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ETA Hoffmann - Der Sandmann

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by

Carmen Köhle

on 26 April 2017

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Transcript of ETA Hoffmann - Der Sandmann

Inhaltsangabe
Interpretationsansätze
Das Augenmotiv
E.T.A Hoffmann
Der Sandmann
Autorenportrait
„Die Augen sind der Spiegel der Seele“
Seelen nicht nachbaubar
Augen sind für Coppelius für seine Experimente von höchster Priorität
nicht schlafen wollenden Kindern wird Sand in die Augen gestreut
Kombination der Motive Augen und Feuer deuten Tod voraus
Nathanael definiert positive oder negative innere Werte über ihre Augen.
Ebenfalls belebt er Olimipia durch das Perspektiv (S. 31 „Nur die Augen schienen ihm gar seltsam starr und tot. Doch wie er immer schärfer und schärfer durch das Glas hinschaute, war es, als gingen in Olimpias Augen feuchte Mondesstrahlen auf. „)

Gliederung

Interpretationsansätze
Wahnsinn
Eng mit der "schwarzen Romantik" verbunden


Im Sandmann wird der zerstörerische Verlauf einer
seelischen Krankheit
geschildert:


Inhalt
erster Hauptteil
Briefe:
1. Nathanael an Lothar
Geschichte vom Sandmann
Begegnung mit Wetterglashändler
2. Clara an Nathanael
Heiterkeit gegen Angst
3. Nathanael an Lothar
Nathanel berichtet von Olimpia
Inhalt
zweiter Hauptteil
Zwischenrede des Erzähler
Kauf des Perspektivs
Fest bei Spalanzani
Kampf zwischen Spalanzi und Coppola um Olimpia
Zwischenrede des Erzähler
Todesszene
Erzählperspektive
Briefwechsel -> erzählerlos

Ich Perspektive -> Authentizität

"Gewiss seid ihr alle voller Unruhe"

Erzähler -> Drei Modelle des Erzähleinsatzes:
Märchenbeginn
objektiv-berichtend
subjektive Perspektive
Drei offene Möglichkeiten je nach Intention:

Wunderliche
Realistische
Subjektive
Autor - Biografie
Figuren
Inhaltsangabe

Handlung
Einordnung in die Epoche
Sprache und Stil der Erzählung
Interpretationsansätze
Augenmotiv
Traum oder Wirklichkeit
Leseprobe
Seite 6 Zeile 35ff
Clara
Die Klare
*1776 in Königsberg

1792 Jurastudium

1798 Verlobung - Cousine

1800 folgt Ernst Hoffmanns Assessorexamen

1802 Hochzeit Maria Thekla Rorer-Trzynska

Jahre der bitteren Armut

Mitbegründer einer musikalischen Gesellschaft - 1. Mal den Dirigentenstab

Rebecca Mair & Carmen Köhle

1. Nathanael an Lothar: Das wiedererweckte Kindheitstrauma (Brief)

2. Clara an Nathanael: Rationale Erklärung der Begebenheiten (Brief)

3. Nathanael an Lothar: „Ganz beruhigt bin ich nicht.“ (Brief)

4. Der Erzähler an den Leser

5. Das Paar Nathanael und Clara: Eine gefährdete Beziehung

6. Nathanael und Olimpia: Die Liebe zum Automatenmensch

7. Der Erzähler an den Leser

8. Rückfall in den Wahnsinn und Tod Nathanaels
Epoche der Schwarzen Romantik (ca. 1795 bis 1848)
Frühromantik, Hochromantik, Spätromantik


Merkmale der Romantik:
Betonung des Gefühls- und Seelenlebens
Hinwendung zur Religiosität, Spiritualität, Mystik
Irrationale, melancholische Züge


Einordnung in die Epoche
Der Sandmann und die Romantik
1817 Goethes Äußerung über Hoffmann:
„Wir müssen uns von diesen Raserein lossagen, wenn wir nicht selbst toll werden wollen.“


Das Klassische = das Gesunde,
das Romantische = das Kranke.
1807 wollte sich als Künstler etablieren, letztendlich: finanziell am Ende

Musikdirektor in Bamberg

Erfolg im Schriftsteller-sein („Der goldene Topf“) doch („Elixiere des Teufels“ und „Die Nachtstücke“ weniger Erfolg

1816 dient er als Kammergerichtsrat, endlich festes Gehalt

1818 erkrankt an Fortschreitender Lähmung

25.Juni 1822 Tod wegen Atemlähmung
Figuren

Nathanael
Clara
Lothar
Coppelius /Coppola
Splanzani
Olimpia
Siegmund
Vater
Mutter
Amme/Kindermädchen
Nathanael

Protagonist der Novelle

Unsicherheit

wankt zwischen den Welten

Verlobt mit Clara

Verliebt sich in Olimpia

begeht am Ende Selbstmord
Clara

Verlobt mit Nathanael

Lothars Schwester
als Kinder verwaist

sieht klar, scharfer Verstand

immer optimistisch
Lothar

Bruder von Clara

Teilt Claras Ansichten

Ergreift ihre Partei


Coppelius
Figur aus Nathanaels Albtraum

Advokat
Coppola
Wetterglashändler

Optiker

Fixierung auf Auge
Spalanzani
Professor der Physik

Erschaffer von Olimpia

Experiment
Olimpia
Automat

Geschöpf von Spalanzani

"Tochter"

Arbeit - höchste Präzision

-> wirkt künstlicher

Perspektiv verleiht leben

Vater
aus Erzählungen
Mutter

aus Rückblicken
Siegmund
Studienfreund
Amme

Sandmannmärchen
Der Sandmann
Nathanael projiziert seine Eigenliebe auf Olimpia
Lediglich bei Clara können die Augen ihre positive Seele wieder spiegeln, Nathanael sieht in ihnen jedoch den Tod
Das Motiv der Augen ist somit eng verbunden mit dem Motiv des Wahnsinns und dem Tod.
Seine letzten Worte („Sköne Oke, Sköne Oke= deutsch itl. Sprachgemisch vgl. occhi >Auge<“) greifen erneut das Augenmotiv auf
Augen =
Leitmotiv
in Hoffmanns „Sandmann“
andere
Figuren
1. Nathanaels Kindheitstrauma

2. düstere Träumereien

3. erster Wahnsinnsanfall

4. Realitätsverlust

5. Gesundung durch Dichtung,
Schreiben als Therapie

6. Wahnsinnsanfall und Selbstmord
Der Sandmann
Ignaz Denner
Die Jesuiterkirche in G.
Das Sanctus

Im zweiten Teil
Das öde Haus
Das Majorat
Das Gelübde und
Das steinerne Herz
Die Nachtstücke
Quellenangabe
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Sandmann_(Hoffmann)#Interpretation (letzter Zugriff 09.04.15)
http://www.fischer-welt.de/deutsch/literaturgeschichte/romantik/der_sandmann_-_hausarbeit_1/ (09.04.15)
http://www.grin.com/de/e-book/126109/die-bedeutung-der-augen-in-e-t-a-hoffmanns-der-sandmann 10.04.15
Leseprobe
Clara schwebte von dem rasenden Nathanael erfaßt über der Galerie in den Lüften – nur mit einer Hand hatte sie noch die Eisenstäbe umklammert. Rasch wie der Blitz erfaßte Lothar die Schwester, zog sie hinein, und schlug im demselben Augenblick mit geballter Faust dem Wütenden ins Gesicht, daß er zurückprallte und die Todesbeute fallen ließ.
Lothar rannte herab, die ohnmächtige Schwester in den Armen. – Sie war gerettet. – Nun raste Nathanael herum auf der Galerie und sprang hoch in die Lüfte und schrie »Feuerkreis dreh dich – Feuerkreis dreh dich« – Die Menschen liefen auf das wilde Geschrei zusammen; unter ihnen ragte riesengroß der Advokat Coppelius hervor, der eben in die Stadt gekommen und gerades Weges nach dem Markt geschritten war. Man wollte herauf, um sich des Rasenden zu bemächtigen, da lachte Coppelius sprechend: »Ha ha– wartet nur, der kommt schon herunter von selbst«, und schaute wie die übrigen hinauf. Nathanael blieb plötzlich wie erstarrt stehen, er bückte sich herab, wurde den Coppelius gewahr und mit dem gellenden Schrei: »Ha! Sköne Oke – Sköne Oke«, sprang er über das Geländer.
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