetenzen
für einen
bestimmten Zeitraum
durch die Lehrperson festgehalten.
Beispiel Kompetenzraster
Berufsbild: SanitärintallateurIn EFZ
Fachzeichnen
Mit dem selbst entwickelten
Kompetenznachweis
, zeigen die Lernenden auf, dass sie über diese bestimmte
Teilkompetenz verfügen
.
Die
Würdigung von aktiven Lernprozessen
und
Interaktionen
erfolgt durch
Feedback
und mittels einer
Note
. Diese Note
beeinflusst
mit einem Faktor (z.B. 30%) die Note der Kompetenznachweise.

Die Note wird in einem
Standortgespräch
mit den Lernenden vereinbart und basiert auf einer
Selbsteinschätzung
und den
Beobachtungen der Lehrperson
.
Der
Lernprozess
der Lernenden soll
beobachtet
,
gefördert
und
gewürdigt
werden.
Lerninputs
Die
Reflexion
über die Planung, Organisation, gewählte Lernstrategie, Umsetzung, Zusammenarbeit usw. soll die eigenen
Lernstrategien aufzeigen
und deren
Einsatzmöglichkeiten verbessern
.

Die Lernprozesstagebücher werden
digital
geführt und sind persönliche Unterlagen der Lernenden.

Durch eine digitale Lösung können die
Lernenden
und die
Lehrpersonen
auf die Lernprozesstagebücher der Klasse
Zugriff
nehmen und
Feedback
geben.

Für die Lehrperson ist das Lernprozesstagebuch ein wichtiges Instrument zur
Beobachtung der Lernenden
. Hier sind die Gedanken, Probleme, Arbeitsfortschritte und Verweigerungen sichtbar. Während der
Selbstlernphase
kann die Lehrperson die Lernenden mit förderorientierten Feedbacks unterstützen und begleiten.
Im Lernprozesstagebuch wird der
Arbeitsstand dokumentiert
und
schriftlich
festgehalten was das
Denken über das eigene Lernen
ausgelöst hat.


Bewertungsindikatoren Lernprozess
Die Rolle der Lehrperson verschiebt sich vom Wissensvermittler zum
Lerncoach
.
Das
Nachdenken über das eigene Denken
soll angeregt werden.

Ein
gemeinsamer Einstieg
beim Präsenzlernen eignet sich gut.

Hier werden Methoden, Lernstrategien, Texte zur Hirnforschung, ein aktuelles Ereignis, Tools/Apps., Videos, Bilder, Geschichten usw.
vorgestellt und diskutiert
.

Diese Inputs sind wichtige Schritte um die Lernenden zur
Selbstorganisation
zu führen, sowie die
Motivation
hoch zu halten.
Um das Lernen der Lernenden weiter zu entwickeln soll dies
ständig thematisiert
werden.
Sammlung Lerninputs. http://prezi.com/ajr2x9h6qqfl/?utm_campaign=share&utm_medium=copy&rc=ex0share
Interaktive Klassenliste
Erarbeitung einer Kompetenz
erstellt in GoogleTabellen
Digitales Lernprozesstagebuch
erstellt in Googledocs
Abb.1 SOL-Spirale Bildungsdirektion Kanton Zürich, MBA (2009). Dokument „Selbst organisiertes Lernen SOL.“

Abb.2 Kompetenzbereiche Bildungsdirektion Kanton Zürich, MBA (2009). Dokument „Selbst organisiertes Lernen SOL.“
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