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Die Entwicklung des Moralbewusstseins + Dilemmata

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by

Calvin Girnt

on 16 July 2014

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Transcript of Die Entwicklung des Moralbewusstseins + Dilemmata

Die Entwicklung des Moralbewusstseins + Dilemmata

Gliederung
Die Kognitive Entwicklungs-theorie nach Kohlberg
Grundlagen

Entwicklungsstufen sind universell
einzelne Stufen können das ganze Leben lang dauern
können nicht in ihrer Abfolge übersprungen werden

man benötigt 3 Voraussetzungen um die nächste Stufe zu erlangen:
soziale Perspektive erweitern
moralische Selbstbestimmung verbessern
Begründung der Regeln seines Handelns verbessern

Die Stufen des Moralbewusstseins
Präkonventionelle Ebene

Stand gleicht Kindern von 0 bis 9 Jahre
kennenlernen anderer Ansichten neben der Eigenen
Autoritätspersonen bleiben Vorbilder
Die Stufen des Moralbewusstseins
Konventionelle Ebene

Stand gleicht Mehrzahl der Jugendlichen und Erwachsenen
Jean Piaget
Lebenslauf + Werke


* 9. August 1896 in Neuenburg
Schweizer Entwicklungspsychologe
Leiter des J.-J. Rousseau Instituts 1933 - 1971
Professor für Psychologie an Universität Genf 1929 - 1971
† 16. September 1980 in Genf
verschiedene Stadien der kognitiven Entwicklung
Lawrence Kohlberg
Die Stufen des Moralbewusstseins
Postkonventionelle Ebene

Minorität der Menschheit

meist erst nach dem 20. Lebensjahr
Moralische Dilemmata
Definition
fiktive Geschichten
Situationen mit moralischen Problemstellungen
zum Beispiel Zwist mit Normen und Regeln
Gliederung
Jean Piaget
Lebenslauf + Werke
Kognitive Entwicklung nach Piaget

Lawrence Kohlberg
Lebenslauf + Werke
Gliederung
Die Kognitive Entwicklungstheorie nach Kohlberg

Grundlagen
Die Stufen des Moralbewusstseins

Präkonventionelle Ebene (1&2)
Konventionelle Ebene (3&4)
Postkonventionelle Ebene (5&6)
Gliederung
Moralische Dilemmata

Definition
Kohlbergs Ermittlung moralischer Urteile
Beispiel anhand des "Heinz-Dilemma"

Erläuterung
Befragung
Auswertung
Kognitive Entwicklung nach Piaget
Einzelne Stadien:

Alterabschnitte gefasst

Allgemeingültigkeit

in Reihenfolge ablaufend

Stadium muss komplett durchlaufen sein bevor Weiteres erreicht werden kann

Kognitive Entwicklung nach Piaget
Stadium der Sensomotorischen Intelligenz - 0 bis 2 Jahre

Senso = die Sinne betreffend
Motorik = Bewegungsvorgänge
Erfahrungen mit Sinnesorganen und Bewegungen gesammelt

Stadium der Präoperationalen Intelligenz - 2 bis 7 Jahre

Kind sieht sich im Zentrum
Nicht fähig sich in andere Menschen hineinzuversetzen

Kognitive Entwicklung nach Piaget
Stadium der konkret-operationalen Intelligenz - 7 bis 12 Jahre

Kind kann mehrere Dimensionen einer Situation beachten
Denken ist noch nicht logisch, beschränkt sich auf konkrete Erfahrungen

Stadium der formal-operationalen Intelligenz - ab 12 Jahren

Person kann nun abstrakt Denken und Schlussfolgerungen ziehen
Probleme vollständig auf hypothetischer Ebene lösen
Lebenslauf
* 25. Oktober 1927 in Bronxville
US-amerikanischer Psychologe
Professor für Erziehungswissenschaften
1945 Abschluss an der Andover Academy
Studierte daraufhin Psychologie an der University of Chicago
Lebenslauf
Professor für Erziehungs-wissenschaften an der Harvard University 1968 - 1987
Leiter des Zentrums für moralische Entwicklung und Erziehung
† 19. Januar 1987 in New York
Werke
Doktorarbeit über "Die moralische Entwicklung des Menschen" 1958
Erweiterung der kognitiven Entwicklungstheorie von Jean Piaget
Kohlbergs Theorie der kognitiven Entwicklung
Orientierung an Strafe und Gehorsam
Orientierung an festgestellten Machtpotenzialen

von Autoritätspersonen gesetzte Regeln werden befolgt um Strafe zu vermeiden
instrumentell-relativistische Orientierung
Orientierung an Wechselbeziehungen

befriedigen der eigenen Bedürfnissen und gelegentlich die anderer

"Wie du mir, so ich dir."
interpersonale Konkordanz Orientierung
Orientierung an Gesetz und Ordnung
Feststellung der Wichtigkeit moralischer Normen für das Gelingen einer Gesellschaft

Erwartungen von keinen Autoritätspersonen werden nun auch Folge geleistet
legalistische Orientierung am Sozialvertrag
Personen stellen moralische Normen in Frage

bestimmte Normen werden akzeptiert aus Überlegungen der Gerechtigkeit oder Nützlichkeit

Orientierung am universalen ethischen Prinzip
Orientierung am Prinzip der zwischenmenschlichen Achtung

bringen richtiges Handeln mit selbstgewählten ethischen Prinzipien in Einklang

Prinzipien berufen sich auf Allgemeinheit und Konfliktlosigkeit

Kohlbergs Ermittlung moralischer Urteile
Zehn hypothetische Konflikte

handelt von zwei gegensätzliche moralische Normen

analysiert die Struktur des moralischen Urteils
Argumente
Begründungen
Beispiel anhand des "Heinz-Dilemma"
Beispiel anhand des "Heinz-Dilemma"
Calvin Girnt E5 | Ethik GSL 2014
Feststellung moralischer Erwartungen der Mitmenschen

Personen möchten diesen Erwartungen gleichkommen

parallel dazu: moralische Erwartungen an das Verhalten anderer
Präkonventionelle Ebene
Konventionelle Ebene
Postkonventionelle Ebene
Quellenangabe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Piaget (Stand: 14.07.2014)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlbergs_Theorie_der_Moralentwicklung (Stand: 14.07.2014)

http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Kohlberg (Stand: 14.07.2014)

http://en.wikipedia.org/wiki/Heinz_dilemma (Stand: 14.07.2014)

www.youtube.com/watch?v=5czp9S4u26M (Stand: 14.07.2014)


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit
Stufe Eins (Folgsamkeit):

Heinz sollte die Medizin nicht stehlen, weil er folglich ins Gefängnis gebracht wird, was bedeuten wird, dass er eine schlechte Person ist

Stufe Zwei (Eigennutz):

Heinz sollte die Medizin stehlen, weil er viel glücklicher sein wird, wenn er seine Frau rettet, selbst wenn er einer Gefängnisstrafe bekommen würde
Stufe Drei (Anpassung):

Heinz sollte die Medizin stehlen, weil seine Frau es erwartet; er will ein guter Ehemann sein

Stufe Vier (Recht und Ordnung):

Heinz sollte die Medizin für seine Frau stehlen und somit auch die vorgeschriebene Strafe für das Verbrechen akzeptieren. Verbrecher können nicht einfach ohne Rücksicht auf das Gesetz umherlaufen; Handlungen haben Folgen
Stufe Fünf (Menschenrechte):

Heinz sollte die Medizin stehlen, weil jeder ein Recht auf Leben hat, unabhängig vom Gesetz

Stufe Sechs (Allgemeine menschliche Ethik):

Heinz sollte die Medizin stehlen, weil das Retten eines menschlichen Lebens ein grundlegenderer Wert ist, als die Eigentumsrechte einer anderen Person

Heinz sollte die Medizin nicht stehlen, weil andere Personen die Medizin ebenso dringend brauchen könnten und ihre Leben genauso bedeutend sind
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